VDR gibt weder Ton noch Bild nach Start

  • Hallo,


    es hat eine Zeit lang funktioniert aber seit ein paar Wochen (nach einem `apt update/upgrade`?) scheint VDR das Neustarten nicht gut zu bekommen: nach dem Reboot (es scheint egal, ob mit Schlafen oder einfach Reboot) funktioniert's eine kleine Weile und dann gehen Video und Ton weg. Ungefähr zur gleichen Zeit kommen solche Nachrichten (vor allem die `video mit 0/ms v-buf` Zeilen).

    Code
    1. Dec 19 09:55:01 hdvdr.home vdr[1301]: video: --:--:--.--- +0 0 0/\ms 0+0 v-buf
    2. Dec 19 09:55:01 hdvdr.home vdr[1301]: [1301] [softhddev]No hw driver or OpenGL Osd disabled - use soft OSD
    3. Dec 19 09:55:02 hdvdr.home vdr[1301]: [1301] switching to channel 613 S19.2E-1-1094-9181 (NOSTALGIE)
    4. Dec 19 09:56:01 hdvdr.home vdr[1301]: video: --:--:--.--- +0 0 0/\ms 0+0 v-buf


    Ein einfacher Neustart von vdr (z.B. `systemctl restart vdr`) löst das Problem bis zum nächsten Reboot... Leider habe ich zu lange gewartet, um mich darum zu kümmern, und darum weiß ich nicht genau, was der Grund für diese Verhaltensänderung sein könnte. Hat jemand eine Idee?

    Gehäuse: Antec Fusion Remote
    Netzteil: Seasonic S12II-430GB
    Mainboard: ASUS P8H67-M EVO R.3.0
    CPU: Intel® Core™ i5-2405S
    CPU-Kühler: Scythe Samurai ZZ
    RAM: Corsair DIMM 4 GB DDR3-1600 Kit
    HD-Adapter: Scythe Twin Mounter 2.5 Rev.C
    HD root: Corsair Force F60 2,5" SSD 60 GB
    HD data: Western Digital WD5000BUCT 500 GB
    Laufwerk: Sony Optiarc AD-7283S-0S
    DVB-Karte: Digital Devices Cine CT V6, Dual DVB-C/DVB-T PCIe

    Fernbedienung: Andoer® Universal Fernbedienung, MX3 (Ersatz)

    Distro: YaVDR 0.7 on Ubuntu 20.04.3 LTS

  • Passiert das nur bei Radiosendern, wo der VDR dann ein schwarzes Bild anzeigt oder auch bei anderen Programmen? Kannst du mal ein ungekürztes Log (z.B. journalctl -b -l > log.txt) ab dem Start bis zum Auftreten des Problems zeigen?

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

    The post was edited 1 time, last by seahawk1986 ().

  • Es betrifft beide ziemlich gleich, Fernsehen und Radio. Den Output von journalctl habe ich angehängt: einmal vor dem Neustarten von VDR, einmal danach, zum Vergleich. Eine Sache habe ich festgestellt: die Zeit springt um eine Stunde zurück. Könnte es daran liegen? Die Zeitumstellung könnte der Grund sein und würde zum (gefühlten) Zeitpunkt des Erstauftretens passen.

    Files

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    HD-Adapter: Scythe Twin Mounter 2.5 Rev.C
    HD root: Corsair Force F60 2,5" SSD 60 GB
    HD data: Western Digital WD5000BUCT 500 GB
    Laufwerk: Sony Optiarc AD-7283S-0S
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  • die Zeit springt um eine Stunde zurück.

    Ich sehe da in beiden Fällen einen Sprung um ca. eine Minute, z.B.:

    Code
    1. Dez 20 09:02:15 hdvdr.home vdr[1297]: [1367] loading /srv/vdr/Eric/Phantastische_Tierwesen_und_wo_sie_zu_finden_sind/2021-12-20.00.51.7-0.rec/marks
    2. Dez 20 08:03:08 hdvdr.home systemd-timesyncd[1006]: Initial synchronization to time server [2001:67c:1560:8003::c7]:123 (ntp.ubuntu.com).

    bzw.

    Code
    1. Dez 20 09:02:15 hdvdr.home vdr[1297]: [1367] loading /srv/vdr/Eric/Phantastische_Tierwesen_und_wo_sie_zu_finden_sind/2021-12-20.00.51.7-0.rec/marks
    2. Dez 20 08:03:08 hdvdr.home systemd-timesyncd[1006]: Initial synchronization to time server [2001:67c:1560:8003::c7]:123 (ntp.ubuntu.com).

    Du scheinst die RTC nicht in UTC laufen zu lassen, was die Synchronisation selbiger durch systemd-timesyncd mit der Systemzeit verhindert:

    Code
    1. Dez 20 09:01:38 hdvdr.home systemd-timesyncd[1006]: The system is configured to read the RTC time in the local time zone. This mode cannot be fully supported. All system time to RTC updates are disabled.

    Dadurch driftet die RTC gegenüber der NTP-Zeit ungebremst - falls es nicht möglich ist UTC für die RTC zu nuten, würde ich mal schauen, ob es hilft beim Shutdown explizit die aktuelle Systemzeit in die RTC zu schreiben - z.B. mit hwclock.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Es ist fast eine ganze Stunde, wegen Sommerzeit + Drift...

    Ich weiß von den Nachteilen von LOCAL-Zeit, aber ich muss es haben (die Zeit im BIOS muss lokal sein, sonst wird's kompliziert mit dem Aufwachen, lange Story). Ich vermute also, es ist systemd-timesyncd, das entschieden hat, dass hwclock.service im LOCAL-mode maskiert werden muss, und sich nicht "unmaskieren" lässt. Mist, ich hasse, solche Entwicklerentscheidungen, die ich nicht beeinflussen kann. OK, ich muss schauen, wie ich das umgehe. Zumindest läuft es jetzt wieder, mit der HW-Zeit manuell angeglichen.

    Gehäuse: Antec Fusion Remote
    Netzteil: Seasonic S12II-430GB
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    CPU: Intel® Core™ i5-2405S
    CPU-Kühler: Scythe Samurai ZZ
    RAM: Corsair DIMM 4 GB DDR3-1600 Kit
    HD-Adapter: Scythe Twin Mounter 2.5 Rev.C
    HD root: Corsair Force F60 2,5" SSD 60 GB
    HD data: Western Digital WD5000BUCT 500 GB
    Laufwerk: Sony Optiarc AD-7283S-0S
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    Fernbedienung: Andoer® Universal Fernbedienung, MX3 (Ersatz)

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  • I did push a workaround as PR: https://github.com/yavdr/yavdr-ansible/pull/27 in case someone has the same issue.

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    CPU-Kühler: Scythe Samurai ZZ
    RAM: Corsair DIMM 4 GB DDR3-1600 Kit
    HD-Adapter: Scythe Twin Mounter 2.5 Rev.C
    HD root: Corsair Force F60 2,5" SSD 60 GB
    HD data: Western Digital WD5000BUCT 500 GB
    Laufwerk: Sony Optiarc AD-7283S-0S
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