40 Zeichen Limit bei Ordnern für Aufzeichnungen

  • Dafür kennt der VDR ein Startargument, vgl. Manpage:

    --dirnames=path[,name[,enc]]
    Set the maximum directory path length to path (default is the maximum value allowed on the system). If name is also given, it defines the maximum directory name length (default is the maximum value allowed on the system). The optional enc can be 0 or 1, and controls whether special characters in directory names are encoded as hex values (default: 0). If path or name are left empty (as in ",,1" to only set enc), the defaults apply. The length of the video directory name and that of the actual recording directory is subtracted from path, to make sure the directory path will never become too long.

    Wenn du --dirnames=,,0 setzt, solltest du die maximal mögliche Pfadlänge bekommen (falls du mit Windows-Systemen auf die Aufnahmen zugreifen willst, solltest du --dirnames=,,1 setzen, damit es keine unzulässigen Zeichen im Pfad gibt).

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Danke euch beiden

    Ursächlich scheint wohl --vfat zu sein, das bei mir schon seit Urzeiten wegen SMB mit übergeben wird.

    Ist das mit aktuellen Samba-Versionen in einem reinen Linux-"Fuhrpark" überhaupt noch relevant?

    Das könnte ich ich ja dann ggf. mal rausnehmen und durch --dirnames=,,1 ersetzen.

  • vfat bezieht sich auf altes FAT/FAT32-Dateisystem, welches natürlich auch über (altes) smb wie bei Win9X exportiert wurde.

    Samba an sich hat mit darstellbaren [:printable:] Zeichen kein Problem, auch nicht mit Sonderzeichen und dem Doppelpunkt.

    Bloß diverse Dateisysteme interpretieren den Doppelpunkt etwa als Zeichen für einen alternative-Stream, und andere Sonderzeichen werden von der jeweiligen Shell "verwurstet".

  • In einem "Linux Fuhrpark" würde ich Samba ganz rauslassen. Bisher war Samba noch jedes mal ein Akt wenn ich das mal einrichten musste und wirklich toll ist die Performance auch nicht.


    Jede Linux-Box, auf der du SSH aktiv hast, kann auch SCP. Und einen SCP-Host kannst du z.B. in Gnome einfach so "lokal mounten" und dann drauf agieren als wäre das Ding eine Festplatte in deinem Rechner.


    Und wenn es dann und wann doch mal unter Windows gehen soll gibt es ja immer noch "WinSCP" um auf Linux-Hosts zugreifen zu können.