Von mehreren FF-Karten wird eine nicht geladen

  • Liebe VDR-Gemeinde,


    nachdem mein VDR jetzt seit vielen Jahren sehr gut funktioniert hat, habe ich nun ein Problem. Ich habe das komplette System, also die ganze Festplatte geklont, u.a. um mir einen identischen Zweit-VDR als Reserve bereitzustellen. Das ist mir auch früher schon mehrere Male per dd problemlos gelungen.


    Ich benutze aus bestimmten Gründen vier FF-DVB-S-Karten, die alle eine feste Transponderzuordnung haben. Im neuen Klon funktioniert davon nun nur noch die erste. Von den vier Karten erscheint eine gar nicht erst unter /dev/dvb/, zwei weitere zeigen keinerlei Empfang, werden aber im OSD als vorhanden angezeigt und sind auch anwählbar. Die erste Karte braucht anfangs ungewöhlich lange zum Synchronisieren auf den Datenstrom. Entferne ich die Karten nacheinander, fehlt stets eine unter /dev/dvb/. Empfang bringt immer nur die erste.

    Die Karten an sich sind fehlerfrei.


    Das zugrundeliegende Betriebssystem ist noch Debian Wheezy, auch aus bestimmten Gründen. Weil ich viele Zusatzfunktionen ergänzt habe, kommt z.Zt. ein Neuaufsetzen des ganzen Systems nicht in Frage.


    Anhaltspunkt für die Fehlersuche könnte sein, daß der aktuelle Klon nicht per dd erstellt wurde wie zuvor immer, sondern die Inhalte der einzelnen Partitionen per rsync kopiert wurden. Das System an sich fährt aber einwandfrei hoch.


    Im syslog gibt es ein paar Auffälligkeiten, ein Hinweis, daß nicht alle I2C-Devides geladen wurden und daß von den vier Tunern nur drei geladen sind. Keine "Errors". Im vdr.log sehe ich keine Besonderheiten.


    Könnte mir bitte jemand auf die Sprünge helfen, in welcher Reihenfolge und an welchen Stellen ich das Laden der Treiber verfolgen sollte? Mir ist auch immer noch nicht klar, welcher der beiden Treiber welchem Zweck dient.


    Bitte sagt mir, welche Auszüge aus welchen logs ich zur Erhellung hochladen soll. Die Logeinträge sind durch die vier nahezu identischen Karten etwas unübersichtlich.


    Vielen Dank,

    Celtus

  • Ohne eine genaue Angabe, welches Mainboard/welche PCI-Slots belegt sind, mit "lspci" und dmesg dazu, und welche Karten/Firmware tatsächlich verwendet werden sollen, wird niemand die Kristallkugel dafür polieren können.

    Vier FF-Karten, alle SD - da ist bald die Frage, was damit überhaupt noch empfangen werden kann ...

  • Hallo,


    ich wollte nicht direkt Unmengen an Daten hochladen und ellenlange Romane schreiben. dmesg, lspci und channels.conf und vdr-Versionen siehe Dateianhänge. Der benutzte Rechner ist ein Dell GX-260 mit P4-Prozessor und vier PCI-Slots. Die SATA-Festplatte ist über USB-Adapter angeschlossen, was auch schonmal Probleme machte wegen billig ausgeführter 5V-Spannungsversorgung des Adapters.


    Verwendete Firmware für die FF-Karten ist dvb-ttpci-01.fw-261f


    /proc/version:

    Linux version 3.16.0-0.bpo.4-686-pae (debian-kernel@lists.debian.org) (gcc version 4.6.3 (Debian 4.6.3-14) ) #1 SMP Debian 3.16.39-1+deb8u1~bpo70+1 (2017-02-24)

    uname -r:

    3.16.0-0.bpo.4-686-pae


    Welche Programme ich damit empfange, halte ich für mein Problem für unerheblich, in /dev erscheint ja schon der vierte Tuner nicht. Trotzdem anbei die channels.conf.


    Ja, veraltet, funktionierte aber viele Jahre und es gibt für mich keine Notwendigkeit für moderne Software. Never change a running system. Ja, es ist ein Kompromiss, ich weiß.


    Und nein, ich kaufe jetzt keinen modernen Rechner, dieser Dell ist flüsterleise, stromsparend und läuft stabil mit Linux. Die Parameter, die für mich wichtig sind, kann man nicht der Produktwerbung entnehmen und ich mußte selbst zehn verschiedene Mainboards durchprobieren bis ich ein wirklich für mich funktionierendes gefunden habe. Ebenso die Sat-Tuner.

    Und nein, die Programme gibt es in dieser Qualität auch nicht übers Internet vom BBC-Server.



    Kurz, was die Kiste für mich macht: Ich empfange damit BBC über Astra 2E. Weil das ein Spotbeam ist, der an meinem Wohnort ausgerechnet seine Nullstelle im Footprint hat und mein 3m-Spiegel für den Empfang dort nicht ausreicht, arbeitet dieser Rechner viele hundert Kilometer enfernt an einer halbwegs "normalen" Satellitenantenne. Es kommt aber trotzdem auf hohe Eingangsempfindlichkeit des Tuners an. Die FF-Karten bieten das. Den Hardware-Decoder nutze ich nicht, den gab es kostenlos für mich dazu. Ansonsten gleiche Hauppauge-Karten ohne den Hardwaredecoder sind auf dem Gebrauchtmark selten und viel teurer. Jede der vier Tunerkarten ist fest einem 2E-Transponder zugeordnet, damit vollkommen wahlfreier und auch paralleler Zugriff auf sämtliche Programme möglich ist. Weil es immer mal wieder Empfangsprobleme gibt und die Tuner dabei abstürzen können, hat es sich als sinnvoll erwiesen, dieses Konzept mit der festen Zuordnung zu verfolgen. Das System nimmt mir dank EEPG-Plugin (die Briten benutzen einen anderen EPG-Standard) über den searchtimer alle mich interessierenden Sendungen automatisch auf Festplatte auf für späteren Abruf über ssh. Außerdem läuft das streamingserver-Plugin, so daß ich weltweit übers Internet auf meine BBC-Programme zugreifen kann. HD-Empfang interessiert mich nicht wegen des höheren nötigen SNRs beim Emfpang, ist meist auch gar nicht verfügbar, Radio möchte ich in mp2 haben, für TV ist SD für meine Zwecke ausreichend, zumal der DSL-Upload-Kanal gar nicht mehr als zwei SD-Kanäle gleichzeitig erlaubt. Diese ganze Technik sollte noch so lange in Betrieb bleiben, wie Astra 2E in Betrieb ist (voraussichtlich noch ca. 6 Jahre). Danach kommen sowieso wieder ganz neue Voraussetzungen, die ich jetzt noch nicht kenne. Komplett neue Hardware anzuschaffen kostet einiges an Geld und ist unnötig, weil die Anlage in genau dieser Zusammenstellung ja schon jahrelang lief und auch gerade noch ein Exemplar einwandfrei seinen Dienst tut. Ich hätte nur gerne einen Ersatzrechner vor Ort, weil jeder Ausfall für mich 1000km Fahrt bedeutet.

    Ich könnte jetzt die Festplatte bügeln und das System vom laufenden Rechner per dd klonen. Ist auch nicht mal eben gemacht bei den vielen nötigen Zusatzfunktionen, die alle angepaßt werden müssen (z.B. Übermittlung der öffentlichen IP-Adresse, Disk-UUIDs usw.). Die vor Ort verfügbaren Festplatten sind auch nicht vollkommen identisch, unterschiedliche Sektorgröße z.B., das macht Probleme.


    Ich würde mich über Hinweise freuen, an welchen Stellen ich nach dem Fehler Ausschau halten kann. Danke!

  • Hallo,


    die Ursache habe ich jetzt gefunden: defekte Sat-Karten.

    Von den 12 Karten, die ich hier zur Verfügung habe, sind vier defekt. Beim Bestücken der Rechner werden die Sätze immer wieder gemischt, so daß eigentlich immer mindestens eine defekte Karte im Rechner steckt. Durch Austauschen einzelner Karten wird man dann nur durch großen Zufall einen komplett funktionsfähigen Satz zusammenstellen.

    Für die Nachwelt, falls das Thema FF-Karten noch jemanden interessiert:

    In der dmesg-Ausgabe äußert sich der Fehler durch die Meldung

    Code
    mxb: did not find all i2c devices. aborting

    Da gab es doch etwas mit einem überschriebenen EPROM auf der Karte? Vor vielen Jahren hatte ich schonmal den EPROM-Fix (siehe vdr-wiki) erfolgreich an einer defekten Karte durchgeführt, die Einzelheiten habe ich aber längst vergessen. Ich werde mich darum erst in Ruhe zuhause kümmern können und kann mich anschließend nochmal hier melden, falls ich in der Sache noch weiter gekommen bin.


    Für's erste habe ich nun zwei funktionsfähige Rechner vor Ort zur Verfügung.

    Danke an alle, die sich das angesehen haben.

  • Ich sehe nur, die 1. der DVB-Karten mit IRQ18 bekommt zwar einen IRQ, aber keine Speicheradresse und lädt auch nicht die Firmware.

    Ist es im Bios möglich, der Karte einen niedrigeren IRQ "freizumachen"?

    Erstmal um zu testen die Karten nach Slot markieren und dann die 1. mit der 4. z.B. vertauschen. Wandert der Fehler mit oder paßt irgendwas vielleicht mit dem betr. PCI-Slot nicht?


    Edit: Ups, hing irgendwo bei mir ... aber gut, ja das klang nach einer defekten Karte oder eben ein PCI-Problem ...

  • Ist es denn wirklich so, dass die uralten FF-Karten so gute Tuner haben? Ich kann kaum glauben, dass es keine moderneren PCI-Karten geben soll, die DVB-S mit mindestens gleicher Eingangsempfindlichkeit empfangen. Welche Hardwarerevisionen von der FF hast Du denn im Einsatz?

    Zumindest bei den DVB-C-Versionen der FF-Karten ist der Tuner um Welten schlechter als das, was heutzutage üblich ist.


    Der primäre Treiber, den die FF-Karten nutzen, ist dvb-ttpci. Die aktuelle Diskussion um einen drohenden Rausschmiss aus dem Linux-Kernel hast Du mitgekriegt?


    Ansonsten finde ich Deine Lösung cool.:thumbup:8)

    ACT-620, Asrock B75 Pro3-M, Intel Core i3-3240, 4 GB DDR3 RAM 1600 MHz, passive Geforce GT1030 von MSI, Sandisk 2TB SSD, 2xWinTV DualHD, Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 20.04 auf 64GB Sandisk SSD.

  • wmautner: Oh, danke trotzdem, ich schaue mir das sicher auch noch an. Speicheradressen aus dem log zu lesen ist bis jetzt Neuland für mich. Da kann ich von den Hinweisen nur lernen.


    @Dr.Seltsam: Ja, absolut. Ich habe bisher noch keine empfindlicheren Tuner gefunden. Es gibt wohl einige ebenbürtige, ich glaube der Tuner der Dreambox soll ähnlich empfindlich sein (ohne Gewähr), aber die kosten auch Geld. Die FF-Karten bekommt man inzwischen praktisch geschenkt. Und sie sind wirklich sehr feine Stücke Technik. Während der letzten Jahre habe ich die Entwicklung aus den Augen verloren, rechne aber nicht damit, daß die Tuner empfindlicher geworden sind, eher im Gegenteil. Normalerweise muß ein Sat-Empfänger nicht empfindlich sein, Großsignalfestigkeit ist viel wichtiger, weil es ja eigentlich nur ein ZF-Verstärker ist. Das Frontend sitzt im LNB. Man hat damals bei den FF-Karten nicht gespart, die Dinger sind edel, auch für heutige Maßstäbe.

    Ich kann das wirklich gut beurteilen, weil ich nur 20 bis 30km von der Nullinie des 2E-Footprints entfernt wohne. Allabendlich geht der Empfang für einige Stunden in die Knie, nicht selten taucht er im Rauschen unter trotz 3m-Spiegel. Ich benutze auch besondere LNBs.

    Also, ich kann die FF-Karten nur jedem empfehlen, der mit SD zufrieden ist.

    Ich habe sowohl Version 1.3 als auch alle 2er im Einsatz, die sind alle gleich gut. Nur die 1.5er soll einen unempfindlichen Tuner haben, ich besitze keine, sie tauchen nur selten auf.

    Es gibt einen Teil 1.3er Karten, deren Tuner sehr heiß werden. Die scheinen mir noch ein klein bißchen empfindlicher zu sein, aber unwesentlich. Benutze ich auch nicht, weil sie so heiß werden. Sie sind aber glaube ich in der Lage, einen Blind-Scan mit allen Symbolraten durchzuführen, während die übrigen Ausführungen hier wohl eingeschränkt sind.


    Übrigens habe ich mir auch mal ein Skript geschrieben, um den SNR über den Tag zu loggen und graphisch darzustellen. Leider muß die Umrechnung der von der Karte ausgelesenen Empfangswerte für jedes Exemplar extra angepaßt werden, die Dinger sind nicht einheitlich. Das liegt aber nicht an unterschiedlicher Empfindlichkeit, sondern nur an unterschiedlicher Ausgabe der Empfangsstärke-Daten, vermutlich ist das einfach die Regelspannung der Eingangsstufe und somit vom Halbleiterexemplar abhängig.


    Ja, mein Aufnahmeserver, den kann man irgendwohin verfrachten, an LNB, Internet und Stromversorgung anschließen und er meldet sich dann per email bei mir mit seiner öffentlichen IP-Adresse, zusätzlich schreibt er sie auch nochmal per scp auf einen Server eines Bekannten zur Sicherheit. Und dann liest er den EPG ein und merkt wie bekannt nach den im Searchtimer vermerkten Suchbegriffen meine Sendungen zur Aufnahme vor. Das klappt wirklich nahezu perfekt, das britische EPG ist diesbezüglich hervorragend gepflegt. Er macht einfach alles selbständig. Aufnehmen kann man, was die interne Bandbreite der Karten hergibt und streamen, was die Internetverbindung hergibt.

    Bei Interesse gebe ich gerne weitere Auskünfte dazu, ich könnte auch einen Klon davon abgeben.


    Rausschmiß des Treibers aus dem Kernel, na ja, dann ergänzt man ihn eben manuell. Der von mir verwendete Dell-Rechner hat z.B. auch keinen SATA-Controller. Um das auf der SATA-Festplatte wohnende Betriebssystem zu booten, habe ich das initram-System mit den SATA-Treibern auf ein "Disk-on-module" gepackt als Bootpartition, weil das Dell-Mainboard-BIOS die am USB hängende SATA-Festplatte von sich aus nicht sieht. Das System hangelt sich also über verschiedene Laufwerke hoch. Den FF-Karten-Treiber zu ergänzen dürfte also kein Problem sein, das initram mit dem USB/SATA-Treiber mußte ich ja auch selbst neu zusammenstellen.

    Ich hänge sowieso noch auf Debian Wheezy fest. Das Aufsetzen dieses Rechners hat mich damals einige Zeit und Mühe gekostet, ich war noch blutiger Linux-Anfänger und habe an dem Projekt erst Linux gelernt. Trotzdem schlage ich mich nicht darum, nochmal einen neuen aufzusetzen. Es ergeben sich dabei ja immer wieder neue Probleme. Wheezy läuft auch noch mit syvinit. Systemd gefällt mir einfach nicht und hat ja auch komplett anderes System, mit configs umzugehen. Ich habe einfach einige Skripte selbst geschrieben, die auf sysvinit aufbauen und dabei möchte ich bleiben. Für Devuan gibt es glaube ich keine fertig kompilierten VDR-Pakete außerhalb des offiziellen evuan-Pools? Ich benötige ja z.B. das hierzulande sehr exotische EEPG-Plugin, das ich mir damals noch selbst kompilieren mußte, übrigens dankenswerterweise mit toller Unterstützung dieses Forums!

  • Kleiner Tipp fFalls du noch einmal an die Laufwerke rangehen willst oder musst: Ich habe mit IDE nach SATA Adatperplatinen gute Erfahrungen gemacht. Die Richtung wird per Jumper eingestellt, dann erscheinen SATA Laufwerke als ATA oder umgekehrt und du kannst davon booten.

    Mit ATA/100 bist du schneller als mit USB 2.0. Die dabei verwendeten Chips wurden bei den ersten SATA Mainboards und Laufwerken verwendet.

  • Die erste Karte braucht anfangs ungewöhlich lange zum Synchronisieren auf den Datenstrom.

    Die Karte wird sich auch auf kurz oder lang verabschieden.

    Wahrscheinlich ein Elko in der Spannungsversorgung vom LNB/Tuner. Kam öfters vor.


    Ist es denn wirklich so, dass die uralten FF-Karten so gute Tuner haben?

    Ja, die haben leider mit die besten Tuner, die ich in die Finger bekommen habe.

    Meine DVB-Sky hat schon aufgegeben, da liefern die alten Karten noch ein einwandfreies Signal.

    Und das obwohl der Montage Tuner der DVB-Sky auch immer gelobt wird.


    Die Karten von DigitalDevices hatte ich bislang aber nicht in der Hand.


    Nur die 1.5er soll einen unempfindlichen Tuner haben, ich besitze keine, sie tauchen nur selten auf.

    Der Alps BRSU6 der v.1.5 ist nach meiner Erfahrung besser als der Tuner auf den 1.3er und braucht weniger Strom.


    Nochmal eine Ecke empfindlicher ist, nach meiner Erfahrung, der Philips SU1278/xxA, der auf einigen der gelben Budget-Karten zu finden ist.

    Die Version ohne "A" ist etwas schlechter als meine 1.5er FF, dürfte also etwa mit der 1.3 gleich auf liegen.

    Leider ist meist nicht zu erkennen welcher Tuner drauf ist.


    Die Budget-Karten sollten sich aber auch preiswert finden lassen. Die wurden unter diversen Markennamen, allen vorran Hauppauge verkauft, die wenigsten von TT direkt. Ich hab mich vor Jahren mit Ersatzkarten eingedeckt und nicht mehr als 5€ gezahlt.

    So eine Budget braucht übrigens etwa 5W weniger als eine FF, bei den aktuellen Strompreisen und 24/7 kommt da was zusammen.


    Ich habe mit IDE nach SATA Adatperplatinen gute Erfahrungen gemacht.

    Kann ich grundsätzlich auch empfehlen, aber auf den verbauten Chip achten!

    Ich hatte Jahre lang so einen Adapter mit Marvell Chipsatz an der Video-Platte vom VDR im Einsatz. Völlig Problemlos.

    Ein Adapter mit anderem Chipsatz hat aber nicht gescheit funktioniert.

    Gruss
    SHF


  • Hier kommen ja noch reichlich gute Tips und Infos zusammen, vielen Dank!

    Den Hauptrechner habe ich diese Woche bereits mit einem PATA-SATA-Adapter ausgerüstet, nachdem der USB-Adapter immer wieder Probleme machte. Funktioniert bis jetzt einwandfrei. Der USB-Adapter hatte Schwierigkeiten mit der 5Volt-Spannungsversorgung, die miserabel gefiltert war und besonders bei den Boot-Festplattenzugriffen immer wieder starke Spannungseinbrüche zeigte. Die Chinesen haben sich den Kondensator am internen 3V-Spannungsregler gespart (das Lötpad ist vorhanden, aber nicht bestückt) und vertrauten voll auf die Regelung des Spannungsreglers. Aber schon die 5V, die vom Mainboard für USB bereitsgestellt werden, sind reichlich unsauber.


    Besonderen Dank für den Tip mit dem Tuner-Elko. Die Elkos könnte ich ja mal wechseln nach über 20 Jahren Alter.


    Bei der Empfangsempfindlichkeit kommt es mir inzwischen nicht mehr auf Zehntel dB an, dank meiner Lösung, die Empfangsanlage an einen Ort innerhalb der Ausleuchtzone des Sats zu verlegen. Und zuhause bräuchte ich mindestens 3dB mehr, um übers Jahr weitgehend durchgehenden Empfang zu bekommen.


    Energieverbrauch ist ein wichtiges Thema, auch wegen der entstehenden Abwärme. Da sich mein Aufnahmerechner nur für die Timer-Aufnahmen einschaltet, bleibt das bei mir aber überschaubar. Es sind nur noch voraussichtlich sechs Jahre Astra-2E-Restlaufzeit. Ich halte trotzdem mal Ausschau nach einer der empfohlenen Budget-Karten zum Testen.


    Noch ein Nachtrag zu dem von mir erwähnten SNR-Log-Skript: mit den von der FF-Karte bereitgestellten Empfangsstärke-Daten kann man bis 0dB herab (und noch etwas niedriger) den SNR-Verlauf sehen. Also in einem Bereich weit unterhalb dem Schwellwert, bei dem der Decoder seine Synchronisierung verliert. Wenn man längst kein Bild und Ton hat. Geht sicher auch mit anderen Tunern, aber je empfindlicher, umso besser.

  • Besonderen Dank für den Tip mit dem Tuner-Elko. Die Elkos könnte ich ja mal wechseln nach über 20 Jahren Alter.

    Ich mache da inzwischen einen gösseren Panasonic FR drauf. Der ist zwar zu hoch, gelegt passt er aber.


    Bei den 2.2 und 2.3er FFs ist der full-TS Mod recht einfach, wenn man löten kann.

    Der macht die FF-Karten, nach meiner Erfahrung, bei mehreren Aufnahmen deutlich zuverlässiger.

    Gruss
    SHF


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