Posts by M-Reimer

    Sind Seagate nicht relativ laut?


    Auf jedem Fall muss die Platte ohne Hitzeschaden den Betrieb in der engen Scovery überstehen.


    Die Größe der Platte sollte so groß wie möglich (maximal 200 GB würde ich sagen) aber so klein sein das es mit dem doch etwas veralteten Board und BIOS der Scovery keine Probleme gibt. Ich würde am Anfang der Platte eine 100 MB Boot-Partiton anlegen (oder größer?) das das BIOS seine "Infos" auf jedem Fall erhält.


    Hast du einen konkreten Vorschlag (EBay-Link)? Bitte ausschließlich Sofort-Kaufen Artikel. Ich biete grundsätzlich nicht.

    Ist aber kein XS sondern ein 250 bzw. 260.


    Wo sollte man die Platte am besten bestellen? Reichelt ist erstmal ausgeschieden weil jetzt bereits die "Sammelbestellung" aufgegeben ist. Pollin fällt in Kürze sowieso an. Ansonsten müsste der Versand so günstig sein das sich die Versandkosten schon rechnen wenn man nur die Platte dort bestellt.

    Hallo,


    nachdem ich mir erst bei Reichelt eine 160 GB Festplatte mit 7200 Upm kaufen wollte habe ich das jetzt nochmal gecancelt.


    Kann es sein das ich mit dieser Platte:


    http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=suche_ergebnis.php&S_TEXT=570+838


    besser dran bin was Lautstärke und Wärmeentwicklung angeht oder darf es auch was günstigeres mit 7200 Upm sein:


    http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=suche_ergebnis.php&S_TEXT=700+521


    Wie groß ist die Gefahr ein Hitzeproblem im kleinen Scovery-Gehäuse zu bekommen?

    Danke für die Tipps.


    Ich habe mir den NEC Brenner bestellt.


    BenQ oder ähnliches kommt für mich nicht in Frage da ich weder Windows auf dem Rechner noch auf einer "Bootfähigen CD" haben will.

    Ich habe mir eine 7200 Upm Festplatte besorgt weil ich nichts anderes finden konnte.


    Frage: Werde ich jetzt mehr oder minder unlösbare Wärmeprobleme bekommen?


    Wie gut ist die Wärmeabfuhr am Festplattenschacht?

    Hallo,


    ich plane einen VDR mit einer Siemens Scovery aufzubauen. Einige Hardware ist auch bereits bestellt. Andere Hardware ist bereits da.


    Als nächstes möchte ich Festplatte und Brenner bei Reichelt bestellen. Als Festplatte werde ich die einzige 160 GB Samsung nehmen die die im Angebot haben (kann man wohl nicht viel falsch machen).


    Was sollte ich aber als Brenner nehmen? Ich brauche (passend zur Scovery) einen Brenner mit weißer Front. DVD-RAM brauche ich am VDR nicht. Stattdessen wäre schnelles Double Layer Brennen interessant.


    Welcher Brenner ist als unproblematisch mit VDR bekannt und bei Reichelt erhältlich?

    Der aktuelle Stand bezüglich HDTV dürfte sein das es nur eine Handvoll (zwei?) Receiver dafür existieren. HDTV-Sender gibt es auch eher als Testsender (hat Premiere das schon "produktiv" laufen?).


    Besonders auffällig und für die VDR-Nutzung kritisch ist die Tatsache das für den Gebrauch von HDTV in aller Regel HDMI-Anschlüsse am TV und am Receiver sind. Über diese Schnittstelle wird HDCP-Verschlüsselt. Siehe auch:


    http://de.wikipedia.org/wiki/H…igital_Content_Protection


    Das Signal wird also beim Sender verschlüsselt, vom Receiver verschlüsselt empfangen und erst im TV wieder entschlüsselt.


    Früher oder Später ist das "Basteln" mit HDTV also mehr oder minder davon abhängig das jemand diese Verschlüsselung knackt, dass man das Signal unverschlüsselt aufnehmen und via DVI in den LCD einspeisen kann.


    Das ist dann allerdings wieder eine Angelegenheit für die zu klären ist in wiefern das illegal ist. Eventuell wird ab diesem Punkt endlich das "entschlüsseln mit selbstgebautem Algorithmus" als "Notwehr" erklärt. So wie ich allerdings die aktuelle Lage mitbekomme sieht's eher düster aus, denn aktuell bekommt die Film- und Musikindustrie ja mehr oder minder ihr eigenes Gesetz erstellt.


    Solange HDTV noch von Sender bis Mattscheibe verschlüsselt ist verzichte ich auf jedem Fall gerne darauf. Ich bin wirklich mal gespannt ab wann man sich zum Fernsehen einen Chip ins Gehirn implantieren lassen muss, nur weil die Medienindustrie den Weg vom Sender bis ins Gehirn verschlüsseln will.

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    Original von PeterD
    Bei der frontmodifikation von mir siehts du das ich durch den zusätzlichen rahmen noch mal 5..8mm distanz zur frontplatte gewonnen habe. Trotzdem ist kein platz für eine sandwichplatine. Nur das Display sollte rein. Den rest dann per flachbandkabel.


    Leider ist das Display mit einem Folienleiter ausgestattet. Also kein Flachbandkabel. Man müsste höchstens übelst modden das man das Kabel nennenswert verlängert bekommt (die Buchse für den Folienleiter an Flachbandkabel löten). Für das Display von Pollin muss also irgendwie die Platine in nächste Nähe des Displays (halt so nah das der Folienleiter reicht).


    Wie würde das ausschauen wenn ich den Lüfter, wie schon von zumindest einem gemacht, in den Gehäusedeckel (also an die Stelle über dem Display) einbaue? Man könnte den Lüfter dann ja ins Gehäuse blasen lassen (ist wohl sowieso am besten weil der Netzteillüfter ja saugt) und durch ein Stück Folie die Luft umleiten (45° unter dem Lüfter im Gehäuse angebracht).


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    Die folie die ich benutzt habe ist recht dick (~0.1mm) und auch recht hart. In etwa wie overhead folie aber mit kleberückseite. Die drähte auf dem AV-board solltest du auch auf das absolure minimum kürzen, sonst hats bei mir nicht gereicht (besonders obere platine an den steckern)


    So richtig wohl fühle ich mich ja noch nicht bei dem ganzen, aber irgendwie scheints ja wohl zu gehen...


    Immer wieder überlege ich ob man die Platzsituation nicht etwas entschärfen könnte wenn man die Platine vom AVBoard um den Parallelport kürzt, aber ich gehe davon aus das das eher Probleme bringt (schwieriger zu befestigen). Brauchen würde ich den Port auf jedem Fall nicht.


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    Übrigens der tip mit den gefalteten 80pol IDE kabeln ist erstgemeint. Durch den standby stecker ist zwischen festplatte und mainbord sehr wenig platz. Und der platz zwischen netzteil und brenner sollte nicht mit kabeln vorgestopft werden wegen lüftung . . .


    Sollte nicht das Problem sein. Ich hab noch 80pol Kabel rumliegen und werde vorsichtshalber auch nochmal eins bestellen für den Fall das etwas bei der Faltaktion kaputt gehen sollte.

    Ein Aufbau mit LEDs ist sicherlich nicht verkehrt.


    Ich habe mir schonmal eine Fahrad-Frontlampe mit Ultrahellen LEDs gebaut die bis heute einwandfrei funktioniert.


    Eventuell könnte die Stromversorgung der LEDs aber durchaus ein Problem werden!


    LEDs sollten idealerweise in Reihe geschaltet werden. Je nach LED-Anzahl kommt man so aber auch schnell wieder in den "Hochspannungsbereich". Zudem muss die hohe Spannung (größer 30 V) erstmal erzeugt werden. Einen Push-Up Schaltregler wird man vergessen können. Dank des Ladeelkos wird das ganze zu lange nachleuchten.


    Einfaches Parallelschalten geht nur wenn jede LED einen eigenen Vorwiderstand hat. In diesem Fall wird die Schaltung also einen Strom von LED-Anzahl * 20 mA verbrauchen. Wenn man z.B. 10 LEDs pro Farbe hat macht das dann 600 mA pro Seite also 1,2 A insgesamt (wenn alles an ist). Am besten wohl mit einer Spannung von 5V. Wenn man die 5V von 12V mit einem Linearregler ableitet hat man aber wieder Verlust in Form von Wärme. Zudem wird der Regler einen Strom von größer 1A nicht verkraften.


    Eventuell sind 10 LEDs pro Seite aber auch zu viel. Ich habe 5 ultrahelle weiße LEDs in der Fahrradlampe. Die LEDs werden durch Reflektoren fokussiert. Diese 5 Stück erzeugen ein ausreichend helles Licht um im dunklen durch den Wald fahren zu können.

    So, nachdem die erste Hardware bestellt ist (FF und AVBoard) möchte ich einmal niederschreiben was ich im Detail vorhabe und fragen was man noch besser machen sollte.


    Bestellt habe ich eine TT FF 1.5 die in den oberen PCI-Slot kommt
    Zusätzlich in die Front kommt ein Display von Pollin
    als Nächstes wird ein Brenner in den 5 1/4" Einschub gebaut (irgendwas von Reichelt)
    Zuletzt baue ich ein AVBoard wie im Wiki beschrieben ein.


    Probleme sehe ich vor allem beim Pollin Display. Der Platz hinter der Front ist beschränkt. Vor allem dann wenn man den Lüfter in die Front einbauen will. Eventuell trenne ich die Ansteuerplatine direkt nach der Sub-D Buchse ab und löte die Litzen des Parallelport-Kabels dann direkt vor die Widerstände. Zur Zugentlastung wird der Mantel des Kabels dann noch irgendwo mit Kabelbinder an die Front gebunden. Die Platine wird so etwas kürzer. Einen 25pol Sub-D könnte ich hinter der Front sowieso nicht unterbringen. Mit dem geschirmten Kabel geht es dann durch ein Loch in der Rückwand (durch Kabeldurchführung zum Schutz des Mantels) und dann mit einem Sub-D Stecker direkt auf den Parallelport des Rechners (also nicht erst über die Sub-D Leiste des AVBoards).


    Auch problematisch könnte der AVBoard-Einbau werden. Statt der empfohlenen Folie werde ich eventuell dünnes Pertinax oder ähnliches zum Isolieren einkleben. Dieses wird durch die hervorstehenden Drähte unter der Platine erheblich schwerer durchbohrt.


    Ob und wie ich das ganze lackiere bin ich mir noch nicht sicher. Ich habe beim Fernseher schon einen Scart-Umschalter stehen der im Gehäuse eines Parallelport-Umschalters steckt (und den ich im Zuge des VDR-Baus nochmal umrüste das die Massen immer verbunden sind). Ein zusätzliches weißes Gerät würde sich also garnicht so schlecht machen. Vorraussetzung wäre natürlich vorsichtiger Umgang mit dem Original-Lack. Je nachdem wie schön das Original-Gehäuse unlackiert aussieht bestelle ich den Brenner dann entweder schwarz oder weiß.


    Noch habe ich den Rechner nicht bestellt. Ich werde allerdings diesbezüglich nochmal nachfragen wenn ich die FF in Händen halte. Zusätzlich werde ich wohl gleich einen 700er Prozessor besorgen.

    Super Idee jetzt letztlich auf einen RS232 Port zu gehen!


    Frage: Spricht etwas dagegen das eventuell später via USB2RS232 Adapter sogar an USB zu betreiben?


    Ich hoffe es wird sich zum Ende hin jemand finden bei dem ich fertig geätzte Platinen und programmierte Mikrokontroller kaufen kann...

    Hallo,


    welche der beiden (TT 1.5 oder 1.6) würdet ihr empfehlen wenn man die Auswahl zwischen beiden hat?


    Wie heftig ist z.B. die Wärmeentwicklung der 1.5? Ich habe da schon die abenteuerlichsten "Kühlaufbauten" für diese Karte gesehen.

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    Original von LordJaxom
    Zu DOS-Zeiten sind Geeks "wie Du und ich", aber sicher nicht zig Millionen PC-Anfänger, mit Rechnern klargekommen. Der Boom in die Privathaushalte kam erst nachhaltig mit der Erfindung der GUI.


    Ich denke, Leute, die sich schon länger mit IT beschäftigen, haben selten eine reelle
    Vorstellung von Leuten, die sich noch nie mit IT beschäftigt haben ;)


    Da hast du sicherlich recht. Wer schon länger mit Rechnern zu tun hat, der erachtet schon viel als selbstverständlich.


    Ich halte DOS sogar für wesentlich schwieriger zu bedienen als jedes Unix, denn die Konsole inklusive der zugehörigen Shellscripte unter DOS waren doch eher unbrauchbar. Wenn ich nur daran denke was für Verrenkungen nötig waren um die Ausgabe eines Programms in eine Variable zu kriegen...


    Ich persönlich halte eine Befehlszeilenumgebung für eindeutig intuitiver. Wenn ich nur daran denke wie lange ich unter Windows klicken musste um Dinge zu erledigen die ich auf der Shell mit for-Schleifen und Piping in wenigen Minuten vorbereitet und dann vom Rechner automatisch machen lasse... Andere denken natürlich anders und klicken lieber rum.


    Ich unterstelle einfach mal das die meisten die unter Linux/BSD die großen Klickorgien starten noch nie gesehen haben wie schnell man das gleiche auf der Konsole erledigen kann. Wenn man dann noch mit 10 Fingern schreiben kann ist man jedem Klicker meilenweit voraus.


    Unter Linux/BSD hat man allerdings ja durchaus die Wahl. Der eine hat nur eine pure Textumgebung, ein anderer hat eine pure grafische Umgebung und wieder andere haben (wie ich) eine Mischlösung die grafisch mit mehreren xterms startet.

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    Original von s_herzog
    Sind NetBSD, OpenBSD, FreeBSD und DragonflyBSD für dich auch "Schläge ins Gesicht der Linux-Community"?


    Sehe ich für diese Projekte nicht so hart da es sich auch um Posix-basierte Systeme handelt. Diese können durchaus mit Linux friedlich koexistieren da es prinzipiell sehr ähnliche Systeme sind. Ich hätte meine Aussage also etwas allgemeiner formulieren sollen. Sorry für den Fehltritt.


    Was ich eigentlich zum Ausdruck bringen wollte ist das es offensichtlich eine Gruppe gibt die der Meinung ist das die vorhandenen Systeme, die auf dem weithin akzeptierten Posix-Standard basieren, nicht gut genug sind um einen propritären Standard von Microsoft und Konsorten zu ersetzen.


    Der Zusammenhang Windows -> Microsoft ist IMHO nicht das Problem das zu lösen ist. Die meisten glauben ja sowieso schon das Windows umsonst ist. Außerdem kenne ich nur wenige die über Microsoft wettern. Die meisten fluchen über Windows und seien Macken. Diese kommen aber nicht ausschließlich von Windows selber. Ein nicht unerheblicher noch viel größerer Teil sind eben die Programme die die Kloner darauf laufen lassen wollen. Ein Windows ohne extra Treiber und Software könnte jahrzehntelang problemlos und ohne Geschwindigkeitsverlust laufen. Problematisch wird es wenn man anfängt Software und Treiber zu installieren und sich dadurch die potentiell fehlerhafte Codemasse vervielfacht.


    Genau dieses Problem bleibt beim Windows-Klon zu 100% erhalten da das Ziel ja ist eben diese Software und Treiber laufen zu lassen.


    Bei Linux/BSD ist es zumindest theoretisch möglich ein komplettes vollwertiges System 100%ig aus Sourcen zu erstellen. Inklusive Anwendungssoftware und Treiber. Man kann also mit dem nötigen Wissen den Zusammenhang und die Funktionsweise jedes Teils im System betrachten.


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    Irgendwo willst du ja auch Legacy-Zeug fahren, das nicht mit wine zurechtkommt, aber evtl. mit ReactOS vorzüglich läuft.


    Mir würde auf Anhieb nicht eine Software einfallen die ich seit meinem 100% Umstieg auf Linux vermissen würde. Was wirklich nicht für Linux erhältlich ist geht bestens mit Wine.


    Selbst wenn solche Software in Windows-Klon bestens läuft habe ich nicht mehr Vorteile wie mit einem Windows-Dualboot. Ich müsste immer noch umbooten. Folglich ist die einzige richtige Lösung für "Legacy-Zeug" eine Lösung das sie direkt in meinem Betriebssystem (also Linux) läuft.

    Also, Acer hat geschrieben. Ich habe jetzt zumindest von Acer her die Erlaubnis ein Disk-Image zu veröffentlichen. Was ich nicht bedacht habe: Das DOS auf der Disk ist ja von M$. Darf ich das überhaupt als Image veröffentlichen?


    Außerdem bin ich noch immer auf der Suche nach jemandem der mir bestätigen kann ob die 5V Standby der Scovery für ein fernbedientes einschalten der Box via AVBoard geeignet ist.

    Ich schaue auch hin und wieder auf dieses Projekt.


    Allerdings nicht mit Interesse sondern mit einem etwas unguten Gefühl.


    Ich persönlich halte nicht allzu viel von dem Projekt und beführchte das sich noch weniger von Linux überzeugen lassen wenn es doch Windows auch als Open Source gibt.


    In gewisser Weise sehe ich dieses Vorhaben wie einen Tritt ins Gesicht der gesamten Linux-Community nach dem Motto "ihr habt es nicht geschafft, jetzt klonen wir Windows".


    Ganz davon abgesehen das es die meisten typischen Windows-Nutzer genau garnicht juckt ob das Windows das sie verwenden nun Open Source ist oder nicht. Sobald das Original nur geringfügig besser ist oder für $HARDWARE oder $SPIEL bessere Unterstützung bietet wird auch weiterhin das Original verwendet. Das ist beim Thema Linux-Umstieg so und das wird beim Thema Windows-Klon-Umstieg nicht anders sein.


    Wird ein geklontes Windows so viel besser sein wie das Original? Wohl eher nicht. Der größte Teil muss 1:1 übernommen werden. Zusätzlich wohl auch einige Fehler um kompatibel zu sein. Ziel ist ja nicht nur die Programme sondern auch die Treiber laufen zu lassen. Spielraum für eigene Anpassungen ist also beschränkt.


    Auch toll finde ich das Argument für die Kritiker welches lautet "Der NT-Kernel wurde ja ursprünglich nicht von Microsoft entwickelt". Ganz toll das Argument. Muss mir der Kernel jetzt besser gefallen nur weil er nicht von Microsoft kommt?


    Windows ist für mich ein System das unter Zeitdruck und ausschließlich mit Profit als Ziel erstellt wurde. Besonders auffällig ist das es keinen wirklichen Standard gibt. Microsoft versucht zwar regelmäßig immer andere Techniken zum Standard zu erklären, was richtiges kommt aber selten dabei raus. Das macht sich dann darin bemerkbar, dass es ständig neue Standards gibt (sozusagen immer dann wenn sich herausstellt das ein gepushter Standard doch nicht das gelbe vom Ei war).


    Aber nicht nur Windows ist das Problem. Ein großes Problem sind die vielen Closed-Source Programme und Treiber für Windows. Um mich kurz zu halten nenne ich nur schnell einige Beispiele stichpunktartig:
    - Programme die nur mit Admin-Rechnte laufen
    - Programme die die Registry zumüllen (die zentrale Müllhalde...)
    - Programme die sich nicht sauber deinstallieren lassen
    - Treiber die das System instabil machen (was Treiber durch ihre weitreichenden Berechtigungen und die hohe Ausführungspriorität im System besonders gut können)
    - Treiber/Programme die durch schlechte Programmierweise für einen Performanceverlust sorgen (sei es während dem Betrieb oder nur während dem Bootvorgang)
    Auch ein Problem ist das Hersteller ein Programm/Produkt nicht unendlich lange unterstützen. Was abgekündigt wird ist tot. Quellcode gibt es nicht. Folglich kann das Projekt auch nicht von jemand anders übernommen werden.


    Open Source Software und Treiber für einen Windows-Klon? Während ersteres noch Sinn machen könnte (obwohl Otto-Normaluser wohl kaum auf etwas wechseln würde nur weil der Quellcode offen ist, wobei wir wieder beim Problem wären, da Otto-Normaluser dann gleich beim Original-Windows bleiben würde) sehe ich letzteres als hoffnungslos an.


    Linux basiert dagegen grundlegend auf dem Posix Standard, der nicht nur von einem Unternehmen erstellt wurde sondern von einer Gruppe (Open Group for Unix) definiert wurde. Das diese Definition nicht ganz falsch war ist dadurch ersichtlich das der Standard sich auch heute nicht gravierend von ersten Posix-Versionen unterscheidet. Alle Unix-Derivate (also Linux, Sun Solaris, OS X um nur ein paar der größten zu nennen) basieren mehr oder weniger auf diesem Standard. Somit kann ein Linux-Erfahrener mit geringem Lernaufwand auch Solaris oder OS X nutzen.


    Software und Treiber sind für Linux in aller Regel mit Quellcode zu bekommen. Einfache Fehlerbereinigungen kann man mit etwas Programmierkenntnis oft selber einfügen und die Anpassung der Community zur Verfügung stellen. Bei Problemen ist man nicht zwingend auf Support angewiesen. Wer sich nicht selber helfen kann hat bei einer, je nach Projekt mehr oder weniger großen Community, die Möglichkeit Hilfe anzufragen. Probleme das ein Programm nicht ohne root-Rechte läuft gibt es nicht (wenn es einen guten Grund für das Root-Recht gibt, dann bestehen einfache Lösungswege wie suid-root und sudo). Eine Registry oder eine ähnliche Halde wurde glücklicherweise garnicht erst definiert. Programme und Treiber die nicht mehr weiterentwickelt werden, können dank offenem Quellcode von einem interessierten übernommen werden. Auch sonstige Fehler, Probleme oder Ungereimtheiten können von jedermann ausgeräumt werden. Im schlimmsten Fall durch einen Fork des Projekts.


    Für jeden Nutzer gibt es aktuell eine Distribution. Wer unbedingt das System hinter Klickibunti versteckt haben will, kann SuSE nehmen. Wer lieber die Grundlagen lernt der nimmt etwas wie Gentoo, Slackware oder Debian. Für Arbeitsaufgaben aller Art ist Linux mehr als gleichwertig mit Windows. Wenn es unbedingt Microsoft Office sein muss --> Wine.


    Warum ein grafisches Interface so viel toller sein soll wie ein befehlszeilenorientiertes ist mir auch nicht ganz verständlich (davon abgesehen das man es ja nicht zwingend nutzen muss). Zig millionen PC-Anfänger sind früher auch mit DOS klargekommen.


    Klar gibt es absolute Anfänger die gerade mal wissen wie man die Kiste einschaltet und mit der Maus klickt. Allerdings würde ich sojemandem niemals mit gutem Gewissen raten sich selber einen PC zuzulegen und wohl auch noch mit der von Aldi vorkonfigurierten Kiste ins Internet zu gehen. Das Resultat dieser Bewegung darf ich regelmäßig im zwei bis dreistelligen Megabyte-Bereich aus meinen Postfach löschen.


    Beim Thema Spiele lasse ich noch mit mir reden. Dafür mache ich aber die Spieleentwickler verantwortlich die jeden Pseudo-Standard von Winzigweich bereitwillig aufnehmen. Wer unbedingt primär spielen will kommt um ein Wintendo oft nicht herum.


    So, und jetzt entschuldige ich mich für diesen Monster-Beitrag, aber so konnte ich wenigstens mal meine ganzen Gedanken (oder einen Teil davon) wiedergeben. Ich werde diesen Beitrag (und noch etwas mehr Text) später mal als Basis für einen Artikel auf meiner HP hernehmen.

    Zunächst mal Respekt an abstract und alle diejenigen die beim Entstehen dieses Projekts mitwirken.


    Wie ist denn aktuell der Stand bezüglich Röhren-TV und Kaltlichtkathoden? Geht das oder wird die Röhre beeinflusst?


    Besteht Chance das ganze später über eine andere Schnittstelle als den Parallel-Port (den wohl nicht nur ich für ein Display verplant habe) angesteuert werden kann? Da ich den IR-Empfänger auf der FF anschließen werde ist z.B. ein RS232 frei. Einen RS232 könnte man sich ggf. auch via USB2RS232 Adapter nachrüsten.


    Wenn ich das wirklich später mal nachbauen sollte: Besteht die Möglichkeit von jemandem einen fertig beschriebenen Microkontroller zu bekommen?

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    PS: Und nichts gegen RARs!!! Oder willst du allen ernstes behaupten, die schrottigen TARs (oder andere typische Unix-Archive) würden auch nur in einem einzigen Punkt annähernd an RARs heranreichen???


    Auch wenn's gnadenlos Off Topic ist...


    Ja, ich habe zumindest noch kein RAR gesehen das die Unix-Berechtigungen mit übernommen hat.


    Zudem habe ich tausendmal lieber ein tar.bz2 (das auch ganz ordentlich runterkomprimiert) als diese propritären RARs.


    RARs nerven weil ich gerade von Windows-Nutzern hin und wieder diese Dinger gesendet bekomme, dann erst mit unrar auspacken darf um den Krempel danach für die Ablage als tar.bz2 wieder einzupacken...

    Bei den Links. Da muss man erstmal drauf kommen da zu suchen ;-)


    Gut zu wissen das es doch etwas einfacher ist als ich befürchtet hatte. Zumindest Theoretisch. Mit "Auspacken" ist's nämlich doch nicht getan. Diese EXE will wohl selber die Diskette formatieren und erstellen. So ein Käse... Ich sollte die mal fragen ob ich nach dem Erstellen der Diskette ein Image von der Disk online stellen darf...


    Noch etwas: Hat hier jemand ein AVBoard in der Scovery stecken (im Wiki ist ja ein Bild, also sollte das mindestens einer haben). Wie kritisch ist der Einbau? Wie gefährlich ist die "elektrische Situation" (Kurzschlussgefahr durch anliegende Bleche).


    Laut Wiki ist auf dem kleinen Stecker das rote wohl 5V Standby. Heißt das ich kann den Rechner zusammen mit dem AVBoard auch mit der Fernbedienung booten lassen?


    Etwas ungünstig finde ich das das AVBoard diesen Druckerport-Stecker dran hat... Wäre der Einbau unkritischer wenn ich das Teil ablöten würde? Brauchen werde ich ihn auf jedem Fall nicht weil ich den Druckerport via Flachband direkt auf kürzestem Weg in das Gehäuse zurückverfrachten will.


    <edit> Nachtrag: Die Mail ist bereits raus. Mal sehen was die von Acer dazu meinen </edit>

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    Original von alex-zero
    Das Avboard ist ein sinnvoller Schutz/Erweiterung für den VDR um vorallem den empfindlichen Videoausgang zu schützen. Solltest du allerdings eine "feste" Verkabelung haben wo nichts mehr umgesteckt oder aus versehen rausgezogen werden kann, sollte eigentlich auch ichts passieren. Gefährlich ist vorallem das Umstecken während VDR oder der TV am Stromnetz hängen (Potentialunterschiede). Das Scart Kabelsatz von dvbshop.tv funktioniert zwar, ist aber qualitätsmäßig nicht zu empfehlen, hier ist avboard deutlich besser.


    Ich glaube kaum das ich 100% gewährleisten kann das während dem Betrieb nicht mal eine Verbindung gezogen wird.


    Hat der dvbshop.tv RGB Adapter bereits eine Filterstufe? Wenn nein: Kann die Filterstufe die im Wiki beschrieben ist mit der des Avboard mithalten, bzw. wird durch die Schaltung im Wiki auch ausreichend Schutzwirkung erzielt?


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    Das siehst du richtig. Ich würde das Signal hinter der Klingen splitten / verstärken und nicht parallel Abgreifen. Nicht direkt auf dem J2, es sei den du willst Spdif Signale abgreifen, hierfür ist auch wieder das Avboard bestens geeignet. (Du siehst das macht Sinn ;-) ) Belegung das J2 findest du im vdr-wiki.de unter dem Suchwort J2.


    Ich möchte parallel zum Scart-Anschluss auch die Stereoanlage immer angeschlossen haben. Also beides parallel um Umstecken zu vermeiden.