Warum das Elektroauto sterben musste

  • Zurück zum thema.
    Ich halte das elektroauto auch etwas für überschätzt.


    Für regelmässigen nahverkehr: sehr gut.
    Fernverkehr: sinnlos.


    Warum soll ein "elektroauto" für den fernverkehr noch einen zweiten motor mitschleppen der nur gelegentlich gebraucht wird ?
    Diese sogenannte range-extender technik ist wirkungsgradmässig ein graus.
    Ob das jetzt brennstoffzelle oder verbrennugsmotor ist ist hier eher zweitranging.
    Range-extender wird wohl nur propagiert weil EIN auto völlig unterschiedliche fahrprofile abdecken soll. Hier wäre wohl ein inteligenter car-pool sinnvoller.


    Ich denke eins der probleme mit den frühen elektroautos war die kundenakzeptanz. Die meisten dieser "müslischleudern" wollten nur ökos und ähnliche "spinner" haben. Von massenakzeptanz keine spur.
    Kein wunder, bei dem aussehen von rollenden krankenfahrstühlen.
    :lol2
    Gab damals übrigens auch schon ne ganz rege elekro-dragster szene in den USA. Mit dem passenden elektroantrieb sieht nämlich wegen dem hohen drehmoment jeder Porsche an der ampel uralt aus.


    Zur energiespeicherung sind manchmal auch unkonventionelle ideen gefragt. Ich habe schon in den späten 80'ern mal eine publikation zu kinetischen speichern (aka "schwungrad") gelesen. Dabei waren sehr hohe energiedichten verglichen mit (damaligen) akkus möglich. Schüssel war nicht besonders schwere materialien zu benutzen, sondern besonders reisfeste (faserverbundstoffe).
    Ich war echt überrascht das Porsche das im 911 hybrid wieder aufgreift: http://www.autoblog.com/2010/0…illiams-f1-flywheel-kers/


    P.S. Toyota ist leider auch nur ein blender.
    Der Prius ist eher ineffektiv. Hier hat das marketing entschieden das es besser "aussieht" wenn die kiste "geräuschlos" anfahren kann. Dafür ist dann der gesammtwirkungsgrad im praktischen fahrzyklus schlechter als z.b. bei Honda.

    Mein anderer VDR ist (auch) ein EPIA
    1)VIA M10000-Nehemiah, 160+120G Samsung; NEC 1300A; YY A106; LCD20x4 ...
    2) ctvdr+e-tobi ; C3M266+1,2GHz-Nehmiah; 160G Samsung + 4x500G Seagate SATA; NEC3500; TT-Case; DVB-S 1.3+4MB + Nova ; gLCD 240x128 ...
    . . .TB rulez. . .

    The post was edited 1 time, last by PeterD ().

  • Hi,


    was mich bei dem Elektrohype wundert ist die Tatsache, dass so gut wie keine Busse mit Elektroantrieb existieren,
    welche ohne Oberleitung auskommen. Platz ist da genug vorhanden, Gewicht ist auch nicht so relevant.
    Vermutlich ist die Lebensdauer der Akkus einfach miserabel.


    Grüße
    Funzt

  • Quote

    Original von Funzt
    Vermutlich ist die Lebensdauer der Akkus einfach miserabel.


    Muss noch nicht mal miserabel sein.
    Die üblichen angaben gehen von ca. 2000 zyclen aus.


    Ein bus in nahverkehr ist in 2 schichten ca. 16h unterwegs und legt schätzungsweise 20km pro stunde zurück (haltestellen, stadtverkehr), macht ca. 320km täglich. Geh ich mal von ca. 100km pro ladung aus sind das ca. 3 ladungen täglich, 365x im jahr.
    Ergo: nach ca. 2 jahren sind bereits neue akkus fällig.
    Das ist nicht zu bezahlen.


    Da hab ich noch nichtmal den stillstand durch laden eingerechnet.
    Bei nur drei ladungen täglich a 1h verliert man schon ca. 20% betriebszeit.


    Das rechnet sich nicht, SO BILIG kann strom gar nicht sein.


    Und ich denke ich hab hier eher konservativ gerechnet.

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  • Deckt sich mit meiner Erfahrung, dass die chinesischen Elektrorollerfahrer ihre Akkus alle zwei Jahre tauschen müssen. Allerdings zu einem Preis, wo wir hier gerade mal 4 NiMH-Akkus fürs Telefon bekommen :(


    Gruß
    iNOB

  • Nur um ein paar Punkte aus meiner Sicht anzureissen:


    1.) Pendeln: Mumbai, Bangladesh - zig-Millionenstädte oder arbeitgeberfinanzierte Arbeiterschliessfächer - nicht jeder kann vor den Werkstoren leben.


    Öpnv -> Fehlanzeige, ich würde gerne die Bahn nutzen und etwas sinnvolles tun, anstatt selbstsüchtig mich durch den Stau zu quälen ^^


    2.) Elektroantrieb: Wenn es keine Energiegewinnung gibt die glaubhaft die Menge Energie liefern kann ... ists doch sinnfrei. momentan kann regenerative Energie doch nichtmal den normalen Bedarf befriedigen, geschweige denn den zusätzlichen evtl durch Autos verursachten.


    3.) Hybrid: Augenwischerei - die Bremsenergie zum Fahren zu benutzen ok, ob das sich rechnet wenn man das momentane Mehrgewicht einrechnet ... Im vielzitierten Stadtverkehr gibt es sparendere Techniken als Hybrid (ÖPNV)

  • Na da hab ich ja was losgetreten, dabei wollte ich nur Fernsehen....


    Aber mal im Ernst,
    die Diskussion die ihr hier lsogetreten habt ist im Grunde immer die gleiche.
    Die einen sehen das EMobil als die alleinige Lösung,
    die anderen Verteufeln das Ding wegen dem Festhalten an bekannten Strukturen.


    Ich kann euch folgende Beschichtigung vorschlagen.
    Emobile werden den Markt umkrempeln, vor allen Dingen werden sich Werkstätten und Tankstellen sehr strak verändern.
    Viele Erfahrungen zeigen das Emobile meist zu Hause geladen werden, die Dame aus dem ADAC Bericht ist auch wenn sie sich recht unschlau angestellt hat, eigentlich der Zeiger in die richtige Richtung.
    Wenn allerdings vergessen wird zu tanken, kein Frauentypus...., fahren beide Arten nicht mehr :-)))


    Dann zum Strombedarf, hier wird immer wieder auf die CO2 Belastung von Stromern hingeweisen, das ist richtig! Aber nur Momentan.
    Auch Denken in alten Strukturen!
    Nur weil sich einige Politiker ihre Alternsruhesitze erhalten wollen werden in D mehr als genügend Heizenergie in die Umwelt gepustet statt damit Liegenschaften zu erwärmen.
    Das es anders geht zeigen Nahversorgungsnetze mit BHKW-Grundlastversorgung, ist sogar heute schon günstiger als getrennte Versorgung jedes einzelnen Haushaltes mit Strom und Wärme.
    Das die Großen Vier die Umwelt aufwärmen, damit die Luftwärmepumpen mit dem vorher so erzeugtem Strom besser laufen, ist allerdings ein moderner Mythos ;-)


    Die Lösung ist wie überall nicht das zementieren auf die eine Lösung unserer Problem!
    Genauso wie BHKW's, Solar, Wind, Biomasse, Erdwärme alleine nicht DIE Lösung aller Probleme sind.
    Das sinnvolle Zusammenspiel in Abhängigkeit der Umweltbelastung wird die sinnvolle und effiziente Lösung werden.
    Genauso wird das Emobil nicht die Lösung werden.
    Es wird viele Varianten geben.
    Reine Stromer bekommen Rangeextender als Anhänger wenn sie mal dringend mehr als 50 KM fahren wollen.
    Hybride für alle Vielfahrer die mehr als 100 Km jeden Tag fahren müssen, das sind aber unter 10% aller Autofahrer!!!!
    LKWs und Schwertransporter werden noch lange auf Mineralölbasis fahren, oder halt Kombi Schiene/Wasserstrasse nutzen.


    Laternenparker werden irgendwann auch kein Problem mehr sein, sobald genügend Nachfrage besteht, der Markt regelt solche Dinge recht zügig.
    Wo Geld verdienbar ist, werden auch Lösungen angeboten.


    Dann noch Wasserstoff, sich auch eine Lösung, aber bitte nicht als Verbrennerersatz!
    Mit Brennstoffzelle und reiner Erzeugung aus regenerativen Überschüssen sicherlich auch eine der vielen Bausteine des Gesamtbildes.
    Aber immer die Verluste beim Wasserstoff im Auge behalten!
    Selbst Batterien sind heute! immer noch besser im Gesammtwirkungsgrad.


    So jetzt kann sich jeder an dem Energiewandel beteiligen.
    Nahversorgungen mit Nachbarn in Wärme und Strom errichten.
    Stromwechsler zu "neuen" Versorgern mit Zukunftsideen werden.
    Wärme effizienter nutzen lernen.
    Und so vieles mehr.



    Werbung muss sein....
    Wiir sehen uns im www.bhkw-forum.de
    um einen Teil von euch auf die kostengünstige Liegenschaft- und Emobilversorgung zu ziehen.



    PS. Bevor ich es vergesse...
    Danke für das hochladen!

  • Hi,

    Quote

    Geh ich mal von ca. 100km pro ladung aus sind das ca. 3 ladungen täglich


    das ist gerade beim Bus nicht nötig, da genug Platz vorhanden und kein Gewichtsproblem. -> Laden über Nacht würde genügen.


    Glaube,dass das Problem ganz woanders liegt:
    Auch wenn das mit der Rückgewinnung der Bremsenergie funktioniert, hat man noch andere Verbraucher wie Heizung etc.
    Beim Bus gehen ständig die Türen auf...
    Außer im Sommer wird das problematisch.
    Da gehen bei einer gewissen Fahrzeuggröße zig KW permanent drauf.


    Grüße
    Funzt

  • Quote

    Original von Funzt
    Auch wenn das mit der Rückgewinnung der Bremsenergie funktioniert, hat man noch andere Verbraucher wie Heizung etc.
    Beim Bus gehen ständig die Türen auf...
    Außer im Sommer wird das problematisch.
    Da gehen bei einer gewissen Fahrzeuggröße zig KW permanent drauf.


    Yep. Hab ich erst am Wochenende in irgendeinem Automagazin gesehen. Bei einem Auto der Smart-Klasse gehen 3-4 kW für die Heizung drauf. Wenn mann das auf den Stundenverbrauch hochrechnet, haben die kleinen Stromer plötzlich nur noch die halbe Reichweite (gerade im Winter, wenn die Akkus eh' nicht in Geberlaune sind).

    VDR-User #992
    Server: Asrock N3700-ITX mit Cine S2 6.5 headless
    System: Ubuntu 18.04.01 LTS
    VDR: VDR 2.2.0 mit epgsearch, live, vnsiserver
    Client: Raspberry Pi v3 mit LibreElec

  • Hi,


    Quote

    Original von theseer105
    Ich brauche mit meinem Touran zwischen 4,5 und 5,3 Lieter Diesel auf 100 km (übrigens: laut Hersteller soll der Touran 5,6l/100km brauchen). Den Hybrid will ich sehen, der das auf Überlandfahrten/Autobahnen braucht.


    Mein auf LPG umgerüsteter Prius braucht grad mal 5,0 Liter Gas (kostet derzeit ca. 0,60€/l) auf 100km. Gut, ich fahr auch nicht schneller als 130, Dauerbetrieb ist oberhalb aber eh' nicht zulässig (z. B. wg. der originalen Ventilsitze). Die Autos sollten halt auch ein wenig aerodynamisch sein ;) ...



    Quote

    Original von sewn4
    Bezüglich den Ölvorräten bin ich anderer Meinung. Was wäre wenn es Öl in unbegrenzten Mengen gäbe? Wirkliche beweise dafür das das Öl irgendwann ausgeht gibt es nicht.


    :google : peak oil.



    Quote

    Original von iNOB
    Weshalb fahren plötzlich so viele SUV's mit dem Luftwiderstand einer Schrankwand auf öffentlichen Strassen umher? Sind die nicht fürs Gelände gemacht? Ganz einfach....die Autoindustrie verdient an einem großen und teuren Auto einfach mehr als an einer kleinen Fuddelkiste ...zum Entzücken der Aktionäre


    Und wg. der Sicherheit: die schweren Autos bis 2.5t haben z. B. ein viel kürzeren Bremsweg als die kleinen leichten Kisten a la Lancia Delta HF Integrale, besseren Seitenaufprallschutz, etc.. Aber mit 'nem Smart möchte ich nicht in so'n Ding knallen (hat 'ne Freundin von mir geschafft, lag 3 Monate im Krankenhaus). Vieles kann man aber durchaus sparen, siehe letzen Punkt.


    Meiner Meinung nach werden die Hybrid-Autos noch die nächsten 20 Jahre dominieren, denn es gibt derzeit keinen anderen vernünftengen Kompromiss aus zuverlässiger Technik, variabler Reichweite und Platz für den Energiespeicher.
    Dann gibt's da in London noch diese Brennstoffzellenbusse für den ÖPNV. Das ist sichlich auch noch eine Alternative.


    Zum Thema Individualverkehr: es könnte jede Menge Energie gespart werden, wenn die Menschen die Autos nicht selbst steuern müssten. Dann könnte man sich z. B. auf einer Autobahn in eine Kolonne einloggen, 100km bis zur Zielabfahrt mitschwimmen und käme nach einer Runde VDR-Portal lesen entspannt an. Der Maschine ist es dann nämlich auch egal, in 10cm Abstand für verringerten Luftwiderstand zu fahren, wenn der Erste bremst bremsen alle anderen mit. Da gab's auch schon einige Studien.


    Mit anderen Worten: "Warum das Elektroauto sterben musste" --> Das Elektroauto ist tot!


    :portal1


    Grüße joker

    HW VDR: Thermaltake DH102 | Gigabyte GA-M720-US3 | AMD 270u | 8GB RAM | 120GB SSD System + 3TB HDD Daten | L4M Cine CT V6 + Flex S2 | Zotac GT630 | Futaba MDM166A | Atric IR-Einschalter Rev. 5 | NEC P553 | SEDU + 96 PIX | Pioneer SC-LX85 | Jamo S606
    SW VDR: Debian Wheezy | Kernel 3.2.0-4-amd64 | Mate 1.6 | VDR 2.2.0 | nVidia 331.79 | LIRC 0.9.0 | media_build_experimental | Plugins: permashift 1.0.3, softhddevice 0.6.1rc1-git, menuorg 0.5.1, skinnopacity 0.1.3, tvscraper 0.2.0-git, seduatmo 0.0.2-git, mplayer 0.10.2-hg, fritzbox 1.5.3, vdradmin-am 3.6.9, femon 1.7.19, targavfd 0.3.0, span 0.0.7, dvd 0.3.6-cvs, graphtftng 0.4.10-git, extrecmenu 1.2.4-git, epgsearch 1.0.1-git, block 0.1.2-git, cpumon 0.0.6a, ac3mode 0.1, HD-- 1.0.0-hg, u. v. a. ...

  • Quote

    Und wg. der Sicherheit: die schweren Autos bis 2.5t haben z. B. ein viel kürzeren Bremsweg als die kleinen leichten Kisten a la Lancia Delta HF Integrale, besseren Seitenaufprallschutz, etc.. Aber mit 'nem Smart möchte ich nicht in so'n Ding knallen (hat 'ne Freundin von mir geschafft, lag 3 Monate im Krankenhaus).


    Kannst mal sehen. Beim einzigen Unfall, den ich in der Kategorie kenne (Smart vs. M) ist damals die M-Klasse umgekippt.
    Reden wir mal nicht von dem Cayenne-Testfahrer, der die Mutter im Polo durch Vorfahrtmissachtung gemeuchelt hat.
    Bei einem solchen Auto - zumal mit sinnfreiem Kuhfaenger - wuerde ich schon fast Vorsatz unterstellen.
    Das mit dem kuerzeren Bremsweg kann ich physikalisch nicht ganz nachvollziehen.


    Tja, solange die Panzer durch die Gegend fahren muesse, kommen wir auf keinen gruenen Zweig. Dieses Wettruesten ist fuer die Umwelt nicht zu gewinnen.
    Runter mit dem Gewicht und damit mit dem Verbrauch.
    Vorschlag:
    * Gestaffeltes Tempolimit nach Gewicht. Alles ueber 1t darf sich hinter den Lkws einreichen. Und jedes Jahr geht die Grenze um 5% nach unten.
    * Jeder zahlt seinen Sprit nach Einkommen (mit aktuellem Preis als Untergrenze). Grosse Abweichungen vom angegebenen Normverbrauch zaehlen exponentiell.
    Damit werden die Autos kleiner, leichter und sinnlose Raserei wird weniger.


    uwe

    server: yavdr trusty testing, 2 * L5420, 32GB, 64TB RAID6 an OctopusNet (DVBS2- 8 ) + minisatip@dsi400 (DVBS2- 4 )
    frontends: kodi und xine

  • Hi,


    Quote

    Original von umaier
    Das mit dem kuerzeren Bremsweg kann ich physikalisch nicht ganz nachvollziehen.


    Höherer Anpressdruck der Reifen auf die Strasse durch mehr Gewicht macht das Trägheitsmoment der zusätzlichen Masse zweimal weg (ACHTUNG: keine exakte mathematische Formel! ;) ). Kannst ja mal vergleichen mit deinem Auto leer zu Bremsen, dann vier zusätzliche Passagiere dazu und dann schauen. Der Bremsweg dürfte bei gleicher Anfangsgeschwindigkeit ein Drittel bis ein Viertel weniger lang sein (keine Sorge, ich hab' da beim ersten Mal auch gestaunt)...


    Grüße joker

    HW VDR: Thermaltake DH102 | Gigabyte GA-M720-US3 | AMD 270u | 8GB RAM | 120GB SSD System + 3TB HDD Daten | L4M Cine CT V6 + Flex S2 | Zotac GT630 | Futaba MDM166A | Atric IR-Einschalter Rev. 5 | NEC P553 | SEDU + 96 PIX | Pioneer SC-LX85 | Jamo S606
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  • OT: Ganz so einfach ist das nicht :-) .
    Der Bremsweg wird bei mir mit voller Zuladung eher laenger. Kannst Du auch bei jedem Lkw sehen.
    Bei idealer Verzahnung mit der Strasse ist das Gewicht egal. Irgendwann geht aber in der Realitaet mit Gummi die Haftreibung in Gleitreibung ueber.
    Bei grosser Auflageflaeche (Kettenpanzer/Breitreifen) passiert das entsprechend spaeter: bei den Bremsverzoegerungen eines Leos wird sogar jeder Porschefahrer blass.


    uwe

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  • Hi,


    :ot
    LKW's hatte ich bewusst aussen vor gelassen, weil da isses nämlich tatsächlich anders herum. Deswegen habe ich ja auch geschrieben "Autos bis 2,5t", denn nur hier trifft das zu.
    Also ein Porsche, wenn er dicht auf 'ne M-Klasse auffährt, zieht bei 'ner Vollbremsung mit Sicherheit den Kürzeren...


    BTW:

    Quote

    Original von umaier
    Der Bremsweg wird bei mir mit voller Zuladung eher laenger.


    was fährst 'n Du für'n Auto?! :schiel


    Grüße joker

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  • Quote

    Original von joker4791
    Also ein Porsche, wenn er dicht auf 'ne M-Klasse auffährt, zieht bei 'ner Vollbremsung mit Sicherheit den Kürzeren...


    Ich glaube dass man solche Aussagen nicht mehr kommentieren muss :abgelehnt :(


    Gruß
    SieDu

  • Ist doch lustig


    Physik: 6 setzen
    Fahrschule: 6 setzen


    Dicht auffahren ist eher ne Sache der Reaktionsgeschwindigkeit. Automatisiert sollte diese entsprechend gering sein - Problem ist hier wahrscheinlich psychologischer Natur - keiner der heute lebenden generationen würde die Kontrolle abgeben, sonst führen sie Zug


    Grössere Masse = Grössere Trägheit , mehr Kraft notwendig. Wo du recht haben könntest, wäre das die Bremsen dieser Boliden technisch ausgereifter sind genauso wie deren Assistenzsysteme. Ein Porsche Boxster oder ähnlich neue Modelle dürfte mit seinen Bremsen so ziemlich jedes andere Auto alt aussehen lassen. Hat aber eher was mit dem ins Auto investierte Geld zu tun.


    Wenn wir schon bei komischen Ideen sind - ich wäre dafür allen dummen Autofahrern den Führerschein abzunehmen und das Auto zu verschrotten.


    Weniger Autofahrer, weniger Autos - mehr Platz auf der Strasse und somit mehr Chance Idealgeschwindigkeit zu fahren ... und auch in kleinen Autos ohne gefährlich leben zu müssen ...

  • Quote

    Original von steffen_b
    Grössere Masse = Grössere Trägheit , mehr Kraft notwendig. Wo du recht haben könntest, wäre das die Bremsen dieser Boliden technisch ausgereifter sind genauso wie deren Assistenzsysteme. Ein Porsche Boxster oder ähnlich neue Modelle dürfte mit seinen Bremsen so ziemlich jedes andere Auto alt aussehen lassen..


    Genau, aus 100km/h ca. 33m Bremsweg mit kalten Bremsen im Gegensatz zu den 39,50m des ML500.

  • So, um mal einen neuen Gesichtpunkts in Bezug auf Elektrobusse im Nahverkehr aufzugreifen:


    Habt ihr von dem Pilotprojekt Elektrobus mit Kondensator gehört? Der lädt sich an jeder 3. bis 4. Haltestelle per Oberleitung, die dicken Kondensatoren wurden unter den Sitzen platziert. Riesen Vorteil: Praktisch kein Verschleiß im Berich der Energiespeicherung.
    Ich finde, das ist eine super Sache und für den Bus-Nahverkehr einfach ideal. Weiter so!


    - Liebe Grüße

    1. VDR: Zotac ION ITX A Atom 330 GeForce 9400,Fritz!Box DVB-C und Fritz!Repeater DVB-C Sat>IP Server, yavdr 0.6: Produktiveinsatz Wohnzimmer

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  • Quote

    Original von steffen_b
    3.) Hybrid: Augenwischerei - die Bremsenergie zum Fahren zu benutzen ok, ob das sich rechnet wenn man das momentane Mehrgewicht einrechnet ... Im vielzitierten Stadtverkehr gibt es sparendere Techniken als Hybrid (ÖPNV)


    Ich denke hier irrst du.
    Energierückgewinnung ist nötig, da sie den hauptverlust beim auto ausmachen, besonders bei deutschen verkehrsverhältnissen. In Texas auf 300 meilen gradeaus mit konstant 55mph sieht das möglicherweise schlechter aus.
    Alle bahnbetreiber nutzen energierückspeisungen schon seit langem um bremsverluste zu reduzieren.


    Auch ein Prius ist recht sparsam. Toyota hat aber wegen marketing zu einer wirkungsgradmässig eher schlechten lösung gegriffen. Im normalen fahrbetrieb (verbrennungsmotor treibt an) summieren sich die wandlerverluste. Dafür kann man eben lautlos elektrisch anfahren.
    Bei Honda läuft der motor immer, dafür fallen die wandlerverluste im normalen fahrmodus weg.
    Ein TV motormagazin hat das mal mit einem pendler getestet. Ich glaub von Nürnburg nach München mit jeweiliger Stadtfahrt. Der Toyota lag bei ca 4.5l, der Honda bei 3.5l. Ausserdem fand der leientester den Honda als angenehmer, leiser und wertiger.
    Bitte komm hier nicht mit den "offiziellen" normwerten. Diese sind bei hybriden noch unrealistischer und weiter von der praktischen realität entfernt als bei normalen fahrzeugen. Toyota kommt hier besser weg als Honda, die forenberichte und tests sprechen aber eine andere sprache.


    Quote

    Original von Funzt


    das ist gerade beim Bus nicht nötig, da genug Platz vorhanden und kein Gewichtsproblem. -> Laden über Nacht würde genügen.


    Das geht wahrscheinlich eben nicht, das mehrgewicht verursacht deutliche verbrauchsnachteile, also gibt es sehr wohl ein gewichtsproblem.
    Wo das optimum steckt müsste man aber kompliziert für das jeweilige gefährt errechnen.


    Quote

    Original von oNe-Nils
    Habt ihr von dem Pilotprojekt Elektrobus mit Kondensator gehört? Der lädt sich an jeder 3. bis 4. Haltestelle per Oberleitung, die dicken Kondensatoren wurden unter den Sitzen platziert. Riesen Vorteil: Praktisch kein Verschleiß im Berich der Energiespeicherung.
    Ich finde, das ist eine super Sache und für den Bus-Nahverkehr einfach ideal. Weiter so!


    Also quasi eine neuauflage der schweizer gyrobusse der 50er jahre: http://de.wikipedia.org/wiki/Gyrobus
    Ich könnte mir auch eine modernisierte version mit gyro aus verbundmaterial auch als recht effektiv vorstellen. Zumindestens haben gyros bis zu 10x bessere energiedichte als kondensatoren: http://de.wikipedia.org/wiki/Energiespeicher.
    Bei behäbigen gefährten wie es busse nun mal sind sind die nachteile von gyros (einfluss des kreisels auf fahrdynamik) nicht so schwerwiegend.

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  • Quote

    Original von steffen_b
    Ich denke ich irre nicht - der typische Pendler braucht Hybrid nicht


    Wie gesagt, der test war ein typischer pendler mit ca. 70..80% autobahn und weit über 50km weg. Die 3,5l sind mit einem benziner in der Golfklasse erfahren worden. Da kommt auch kein diesel hin ohne hybrid.
    Es gibt vielleicht extremfahrer die das hinbekommen. Das heisst aber: KEINE BREMSE, rollen lassen ohne motorbremse (ausgekuppelt & motor aus).
    Im normalen strassenverkehr eher unmöglich, da wird man zum ärger/hinder-nis.


    Der vorteil des hybrid ist ja grade das die fahrweise nicht so extrem umgestellt werden muss und trotzdem die verluste durch bremsen minimiert werden.
    Auch in hügeligem gelände unterschätzt du die enerierückgewinnung.
    Ich würde mal schätzen bei meiner fahrweise sind sicher noch 20..30% einsparungen mit hybrid drin. Im stadtverkehr liegen die sparmöglichkeiten bei sicher weit über 50%.

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