AMD Geode NX 1750 - Erste Erfahrungen

  • @Besitzer des Geode-Bundles:


    Wie sieht es eigentlich mit der Rechenleistung der CPU aus? Könnt ihr (zur Not "gefühlte") Vergleichswerte posten?

    LG
    fb


    VDR 1.4.3-3 (vdr-install-script-0.9.5.8 ), VDRAdmin-AM 3.5.2 unter Debian Sarge auf ASUS A8V Deluxe mit Athlon 3000+ (Venice), TT 1.5 + Skystar2

  • hallo an alle!


    ich habe gerade mit großem Interesse dieses Thread durchgelesen denn mein vdr braucht hardwaremäßig eine kleine Auffrischung.


    Jetzt wollte ich nur mal fragen ob schon jemand das set von www.pollin.de getestet hat und mir sagen kann ob das motherboard mit ACPI gut funktioniert?


    mfg, Dwarf

  • foobar42 : Welche Vergleichswerte/Messungen schägst du vor?
    Kann das gerne dann mal durchführen...


    Der Geode ist im Prinzip ein auf Low Voltage getrimmter Athlon XP und sollte etwa vergleichbar einem Athlon XP 1750+ sein. Dies würde ich "gefühlsmässig" auch so sehen (d.h. anhand der Reaktion des vdr, er ist auf jeden Fall deutlich schneller als ein Athlon 1000 (den ich früher mal hatte).


    Dwarf : Das Mainboard bei Pollin ist das gleiche wie das im E-Bay-Bundle am Anfang gepostete (das jetzt noch bei mir im Einsatz ist).
    ACPI habe ich noch nicht ausprobiert, will das aber bald mal machen.


    Grüsse,


    Frank


    Wohnzimmer: Geode NX1750 512MB M811, TT1.5, TT-DVB-S Budget, 2,4TB, Mahlzeit 4.0b,vdr 1.4.6extp25
    Spielwiese: Scenic-S, Cel 900, TT-Budget-S, dxr3 oder xine, 40 GB
    Analog: Athlon 2000XP, ECS K7S5A, 512MB, PVR350+PVR150MCE, 500GB, easyVDR 0.5rc1
    Neu: Asus P5K-V, E6750, 2GB, TT-Budget-S, 80GB, NV 7300GS, easyVDR 0.5rc2 mit xineliboutput

  • Zitat

    Original von fabo
    Der Geode ist im Prinzip ein auf Low Voltage getrimmter Athlon XP und sollte etwa vergleichbar einem Athlon XP 1750+ sein. Dies würde ich "gefühlsmässig" auch so sehen (d.h. anhand der Reaktion des vdr, er ist auf jeden Fall deutlich schneller als ein Athlon 1000 (den ich früher mal hatte).


    Danke, das reicht mir schon - ich überlege nämlich, ob ich nicht meinen Server damit ausstatte - der AMD K6-III kommt so langsam in die Jahre...

    LG
    fb


    VDR 1.4.3-3 (vdr-install-script-0.9.5.8 ), VDRAdmin-AM 3.5.2 unter Debian Sarge auf ASUS A8V Deluxe mit Athlon 3000+ (Venice), TT 1.5 + Skystar2

  • Hi,


    schreibt eure Geodes doch einfach auch mit ins VDR-Wiki... das erhoeht den Ueberblick noch mehr:


    http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/Stromverbrauch


    Wenn ich mir die Tabelle bisher so anschaue, ist der billigste Weg zu einem stromsparenden und nicht zu langsamen Rechner momentan ein Pentium 3 oder Celeron um die 700...800 MHz mit eventuell leicht reduziertem Takt. Das ist dann natuerlich ein bisschen langsamer als ein Geode bei 1,4, aber mit einem gedrosselten Geode sollte es auch mithalten koennen. Zudem sind die Verbrauchswerte derer, die solche Rechner gepostet haben, um einiges niedriger als die Geode-Werte aus diesem Thread.


    Mein persoenliches Ziel: Rechner mit 2 Platten, 2 NIC und ISDN auf etwa 40 Watt idle zu bekommen.


    Viele Gruesse,


    Jan

    Hardware: ASRock AM2NF3-VSTA + AMD Sempron 3200+ (1,8 GHz, meist 1,0 GHz) mit Fujitsu Siemens DVB-C FF (ohne Kabelsignal), 2 x TechniSat AirStar 2 DVB-T PCI und Terratec Cinergy T2 DVB-T USB 2.0 (als IR-Empfaenger ohne Antenne), Pollin 27x4 LCD, 1 GB DDR2, diskless, /video ueber NFS
    Software: Gentoo Linux 64 Bit (Kernel 2.6.24) mit VDR 1.4.7 aus den ebuilds mit einigen manuellen Anpassungen und wenigen Plugins (femon, dvd, remote, lcdproc)

  • JanR :


    Werde ich machen, aber ich muss zuerst noch ein paar Testreihen fahren ...


    Grüsse,


    Frank


    Wohnzimmer: Geode NX1750 512MB M811, TT1.5, TT-DVB-S Budget, 2,4TB, Mahlzeit 4.0b,vdr 1.4.6extp25
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  • Zitat

    Original von JanR
    Zudem sind die Verbrauchswerte derer, die solche Rechner gepostet haben, um einiges niedriger als die Geode-Werte aus diesem Thread.


    Ich denke, dass man diese Werte mit der richtigen Kombination von Netzteil und ggf. Mainboard unterbieten kann. Mein Athlon (inkl. 2 TV-Karten) idlet (mit C&Q) nach Netzteilwechsel laut Stromschätzeisen bei ca. 65 Watt (IIRC vorher mind. 85 Watt). Das sollte doch der Geode unterbieten können. Wenn du die 20-30 Watt für die Sat-Karten abziehst, bist du bestimmt im Bereich deiner 40 Watt.

    LG
    fb


    VDR 1.4.3-3 (vdr-install-script-0.9.5.8 ), VDRAdmin-AM 3.5.2 unter Debian Sarge auf ASUS A8V Deluxe mit Athlon 3000+ (Venice), TT 1.5 + Skystar2

  • Hallo zusammen,


    ich bin bei meiner Suche über Erfahrungen zum Geode / PCChips M811 zufällig hier gelandet. Danke für die Beiträge.


    Inzwischen habe ich mir das Pollin-Angebot gekauft (Speicher aber woanders, da billiger) und bin eigentlich recht zufrieden. Ich hoffe, ich werde nicht gesteinigt, wenn ich rauslasse, dass ich auf meinem System das Mediaportal unter Windows XP laufen habe... :-)


    Interessant ist vielleicht meine Lösung für das 1.25 Volt Problem. Ich weiss man kann L11-Brücken trennen oder irgendwelche Drähte einsetzen. Ich hatte das auch vor, bis ich die Grösse der Brücken gesehen hatte... Und das mit den Drähten erfordert wohl das Isolieren von CPU-Pins im Sockel. Über CMOS-Setup ging leider auch nichts. So bin ich auf eine andere Möglichkeit verfallen:


    Ich habe den Spannungsregler für die Core-Spannung manipuliert. Der Regler sitzt (von hinten aus Board geschaut) hinten links, nahe Parallel-Port. Über den Aufdruck konnte ich im WWW ein Datenblatt finden. Demnach reicht es (ähnlich wie bei den L11-Brücken) ein Bit zu ändern, um auf 1.225 Volt zu kommen. Dies lässt sich erreicht, indem man Pin 2 des ICs einfach hochlötet oder unterbricht. Laut Datenblatt liegt er dann auf High.


    Der Verbrauch des PCs (vorher Asus A7V mit Athlon 800 MHz) ist jetzt um ca. 25 W reduziert (nur von aussen mit dem Conrad-Teil gemessen). Das deckt sich also in etwa mit den Datenblättern. Ein betrieb des Mediaportal mit einer DVB-S-Karte im Timeshift und CPUBurn gleichzeitig (CPU-Last 100%) gleichzeitig geht reibungslos. _Passive_ Kühlung (Alu-Kühlkürper Arctic Cooler CoppersilentTC) ergibt ca. 43°C CPU-Temperatur. Im Idle-Mode sind es ca. 33 °C.


    Unter Windows funktioniert auch die PowerNow-Technologie, d.h. der Prozessor läuft idle mit 400 MHz (mittels Windows Tool RMClock). Etwas ähnliches gibt es sicher auch unter Linux. Interessant ist das vor allem, weil es halt bedeutet, dass der Prozessor nur so schnell läuft, wie nötig. Daher wird die Temperatur in der Praxis deutlich niedriger sein als gemessen.


    Mit dem Performance-Gewinn gegenüber dem Athlon 800 MHz bin ich (rein subjektiv) sehr zufrieden. Der Bootvorgang ist deutlich schneller, GUI-Reaktionen etc. auch. Eigenartigerweise liegt aber die CPU-Last bei Timeshift immer noch bei ca. 50%, das war vorher eher weniger. Vermutlich funktioniert nach der Neuinstallation die MPEG-Dekodierung per GraKa noch nicht wieder. Muss ich nochmal ran...


    Viel Spass noch,


    Thomas

  • Zitat

    Original von tomfy
    (Speicher aber woanders, da billiger)


    Apropos Speicher: Lt. Pollin ab PC2100, laut PCChips bis PC2100 (wobei nicht 100%ig klar ist, ob es dasselbe Board ist, weil Pollin nicht genau die Revision nennt). Welchen Speicher verdaut das Board? Was sagt das Handbuch? Wäre nett, wenn du mal nachschauen könntest. TIA

    LG
    fb


    VDR 1.4.3-3 (vdr-install-script-0.9.5.8 ), VDRAdmin-AM 3.5.2 unter Debian Sarge auf ASUS A8V Deluxe mit Athlon 3000+ (Venice), TT 1.5 + Skystar2

  • Hi,


    bin leider noch nicht zuhause...


    Laut englischem Handbuch:


    Memory Support
    Accommodates two unbuffered 2.5V 184-pin slots
    Supports the following memory speeds: DDR SDRAM: PC2100/ PC1600
    Each slot supports up to 1 GB with a total maximum capacity of 2 GB


    Ich habe aber einen Riegel mit PC3200 eingebaut, da (bei Reichelt.de) ungefähr genauso teuer und vielleicht später mal woanders einsetzbar.


    Gruss,


    Thomas


    PS: Das Board-Handbuch in Englisch gibts unter http://www.pcchips.com.tw

  • Zitat

    Original von tomfy
    Interessant ist vielleicht meine Lösung für das 1.25 Volt Problem. Ich weiss man kann L11-Brücken trennen oder irgendwelche Drähte einsetzen. Ich hatte das auch vor, bis ich die Grösse der Brücken gesehen hatte... Und das mit den Drähten erfordert wohl das Isolieren von CPU-Pins im Sockel. Über CMOS-Setup ging leider auch nichts. So bin ich auf eine andere Möglichkeit verfallen:


    Ich habe den Spannungsregler für die Core-Spannung manipuliert. Der Regler sitzt (von hinten aus Board geschaut) hinten links, nahe Parallel-Port. Über den Aufdruck konnte ich im WWW ein Datenblatt finden. Demnach reicht es (ähnlich wie bei den L11-Brücken) ein Bit zu ändern, um auf 1.225 Volt zu kommen. Dies lässt sich erreicht, indem man Pin 2 des ICs einfach hochlötet oder unterbricht. Laut Datenblatt liegt er dann auf High.


    Der Verbrauch des PCs (vorher Asus A7V mit Athlon 800 MHz) ist jetzt um ca. 25 W reduziert (nur von aussen mit dem Conrad-Teil gemessen).


    Vielen Dank fuer den Bericht.
    Wieviel verbraucht der Rechner denn insgesamt (idle/Last)?


    Kannst Du bitte ein Bild Deiner Modifikation machen? Dann kann sich jeder eine Vorstellung davon machen, wie das spaeter auszusehen hat (... und ob er sich den Eingriff zutraut ;) ).


    Danke und Gruss, Markward


    ps@fabo:
    Hast Du den Geode schon mit dem Asus Board getestet? Laeuft er da mit 1,25V und wie ist dort der Verbrauch?

  • Hallo,


    leider komme ich vor Sonntag abend nicht an den Rechner und die Leistungswerte habe ich leider nicht mehr im Detail im Kopf. Ich meine, unter Voll-Last wären es so um die 65 Watt gewesen. Aber soo wichtig ist die Leistung ja auch wieder nicht - wenn ACPI richtig läuft. Das habe ich aber noch nicht probiert. Am Sonntag abend mehr dazu. Sicher ist dann ja auch die Gesamt-Konfiguration interessant.


    Bilder habe ich aber da. Ich bin aber nicht sicher, ob das hier mit der Größe klar geht. Schaun mer mal.


    Folgende Bilder habe ich:



    Gesamtansicht des Boards




    Ausschnitt mit IC Richtek 9237 (unterhalb der drei Elkos / links oberhalb des ParPort-Steckers)




    Detailfoto der Mod



    Klar sollte man ein bischen löten können. Aber ein große Leuchte (oder Löt-Lampe :-)) bin ich auch nicht. Wichtig ist eine saubere, feine Lötspitze. Damit bin ich von oben auf den Pin gegangen. Mit der anderen Hand habe ich eine Nadel unter den Pin geschoben und leicht nach oben gedrückt. Wenn der Pin heiss genug ist, dann löst er sich, fertich.


    Das Datenblatt zum Spannungsregler findet man übrigens unter http://www.richtek.com/Product/Docs/DS9237-02%281%29.pdf


    Man erkennt dort sehr schön die Übereinstimmung mit der Beschreibung der L11-Bridges z.B. von http://fab51.com/mobile/tbred/geode_nx-e12.html . Ziel wären ja eigentlich 1.250 Volt. Mit hochlegen des Pins 2 am RT9237 ergibt sich 1.225 Volt. Ich denke, das ist akzeptabel. Bisher lief die Kiste auch stabil. Im Zweifelsfall wäre es ja auch noch denkbar, den Takt auf maximal 1200 MHz zu reduzieren, dann reicht laut fab51 eine Spannung von 1,200 Volt.


    Gruss,


    Thomas

  • Zitat

    Original von tomfy
    Das Datenblatt zum Spannungsregler findet man übrigens unter http://www.richtek.com/Product/Docs/DS9237-02%281%29.pdf


    Danke für's eruieren. Saubere Arbeit. :] Ich denke, ich werde für VID0-VID3 einen
    DIP-Schalter an die PINs anlöten. Mit 'n bisschen Fädeldraht sollte das machbar sein. Dann
    läßt sich durch untertakten und weiterer Vcore-Absenkung bestimmt noch das eine oder
    andere Watt sparen. :D


    EDIT:
    DIP-Schalter waren gerade aus, also habe ich's per Jumper realisiert. Ich habe alle VID-
    Leitungen herausgeführt und auch gleich ein paar Messungen vorgenommen. Zum
    Zeitpunkt der Messung befand sich der Rechner im BIOS-Haupmenü.


    Hmm, im BIOS des M811 lassen sich weder der FSB noch der Multiplikator reduzieren...


    Wie man sieht, mag ich Heißkleber. :D

  • Markward : Bin leider noch nicht dazu gekommen, das Asus-Board einzusetzen. Vielleicht klappt es morgen ...


    tomfy ,kilroy: Saubere Arbeit, wenn's mit dem Asus nicht klappt, dann werde ich mich auch mal rantrauen :)


    Grüsse,


    Frank


    Wohnzimmer: Geode NX1750 512MB M811, TT1.5, TT-DVB-S Budget, 2,4TB, Mahlzeit 4.0b,vdr 1.4.6extp25
    Spielwiese: Scenic-S, Cel 900, TT-Budget-S, dxr3 oder xine, 40 GB
    Analog: Athlon 2000XP, ECS K7S5A, 512MB, PVR350+PVR150MCE, 500GB, easyVDR 0.5rc1
    Neu: Asus P5K-V, E6750, 2GB, TT-Budget-S, 80GB, NV 7300GS, easyVDR 0.5rc2 mit xineliboutput

  • @ kilroy


    Sehr schön gemacht! An Heisskleber sollte man nie sparen! :)


    Für mich war das Ziel einfach, eine passive Kühlung zu erreichen, daher war ich mit der Einstellung auf 1,225 Volt zufrieden. Aber diese Jumper sind natürlich die Luxusversion... :]


    Was die Leistungsmessung angeht, da bin ich mir immer ein bisschen unsicher. Zwar habe ich auch schon festgestellt, dass aus irgendeinem Grund im Bios-Setup ziemlich viel Strom gezogen wird. Aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass der Prozessor da tatsächlich ernsthaft gefordert wird.


    Sobald ich wieder dazu komme, werde ich auf jeden Fall mal den "BIOS-Test" machen. Für mich ist aber auch Idle, Volllast und ein typischer Betriebsfall interessant. Volllast habe ich mit CPUBurn erreicht, weiss aber nicht, ob da tatsächlich alle Prozessor-Teile gefordert werden. Daher hatte ich gleichzeitig Timeshift laufen.


    Ein typischer Betriebsfall wäre für mich eben Timeshift, das werde ich auch nochmal testen.


    Eine ganz andere Frage ist, wieviel das alles noch mit dem Board zu tun hat. Denn z.B. das Netzteil mit seinem Wirkungsgrad hat u.U. einen viel grösseren Einfluss auf die Gesamt-Leistung als die CPU. Und oft ist es ja so, dass ein Netzteil besonders uneffizient wird, wenn es mit niedrigerer Leistung belastet wird. Überspitzt könnte das bedeuten, dass Stromeinsparungen am Prozessor vom Netzteil dann wieder aufgefressen werden.


    Naja, ganz so heftig wird es nicht wirklich sein. Aber ich denke, dass das wirklich Interessante an dieser Board-/CPU-Kombination eigentlich das gesamte Paket aus guter Performance, niedrigem Preis & Möglichkeit der passiven Kühlung ist. Im Wohnzimmer will ich halt kein störendes Lüfter-Rauschen haben, wenn ansonsten endlich mal Ruhe ist. Und ich habe die Kiste oft laufen, da sie gleichzeitig als MP3-Server herhalten muss.


    Thomas

  • Zitat

    Original von tomfy
    Aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass der Prozessor da tatsächlich ernsthaft gefordert wird.


    IM BIOS löppt die Kiste volle Pulle, weil da keinerlei Steuerung von Seiten des Betriebssystem-Kernels o.ä. vorgenommen werden (können). Deute ich kilroys Tabelle richtig und sind eure Basteleien letztlich wenig wirksam?

    LG
    fb


    VDR 1.4.3-3 (vdr-install-script-0.9.5.8 ), VDRAdmin-AM 3.5.2 unter Debian Sarge auf ASUS A8V Deluxe mit Athlon 3000+ (Venice), TT 1.5 + Skystar2

  • Der "BIOS-Test" lief deshalb, weil ich das M811 mit dem Geode nur "fliegend" verdrahtet
    hatte. Damit, daß die CPU dabei nicht idelt, hast Du wohl recht, denn wenn ich den Boot-
    vorgang durchlaufen lies (bis "KEIN OS BOOTBAR oder so), sank die Leistungsaufnahme. Mir
    ging es aber bei der Messung um den Vergleich bei verschiedenen Vcores und Netzteilen.


    Passive Kühlung hatte ich auch mal getestet. Mit Vcore 1,2V und diesem "MickeyMouse"
    Kühlkörper habe ich bei 55° im BIOS abgebrochen. :O Wie gesagt, das Board lag auf dem
    Tisch ohne irgendwelche Luftzirkulation. Im Gehäuse mit etwas "Wind" und einem
    ordentlichen KK dürfte das anders sein.


    Der Wirkungsgrad der Netzteile dürfte sehr viel ausmachen. Wobei ich glaube, daß die
    0815 Teile von der Stange wahrscheinlich alle gleich schlecht sind...


    Bzgl. wohnzimertauglichkeit bin ich bei meinem "Produktivsystem" (24/7) schon sehr
    zufrieden. Ich nutze für CPU (XP Barton 2500@1900), Netzteil und extra Lüftung der DVB-C
    Karten jeweils die 8412 NGLLE von Papst (7V) und die Kiste ist praktisch nicht zu hören.

  • Zitat

    Original von foobar42
    Deute ich kilroys Tabelle richtig und sind eure Basteleien letztlich wenig wirksam?


    Sieht so aus. Es bringt offenbar nichts, nur an einem Faktor "zu drehen". Um das ganze
    System auf Stromsparen zu trimmen, bedarfs es wohl umfangreicherer Maßnahmen.