vdr läuft nicht mehr...

  • Hallo zusammen,


    mein vdr lief problemlos mehr als 10 Jahre lang. Jetzt nicht mehr.

    Ich hab vor Jahren schon die Disk Konfiguration geändert. Da hing zuletzt eine 500GB SATA dran mit root-Partition und swap und der Rest war für die Aufnahmen.

    /data/video.000 hieß das mounting Verzeichnis, meine ich. Dann gibt es noch eine 5TB SATA eingehängt auf /data/video.001, wenn ich mich recht entsinne.


    Und so lief das jahrelang ohne Probleme, aber jetzt bootet der vdr nicht mehr. Beim Booten gibt's ne Fehlermeldung, die in etwa wie folgt lautet: "master hard drive error. Press F1 to resume"

    Je nachdem, in welchem SATA Port ich die Platte stecke, ist das 4th master hard drive error oder 2nd master hard drive error"


    Interessant ist, dass beide Disks dieselbe (oder eine ähnliche) Fehlermeldung bringen. Ich halte es doch für recht unwahrscheinlich, dass beide Platten gleichzeitig abrauchen.

    Vielleicht der SATA-Controller? Also hab ich die Disks (eine nach der anderen) mal an meinen WIndows PC gehängt. Um zu sehen, ob man was sieht.

    Im BIOS wird die 500GB Platte nicht erkannt (also der Typ / Fabrikat / Modell wird nicht angezeigt), aber irgendwas wird schon erkannt, da das BIOS die Größe 0MB anzeigt.

    Bei der 5 TB Platte ist es nicht viel besser. Immerhin erkennt das BIOS hier den Typ / Fabrikat/ Modell (WD50EFRX), zeigt aber auch hier die Größe von 0 MB an.

    So ähnlich sieht das auch das BIOS vom vdr.


    An den SATA Kabeln kann es nicht liegen. Die hab ich schon getauscht.

    Probehalber mal eine ganz andere Disk an den vdr gehängt - die wird richtig erkannt.


    Hat jemand eine Idee, was das sein kann? Glaubt jemand, dass zwei Platten gleichzeitig abrauchen? Das gibt's doch nicht, oder?


    Dankeschön und viele Grüße

    VDR1: Asrock K7VT4A, Duron 800, 512MB, Samsung HD300LD, Hauppauge PVR-350+Nova-T, Silverstone LC16M //1.4.3-1ctvdr3,Kernel : 2.6.16-ct-1, ivtv: version 0.6.1
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  • Hi,

    Evtl war die große schon länger schrott und es gab, wie bei easyvdr, einen Fallbsck auf die andere...

    Teste doch mal mit Knoppix... Ob du da die lesen kannst.

    MfG Stefan

    Test-VDR1: HP rp5700 Fertigsystem, Core2Duo E6400, 2GB RAM, FF-SD C-2300, nvidia Slim-GT218 x1 | easyVDR 2.0 64Bit
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    www.easy-vdr.de

  • Hm,


    das ist eine interessante Idee. Also ich weiß, daß die Aufnahmen auf beiden Disks landeten. Es waren beide mehr oder weniger randvoll - wie sich das gehört. Die kleine 500GB, die große 5TB, also 10x so groß.

    Wenn ich nun irgendeine Aufnahme anschaue (und ich hab nie live TV geschaut), dann liegen die Chancen imho 10 zu 1, daß die Aufnahme auf der großen Platte liegt. Weil sie halt 10x so groß ist.

    Trotzdem eine interessante Idee. Nur wie soll ich irgendeine der beiden Platten mit Knoppix lesen können, wenn schon das BIOS sie nicht erkennt?

    Oder steh ich aufm Schlauch?


    Dankeschön und viele Grüße

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  • Moin, eventuell Platte raus, ins USB-Gehäuse und an einem anderen PC testen?

    Client 1 Hardware : MSI Z87-G43, I5-4570, 4 GB Ram (oversized aber war über :) ),Zotac NVidia GT630 (25 Watt),Thermaltake DH202 mit iMon-LCD ( 0038 ) und vdr-plugin-imon
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    Server Hardware : MSI Z87-G43, I7-4790, 16 GB RAM, 5x3 TB WD Red, Digibit-R1 (2 Devices)
    Software : Ubuntu 16.04 LTS mit yavdr-Paketen,virtualbox,diverse VM's


    Yoda: Dunkel die andere Seite ist...sehr dunkel!
    Obi-Wan: Mecker nicht, sondern iss endlich dein Toast ...

  • Hi,

    BIOS ist so eine Sache, oder meinst du UEFI? BIOS ist asbach uralt und kann das teils echt nicht...

    Gerade bei GPT.

    Deshalb könnte ich es mir gerade bei der 5TB vorstellen, dass die lesbar ist.

    BTW: Win mag Linux Dateisysteme nicht so gern ;-{

    MfG Stefan

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  • Hallo Stefan,


    vielen Dank für deine Antwort!

    Das im vdr verbaute MSI 760GM-P23 unterstützt gar kein UEFI. Und auf meinem Windows PC (an den ich die Disks auch mal testhalber gehängt hab) ist UEFI ebenfalls nicht aktiviert. Bisher lief der vdr also ohne UEFI. Zudem hab ich noch eine zweite baugleiche 5 TB Platte WD50EFRX, die problemlos und mit vollen 5 TB erkannt wird. und zwar im BIOS des Windows PC und auch im BIOS des vdr. Und daß Windows keine ext3/ext4 mag, ist schon klar. Aber was hat denn das BIOS mit Windows zu tun? Beide Platten des vdr (500GB für Boot und Video und die große 5TB - nur für Video) werden im BIOS nicht mehr korrekt erkannt, sondern mit Größe 0 angezeigt.
    Ich hab den vdr mal per SystemRescue CD gebootet. Mit den beiden Platten dran. Da dauert es erst mal ziemlich lang bis das BIOs in einen Timeout läuft und dann kommt die Meldung 4th master disk error press F1 to resume. Dann drücke ich F1 und es wird von der CD gebootet. Da kommen dann eine Menge softreset failed - device not ready. Und nach dem Boot zeigt ein fdisk -l nur das Loopback Device und keine einzige Platte.
    Ich versteh's einfach nicht. Und ich glaub's einfach nicht, dass beide Platten gleichzeitig übern Jordan sind.

    Und ich glaub auch nicht, dass die 5TB Disk schon länger tot ist, und ich das nur nicht gemerkt hab. Auf der 5TB Disk liegen 10x so viele Videos wie auf der 500GB. Und tendenziell auch eher die neueren, da die 5TB später dazu kam. Und ich nutze den vdr sehr viel und hätte den Tod der 5TB schnell bemerkt, denke ich.


    Hallo g3joker,


    vielen Dank für Deine Antwort!

    Ich hatte beide Disks bereits an einen anderen Rechner gehängt. Nämlich an meinen Windows PC. Zwar nicht per USB, sondern an einen freien SATA Anschluß - was völlig wurscht sein dürfte. Ich will lediglich exakt formulieren, was ich gemacht hab. Das hatte ich bereits beschrieben:

    Im BIOS (des Windows PC) wird die 500GB Platte nicht erkannt (also der Typ / Fabrikat / Modell wird nicht angezeigt), aber irgendwas wird schon erkannt, da das BIOS die Größe 0MB anzeigt.

    Bei der 5 TB Platte ist es nicht viel besser. Immerhin erkennt das BIOS hier den Typ / Fabrikat/ Modell (WD50EFRX), zeigt aber auch hier die Größe von 0 MB an.

    So ähnlich sieht das auch das BIOS vom vdr.


    Oder bist du tatsächlich der Meinung, dass per USB anschließen einen Unterschied macht?



    Hat jemand noch eine Idee?


    Ich werde mal parallel versuchen, einen neuen vdr mit einer 128GB SSD als Boot Medium aufzusetzen. Ich denk, ich nehm easyvdr und hoffe stark, daß der Name berechtigt ist.


    Dankeschön und viele Grüße

    Peter

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  • Eine kaputte Disk kann ein "paar" SATA-Ports lahmlegen. Allerdings sollte eine einzeln an einen anderen PC angeschlossene Platte dann zu erkennen sein, wenn sie nicht die defekte war. Und offenbar, wenn doch beide Platten defekt sind (oder läßt sich die 500GB-Platte ALLEIN noch anzeigen?), ist die ohne BS, also die 500GB-Platte, zuerst "gestorben", und erst als die Haupt-Platte mit 5TB sich verabschiedete, war es das mit dem Booten dann.

  • Ähm, das ist so nicht ganz korrekt.

    Korrekt ist: Keine der beiden Platten wid vom BIOS des Windows PC korrekt erkannt. Auch nicht einzeln.

    Das OS liegt aber auf der kleinen 500G Platte. Da wird gar nix mehr erkannt. Von der großen 5TB Platte wird im BIOS noch die korrekte Typenbezeichnung angezeigt, aber die Größe 0 MB. Die kleine 500GB wird im BIOS nicht mit der korrekten Typenbezeichnung angezeigt, sondern stattdessen als "Hard Disk". Ebenfalls mit 0MB.


    Also müsste die große 5TB Disk zuerst gestorben sein. Und (sehr) kurz danach die kleine 500GB und dann war's das mit dem Booten.


    So wie ich das mittlerweile leider sehe, hab ich keine Chance, von irgendeiner der beiden Platten noch Daten zu retten.


    Also mach ich einen neuen vdr (easyvdr oder yavdr)

    Und dann wird die Boot SSD gleich mal gecloned. Dann müsst ich ziemlich safe sein...


    Eigentlich schade, dass die in über 10 Jahren gewachsene Mediathek unwiederbringlich verloren ist. Da waren etliche, mittlerweile "historische" Aufnahmen drauf, die nicht ersetzbar sind. Auch nicht in weiteren 10 Jahren, fürchte ich.


    Oder hat jemand eine Idee? Also die 5TB Disk (bzw disks, werden ja mehrere sein bei der Größe) dreht sich jedenfalls noch. Das Ding wird warm, wenn es angeschlossen ist. Nicht heiß. Und man hört übliche Festplattengeräusche. Keine häßlichen.

    Hat jemand eine Idee, wie man an die Daten rankommen kann?


    Die 500GB Platte gibt übrigens keinen Laut von sich und wird auch nicht warm


    Dankeschön und viele Grüße

    Peter

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  • Ah, ok. Aber auf die Größe einer 5TB-Platte in der BIOS-Anzeige würde ich nicht allzuviel geben. Vielleicht doch mal mit einem Live-Stick mit einem Linux/Ubuntu drauf den PC starten und sehen, ob der noch mehr sieht?

  • Oder hat jemand eine Idee? Also die 5TB Disk (bzw disks, werden ja mehrere sein bei der Größe) dreht sich jedenfalls noch. Das Ding wird warm, wenn es angeschlossen ist. Nicht heiß. Und man hört übliche Festplattengeräusche. Keine häßlichen.

    Hat jemand eine Idee, wie man an die Daten rankommen kann?

    Meine letzten Festplattenprobleme konnte ich mit einer SATA USB Festplatten Docking Station lösen. Das kopieren war extrem langsam und dauerte dadurch sehr lange. Aber die meisten Daten konnte ich retten.


    Allerdings gibt es keinerlei Garantie, daß es funktioniert und das es nicht eine Fehlinvestition wäre.

  • Ja cool und dankeschön für die Antwort. Auf diese Idee bin ich auch schon gekommen und hab auch schon eine Docking Station bestellt, die auch offline cloning beherrscht (also Klonen ohne Laden eines Betriebssystems).

    Die 40€ sind keine Fehlinvestition, selbst wenn es nicht funktionieren sollte.


    wmautner : Das hab ich bereits versucht - ohne Erfolg. Mit der System Rescue CD gebootet. Am vdr und am Windows PC. Die Platte verhält sich exakt gleich: Typenebezeichnung wird erkannt, aber 0MB Größe. Egal wie ich boote. Und wie bereits erwähnt wird eine zweite, baugleiche WD50EFRX ja erkannt. Die werde ich als Ziel nehmen und mal versuchen, das Ding zu klonen in einer USB Docking Station.

    Ich werde berichten, aber das zieht sich noch. Erstmal muß die Docking Station ankommen.


    Grüße

    Peter

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  • Hi,

    Ich würde auf das System pfeifen und versuchen die Aufnahmen zu retten von den Platten einzeln.

    Die große dürfte erfolgversprechender sein...

    Teste mal die wasserdicht in einem Gefrierbeutel in den Kühlschrank zu legen für ein paar Stunden.

    Dann direkt anschließen und versuchen mit LiveDVD bzw Stick darauf zuzugreifen. Wenn das klappt ggf. im Kühlschrank im Gefrierbeutel betreiben zum auslesen.

    Manchmal klappt das.

    Ich hätte gesagt ein Sata Port eines anderen Mainboards ist kompatibler als irgendein USB Emulationschip.

    Aber beides testen schadet nicht.

    Man könnte versuchen sich eine baugleiche gebrauchte Festplatte zu kaufen bei eb... und deren Elektronik zu montieren. Das kann klappen, wenn exakt dasselbe Modell und Baujahr. Kann auch noch mehr zerstören. Auf eigenes Risiko!

    MfG Stefan

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  • Eigentlich schade, dass die in über 10 Jahren gewachsene Mediathek unwiederbringlich verloren ist. Da waren etliche, mittlerweile "historische" Aufnahmen drauf, die nicht ersetzbar sind. Auch nicht in weiteren 10 Jahren, fürchte ich.

    Ab und zu ein Backup auf einem anderes Medium hilft, 10 Jahre für eine Festplatte sind schon sehr lange.


    Ist nicht Böse gemeint, aber Daten die einem wichtig sind sollte man mindestens an auf 2 verschiedenen 'Orten' speichern.


    'Die interne HDD hat hingegen eine Lebensdauer zwischen 5 und 10 Jahren, je nach Größe und Zustand. Hier kommt es auf die auftretende Wärme im Betrieb an, und wie die Wärme genau abgeleitet wird.'


    https://praxistipps.chip.de/du…stplatte-alle-infos_97262

    https://www.minidvblinux.de/forum/

    1x OctopusNet mit 8x DVB-C
    1x Raspberry 4 MLD 6.0 SATIP (softhddevice-drm )

    1x RockPi 4 MLD 6.0 SATIP (softhddevice-drm )

    1x Raspberry 3 als Client MLD 5.4

    1x Raspberry 2 als Client MLD 6.0

    1x Raspberry 1 (staubt gerade so vor sich hin) ;)
    1x Cubietruck

    1x MCC 100
    1x BananaPi

    1x Zotac CI327 MLD 6.0 SATIP (softhddevice)

  • Der neue vdr kommt auf eine SSD (Boot Partition). Da ist nicht mehr viel mit Wärme. Oder gar beweglichen Teilen.

    Sobald das Ding läuft, mach ich davon einen Klon auf eine zweite SSD. Und dann hat sich das.


    Von der Datengräber Disk (5TB) werde ich eher nicht regelmäßig Backups machen. Da werde ich - wie jetzt auch - damit leben, falls das Ding unvermittelt hops geht. Und die disk war übrigens auch keine 10 Jahre alt. 5 TB wären mir im Jahre 2012 wohl zu teuer gewesen.

    Nein, ich weiß nicht genau, wann ich die eingebaut hab. Vielleicht vor 5 Jahren oder so - und dann die Daten der zuvor in Verwendung befindlichen 2 TB Disk draufkopiert.


    Also der Inhalt der "Mediathek" hatte seinen Anfang genaugenommen im Jahre 2007. Und ist mehrfach auf größere HDDs umgezogen. So gesehen ist die Mediathek über 10 Jahre alt. Die 5 TB HDD ist es nicht. Ich schätze *maximal* 5 Jahre. Und das finde ich nun so furchtbar viel nicht. Vor allem nicht für eine WD Red NASware.


    Es sei drum...

    Ich habe bewusst kein Backup von diesen 5 TB gemacht. Und werde das bewußt wieder machen.


    WD gibt für eine WD Red eine MTBF von bis zu 1 Mio Stunden an.

    https://documents.westerndigit…rn-digital-wd-red-hdd.pdf

    Wenn wir da mal ganz konservativ nur die Hälfte nehmen, dann sind das 500.000 Stunden oder 57 Jahre (im Dauerbetrieb). Ich find, da muß man nicht damit rechnen, dass die nach 3-5 Jahren hops geht.


    Aber natürlich hast du recht: Wer kein Backup macht, hat kein Backup. Das ist nun mal so. Kein Backup, kein Mitleid.

    Ich werde trotzdem von der neuen 5 TB auch kein Backup machen. Oder nur sehr sporadisch.

    Dann noch eher ein RAID 1. Und nehme es in Kauf, dass die Daten dann nicht vor Brand, Hochwasser, Flugzeugabsturz usw geschützt sind.

    Aber gegen das unerwartete Sterben einer Disk sehr wohl.


    Würd mich mal interessieren, wieviele Leute hier regelmäßig (wenn auch nur 1x pro Monat) ihre 5 TB Mediathek wegsichern. Das dürften EInzelfälle sein

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  • Ich hab eine interne 8TB (WD Red) und eine 2. billigere externe, ist aber dieselbe Type drin :) als "Online-Backup". Die ist aber meist im Standby (spindown) und wird etwa täglich mittels rsync upgedated. Der yavdr ist auf einer 120GB-SSD. Die hat lt. smartmontools zwar schon 150% der Nennlebensdauer, aber noch keine Fehler. Wobei der letzte Volume-Snapshot (btrfs) davon auch wöchentlich auf die interne HDD und dann auf die externe kopiert wird.


    Ob die "raw-Kopie" mittels der Cloning-Station möglich ist, wenn null Kapazität angezeigt wird auch von einem Live-Linux (da wäre doch ein smartctl oder ein fdisk -l oder grafisch ein gparted möglich gewesen und informativ), kann ich nicht sagen. Vielleicht ist nur die Partitionstabelle oder FAT kaputt. Dann wird der Fe_ler aber raw auch auf die neue Platte mitkopiert. Ggf. mit testdisk/photorec versuchen auf die 2. Platte.

    The post was edited 1 time, last by wmautner ().

  • Quote

    Würd mich mal interessieren, wieviele Leute hier regelmäßig (wenn auch nur 1x pro Monat) ihre 5 TB Mediathek wegsichern. Das dürften EInzelfälle sein


    System und Video auf separaten SSD.


    Der normale Aufnahmepfad unterliegt keiner Sicherung. Schiebe "gute" Aufnahmen per FB in Unterordner Filmarchiv (Größe ca. 3TB).

    Sicherung mache ich nur vom Unterordner Filmarchiv. Medium externe 4TB Festplatte per Wechselrahmen. Sicherung 3-4 im Jahr per Script.

  • Haja,


    auf das System hab ich schon längst gepfiffen. Fiel anfangs halt schon etwas schwer, weil ich mich durchaus noch lebhaft an den Aufwand erinnere, bis das Ding endlich lief und so war, wie ich es wollte...

    Den Tipp mit dem Kühlschrank hab ich zwar schon mal gehört, hatte ihn aber nicht mehr präsent.

    Also den SATA Port eines anderen Mainboards hab ich ja schon hinter mir. Und die Docking Station ist bestellt.

    Ich hab eine baugleiche HDD hier. Die hab ich seinerzeit wohl gleich im Doppelpack gekauft. Hat exakt dasselbe Produktionsdatum (steht auf diesem Klebe-Label).

    Ich will erst mal die Docking Station abwarten, bevor ich an den HDDs rumschraube.


    Dankeschön und viele Grüße

    Peter

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  • Einen zeitgleichen Defekt beider Platten halte ich, allein statistisch, für sehr unwahrscheinlich.

    Meine Vermutung daher: Nur eine Platte ist wirklich defekt, bei der Zweiten ist nur die Partitionstabelle durcheinander.

    Oder es ist das Mainboard gewesen und beide Platten sind o.k.. Das Board ist ja auch nicht mehr das neueste, da könnten die Elkos fertig sein.


    Ich würde mir die Platten noch mal einzeln mit SystemRescueCD anschauen. Natürlich nicht mit dem fraglichen Mainboard und auch immer einzeln, also als einziges angeschlossenes SATA-Gerät (sicher ist sicher!).

    Gparted sollte bei der heilen HDD eigentlich die Richtige Gesamt-Kapazität anzeigen (nichts ändern!).

    Des weiteren würde ich mal versuchen die SMART-Werte auslesen. Vielleicht geben die Hinweise, was passiert ist. smartctl -a


    Testdisk kann defekte Partitionstabellen reparieren. Bzw. existierende Partitionen finden und eine passende Tabelle erstellen.

    Des weiteren kann man damit Dateien von defekten Partitionen retten.

    Ich hatte damit schon Erfolg, ist aber schon Jahre her (auf Holz klopf), meine Erinnerung daran ist da inzwischen eher Bruchstückhaft.

    Gruss
    SHF