DLNA fähiger Fernseher vs. VDR

  • Hallo,


    ich habe einen DLNA fähigen Fernseher von Panasonic. Miteingebaut ist der Twonkymediaserver. Habe auf meinem Linux Server den Twonky laufen und streamen klappt prima. (Zumindest die unterstützten Formate)


    Ich würde mir nun gerne einen VDR in den Keller stellen und die Aufnahmen per Twonkymediaserver auf den Fernseher streamen. Der Client unterstützt MPEG2-PS, DivX3, DivX4 und DivX5.


    Ist diese Variante


    a) möglich? und wenn ja
    b) zu empfehlen?

  • Vdr selbst zeichnet im MPeg2-PES Format auf, demnächst im MPeg2 und MPeg4 im TS-Format. Ohne Wandlung der Aufnahmen geht da wohl nichts.


    Warum man allerdings auf den Komfort verzichtet, den vdr in den Keller stellen will und mit den begrenzten Fähigkeiten des im Fernseher eingebauten Empfangsteils vorlieb nimmt, ist mir ein Rätsel. Allein was den EPG angeht ist der vdr klar im Vorteil. Und wenn man dann noch Kabel hat und analogen und digitalen Empfang mischen will/muss ist das bei Panasonic wie Steinzeit.

  • Du möchtest dir das anschauen: http://www.vdrportal.de/board/thread.php?threadid=90329


    Man kann aber noch keine Timer vom TV aus programmieren.


    a) möglich, ja
    b) zu empfehlern: Wenn das Plugin mal sauber läuft (was es bei mir noch nicht tut) und der TV das Format unterstützt, durchaus

    Software: VDR 1.4.3, mp3, osdpip, streamdev-server, femon, wapd, X11, Wireless Keyboard Kernel: 2.6.18
    Hardware: 1x DVB-S v 1.3, 1x Skystar 2, Celeron@2GHz, 256 MB RAM, 4 HDs Raid1/5, Total: 600 GB, Asus P4S533 cmi8738 & LAN on board 6 PCI
    40" Sammelbestellungs-LCD an ATI Radeon 9550 DVI-Out + tvtime, 70 cm TV an J2-RGB-Out
    Organisator der ersten und zweiten VDR-Sanitizer Sammelbestellung.
    In progress: POV-ION 330 - MediaPointer MP-S2 - vdr 1.7.9 - vdr-xine(vdpau)

  • Danke für die Antworten!


    Mein Plan war den VDR von einem Laptop aus zu administrieren. Da müsste dann das mit dem EPG und dem Timer auch klappen. Kann ich dem VDR nicht sagen in welchen Format er mir die Files ablegen soll?


    Habe gelesen das der VDR die Files nicht einzeln speichert sondern in Häppchen zerpflückt, die man vor dem streamen mühsam per Hand zusammenfügen muss. Ist das richtig?


    Das mit dem Plugin habe ich registriert, wäre einen Versuch wert...
    Habe aber auch mit dem Gedanken gespielt den Twonkymediaserver der ja auch in Linux vorliegt herzunehmen. Auf meinem TV ist ein Client dieses installiert. Diese Variante fahre ich bereits und das funktioniert tadellos. Hatte aber noch keine Gelegenheit auszuprobieren, ob das mit dem transcodieren klappt...


    Ich bin momentan noch etwas ratlos welche Möglichkeiten es überhaupt gibt und ob eine andere Herangehensweise nicht sinnvoller wäre?

  • Quote

    Original von gajol
    Mein Plan war den VDR von einem Laptop aus zu administrieren. Da müsste dann das mit dem EPG und dem Timer auch klappen.


    Damit entgehen dir beim Fernsehen die Möglichkeiten die vdr bietet.


    Quote

    Da müsste dann das mit dem EPG und dem Timer auch klappen. Kann ich dem VDR nicht sagen in welchen Format er mir die Files ablegen soll?


    Nein, der vdr speichert das ab was empfangen wird.
    PES wurde damals aus Gründen der Performance gewählt und kann nicht geändert werden, bei zukünftigen Versionen wird es TS sein.


    Du könntest die Aufnahmen wandeln, oder in einem Format streamen welches der Fernseher versteht.

    The post was edited 1 time, last by halbfertiger ().

  • Welche Möglichkeiten die mir entgehen meinst du?


    Ach ja und das Empfangsteil (DVB-S Karte) sitzt dann schon im VDR. Geht ja wohl auch nicht anders, sollte der VDR drei Stockwerke vom Wiedergabegerät entfernt stehen.


    Gibt es eine Möglichkeit, das die Kodierung in ein anderes Format das der Fernseher versteht automatisch passiert?
    Welche CPU bzw. Hardware ist nötig damit das mit dem transcodieren klappt?

  • Je nach Codec kannst du von geringer Last bis hoher Last alles haben. Transkoding sollte eigentlich so gut es geht vermieden werden. Aber mal eine Frage nebenbei: Du hast Sat und der VDR soll im Keller stehen? Würde nicht der Dachboden mehr Sinn machen?!


    Medion Digitainer; AsRock B75 Pro3-M, Celeron G540; Kingston Value 4GB
    Samsung SpinPoint 250GB 2,5"; Samsung WriteMaster DVD-Brenner;
    TT-S2-6400, 2x TT-S2-1600, Ubuntu 12.04 mit YaVDR-Paketen. VDR 1.7.27, UPnP/DLNA-Plugin

  • Quote

    Original von gajol
    Welche Möglichkeiten die mir entgehen meinst du?


    Ein EPG der diesen Namen verdient, mal schnell eine Aufnahme per Fernbedienung programmieren, rausschneiden der Werbung per Fernbedienung...

  • Bis auf den letzten Punkt wird man das auch mit DLNA können....


    ...allerdings erst mit DLNA 2.0 und das wird noch dauern, insofern ist ein richtiger VDR mit Frontend IMHO die noch beste Variante.


    Medion Digitainer; AsRock B75 Pro3-M, Celeron G540; Kingston Value 4GB
    Samsung SpinPoint 250GB 2,5"; Samsung WriteMaster DVD-Brenner;
    TT-S2-6400, 2x TT-S2-1600, Ubuntu 12.04 mit YaVDR-Paketen. VDR 1.7.27, UPnP/DLNA-Plugin

  • Quote

    Original von halbfertiger


    Ein EPG der diesen Namen verdient, mal schnell eine Aufnahme per Fernbedienung programmieren, rausschneiden der Werbung per Fernbedienung...


    Das alles kann man durchaus remote lösen, xineliboutput aufm laptop.

  • Quote

    Original von tr500
    Das alles kann man durchaus remote lösen, xineliboutput aufm laptop.


    Per Fernbedienung die man sowieso während des Fernsehens zur Hand hat???
    Und es ist ja auch so ungeheuer praktisch erst den Laptop mit auf die Couch zu holen und dann mit Touchpad oder anderem rumzufummeln nur um einen umfassenden EPG nutzen zu können. ;-)


    Für manche Funktionen wie Aufnahmen umbenennen oder Suchtimer anlegen ist das einfacher zu handhaben als mit der Fernbedienung, aber für den Rest nicht.
    Und genau so nutze ich das auch.

  • Der VDR sollte in den Keller da ich dort mein Netzwerk und ein Satkabel verfügbar habe. Auf dem Dachboden ist nicht geheizt, das ist wohl nicht so gut für den Rechner und ein LAN Kabel muss ich dorthin ersteinmal ziehen. Deswegen die Idee mit dem Keller.


    Werde jetzt wohl Abstand zu der Variante nehmen und den VDR direkt in die Wohnung stellen und an den TV direkt ansteuern. Benötige dann nur nen echt leisen Rechner.


    Im TV ist bereits eine DVB S2 Karte eingebaut. Im VDR kommt dann noch eine für die Aufnahme rein. Wie wird das denn angeschlossen, wenn man nur ein Satkabel zur Verfügung hat?

  • Hallo,


    warum nicht beides kombinieren, VDR im Keller und
    trotzdem die volle VDR Funktionalität?
    Also, mein VDR steht schon seit Jahren im Keller.
    Dazu habe ich ein Datenkabel verlegt, welches Audio, Video und
    die Fernbedienung ins Wohnzimmer bringt.


    Gut, das hängt natürlich von der Entfernung ab, aber
    bei mir mit einem Stockwerk ist das perfekt.


    Kann ich nur empfehlen, man hat alle Features des VDRs zur
    Verfügung und das PC Geräusch ist nicht da.


    Gruss,


    Günter


    PS: Früher hatte ich sogar den
    Einschalt Taster nach oben gelegt, da konnte man den
    PC bequem aus dem Wohnzimmer ein- und über den
    VDR wieder ausschalten.
    Heute läuft das Ding 24/7, da noch ein paar andere Aufgaben dazu gekommen sind.

    Ubuntu 18.04; Kernel 4.15.0-54; mit Parallelbetrieb von:
    VDR 2.4.00 über S2-6400 (HDMI1)
    XBMC /Kodi & Kubuntu Desktop über GT520 (HDMI2)
    Beides an Sony KDL-55EX725
    Harmony-Hub zum Umschalten zwischen VDR und XBMC
    MusicPD Steuerung per Android ist perfekt


  • Hallo Gajol,


    ich habe ein altes Ethernet Kabel genommen, es geht aber
    im Prinzip jedes Datenkabel. Optimal sind Kabel mit
    einer guten Schirmung des gesamten Kabelstranges,
    als auch mit einer paarweisen zusätzlichen Schirmung.
    (Ist glaube ich bei Cat5 oder Cat7 so)


    Dieses Kabel modifiziere ich so, dass jeweils Video, Audio
    meiner FF-Karte und eben die Signalleitungen des Infrarotempfängers über die Kabel gehen. (normaler RS232 Infrarot Empfänger; ich habe die
    Infrarotdiode ausgelötet und verlängert, man kann aber auch einfach die RS232 Schnittstelle verlängern)


    Das Kabel ist ca. 6m lang und geht durch die Decke zum Fernseher.


    D.h. eigentlich ist es wie ein direkt angeschlossener VDR am Fernseher,
    nur dass eben das Kabel länger ist.


    Je nachdem, welche Output Methode du wählst (FF-Karte, VGA, VGA2SCART, etc) lassen sich auch die Signale übertragen.


    Bei einem guten Kabel dürfte der Qualitätsunterschied minimal sein,
    manche Quellen im i-net reden von bis zu 100m, hängt aber natürlich von
    der Kabelqualität ab. (z.B. bei HDMI soll das problemlos gehen)


    Der grosse Vorteil, ich brauche keinen extra Client am Fernseher.


    Hoffe das macht es klarer.


    Gruss,


    Günter

    Ubuntu 18.04; Kernel 4.15.0-54; mit Parallelbetrieb von:
    VDR 2.4.00 über S2-6400 (HDMI1)
    XBMC /Kodi & Kubuntu Desktop über GT520 (HDMI2)
    Beides an Sony KDL-55EX725
    Harmony-Hub zum Umschalten zwischen VDR und XBMC
    MusicPD Steuerung per Android ist perfekt


    The post was edited 3 times, last by beachboy ().

  • Quote

    Verfügung und das PC Geräusch ist nicht da.


    isch abe gar kein PC Geräusch im Wohnzimmer obwohl er da steht,
    mache isch etwas verkehrt :)

    Software: gen2vdr V3 ( Beta8 ) / gen2vdr V2
    Hardware: Intel 5200EE - 5N7A-VM - Scythe Shuriken - BeQuiet(Netzteil) - X10-USB Remote
    SMT 7020S & P3@900 - Testsystem mit FF und X10-USB Remote
    Links für Neueinsteiger


    "Jetzt, wo ich weiß wie es geht, versteh ich auch die Gebrauchsanleitung"

  • @Mr Nice: :lol2
    Der spruch ging aber anders: Ich abe gar kein VDR :lol1


    Nee, ernsthaft, das war meine Alternative, passiv gekühlter
    Barbone, der nett aussieht...


    Als ich die Kosten gesehen habe, hat sich mein Schwabenherz
    für die Kabel-aus-dem-Keller-zum-Fernseher-führ Lösung entschieden
    :versteck


    Gruss,


    Günter

    Ubuntu 18.04; Kernel 4.15.0-54; mit Parallelbetrieb von:
    VDR 2.4.00 über S2-6400 (HDMI1)
    XBMC /Kodi & Kubuntu Desktop über GT520 (HDMI2)
    Beides an Sony KDL-55EX725
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    MusicPD Steuerung per Android ist perfekt