Posts by EddieT

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    Nur versteh ich nicht wieso es nicht mit den Optionen in der /etc/modutils/em8300 klappt


    Welche Distribution und welchen Kernel hast Du denn? Bei Debian mit Kernel 2.6.X musst Du z.B. die Änderungen unter /etc/modprobe.d/ einfügen und danach update_modules aufrufen.


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    An der DXR3 habe ich jedoch nur einen Cinch Ausgang


    Die Cinchbuchse ist der digitale Ausgang. Eigendlich sollte daneben noch eine Klinkenbuchse für das Stereosignal sein. Denk daran, mit em8300setup den entsprechenden Ausgang zu aktivieren.


    Grüsse,


    EddieT

    Mein Wissen ist leider bisher auch nur theoretischer Natur, deshalb keine Garantie, dass es in Wirklichkeit auch so funktioniert.
    Xine besteht aus zwei Komponenten. Zum einen die xine-libs mit den Grundfuktionen und dann noch die Frontends für die Darstellung. Das normale Fontend, xine-ui, setzt X voraus, andere KDE (Kaffeine) oder Gnome (Totem). Es gibt aber auch eine Variante, die die Framebuffer zur Ausgabe benutzt, sie nennt sich fbxine. Dann kann man natürlich auf X verzichten. was bei den Karten von NVidia notwendig ist, da sich der Framebuffertreiber rivafb/nvidiafb und der closed source Treiber von NVidia gegenseitig beeinträchtigen.
    Seit geraumer Zeit (Version 1-rc0) sind in den xine-libs die Deinterlacer von tvtime als Plugin verfügbar. Die Deinterlacer benötigen zwar einiges an Rechenpower, verbesern aber das Bild besonders auf LCD und Plasma-Schirmen deutlich. Der Aufruf sollte so lauten:
    fbxine --post tvtime:method=LinearBlend vdr://tmp/vdr-xine/stream#demux:mpeg_pes.
    Auf der VDR-Seite braucht man natürlich das xine-plugin.



    @blazko: Danke für den Hinweis auf nvidiafb. Da ich noch Kernel 2.6.11 einsetze, war er mir bisher entgangen. Aber eine kurze Suche ergab leider, das sich mit dem neuen Namen die Probleme mit den X-Treiber von nvidia nicht in Luft aufgelöst haben. Also laufen tvtime und graphtft immer noch nicht zusammen auf einer NVidia-Karte.


    EddieT

    Hallo,


    GraphTFT benötigt im Moment entweder ein Framebuffer oder eine FF-Karte. Leider mögen sich der Treiber von nvidia und der Framebuffertreiber rivafb nicht.
    Alternativ kannst Du mal die folgende Kombination testen: Verzichte auf den X-Server und nutze nur rivafb. Xine läuft auch mit dem Framebuffer (fbxine) und kann die Deinterlacer von TvTime mittels eines Plugins nutzen. Am anderen Framebuffer hängt dann GraphTFT. So sollte es zumindestens theoretisch gehen. :D


    Gruss,


    EddieT

    Hallo,


    Im Entwicklungszweig sind sie momentan bei Version 0.3.6r. Inzwischen wurde auch einiges bei der Buffergrösse u.ä. gedreht, was Auswirkungen auf Probleme wie Tonversatz haben sollte. Die aktuellen Versionen finfest Du unter http://www.ivtv.tv/releases/ivtv-0.3/. Falls es keinen bestimmten Grund gibt, die Version 0.3.3x einzusetzen, würde ich erst einmal die aktuelle Version probieren.
    Warscheinlich lohnt sich auch ein Blick in das Mailinglistenarchiv, http://www.gossamer-threads.com/lists/ivtv/devel/


    EddieT

    Hallo,


    die Frage ist, ob man diese Rechner überhaupt im Wohnzimmer haben möchte. Das Design ist ja nicht schlecht, abgesehen von dem Logo links unten natürlich. Aber einen Athlon 64 3400+ in einen so kleinen Gehäuse auf Betriebstemperatur zu halten, ohne viel Lärm zu erzeugen, ist nicht ganz einfach. Ich bin gespannt auf die ersten Testberichte.

    Hallo,


    in der aktuellen (13/05) c't wird angemerkt, dass selbst auf der Computex in Taiwan kaum Gehäuse im BTX-Format zu sehen waren. Die Umstellung geht wohl doch nicht so schnell, wie Intel es propagiert hat. Hatten wir ja schon mal mit den legacy-free Boards. Zur Erinnerung: Nach dem Jahr 2000 soll te es keine Mainboards mit seriellen und parallelen Anschlüsen mehr geben. :D
    Wahrscheinlich bleibt ATX noch eine Weile, auch parallel zu BTX. Das Warten auf geeignette BTX-Boards und -Gehäuse würde ich mir zur Zeit nicht antun.


    Gruss,
    Derk

    Vom ivtv-Treiber werden die alten Karten (PVR-250 und PVR-350) am besten unterstützt. Die PVR-350 hat im Gegensatz zu der PVR-250 noch einen Radiotuner aber auch TV-Out. was sie deutlich teurer macht. Die neueren Karten (PVR-150, PVR-150MCE und PVR-500) laufen nur mit den Treibern aus dem unstable-Bereich.
    Der Unterschied zwischen der PVR-150 und PVR-150MCE ist, dass die MCE zwar keine Fernsteuerung, dafür aber Radio hat. Die PVR-500 ist eine doppelte PVR-150MCE.


    Für die zusätzlichen Fuktionen brauchst Du selbstverständlich entsprechende Plugins. Videotext geht nur mit dem pvrinput-Plugin zusammen mit dem osdteletext-Plugin. Ein Radioplugin gibt es auch. Beides habe ich aber noch nicht ausprobiert.


    Die mittelalten Grafikkarten von Matrox (G400, G450 und G550) werden von directfb am besten unterstützt. Neu wirst Du aber höchstens die G550 zu völlig überhöhten Preisen finden, wogegen reichlich gebrauchte auf dem Markt sind. Zur Not reicht auch eine G200 aus, die man hinterhergeschmissen kriegt. Wenn diese dann an Alterserscheinungen stirbt, ist es kein grosser Verlust. Ein weiterer Vorteil der Matrox ist die hohe Qualität der Ausgänge, was eine hohe Bildqualität zur Folge hat.
    Welche anderen Grafikkarten directfb unterstützt, findest Du auf den Seiten von directfb. Alternativ kannst Du auch einen X-Server aufsetzen, da ist die Auswahl noch grösser. Wobei die wichtige Anforderung "kein Lüfter" die Auswahl gerade bei den aktuellen Grafikkarten doch sehr einschränkt.


    Für die kommenden Videocodecs wird man massive Rechenpower (ab 3GHz) brauchen. Mein Athlon XP-2400+ zeigt bei HD-WMV nur eine Diashow. Dieses leise zu kühlen ist eine Herausforderung. Moderne Grafikkarten können einen Teil der Rechenleistung übernehmen, sind aber nur selten fürs Wohnzimmer geeignet. Z.Z. ist wohl die Unterstützung bei NVidia am besten, eventuell gehen aber noch andere Karten. Such einfach mal nach xvmc. Meine Hoffnung ist der Nachfolger der DXR3. Damit sollte dann auch ein kleiner Prozessor ausreichen.


    Zugegeben, neue P3s und die dazugehörigen Boards sind schwer zu kriegen. Gebrauchte sind aber so günstig, das es sich meiner Meinung nach lohnt, einen Ausfall zu riskieren. Allerdings sind USB-2.0 und Gigabit-Lan auf den Mainboards sehr selten.


    Es gibt auch C3 ohne Mainboard, diese passen dann auf P3-Boards. Sie sind aber bei gleicher Taktfrequenz deutlich langsamer als die P3. Für DivX wird es bei Ihnen schon eng.


    Will man mehr Rechenpower, sind wohl die mAthlon 64 LP zur Zeit die beste Alternative, sofern man nicht so auf den Preis achten muss.


    Eine schöne Übersicht über die Prozessoren gibt es hier. Allerdings darf man natürlich die anderen Komponenten nicht vergessen. Mainboards mit tausenden von Features dürften auch eine nette Last erzeugen, genauso wie die neusten Grafikkarten.

    Bei Deinem Monitor als Anzeigegerät bringt Dir eine FF-Karte nichts. Diese haben weder VGA noch DVI-Ausgänge und können keinen Monitor beliefern. Also bleibt die Wahl zwischen xine- und softdevice-Plugin. Welches der beiden Du nimmst, ist Geschmacksache, bei einer G550 würde ich das softdevice empfehlen, da Du dann directfb einsetzen kannst.


    Als Analogkarte kann man nur die PVR-Serie von Hauppauge empfehlen. Sie haben eine gute Empfangsqualität und durch den Hardwareencoder brauchen sie kaum Rechenleistung. Auch scheint analogtv damit stabiler zu laufen. Alternativ kannst Du bei diesen Karten auch pvrinput einsetzen. Das ist zwar neu, läuft bei mir zusammen mit softdevice aber schon ganz gut. Ich habe es aber noch nicht im Dauerbetrieb getestet.


    Bei der Kombination von softdevice und Hauppauge PVR brauchst Du die Leistung eines Athlon 64 nicht unbedingt. Ein Pentium III mit 700-1000 MHz ist auch für Divx u.ä. ausreichend und sogar passiv zu kühlen, wenn der Netzteillüfter (Typ: gross und leise) ein wenig Luft über den Kühlkörper streifen lässt.

    Hallo Eichbaum,


    klasse, dass es jetzt auch bei Dir geht. Die Änderungen an der channels.conf sind die Folge der Eingänge, die bei den neueren Karten dazugekommen sind. Aber dass hast Du ja selber schon herausgefunden.
    Eine aktuelle Kanalliste solltest Du unter www.kabelbw.de finden, die Tabelle zur Umrechnung der Kanäle in Frequenzen ist hier.
    Gerade in Mehrfamilienhäusern kann es aber vorkommen, dass sich die Frequenzen etwas verschieben. Da es in diesem Plugin kein Finetuning gibt, bleibt nur noch, die Frequenzen vorsichting zu variieren.


    Leider können die Aussetzer genausogut vom Treiber herrühren. Besonders die 0.3er Versionen sind ja nur Schnapshots der aktuellen Entwicklung. Da kommt es schon mal vor, das in einer Version etwas nicht mehr funktioniert, das vorher schon ging. Am besten Du suchst mal in der ivtv-Mailingliste, ob jemand mit Deiner genauen Hardwareversion berichtet hat, mit welcher Treiberversion es bei ihm läuft. Ansonsten musst Du ein wenig probieren. Bei meiner PVR-150MCE läuft z.B. die Version 0.3.5 ganz gut, solange man auf Radio und Videotext verzichten kann.


    Gruss,
    Derk

    Bei der Durchsicht der Ausgaben von ivtv fällt auf, das das Modul tveeprom keine sinnvollen Vorschläge bezüglich des Tuners unterbreitet.


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    Jun 7 19:06:30 VDR kernel: tveeprom: tuner = <unknown> (idx = 97, type = 4)


    Tuner 4 ist bei den PVR 250 und 350 verbreitet, bei den neueren Karten würde ich eine Nummer zwischen 40 und 60 erwarten. Auf der ivtv-Mailingliste meldet jemand, dass bei Ihm bei der gleicher Hardwareversion "tuner=55" genutzt würde. Am besten mal testweise beim Laden von ivtv eben dieses tuner=55 als Parameter angeben.


    Als nächstes solltest Du die Karte direkt und ohne das Plugin testen. So können wir eine Fehlerquelle ausschliessen. Im Verzeichniss utils der Treiberquellen findest Du das Programm ivtvctl.

    Code
    ivtvctl -d /dev/video1 -r 3140


    Damit stellst Du z.B. Kanal 8 ein. Es sollte natürlich ein Kanal sein, auf dem Du auf etwas Empfangen kannst.
    Wenn Du mplayer zur Verfügung hast:

    Code
    mplayer /dev/video1

    sollte ein Fernsehbild geben.
    Ohne mplayer wird umständlicher:

    Code
    cat /dev/video1 > /tmp/test.mpg

    Nicht vergessen, irgendwann Strg-C zu drücken. Die entstandene Datei mal testweise auf einem geeigneten Rechner abspielen. Auch das sollte ein Fernsehbild geben.


    Solltest Du jetzt ein Bild empfangen können, kann es mit dem Plugin weitergehen, ansonsten weiter mit den Parametern und ivtv-Versionen probieren.


    Vorher musst Du aber nochmal ivtvctl bemühen:

    Code
    ivtvctl -d /dev/video1 -n

    gibt eine Liste mit allen Eingängen der Karte aus. Interessant ist im Moment nur der Eintrag mit dem Namen "Tuner 0" oder "Tuner". Sollte dieser Eingang nicht die Nummer 4 haben, benötigst Du den Patch, der hier schon gepostet wurde, da in dem Plugin ansonsten der Eingang Nr. 4 fest einprogrammiert ist.


    Gruss
    Derk

    Ich muss für meine PVR150MCE mit ivtv-0.3.5 einen anderen Eingang (Nr. 6) für den Tuner benutzen. Also habe ich ein wenig gebastelt und die Parameter aus den neueren analogtv Versionen in pvrinput eingebaut. Die Einstellungen für den Eingang gehen, die Angabe der Norm ist auch implementiert, nur die Karte kann noch nicht ausgewählt werden.
    Die unterschiedlichen Videonormen kann ich leider nicht testen, genausowenig wie die Videoeingänge. Zumindestens erstes sollte gehen, die Eingänge wären mal einen Test wert.


    Hier noch der relevante Abschnitt aus der analogtv-Readme über die anzugebenen Parameter:


    Dieser Parameterblock wird anstelle von C0 in der dritten Spalte in der channel.conf eingetragen. Für die Videoeingänge muss eine Frequenz=1 eingetragen sein. Eine Zeile sieht z.B. bei mir (Tuner 0=6)so aus:
    RTL:48250:C0D67B6:C:0:301:300:305:A1:12003:1:1089:0


    Nun aber der Patch:




    Derk