(gelöst) gpioirq DMA RX buffer overflow

  • Hallo zusammen,
    erstmal kurz zu meinem System:


    linVDR 0.7
    Dr. Selsam Kernel 2.6.18
    Tarandor / MT patch 061109


    Fujitsu Siemens rev 1.3
    skystar2


    nun zu meinem problem
    problem tritt sporadisch beim herunterfahren auf. Mal wenn der vdr nur ein paar minuten an ist und ich ihn dann runterfahre, ma erst nach ein paar stunden.


    beim runterfahren kommt dann:
    gpioirq DMA RX buffer overflow


    welches dann in einer endlosschleife hängt. bild und ton sind noch da,
    aber rechner läßt sich nicht mehr bedienen, dadurch komme ich auch nicht mehr an den log.


    hat mann eine möglichkeit nach einem neustart an den alten log zu kommen?


    was könnte es sein? Hardware??
    Mainboard habe ich schon getauscht, passiert trozdem noch.


    gegoogelt habe ich leider ohne erfolg.




    gruß ingo

    Wir lösen mit Computer Probleme, die wir ohne Computer gar nicht hätten.


    Software: easyVDR 0.8


    Hardware: DVB-S Fujitsu-Siemens FF 1.3; TechniSat SkyStar Budget; Futaba FVD; Atric IR-Einschalter

    The post was edited 1 time, last by Ingöö ().

  • Quote

    Original von Ingöö
    hat mann eine möglichkeit nach einem neustart an den alten log zu kommen?


    Der Syslog-Deamon wird in der /etc/init.d/rcStart gestartet:

    Code
    1. # logging
    2. progress 70 "starting syslog"
    3. execute klogd -c 1
    4. if [ x$RINGBUFFER_SYSLOG == x"no" ]; then
    5. execute syslogd -O /var/log/messages
    6. else
    7. execute syslogd -C
    8. echo "HINT: LinVDR is using the busybox syslogd." > /var/log/messages
    9. echo "Type \"logread\" or \"logread -f\" to see syslog messages." >> /var/log/messages
    10. fi

    Die Variable RINGBUFFER_SYSLOG="?" wird in der /etc/syconfig eingestellt.
    Steht die Variable auf "no" wird syslogd -O ausgeführt,
    steht sie auf irgnedwas anderes ausser "no", oder ist garnicht vorhanden wird syslogd -C ausgeführt.

    Code
    1. syslogd [OPTION]...
    2. Linux system and kernel logging utility.
    3. Options:
    4. -O FILE Use an alternate log file (default=/var/log/messages)
    5. -C [size(KiB)] Log to a circular buffer (read the buffer using logread)


    Kurz gesagt mit dem Eintrag RINGBUFFER_SYSLOG="no" in deiner /etc/sysconfig, wird das Syslog in die Datei geschrieben die hinter syslogd -O in der Datei /etc/init.d/rcStart angegeben ist.


    Das reicht jedeoch nicht aus um nach einen Reset des VDRs auf das alte Syslog zugreifen zu können.
    Denn der Ornder /var/log ist ein Link nach /ramdisk.
    Der Inhalt der Ramdisk wird nur bei dem sauberen runterfahren nach /var/cache/ramdisk kopiert.
    Wenn man nun seine Syslog auch nach einem Reset oder Absturtz lesen möchte, muss man zusätzlich in der /etc/init.d/rcStart die Zeile execute syslogd -O /var/log/messages in (z.B.) execute syslogd -O /var/messages umändern.

  • Danke erstmal für die Unterstützung was den log angeht
    in der /etc/sysconfig fehlte die Variable hab sie dann eingetragen und der log wurde dann auch gespeichert.


    der log wird wohl als erstes gestoppt.


    log:
    Nov 16 19:20:17 linvdr user.info vdr: [1370] Power button pressed
    Nov 16 19:20:17 linvdr user.info vdr: [1370] confirm: Taste drücken, um Ausschalten abzubrechen
    Nov 16 19:20:17 linvdr user.info vdr: [1370] warning: Taste drücken, um Ausschalten abzubrechen


    Das wars danach steht neue der log nach dem reset.


    sonst keiner eine Idee??


    Ich hab erst vor ca. 8 Wochen mit meinem linVDR angefangen, vor ca. 6 Wochen habe ich dann die Installation wie auf www.vdr-online.org beschrieben vorgenommen. Zu dem Zeitpunkt waren es noch andere Versionen aber ich weiß nicht mehr welche. Damit hats einwandfrei gelaufen.



    Gruß Ingo

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  • ich denke ich habs gefunden


    hab jetzt 2 stundenlang hochgefahren und wieder runtergefahren es klappt.


    hier mal meine lösung:
    das modul skystar2 aus /etc/init.d/runvdr löschen. Das hats zwar noch nicht gelöst aber ich habs gemacht da die skystar2 ja mit modul b2c2_flexcop_pci gestartet wird.
    als nächstes habe ich einfach mal den alten kernel deinstalliert
    cd /lib/modules
    rm -r 2.6.9


    seit dem funzt es




    gruß ingo

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  • Das kommt glaube ich von nem überarbeiteten DVB Treiber ... such mal nach refactoring ...


    Ist aber nicht dramatisch und kann unbesorgt ignoriert werde!


    Lg
    Roman

    Wohnzimmer (Client 1): C't Vdr (Sarge), 2.6.15-sl, 1.4.0-2, TT-1.5 FF, Hermes 651, 40 GB, 2Ghz Celeron, 512MB, PSOne TFT
    Server: C't VDR (Sid), 2.6.15-1-k7, 1.4.1-1, TT-1.6 FF, XP-2000+, 500GB, 512MB
    Schlafzimmer (Client 2): MediaMVP
    MediaMVP, Bose S 100, 400er Oldischlepptopp für den Garten

  • Hallo Leute.


    Seit dem Einbau einer zweiten Festplatte bekomme ich ebenfalls "gpioirq DMA RX buffer overflow". Ich habe herausgefunden das der DMA der ersten Festplatte deaktiviert ist. Aktiviert man ihn (hdparm -d1 /dev/hda) taucht der Fehler nicht mehr auf. Das seltsame ist nun aber, dass der DMA der Festplatten ja eigentlich automatisch beim Start des Systems aktiviert wird. Dies funktioniert zwar für die zweite Festplatte, nicht aber für die erste. Eine Überprüfung zeigt das der DMA deaktiviert ist.
    Hat jemand von euch jemand eine Idee woran das liegen könnte? Danke.


    Viele Grüße
    Andreas

    VDR: easyvdr 1.04, XBMC 12.0
    TV-Karten: KNC1 DVB-C MK3, Satelco EasyWatch DVB-C MK3, Satelco EasyWatch DVB-C MK3
    GPU: NVIDIA GeForce GT 220
    CPU: AMD Athlon(tm) 64 Processor 3500+
    Kernel: 3.0.0-19-generic


    The post was edited 2 times, last by GrosserBlonder ().

  • Ich hab jetzt mal das festplatten-Kabel gegen ein kürzeres ausgetauscht und LinVDR neu installiert. Bis jetzt siehts gut aus. Der DMA bleibt aktiviert und der qpioirq-Fehler ist noch nicht wieder aufgetaucht..


    Grüße
    Andreas

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    Kernel: 3.0.0-19-generic


  • Aktueller Status des Problems:
    Die Fehlerhäufigkeit hat zwar abgenommen, aber leider passiert es hin und wieder doch noch aus unerfindlichen Gründen das sich der DMA der Festplatten abschaltet, bzw. vom System abgeschaltet wird. Ich habe nun einen Workaround geschaffen der auch ganz gut funktioniert: Ich prüfe minütlich per Cron-Job ob der DMA noch aktiviert ist und setze ihn dann ggf. wieder.


    Viele Grüße
    Andreas

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    Kernel: 3.0.0-19-generic


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  • Die Probleme kommen mir ziemlich bekannt vor. Mein VDR hängt sich sehr oft bei Aufnahmen auf. Bei dem jetzt angeschlossenen Monitor bekomme ich die gleiche Meldung, allerdings habe ich Mahlzeit 4.0 beta2 ausprobiert da war es ganz oft und jetzt mit der Aktuellen easyvdr ist es nicht so oft aber nicht behoben. Habe mal gelesen es sollte mit dem aktuellen Dr. Seltsam Kernel behoben sein, bin mir aber nicht sicher, könntest Du mal den cron job script posten ich würde es mal gerne testen.

  • Ich habe folgende beiden Zeilen für meine beiden Festplatten an die crontab angefügt:


    Code
    1. 0-59/1 * * * * hdparm /dev/hda | grep "using_dma = 0" && hdparm -d1 /dev/hda
    2. 0-59/1 * * * * hdparm /dev/hdb | grep "using_dma = 0" && hdparm -d1 /dev/hdb

    Somit werden die beiden hdparm-Anweisungen minütlich ausgeführt und nur (wichtig) wenn der DMA auf Null gesetzt ist (Off) wird er aktiviert.


    Viele Grüße
    Andreas

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