VDR + Vdradmin AM in Ubuntu mit Autostart

  • Hallo zusammen und frohes neues - ist zwar schon paar Tage her, aber egal 8o


    Ich wäre euch wirklich sehr dankbar, wenn wir hier etwas "Klarheit" in mein System bringen könnten.

    Der VDR + Vdradmin AM laufen zwar "irgendwie", aber Autostart nach einem Reboot gehen schonmal gar nicht.


    Hier mein Setup:


    Ubuntu 20.04LTS (amd64)

    Tuner = Sundtek SkyTV Ultimate 8 2018 (DVB-S)


    Hier meine /etc/systemd/system/vdr.service


    Code
    1. [Unit]
    2. Description=Video Disk Recorder
    3. #After=epghttpd.service
    4. [Service]
    5. Type=forking
    6. ExecStart=/usr/bin/vdr -d -v /mnt/array/vdr-rec -Pvdrmanager -Pstreamdev-server
    7. [Install]
    8. WantedBy=multi-user.target


    Und hier die /etc/systemd/system/vdradmind.service


    Code
    1. service vdr start

    und

    Code
    1. service vdr stop

    funktionieren, aber Vdradmin AM startet nicht.


    Ich habe mir vieles selbst beigebracht, bin aber lange kein Profi. Leider wird von vielen eine Fachinformatikerausbildung vorausgesetzt. Vielleicht bekommen wir das auch mit dem "Community-Gedanken" hin.


    Vielen Dank.

  • Nutzt du vorgefertigte Pakete oder hast du das selbst am Paketsystem vorbei kompiliert und installiert?


    Falls du vorgefertigte Pakete nutzt, kannst du dir das Anpassen der Systemd-Units für den VDR und vdradmin-am sparen, nur beim mediasrv bzw. den Sundtek-Empfängern muss man da etwas Überzeugungsarbeit leisten, damit die initialisiert werden, bevor der VDR startet.


    Die Startargumente für den VDR und die Plugins werden heutzutage üblicherweise per ARGSDIR-Konfiguration festgelegt (Langfassung: https://www.yavdr.org/document…on.html#vdr-configuration), Kurzfassung README.Debian.gz und NEWS.Debian.gz in /usr/share/doc/vdr).


    vdradmin-am braucht eigentlich nur ein ENABLED="1" in der /etc/default/vdradmin-am

    und einen anschließenden Neustart (weil das Prozess-Tracking durch Systemd nicht funktioniert) damit die Systemd-Unit, die dynamisch für das SysV-Init Skript aus dem Paket erzeugt wird, etwas tut.


    Für die Sundtek-Sticks habe ich das bei yaVDR so gelöst:

    • udev-Regel deaktivieren (Inhalt auskommentieren), die dafür sorgt, dass der mediaclient den mediasrv startet, wenn ein Sundtek-Stick angeschlossen wird (IIRC wird die als /etc/udev/rules.d/80-mediasrv-sundtek.rules abgelegt)
    • Systemd-Unit anlegen, die den mediasrv vor dem startet und auf die angeschlossenen Geräte wartet und die aktivieren:

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Habe einen yavdr-0.7 und, da vdradmin-am noch Upstart machen will, den Service so

    eingerichtet.

    User und Gruppe sollte es schon geben.

    Enablen nicht vergessen :)

    --
    vdr User #2022 - hdvdr2: Lenovo SFF M83, Intel(R) Core(TM) i5-4670S, 14 GB Ram, zram-swap/tmp, ubuntu-focal, softhddevice-cuvid
    ddbridge-6.x mit 2xDVB-S2 und (Flex) 2xDVB-C/T Tunern, nvidia-GF1050Ti SFF (nvidia-dkms-510), System SSD btrfs,

    snapper, 8TB HDD XFS/cow /srv/vdr, yavdr-ansible-2.6.0-seahawk, vdr-epg-daemon mit Frodo-plugins, Kernel 5.15.15-xfsscrub

    vdradmin-am, live+webstreaming, vdrmanager (Smartphones als FB), ffmpeg-4.4-git-libfdk_aac, vdr-plugin-hbbtv.

  • Wenn ich mich schon auf die Einrichtung konzentriere, macht es Sinn, dies mit yaVDR zu tun?
    Wo liegen denn da die Unterschiede? - Update: grad gesehen - ist 'ne eigene Distri...


    seahawk1986 danke für die Info. Die "Überzeugungsarbeit" muss ich dann quasi bei mir auch einbauen? Du hast nicht zufällig Infos für "nicht-YaVDR"?


    Thx

  • Post by tescher ().

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  • die /etc/udev/rules.d/80-remote-sundtek.rules sieht jetzt so aus


    Code
    1. #SUBSYSTEM=="input", ATTRS{name}=="Sundtek Remote Control", ACTION=="add", RUN+="/opt/bin/lirc.sh ATTACH"
    2. #SUBSYSTEM=="input", ATTRS{name}=="Sundtek Remote Control", ACTION=="remove", RUN+="/opt/bin/lirc.sh REMOVE"