Seagate Dockstar - Ein Linuxsystem für unter 20,- EUR

  • Hallo Nemon,,


    ja das sind meine Schreibraten und Sky Fussball sendet ja so ca. max. 18 MB/s, also wäre es am Limit.Ich muss das ganze erst einmal testen, auch wenn noch andere Benutzer im Heimnetzwerk auf die Platte zu greifen. Da ich mir auch eine neue 2 TB Platte zulegen muss, ist vielleicht die neue HD ein wenig schneller, so das ich dann schreibend auf über 20 MB/s komme und noch etwas Luft habe.


    Gruß tcash

    IR-Fernbedienung X10 Medion, ASUS P5N7A-VM E5200 , 8GB CF Karte, Hauppauge WinTV NOVA HD S2, Sharp LC-46X20E


    yavdr 4.0

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  • glaub wir haben uns falsch verstanden :-)


    Eine Datenrate von 18 MBit/s wären für mich ca. 2.25 MByte/s, d.h wenn das System
    18 MByte/s schreiben kann, ist doch locker noch Luft (sogar für mehrere Streams)

  • Hallo Nemon,


    ja der Fehler liegt auf meiner Seite, ich habe wohl MBit/s und MByte/s durch einander gebracht.
    Dann steht dem Umbau meines VDR ja nichts mehr im Wege. Für die Dockstar brauche ich nur noch eine neue 2 TB HD, hat jemand einen Tipp, die HD sollte Stromsparend sein und schnell.


    Gruß tcash

    IR-Fernbedienung X10 Medion, ASUS P5N7A-VM E5200 , 8GB CF Karte, Hauppauge WinTV NOVA HD S2, Sharp LC-46X20E


    yavdr 4.0

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    Original von Hulk
    Im groben ist doch fast alles dabei.


    auch wenn ich mich oute: was muss ich denn tun um einen vdr-server (v1.6) zu installieren? :whatever

    yavdr 6 server: 50"4k.hisense+tt64+zotac.g41+cel430+16g.ssd&2t.sata; yavdr 6 client: 27"+zotac.mn321/gt720+16g.ssd+sundtec/s2; yavdr 6: 28"4k+i.g4560+gtx1050+500.sata+tt.3200/s2&tt.ct2.4400/t2

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    Original von hannes_e
    auch wenn ich mich oute: was muss ich denn tun um einen vdr-server (v1.6) zu installieren? :whatever


    Ich gehe davon aus das auf dem dockstar debian installiert ist und die Internetverbindung funktioniert.


    Selber bediene ich den VDR per XXV, aber genauso ist dies per vdr-plugin-live oder vdradmin-am möglich. Persönlich habe ich hier per USB einen "Pinnacle/Hauppauge PCTV Dual DVB-T Diversity Stick" angeschlossen, dafür war es notwendig die Firmware nach /lib/firmware/dvb-usb-dib0700-1.20.fw zukopieren, aber dies ist abhängig vom gewählten Empfänger.


    Im Allgemeinen sind nur folgende Schritte notwendig, und eigentlich auch auf jedem Desktop-PC gültig.


    # 1. Paketverwaltung aktualisieren
    apt-get upgrade


    # 2. VDR installieren, sowie Plugin streamdev-server für Streaming des Live-TV ...
    apt-get install vdr vdr-plugin-streamdev-server tzdate locales


    # Bei darf noch folgende Programme installieren
    apt-get install nano dvb-apps vdr-plugin-live


    # Timezone auf Europe/Berlin setzen
    dpkg-reconfigure tzdata
    # Spracheinstellungen auf z.B. de_DE.utf8, siehe auch /etc/default/vdr
    dpkg-reconfigure locales


    #Folgende Dateien nach eigenen Vorlieben editieren
    nano /etc/default/vdr


    # Senderliste gemäß Empfangsart (hier DVB-T Berlin) anpassen (Siehe vdr-wiki)
    nano /etc/vdr/channels.conf

    Code
    1. :@1 Hauptsender
    2. Das Erste;ARD:522000000:I0C23D12M16B8T8G8Y0:T:27500:1401:1402=deu:1404:0:14:8468:258:0
    3. ZDF;ZDFmobil:570000000:I0C23D12M16B8T8G4Y0:T:27500:545:546=deu,547=2ch:551:0:514:8468:514:0
    4. SAT.1;ProSiebenSat.1:658000000:I0C23D12M16B8T8G8Y0:T:27500:385:386=deu:391:0:16408:8468:769:0
    5. RTL Television,RTL;CBC:506000000:I0C23D12M16B8T8G8Y0:T:27500:337:338=deu:343:0:16405:8468:773:0
    6. ProSieben;ProSiebenSat.1:658000000:I0C23D12M16B8T8G8Y0:T:27500:305:306=deu:311:0:16403:8468:769:0
    7. kabel eins;ProSiebenSat.1:658000000:I0C23D12M16B8T8G8Y0:T:27500:161:162=deu:167:0:16394:8468:769:0
    8. ....


    # SVDRP freigeben für z.B externes XXV
    nano /etc/vdr/svdrphosts.conf


    # Streaming von LIVE-TV ins lokale Netz erlauben
    nano /etc/vdr/plugins/streamdevhosts.conf


    # VDR Starten
    /etc/init.d/vdr start



    Ansonsten um auf die Aufnahmen zuzugreifen müssten eine Netzwerkfreigabe a'la nfs bzw. samba installiert werden.

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    Original von TEN
    Artikelnummer von dem Ding laut Kassenbeleg (um auch andere MediaSaturn/Metro-Märkte zu diesem Preis zu bekehren) ?


    Tut mir leid, finde ich grad nicht. Falls der wieder auftaucht, poste ich
    das nochmal. Bei MediaMarkt etc. ist sowas aber nie eine Garantie,
    daß Ding dann auch zu dem Preis zu bekommen.
    In Halstenbek waren das eh die Letzten.


    Gruß
    Samael

  • Quote

    Original von Hulk
    Ansonsten um auf die Aufnahmen zuzugreifen müssten eine Netzwerkfreigabe a'la nfs bzw. samba installiert werden.


    Cool! Kleine Ergänzung: nfs-kernel-server geht erst ab Squeeze. Mit älteren und Ubuntu nur der nfs aus dem userspace und der ist langsamer. Bei USB reichts aber evtl.

    Kopfstation: Netceiver mit 2 Dual-S2 (4 Tuner)
    Server: Guru"plug"plus, Debian Squeeze, md4 Raid5 eSATA (4x1TB WD Green), 1-wire, Squeezeserver, NFSv4, VDR 1.7.15, mcli, streamdev, live, epgsearch, dummy
    Clients: yaVDR 0.3a + mcli, zBox HD-ND22 (CPUs@1,5GHz, iGP@580MHz), 2GB RAM, 80GB HD, Harmony 655, Ton: SPDIF optisch -> Marantz SR8000 -> Kef 2005, Bild: HDMI -> LG 55LE8500

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    Originally posted by gaborf
    noch ein Forum gefunden wo die Dockstar heiss disskutiert wird, unter anderem das Anloeten eines SD-Kartenlesers:
    http://www.mikrocontroller.net/topic/187115#new


    Besonders interessant für die vielen Webradio-Enthusiasten dürfte sein (gerade bei den Preisen guter USB-Soundsticks), dass dort offenbar jemand auf S/P-DIF (sogar I/O) gestoßen ist:
    http://www.mikrocontroller.net/topic/187115#1845704

  • Hi,
    auch wenns ein wenig älter ist, hier mein ubuntu jaunty image:


    http://hellg.bplaced.net/armel-rootfs-201009050009.tgz


    Einfach in eine leere, erste ext2 Partition entpacken und die Dateien /etc/fstab und /etc/shadow wie folgt anpassen:


    /etc/fstab:

    Code
    1. proc /proc proc defaults 0 0
    2. /dev/root / auto errors=remount-ro 0 1
    3. /dev/sda2 swap sw defaults 0 0


    Falls die Swap-Partition bei Euch woanders liegt, entsprechend anpassen.


    /etc/shadow:

    Code
    1. root:!*:14856:0:99999:7:::


    durch

    Code
    1. root:\$1\$XPo5vyFS\$iJPfS62vFNO09QUIUknpm.:14360:0:99999:7:::


    ersetzen, damit man sich als root mit Passwort "root" einloggen kann.


    Gruß Darkstar.

    Hardware: Seagate Dockstar@1500MHz, GSS Box DSI 400 SAT>IP Server, VDR 2.1.6 mit Streamdev-Server
    Videoausgabe: RaspberryPi mit MLD-4.0.1-RPi an LG 42LM660

  • Wir haben diesen Dockstar ebenfalls getestet mit Sundtek MediaTV Pro DVB-C/DVB-T und Streaming ueber das Netzwerk.


    Bei unserem Test wurde soweit die Originalfirmware benutzt (das Grundsystem nicht aktualisiert), unser Treiber/Streamingserver wurde nach /tmp installiert.


    Streaming auf einen anderen Linux Rechner hat soweit problemlos funktioniert.
    http://support.sundtek.com/index.php/topic,178.0.html


    Das Dockstar wird dann ebenfalls fuer das kommende DVB-S2 Geraet interessant da es wie bereits erwaehnt den gleichen Treiber verwendet.


    CPU Auslastung des Treibers inklusive Netzwerstreamer 15%

  • Verstehe ich das richtig, dass Sundtek einen DVB-S2 Adapter mit USB 2.0 in Arbeit hat, mit dem sich die Daten auch mit geringer Leistung ins Netzwerk streamen lassen??? Dann fehlt mir ja nur noch ein vernünftiger Client auf meiner Popcornhour um einen HD-DVB-S2-HDD Receiver ala Reelbox zu bauen...


    Gruß Darkstar.

    Hardware: Seagate Dockstar@1500MHz, GSS Box DSI 400 SAT>IP Server, VDR 2.1.6 mit Streamdev-Server
    Videoausgabe: RaspberryPi mit MLD-4.0.1-RPi an LG 42LM660

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    Original von henfri
    ich hab das System auf dem internen Speicher installiert, damit alles autark funktioniert. Allerdings ist der Speicherplatz arg begrenzt. Deshalb würde ich gerne alles, was nicht essentiell ist (z.b. Webmin) auf einen Stick installieren. Dafür bietet sich ja aufs an. Hat jemand von euch sowas schon gemacht?
    Oder installiert ihr auf einem Stick? Wenn ja: macht ihr etwas um diesen zu schonen?


    Ich komme nochmal hier drauf zurück.
    Welches System nutzt ihr auf eurer Dockstar und macht ihr irgendetwas um den Flash Speicher (ob nun intern oder extern) zu schonen?


    Ich nutze das Debian von Jeff Doozan. Dieses basiert auf emDebian (embedded Debian). Hier fehlen aber einige Pakete, so dass ich evtl umstellen würde.


    Aber ich suche da nach einem System, welches den Flash Speicher schont, indem das System R/O gemountet wird und Schreibzugriffe mit aufs auf eine Platte umgeleitet werden.


    Kennt jemand so ein System für die ARM Architektur? (für i368 Architekturen würde sich ja sonst slax anbieten).


    Gruß,
    Hendrik

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    Originally posted by Darkstar
    Verstehe ich das richtig, dass Sundtek einen DVB-S2 Adapter mit USB 2.0 in Arbeit hat, mit dem sich die Daten auch mit geringer Leistung ins Netzwerk streamen lassen??? Dann fehlt mir ja nur noch ein vernünftiger Client auf meiner Popcornhour um einen HD-DVB-S2-HDD Receiver ala Reelbox zu bauen...


    Gruß Darkstar.


    DVB-S2 soll bis Ende des Monats kommen, Die Hardware wird ab 15. September noch getestet besonders die ersten Exemplare.

  • Quote

    Original von henfri
    Ich komme nochmal hier drauf zurück.
    Welches System nutzt ihr auf eurer Dockstar und macht ihr irgendetwas um den Flash Speicher (ob nun intern oder extern) zu schonen?


    Ich habe i. d. R. 'nen USB-Stick als root-FS, da der einfacher zu tauschen ist als das interne Flash; bei einem meiner SheevaPlugs hat sich das root-FS auf Micro-USB grade zerlegt :( Und ich nutze i. d. R. normales Ubuntu oder Debian, dokumentiert habe ich meine Vorgehensweise im Blog.


    Einen DockStar nutze ich mit einem MSI DIGIVOX Duo (Dual-Tuner) und einer 1 TB-USB-HDD als VDR, verschiedene Verzeichnisse per binding mount auf die HDD geschoben:

    Das Einzige, was mir derzeit fehlt, ist ein moderner VDR (1.7.x) für die Architektur, denn zum einen funktioniert ein aktuelles xineliboutput/vdr-sxfe ja nicht mit der antiken 1.6er Version, zum anderen ist es schon doof, wenn man auf aktuellen VDRs aufgenommene Sendungen hier nicht sehen kann (Stichwort: geändertes Aufzeichnungsformat).

    VDR-User #321
    vdr-01: FUTRO S550, vdr 2.2, satip-plugin
    vdr-02: VM, vdr 2.2, satip-plugin, iptv-plugin (T-Entertain)
    vdr-03: FUTRO S550, vdr 2.2, 2x S2-3600, satip-plugin


  • Quote

    Original von Sundtek
    Streaming auf einen anderen Linux Rechner hat soweit problemlos funktioniert.
    http://support.sundtek.com/index.php/topic,178.0.html


    Das Dockstar wird dann ebenfalls fuer das kommende DVB-S2 Geraet interessant da es wie bereits erwaehnt den gleichen Treiber verwendet.


    CPU Auslastung des Treibers inklusive Netzwerstreamer 15%


    Ist das eine OpenSource Lösung? Kann der client auf andere Hardware portiert werden, z.B. Motorola vip1710?

    SAT Hardware: Gibertini SE75 | DuraSat Dur-Line UK-24 | DD OctopusNET V2 Rack (Firmware 1.1.6) mit MaxS8
    Server: Asus M5A78L-M/USB3 | Sempron 145@2Cores | 8GB ECC RAM | PicoPSU | Debian Stretch 64Bit | VDR 2.4.5 mit SAT>IP, epgsearch, live, markad
    Clients: RaspberryPI 2/3 | Yocto Poky Linux (Openembedded) 3.2+git | Linux Kernel 5.4.72 | VDR 2.4.5 mit SAT>IP, RpiHDDevice, SkinDesigner, Remote, Extrecmenu, Femon, Mlist


    R.I.P: Gigaset M740 mit VDR von open7x0.org

  • wusel07

    Quote

    ...zum einen funktioniert ein aktuelles xineliboutput/vdr-sxfe ja nicht mit der antiken 1.6er Version...

    Wo steht denn das? Bei mir laufen 2 vdr-1.6.0 Mühlen mit aktuellem xine-lib-1.2 und xineliboutput ohne Probleme.


    Quote

    ...wenn man auf aktuellen VDRs aufgenommene Sendungen hier nicht sehen kann (Stichwort: geändertes Aufzeichnungsformat)

    Dem kann mit diesem Patch abgeholfen werden.


    Gruß
    iNOB

  • Quote

    Originally posted by glotzipapa


    Das Dockstar wird dann ebenfalls fuer das kommende DVB-S2 Geraet interessant da es wie bereits erwaehnt den gleichen Treiber verwendet.


    CPU Auslastung des Treibers inklusive Netzwerstreamer 15%


    Ist das eine OpenSource Lösung? Kann der client auf andere Hardware portiert werden, z.B. Motorola vip1710?[/quote]


    Opensource teilweise:
    1. fuer Embedded PCs mit schwacher Leistung gibt es ein Kernelmodul um den Videotransfer zu beschleunigen (dieses Modul ist Opensource).
    2. die Userspace Applikation welche das Geraet konfiguriert ist Closed Source und fuer ARM(eabi/oabi), MIPS, MIPSEL, PPC, x86-32, x86-64 verfuegbar. Diese Applikation kann ebenfalls linux-dvb Support bereitstellen. Ob dies ueberhaupt funktioniert kann auch ohne Geraet getestet werden.



    das Kernel Beschleunigungsmodul/Source liegt jeweils in {ARCH}/opt/kmod und sollte verwendet werden wenn das System fuer den allgemeinen Treiber zu langsam ist.