(erledigt) Neuer Router: Welchen würdet ihr euch kaufen?

  • Hi


    Da mein Router so langsam einige macken zu haben scheint, will ich mir nen neuen Kaufen.


    Da ich mich in den letzten Jahren nicht weiter damit beschäftigt habe, bin ich für Vorschläge offen.


    Mir wurde mal gesagt, das Linksys ne gute wahl sei, ist das noch so?


    WLAN brauch ich ned, wobei ich auch einen mit kaufen würde(solange man das ausschalten kann, bis es gebraucht wird)


    Gruß Dirk

    Dirk

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  • Hi,


    Linksys WRT54G oder ASUS WL500G. Haben zwar WLAN, geht aber abzuschalten und kosten beide um die 60 Euro.


    Der Grund: Sie laufen beide mit einer Linux-Firmware, die man sogar gegen eine offene austauschen kann (www.openwrt.org), also bei Bedarf auf dem Router noch Funktionen dazubasteln kann - z.B. ein Wake-on-LAN fuer den VDR oder so...


    Viele Gruesse,


    Jan

    Hardware: ASRock AM2NF3-VSTA + AMD Sempron 3200+ (1,8 GHz, meist 1,0 GHz) mit Fujitsu Siemens DVB-C FF (ohne Kabelsignal), 2 x TechniSat AirStar 2 DVB-T PCI und Terratec Cinergy T2 DVB-T USB 2.0 (als IR-Empfaenger ohne Antenne), Pollin 27x4 LCD, 1 GB DDR2, diskless, /video ueber NFS
    Software: Gentoo Linux 64 Bit (Kernel 2.6.24) mit VDR 1.4.7 aus den ebuilds mit einigen manuellen Anpassungen und wenigen Plugins (femon, dvd, remote, lcdproc)

  • Linksys WRT54GS
    Da dieser den doppelten Speicher hat, wenns dann schon ums Ausbauen der Firmware geht kann man das gut brauchen. Siehe hier

    Software: Ubuntu 10.04 - VDR 1.7.14 + Xineliboutput (VDPAU) + XBMC
    Hardware: NEXUS-S - SkyStar2 - Nova-S2 - Nividia 8600GT

  • Hoi


    wie sieht es bei dem mit der "lastverteilung" aus?


    Traffic-shaping schimpft sich das glaube :D


    das ist das größte Problem, was ich derzeit habe!


    wenn was per ftp mit viel upload rausgeht, kann man auf den anderen rechnern fast nix mehr machen :(


    Gruß Dirk

    Dirk

    21.jpg


  • Tja, dann: Wenn du
    - einen alten Rechner übrig hast,
    - es dir auf den Stromverbrauch nicht sooo ankommt
    - du neben dem VDR noch eine ewige Bastelbaustelle haben möchtest,


    dann - taataa: Fli4l

    LG
    fb


    VDR 1.4.3-3 (vdr-install-script-0.9.5.8 ), VDRAdmin-AM 3.5.2 unter Debian Sarge auf ASUS A8V Deluxe mit Athlon 3000+ (Venice), TT 1.5 + Skystar2

  • Zitat

    - einen alten Rechner übrig hast,
    - es dir auf den Stromverbrauch nicht sooo ankommt


    hab nen epia im 24/7 betrieb, ich will ich aber nicht dazu benutzen (hat andere aufgaben)


    Zitat

    - du neben dem VDR noch eine ewige Bastelbaustelle haben möchtest,


    router muß 100%tig laufen, da wird keine dauerbaustelle geduldet!

    Dirk

    21.jpg

  • Zitat

    Original von Dirk
    router muß 100%tig laufen, da wird keine dauerbaustelle geduldet!


    Tja, man kann ihn auch einfach so 100% laufen lassen, die Bastelei besteht darin, ihm zusätzliche Aufgaben zuzuweisen (z.B. Anrufbeantworter, Faxempfänger uws.); und ohne dem VDR zu nahe treten zu wollen - selbst wenn man den völlig in Ruhe lässt (so was soll es ja tatsächlich geben), er macht eher Probleme im laufenden Betrieb als fli4l.

    LG
    fb


    VDR 1.4.3-3 (vdr-install-script-0.9.5.8 ), VDRAdmin-AM 3.5.2 unter Debian Sarge auf ASUS A8V Deluxe mit Athlon 3000+ (Venice), TT 1.5 + Skystar2

  • Griasde O***O**B***!


    Zitat

    Original von Dirk
    Da mein Router so langsam einige macken zu haben scheint, will ich mir nen neuen Kaufen.


    Wieso kaufen? Selber bauen! Alten Rechner mit 'n paar Netzwerkkarten (4er) bestücken und gut ist's ;)


    Pfiade,
    BC


    :evil: Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! :evil:


    VDR-Server: ASUS A7V8X, Duron 1.300, 256 MB, 3x 120 GB Maxtor HD, PIONEER DVR-106, Design Tower AIR Black, 40x4 LCD,
    1x TT-DVB-S V1.6, 3x DVB-S Nova, URC-7562, CentOS 5.5, VDR: 1.6.0


    TecVDR: AOPEN MK73LE-N, Duron 1.300, 256 MB, 1x 120 GB Samsung HD, Pioneer DVR-A04, Gehäusesonderbau, 1x TT-DVB-S V1.6 4MB, 1x DVB-S Nova, 1x AV-Board, SuSE 9.0, VDR: 1.3.11

  • Hoi


    auch wenn einige das nicht verstehen,


    ICH WILL EINEN EIGENSTÄNDIGEN HARDWAREROUTER! UND KEINEN FLI4L!!!!!!!!!!

    Dirk

    21.jpg

  • Hab neulich zu Testzwecken mal m0n0wall auf meinen alten Pentium1-Router gemacht. Hatte vorher Debian mit ein paar eigenen Scripten am laufen, bin aber jetzt schon seit drei bis vier Wochen so zufrieden mit m0n0wall, dass ich die Debian-Platte vermutlich nichtmehr einbaue. Der Hauptgrund dafür ist das Traffic-Shaping von der m0n0wall, das funktioniert im Gegensatz zu dem Linux-QOS Kram einwandfrei. Und konfigurieren lässt sich das Ganze wunderbar über ein Webfrontend.


    IMHO kann da kein (bezahlbarer) Hardwarerouter mithalten.



    *Edit*


    Da war ich wohl mal wieder zu langsam. Naja, immerhin hab ich dir keinen Fli4l andrehen wollen ;-)

  • Hi Dirk,
    Linksys ist bestimmt besser.
    In der Billigklasse bin ich mit dem Siemens SE515 zur Zeit recht zufrieden,
    WLan ist rausnehmbar (dann wird er auch nicht so warm)
    hat halt nur 4Lanports. Sollt günstig zu haben sein. (wurde von gmx und 1+1 kostenlos als DSL Beigabe verteilt)


    auch ja dslmodem ist er auch noch.


    Gruss Ulf


    Ps: http://www.vdrportal.de/board/thread.php?threadid=24509

  • Hi,


    als eingefleischter VDRler und Fli4l Fan setzte ich heute 2 Router hintereinander ein:


    - FRITZ!Box => stabil, einfach zu bedienen, eingebautes "DSL Modem", ata für Voice-Over-IP und analog/ISDN Telefonanlage. FW ist Linux basiert.


    dahinter


    - Linksys WRT54G => es gibt keine besseren WLAN Access Points, niemals die schnellsten im Test, aber Sende- und Empfangsstärke unschlagbar. Die Router FW basiert auf Linux und es gibt sehr gute Alternativen zum Original von Linksys. Bei allen Kunden und Freunden habe ich damit Empfangsschwierigkeiten behoben! Als Router top!


    Bis dann
    hummingbird_de

    HowTo: APT pinning

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von fnu ()

  • HI,

    Zitat

    Original von Dirk
    ICH WILL EINEN EIGENSTÄNDIGEN HARDWAREROUTER! UND KEINEN FLI4L!!!!!!!!!!


    Ja, warum plärrst denn gleich so? ;(
    Schon kapiert, O.K. soweit ich mich erinnern kann, ist Olaf unser Routerspezialist! ;D
    Frag' ihn doch (noch)mal!


    ttyl,
    BC


    :evil: Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! :evil:


    VDR-Server: ASUS A7V8X, Duron 1.300, 256 MB, 3x 120 GB Maxtor HD, PIONEER DVR-106, Design Tower AIR Black, 40x4 LCD,
    1x TT-DVB-S V1.6, 3x DVB-S Nova, URC-7562, CentOS 5.5, VDR: 1.6.0


    TecVDR: AOPEN MK73LE-N, Duron 1.300, 256 MB, 1x 120 GB Samsung HD, Pioneer DVR-A04, Gehäusesonderbau, 1x TT-DVB-S V1.6 4MB, 1x DVB-S Nova, 1x AV-Board, SuSE 9.0, VDR: 1.3.11

  • Hi,


    das oben von mir genannte ASUS-Teil hat auch USB, da gibts auch einen schnelleren Nachfolger mit USB2 und schnellerer CPU (weiss aber nicht, ob das mit Linux schon geht) und beim WL500G kann man im Gegensatz zu den Linksys, wo es meist draufgeloetet ist, die WLAN-Karte auch rausnehmen.


    Da da jeweils Linux drauf laeuft, geht Traffic-Shaping selbstredend wie bei jedem anderen Linux-Router auch.


    Ich persoenlich wuerde aber auch immer wieder einen Selbstbau nehmen... hier tut z.B. ein DualPPro problemlos seinen Dienst und macht nebenher noch 100 andere Sachen.


    Viele Gruesse,


    Jan

    Hardware: ASRock AM2NF3-VSTA + AMD Sempron 3200+ (1,8 GHz, meist 1,0 GHz) mit Fujitsu Siemens DVB-C FF (ohne Kabelsignal), 2 x TechniSat AirStar 2 DVB-T PCI und Terratec Cinergy T2 DVB-T USB 2.0 (als IR-Empfaenger ohne Antenne), Pollin 27x4 LCD, 1 GB DDR2, diskless, /video ueber NFS
    Software: Gentoo Linux 64 Bit (Kernel 2.6.24) mit VDR 1.4.7 aus den ebuilds mit einigen manuellen Anpassungen und wenigen Plugins (femon, dvd, remote, lcdproc)

  • Guten Morgen Dirk,


    auch wenn du persönlich eine Softwarelösung erstmal ablehnst, möchte ich trotzdem, dann eben zur allgemeinen Information, auf das sehr interessante Projekt des ct-Magzin hinweisen.
    Es handelt sich um den ct-Debian-Server. Das besondere ist die integrierte Router-Firewall IPCop. IPCop läuft im User Mode Linux (UML) als normaler Prozess in einer Art virtuellen Maschine.
    Mit IPCop lassen sich anspruchsvolle Aufgaben wie VNP, eine echte DMZ, seperates WLAN über VPN und Traffic Shaping realiseiren, die man sonst meist erst in Highend-Routern ab 400 Euro aufwärts findet.
    Für den professionellen Einsatz mit hohen Sicherheitsanforderungen ist es nicht gedacht, aber für den Heimanwender ist es ein guter Kompromiss zwischen Sicherheit, Kosten und Komfort, der allemal mehr Sicherheit bietet als herkömmliche kombinierte Firewall/Server-Konzepte. (aus der ct 2005/4 zitiert)
    Ich selber habe dieses Konzept nach zwei Stunden Konfigurationsaufwand erfolgreich zum laufen bekommen.


    Gruß MAK

  • Zitat

    Original von MAK
    Das besondere ist die integrierte Router-Firewall IPCop. IPCop läuft im User Mode Linux (UML) als normaler Prozess in einer Art virtuellen Maschine.


    Einen Nachteil sehe ich schon in der UML-Geschichte. Sicherheit verlangt Einfachheit: "KISS-Keep it simple and stupid". Dem widerspricht die UML-Sache. Aber das ist natürlich auch Glaubenssache. In der Tat ist der große Vorteil, daß man nicht zwei Kisten aufsetzen muß insbesondere für SOHO-Bereich hochinteressant.

    Zitat


    Mit IPCop lassen sich anspruchsvolle Aufgaben wie VNP, eine echte DMZ,


    Diese VErsion von IPCOp kann eine echte DMZ? Ohne Masquerading? Mit öffentlichen IPs? Wäre mir neu, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.


    Ansonsten stimme ich Dir schon zu. Allerdings hat die SW-Lösung ein Problem:
    Du benötigst einen vollwertigen Rechner (Wärme-Strom-Lärm-Problematik, hier im Board nur allzu gut bekannt). Ein Router stellt man IRGENDWO hin- der kann fast garnicht stören.

    Glotze: yaVDR (ASRock Q1900M, 4GB RAM, DD Cine S2 V6.5, ZOTAC GT630 (Rev. 2)
    Server: HP ProLiant MicroServer G8, VMware ESXi 5.5 :P

  • @ knebb,


    ein Glaubenskrieg sollte man in einer so sensibelen und sicherheitsrelevanten Geschichte wie Firewalling vermeiden. Ich kann zu diesem Thema keine kompetenten Aussagen machen, da ich mich gerade erst in die Materie einarbeite. Es kann aber nicht schaden, durch so ein Projekt und weitere Informationen weiteres Wissen zuerlangen.
    Die Realität zeigt ja jeden Tag, daß es das sichere System nicht gibt.


    Gruß MAK