["Gelöst" (naja)] poweroff-kernel für Linuxkernel 2.6.11 (Kanotix)

  • [EDITIERT WEGEN BLÖDSINN]
    Hallo,
    ich bin schon ein bisschen weiter:
    1) Der Poweroff-Kernel-2.4.24 funktioniert bei meinem MSI-6593 ohne Probleme!


    2) Der VDR fährt jetzt herunter und rebootet!
    Leider wählt er nach dem reboot im Bootmenü nicht den 3. Boot-Eintrag (poweroff), sondern den Standard.
    Ich verwende folgenden
    SPECIALSHUTDOWN="savedefault --default=2 --once quit | /sbin/grub --batch; shutdown -r now"


    3) Wakeup-Test hat leider auch NICHT funktioniert! Habe den poweroff einmal manuell durchgeführt.
    Muss ich neben der Zeile mit meinem (erkannten) mainboard
    COMMANDLINE="-I msi_ms_6593" auch noch folgende zeile hinzufügen:
    COMMANDLINE="-C /etc/nvram-wakeup.conf"


    Und wenn ja, woher bekomme ich die conf-datei?


    Grüße,
    Jörn

    VDR1: yavdr 0.5.0 beta auf einem ASUS P5QPL-AM mit Tevii S480
    VDR2: debian-SERVER (dockstar) mit 3x Nova-T-USB-Sticks und yavdr 0.4 auf Zotac Ion-A als client

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von champpain ()

  • Ich verstehe immer noch nicht, was dagegen spricht, in etwa mein gepostetes Shutdown-Script zu benutzen... Musst halt nur deine Grub.conf (ob mit Poweroffkernel oder ohne,egal) anpassen und mit dem Shutdown-Script beim Grub Aufruf abstimmen...


    Wenn du mit .conf die nvram-wakeup.conf meinst, schau doch mal in die Readme...


    Hardware: Antec Fusion Remote Black, Asus P5N7A-VM, E5200, Mystique SaTiX-S2 Dual V2, Stereo-Atmo
    TV: Samsung UE32B6000, BenQ W1070
    Software: yaVDR


  • Hallo,
    hab ich ja, aber mit dem skript fuhr der vdr nicht mal runter.
    Mit dem "Originalskript" fährt der VDR herunter und rebootet auch.


    Ich verliere langsam auch den Überblick...
    :-(


    In deinem Skript verweist du auf die nvram-wakeup.conf, aber in der steht bei mir eine Beispiel-Konfigurations-Datei für ein MSI 6531 oder so ähnlich.
    Benötige ich denn nun eine nvram-wakeup.conf, wenn mein board erkannt wurde oder nicht?


    Grüße,
    Jörn

    VDR1: yavdr 0.5.0 beta auf einem ASUS P5QPL-AM mit Tevii S480
    VDR2: debian-SERVER (dockstar) mit 3x Nova-T-USB-Sticks und yavdr 0.4 auf Zotac Ion-A als client

  • Hmm, das mit der nvram-wakeup weiss ich auch nicht... Ich habe die damals selber erstellt, da mein Board noch nicht bekannt war...
    Das musst du mal in der nvram Readme lesen, da stand eigentlich immer alles sehr gut beschrieben... Such auch mal hier im Forum nach anderen Shutdown-Scripts... Irgendwoher wirst du dir das schon kopieren können..


    MG-f
    Robsta


    Hardware: Antec Fusion Remote Black, Asus P5N7A-VM, E5200, Mystique SaTiX-S2 Dual V2, Stereo-Atmo
    TV: Samsung UE32B6000, BenQ W1070
    Software: yaVDR


  • Hallo,
    ich verstehe auch nicht, warum ich kein vdrshutdown-skript habe, das eigentlich mit nvram-wakeup installiert wird.
    das vdr-(!)shutdown-skript ist wohl doch was anderes.


    Grüße,
    champpain

    VDR1: yavdr 0.5.0 beta auf einem ASUS P5QPL-AM mit Tevii S480
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  • Hi champpain,


    habe wie immer tagsüber kein VDR direkt vor mir, aber mal ein paar Infos aus dem Kopf:


    Mein vdrshutdown-Skript liegt bei mir im scripts-Unterordner der VDR-Settings - kann aber sein, dass ich das vor Jahren aus dem Board kopiert und dort manuell reinkopiert habe.


    Wird Deine Board direkt von nvram-wakeup unterstützt, brauchst Du kein Configfile und Du kannst den Parameter --configfile aus der vdrshutdown.sh rausschmeißen. Meine vdrshutdown.sh ruft im Falle eines Reboots eine poweroff.sh auf. Hier mal mein Skript, das mehrere SuSE-Versionen überlebt hat (das liegt auf meinem WebDAV-Ordner für den Fall, dass ich plötzlich einen VDR einrichten muss :) ):



    Du siehst - ist mit dem von Robsta quasi identisch.


    Hier meine poweroff:


    Shell-Script
    1. #!/bin/bash
    2. echo | grub<<EOF
    3. savedefault --default=5 --once
    4. quit
    5. EOF


    ABER: Während das unter SuSE lief, habe ich neulich für ein Kollegen ein System auf Basis von Kanotix-VDR aufgesetzt - und habe das gleiche Problem wie Du:


    Zitat

    2) Der VDR fährt jetzt herunter und rebootet!
    Leider wählt er nach dem reboot im Bootmenü nicht den 3. Boot-Eintrag (poweroff), sondern den Standard.


    Ich habe zunächst grub per apt-get geupdated - half nix.
    Dann ist mir zuletzt aufgefallen, dass es in der menu.lst folgenden Eintrag gibt:

    Code
    1. default=0


    Den habe ich rausgeschmissen, aber dann hat´s wieder nicht funktioniert. Entweder, ich habe beim Rumspielen in der poweroff-Datei (diesmal mit Einträgen, wie sie in der Readme von nvram-wakeup empfohlen werden) einen Fehler gemacht (Bistr-o-math schlägt zwei Varianten in seiner Readme vor, einmal mit und einmal ohne den Parameter --batch), oder es ist noch nicht der Rätsels Lösung. Leider kann ich Dir noch kein konkretes Ergebnis sagen, da ich nach Hause musste und der Kollege seinen VDR nicht wieder mitgebracht hat. Ansonsten kann ich heute Abend mal meine SuSE-menu.lst rauskramen und posten. Vielleicht finden wir damit das Problem.


    Jörg

    yaVDR 0.5.0a
    Intel Core2Duo E6750, Asus P5Q,
    Gainward GT 240 512MB GDDR5, Hauppauge HVR-4000 & Nova-S2-HD, 4 GByte RAM
    an Panasonic TX-P42GW10 und Onkyo TX-SR508

  • Hallo Jörg,
    habe mich bis jetzt noch gar wieder an das problem gewagt. :dösen 
    Habe nur etwas im Forum recherchiert, aber leider noch keine zeit gehabt was was auszutesten.


    Das Booteintrag-Problem (immer 1. Menüpunkt) muss natürllich gelöst werden (auch manuell bringt ein "grub-reboot 2" keine Veränderungen), aber besonders überrascht war ich als der vdr nach dem manuellen reboot-poweroff nicht aufwachte.


    Jetzt bin ich "leider" für fünf tage nicht in berlin, aber dein beitrag macht mich optimistisch, dass wir das noch hinkriegen...
    :)


    Grüße,
    Jörn

    VDR1: yavdr 0.5.0 beta auf einem ASUS P5QPL-AM mit Tevii S480
    VDR2: debian-SERVER (dockstar) mit 3x Nova-T-USB-Sticks und yavdr 0.4 auf Zotac Ion-A als client

  • Naja, sind ja für mich hier noch halbe Trockenübungen, weil´s nicht meine Maschine ist. Denke darüber nach, ggf. mal nächste Woche Kanotix-VDR auch für mich zu installieren (und dann meinem jahrelang auf SuSE basierenden VDR-Systemen den Laufpass zu geben und auf das "komplizierte" Debian zu wechseln). Dann könnte ich´s wirklich auch mal schnell praktisch austesten - wobei mich die nvram-Geschichte bestimmt auch bisher mindestens 2 Stunden gekostet hat. Früher hat´s 2 Stunden gekostet, weil das Board nicht erkannt wurde, jetzt ist es Grub, das nicht will :)

    yaVDR 0.5.0a
    Intel Core2Duo E6750, Asus P5Q,
    Gainward GT 240 512MB GDDR5, Hauppauge HVR-4000 & Nova-S2-HD, 4 GByte RAM
    an Panasonic TX-P42GW10 und Onkyo TX-SR508

  • Hallo Jörg,
    probier es aus. Wirklich nett und die wahrscheinlich schnellste Art ein Linux inkl. Desktop, Tools etc. zu installieren.

    Zitat

    Früher hat´s 2 Stunden gekostet, weil das Board nicht erkannt wurde, jetzt ist es Grub, das nicht will smile


    Da sagst du was. Habe das board nach nvram-Kriterien gekauft. Das erste Mal ohne guesshelper- und bistr-o-math-unterstützung... denkste...


    Auf grub mag ich auch nur ungern verzichten, weil der einem Windows-OS so prima vorgaukeln kann, es wäre auf hd (0,0)! ja ja....


    Grüße,
    Jörn

    VDR1: yavdr 0.5.0 beta auf einem ASUS P5QPL-AM mit Tevii S480
    VDR2: debian-SERVER (dockstar) mit 3x Nova-T-USB-Sticks und yavdr 0.4 auf Zotac Ion-A als client

  • Hi champpain,


    habe ebenfalls ein System, das nen Reboot braucht und dieses vor kurzem auf Grub umgestellt (vorher: Lilo mit poweroff kernel). Bei Grub solltest du den Poweroff Kernel gar nicht mehr brauchen, da Grub den Befehl "halt" kennt. Mein Eintrag in menu.lst sieht schlicht folgendermaßen aus:

    Code
    1. title NVRAM Reboot
    2. halt


    --schmettow.

    VDR 1.4.0 [dvd, dvdselect, mp3ng,remote, control, graphTFT, taste, tvonscreen, streamdev-server] - FW f32623
    OpenSuse 10.0 Vanilla 2.6.15.4 - vdrconvert - Noad
    Dign HV5, Asus P4P800 deluxe, Celeron M (silent modded) - TT 1.5 - Budget-S - AVBoard 1.3 - 12" TFT
    Peripherals: Kameleon 8060 - Philips DFR-9000 - Sharp 26GA4E - Pinnacle Showcenter 1000g

  • zulu


    Kannst du bitte den bzImage.2.6.9.poweroff-kernel zum Download zur Verfügung stellen?


    Ich würde ihn gern einsetzen, da die üblichen 2.4er bei meinem AsRock nicht funktionieren.


    Oder gibt es eine andere Möglichkeit an diesen Poweroff-Kernel zu kommen?


    Grüsse, Kleo

    VDR-Server: Core i3-6100, 8GB Ram, Gigabyte Board, Adata SSD, Ubuntu 16.04, Kodi 16.1 + PVR über VNSI

  • Hallo Kleo,


    Wie weiter oben schon geschrieben, weiss ich leider nicht mehr wo ich den her habe.
    bzImage.2.6.9.poweroff-kernel


    Grüsse Marc

  • Hallo,


    ich wollte nur Danke sagen und berichten, dass der 2.6.9-er PowerOff-Kernel
    bei meinem AsRock K7VT2 einwandfrei funktioniert.
    Im Gegensatz zu den 2.4er Versionen.


    Grüsse, Kleo

    VDR-Server: Core i3-6100, 8GB Ram, Gigabyte Board, Adata SSD, Ubuntu 16.04, Kodi 16.1 + PVR über VNSI

  • @ JK1974:
    Hallo,
    hast du dich inzwischen an Kanotix "gewagt"?


    Ich wollte mich gestern an das grub-reboot-problem machen und bin überhaupt nicht mehr reingekommen. Diverse threads haben mich nur noch mehr verunsichert, daher wollte ich hier nochmal ganz von vorne anfangen.


    ich fange mal mit der nvram-wakeup an:


    Das Board wurde erkannt, daher sollte alles (abgesehen von der shutdown-zeile stimmen.
    Wie kann ich denn einen wakeup sinnvoll testen?


    Grüße,
    Jörn

    VDR1: yavdr 0.5.0 beta auf einem ASUS P5QPL-AM mit Tevii S480
    VDR2: debian-SERVER (dockstar) mit 3x Nova-T-USB-Sticks und yavdr 0.4 auf Zotac Ion-A als client

  • Hi Jörn, hier Jörg, :)


    habe mich gerade heute an Kanotix-VDR + X-VDR-Skript rangewagt und sieht ganz gut aus - mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wo zulu überall Skripte und confs hinkopiert hat. Bei mir war das immer unter /usr/local/src/VDRtmp, wie beim alten VDRPortal-Skript.


    Egal, habe auch vorhin die confs gefunden und Dein Eintrag sieht ja nicht schlecht aus. Wenn Du nicht weiß, ob Deine nvram-conf funktioniert, schau mal in der Readme von nvram-wakeup - oder, und ich glaube, das ist immer mein Weg, schau mal auf der Webseite von Hubertus Sandmann (ggf. im Archiv). Da hat er erläutert, wie man über die Kommandozeile testen kann, ob die Maschine aufwacht.
    Tut sie das, mache Kanotix-VDR scharf, programmiere einen Timer, der mehr als 10 Minuten in der Zukunft liegt und fahre die Kiste runter. Nach 5 Minuten sollte sie wieder oben sein.


    Aber weiterprobiert habe ich bzgl. des Reboot-Problems noch nicht. Hat das sonst keiner?


    Jörg

    yaVDR 0.5.0a
    Intel Core2Duo E6750, Asus P5Q,
    Gainward GT 240 512MB GDDR5, Hauppauge HVR-4000 & Nova-S2-HD, 4 GByte RAM
    an Panasonic TX-P42GW10 und Onkyo TX-SR508

  • Hi ronny,


    schreibe deswegen "alt", weil ich´s seit bestimmt 2 Jahren nicht mehr verwendet habe, da ich alles per Hand compiliere. Wie der aktuelle Stand ist und ob´s noch weiter gepflegt wird, weiß ich nicht, da ich´s nicht weiter beobachtet habe.
    Sollte also keine Kritik am Skript sein.


    Die Live-CD hat den Vorteil, dass man´s testen kann - ist also für Leute gedacht, die bisher kein Linux oder VDR angerührt haben. Zudem kann man es als Notfall-System nehmen. Und letztendlich eignet sich Kanotix-VDR durch die Integration von xine-net auch dafür, mal eben einen "normalen" PC zu einem temporären VDR-Streaming-Client zu machen - einfach CD rein (oder USB-Stick), IP-Adresse des Servers angeben, und das Bild kommt - sofern auf dem Server auch xine-vdr läuft.


    Jörg

    yaVDR 0.5.0a
    Intel Core2Duo E6750, Asus P5Q,
    Gainward GT 240 512MB GDDR5, Hauppauge HVR-4000 & Nova-S2-HD, 4 GByte RAM
    an Panasonic TX-P42GW10 und Onkyo TX-SR508

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