Wann ist eine CPu sparsamer?

  • Um jetzt mal alle zu verwirren: Die Verlustleistung hängt linear von der Frequenz und quadratisch von der Spannung ab. Versuch also mal deine CPU mit weniger Spannung laufen zu lassen... Oder nimm eine die das dynamisch macht wie mein Pentium M. :P (mir ist schon klar das man nicht auf die halbe Spannung reduzieren kann...)

    The post was edited 1 time, last by Zimbo ().

  • Ja, man muss schon den Kosten/Nutzenfaktor berücksichtigen. Das unterschreibe ich sofort.


    Ich möchte natürlich ein sehr sparsames Gerät zusammenbauen, ganz klar. Es wird definitiv 24/7 laufen. Was genau ich machen werde/will, steht weiter oben. Denke, aus dem was ich bisher herausgelesen habe, ist für mich eher ein niedriger Verbrauch im IDLE wichtig. Die Systemlast wird nur selten hoch sein. Avis werde ich sehr selten konvertieren wollen. NFS/SMB wird die primäre Belastung werden.

  • Ich habe auch noch eine Vermutung zwecks weiterer Verunsicherung: ;)


    Ich schätze, dass sich in Sachen Stromverbrauch mehr durch gezielte Auswahl eines Netzteils einsparen lässt als durch die CPU-Auswahl innerhalb einer stromsparenden CPU-Familie. (Dass ein alter P4 keinen Stich gegenüber moderneren CPUs macht, ist andererseits auch vorauszusetzen.)

    LG
    Jochen


    VDR 1.4.3-3 (vdr-install-script-0.9.5.8 ), VDRAdmin-AM 3.5.2 unter Debian Sarge auf ASUS A8V Deluxe mit Athlon 3000+ (Venice), TT 1.5 + Skystar2

    Rpi4 headless mit MLD 5.5 als Server via satip-Plugin hinter einem Telestar Digibit Twin, ein Rpi3 als Streamdev-Client mit MLD 5.4

  • Quote

    Original von Zimbo
    Um jetzt mal alle zu verwirren: Die Verlustleistung hängt linear von der Frequenz und quadratisch von der Spannung ab. Versuch also mal deine CPU mit weniger Spannung laufen zu lassen... Oder nimm eine die das dynamisch macht wie mein Pentium M. :P (mir ist schon klar das man nicht auf die halbe Spannung reduzieren kann...)


    Ich glaube über der dynamischen Spannunganpassung (in Bezug auf Linux) vor kurzem hier etwas im Forum gelesen zu haben. Das soll softwareseitig möglich sein. Ansonsten bliebe mir ja noch die Möglichkeit im Bios eine niedrigere einzustellen, oder wird davon abgeraten?

  • Quote

    Original von foobar42
    Ich habe auch noch eine Vermutung zwecks weiterer Verunsicherung: ;)


    Ich schätze, dass sich in Sachen Stromverbrauch mehr durch gezielte Auswahl eines Netzteils einsparen lässt als durch die CPU-Auswahl innerhalb einer stromsparenden CPU-Familie. (Dass ein alter P4 keinen Stich gegenüber moderneren CPUs macht, ist andererseits auch vorauszusetzen.)


    Richtig mit dem Netzteil, aber wenn schon denn schon. Board, CPU und HDDs zusammen beinhalten auch ein großes Einsparpotenzial.

  • Zu wenig Spannung kann höchsten zum Einfrieren des Systems führen, die Hardware leidet darunter nicht.


    Für das Netzteil würde ich eine PicoPSU in Betracht ziehen.

  • meistens ist es praktisch gesehn am effizientesten den prozessor mit dem höchsten takt zu nehmen der noch die selbe tdp hat, man könnte jetzt zwar annehmen das der schnellere mehr strom verbraucht, nur eben beide unter der tdp liegen aber in der tat ist es so dass der schnellere strenger selektiert is als der langsame.
    so gesehn kauf ne extreme edition cpu und takte sie auf den takt der cpu mit dem nächst niedrigen tdp runter dann wird sie sicherlich wengier energie verbrauchen als diese aber gleichzeitig viel schneller sein als die langsamste cpu in der selben "tdp stufe".


    da das mit 1000€ für die cpu aber doch recht teuer ist nimmt man am besten einfach die cpu die am weitesten oben innerhalb der gewählten "tdp stufe" liegt und nach der gleichzeitig der preis sprung erfolgt (bei cpus gibt es immer eine stufe bei der man plötzlich viel mehr geld für nur minimal mehr power zahlt).
    so gesehen würde ich derzeit z.b. den Core 2 Quad Q9450 kaufen (für en rechner der viel unter last is natürlich), das selbe prinzip lässt sich aber meist auch auf alle anderen cpus übertragen...

  • Quote

    Original von Xstream
    meistens ist es praktisch gesehn am effizientesten den prozessor mit dem höchsten takt zu nehmen der noch die selbe tdp hat, man könnte jetzt zwar annehmen das der schnellere mehr strom verbraucht, nur eben beide unter der tdp liegen aber in der tat ist es so dass der schnellere strenger selektiert is als der langsame. so gesehn kauf ne extreme edition cpu und takte sie auf den takt der cpu mit dem nächst niedrigen tdp runter dann wird sie sicherlich wengier energie verbrauchen als diese aber gleichzeitig viel schneller sein als die langsamste cpu in der selben "tdp stufe". da das mit 1000€ für die cpu aber doch recht teuer ist nimmt man am besten einfach die cpu die am weitesten oben innerhalb der gewählten "tdp stufe" liegt und nach der gleichzeitig der preis sprung erfolgt (bei cpus gibt es immer eine stufe bei der man plötzlich viel mehr geld für nur minimal mehr power zahlt). so gesehen würde ich derzeit z.b. den Core 2 Quad Q9450 kaufen (für en rechner der viel unter last is natürlich), das selbe prinzip lässt sich aber meist auch auf alle anderen cpus übertragen...


    Sorry, wenn du uns etwas mitzuteilen hast, dann achte bitte darauf, dass es uns auch zumutbar ist, es zu lesen.


    In der deutschen Rechtschreibung gibt es nicht umsonst solche Dinge wie:

    • Gross- und Kleinschreibung
    • Punkte
    • Abaetze

    Glotze: yaVDR (ASRock Q1900M, 4GB RAM, DD Cine S2 V6.5, ZOTAC GT630 (Rev. 2)
    Server: HP ProLiant MicroServer G8, VMware ESXi 5.5 :P

  • Quote

    Original von Zimbo
    Zu wenig Spannung kann höchsten zum Einfrieren des Systems führen, die Hardware leidet darunter nicht.


    Für das Netzteil würde ich eine PicoPSU in Betracht ziehen.


    Ja, picoPSU habe ich auch schon im Visier. Muss nur mal günstig drankommen.

  • Quote

    Original von knebb
    Sorry, wenn du uns etwas mitzuteilen hast, dann achte bitte darauf, dass es uns auch zumutbar ist, es zu lesen.


    In der deutschen Rechtschreibung gibt es nicht umsonst solche Dinge wie:

    • Gross- und Kleinschreibung


    ein kropf den es gott sei dank z.b. im englischen so nicht gibt, es kostet nur zeit beim tippen und verbessert meiner meinung nach die lesbarkeit nur bei worten wo nicht klar ist um welche wortart er sich handelt oder wenn man etwas hervorheben möchte.


    Quote
    • Punkte


    die sind durchaus vorhanden



    Quote
    • Abaetze


    ok seh ich ein, dementsprechend geändert


    btw. in internet foren geht es meiner meinung nach immer um möglichst schnelle informationsübertragung. sofern also die zeit schreiben+lesen nicht kürzer ist, wenn man die genannten dinge verwendet, als wenn man es nicht tun würde, lohnt es sich nicht sie einzusetzen. :lehrer1

  • Quote

    Original von Xstream



    ein kropf den es gott sei dank z.b. im englischen so nicht gibt, es kostet nur zeit beim tippen und verbessert meiner meinung nach die lesbarkeit nur bei worten wo nicht klar ist um welche wortart er sich handelt oder wenn man etwas hervorheben möchte.



    Die Zeit, die du weniger zu Schreiben brauchst, brauche ich länger, um zu lesen :lol2


    Denke, das Thema sollten wir jetzt nicht vertiefen.

  • Quote

    Originally posted by knebb
    Genau. Und die paar Watt, die er im Idle weniger verbraucht sind dann durch den Mehrpreis der CPU abgedeckt.


    Also die Preisdifferenz zwischen LE-1100 und LE-1640 entspricht etwa 50 kWh. Da kann man schon drüber nachdenken. Zumal der 1640 dafür auch das vierfache an Cache mitbringt.


  • Hi,


    bin gerade mein System am einrichten, jedoch kann ich obiger Info nicht direkt entnehmen, dass cpufreq-info --set 2000 auch tatsächlich etwas bewirkt, denn wie man sieht bringt danach cpufreq-info, dass sich die Frequenz innerhalb vin 2,5GHz und 1GHz bewegen soll.


    Hätte da noch mal ne Frage zum Governor. Welchen soll man denn nehmen, bzw. wo genau liegen die UNterschiede? Ich lese oft, man solle den "userspace" Governor nehmen. Warum? Wie lassen sich die Governors konfigurieren? Habe jetzt erstmal über rc.local den cpufreq_userspace laden llassen.


    Gruß, Heinzelrumpel

  • Ich habe da auch keine Ahnung. ?(
    Prozessortaktung - ubuntuusers Wiki
    google "powersave userspace man OR wiki OR howto"


    Wieso "cpufreq-info --set 2000"?
    Ich gab das ein.

    Code
    1. cpufreq-set --max 2000

    o.

    Code
    1. cpufreq-set -u 2000

    TEST FOXCONN 560A "Cool`n`Quiet"
    Software: Gen2VDR V2 + vdr-1.6-ext59 + Nvram-Wakeup + KDE
    Hardware: AMD Athlon 64 X2 Dual Core 4800+, 4GB DDR2RAM, SAMSUNG SATA HD501LJ 500 GB, SAMSUNG SP2514N 250 GB, HD SV1604N 160GB, HL-DT-STDVD-RAM GSA-H58N, Cablestar2, TTDVB-C + Scart-out + ASUS-SPDIF


    Activy 300
    Software: Gen2VDR V2 + vdr-1.4.7-ext40 + STR + FreeVo (Browser, Games, ... )
    Hardware: 256MB SDRAM, HD SV1604N 160GB, DVD SD-M1612, FSDVB-C + Scart-out, Technisat Cablestar2, leise


  • Genau, hatte mich nur beim "Zitieren" vertippt, meinte auch


    Code
    1. cpufreq-set --max 2000


    Danach liefert mir cpufreq-info



    Und nun, was sagt mir das?


    Bin verwirrt.

  • O.K


    der richtige Befehl, um die max. CPUfrequenz zu setzen lautet


    Code
    1. echo 2000000 | sudo tee /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_max_freq


    Damit man dieses nicht händisch nach jedem rechner start machen muss, kann man die sysfsutils installieren und dann in der /etc/sysfs.conf folgendes setzen


    Code
    1. devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor=powersave
    2. devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_min_freq=1000000
    3. devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_max_freq=2000000



    Gruß, Heinzelrumpel

  • Zu der CPU Auswahl von extreme:


    Also, wenn man 2 CPUs nimmt,
    eine mit 3GHz bei 2V und eine mit 2.5GHz bei 1,8V
    und dann die erstere auch bei 2.5GHz und 1,8V laufen lässt...
    Haben beide exakt die gleiche Leistung und wohl auch so ziemlich den gleichen Verbrauch.
    Die CPUs werden nicht generell nach leckströmen selektiert sondern mehr ob sie innen oder aussen auf dem Wafer produziert wurden.
    Dazu kommt noch was gerade nachgefragt wird, kann also sein das die "guten" auch als "schlechte" verkauft werden.


    Aber evtl. läuft erstere auch bei 2.5GHz und 1,5V wo die andere nur 2.5GHz und 1,6V schafft, was dann etwas ersparnis bringen würde.


    Also ich halts für Unsinn ne bessere CPU zu kaufen um sie evtl. besser runterzutakten.
    Wenn schon dann ne bessere falls man mal irgendwann mehr Leistung braucht, aber dann dürfte man wohl fast ne neue CPU für den Aufpreis zur schnelleren bekommen...

  • O.k Jetzt haut s mich komplett wech. WollteIidentisches mal auf meinem VDR einstellen, ist ein AMD X2 4050e, also DualCore. So dachte ich jedenfalls.



    Auch unter /sys/devices/system/cpu existiert nur cpu0, nicht cpu1.


    Was ist denn jetzt kaputt? Ist soetwas evtl. durch eine falsche Bioskonfiguration hervorzurufen?


    Gruß, Heinzelrumpel

  • Ehrlich gesagt glaube ich, dass bei dir, wie auch bei mir, etwas nicht passt.


    Ein Test zu Java Game (Spiel lief mir zu schnell).

    Code
    1. cpufreq-set --max 1000


    -> mindest und höste Frequenz 1 GHz


    Von der Einstellung kam ich nur durch Neustart weg.

    Code
    1. cpufreq-set --min 1000 --max 2500


    -> bewirkte nix


    Das Problem ist mit "--max 2000" das selbe.

    Code
    1. cpufreq-set --max 2000


    -> mindest und höste Frequenz 1 GHz :schiel


    Es wird 1 GHz angezeigt.

    Code
    1. cat /proc/cpuinfo

    o.

    Code
    1. cpufreq-info

    o.

    Code
    1. cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_cur_freq


    Ein Änderungsversuch an "scaling_available_governors" bwirkte auch nichts.

    Code
    1. cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_available_governors
    Code
    1. echo "performance" > /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor


    So kann man allerdings die mindest und maximale Frequenz festlegen.

    Code
    1. ls /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq
    2. cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_available_frequencies
    3. echo "1000000" > /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_min_freq
    4. echo "2000000" > /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_max_freq


    Ähhm, ok ...
    Es fehlten nur die Nullen. :)
    z.B.

    Code
    1. cpufreq-set --min 1800000 --max 2500000


    [edit]Da warst du selber schneller.
    Hast du im Bootmanager oder Kernel max 1 CPU eingestellt?[/edit

    TEST FOXCONN 560A "Cool`n`Quiet"
    Software: Gen2VDR V2 + vdr-1.6-ext59 + Nvram-Wakeup + KDE
    Hardware: AMD Athlon 64 X2 Dual Core 4800+, 4GB DDR2RAM, SAMSUNG SATA HD501LJ 500 GB, SAMSUNG SP2514N 250 GB, HD SV1604N 160GB, HL-DT-STDVD-RAM GSA-H58N, Cablestar2, TTDVB-C + Scart-out + ASUS-SPDIF


    Activy 300
    Software: Gen2VDR V2 + vdr-1.4.7-ext40 + STR + FreeVo (Browser, Games, ... )
    Hardware: 256MB SDRAM, HD SV1604N 160GB, DVD SD-M1612, FSDVB-C + Scart-out, Technisat Cablestar2, leise

    The post was edited 2 times, last by netz ().

  • Ich glaube, es liegt an der zu alten Biosversion


    Quote


    Athlon X2 4050e (DO),1M,rev.G2,45W,SocketAM2 ALL
    0603


    Weiß du zufällig, ob man die Bioversion irgendwie von der console aus abrufen kann?



    p.s


    mit den Nullen macht sinn. So haut das auch hin. Thx