[gelöst] Ubuntu 18 - plötzlich kein Netzwerk mehr …

  • Habe heute im BIOS erlaubt, dass PCI Geräte den PC aufwecken können u konnte danach den VDR erfolgreich via WOL wecken.

    Bis ich Tastatur dran hatte und ins BIOS kam, habe ich den PC öfter abgewürgt (Powerbutton) bzw. Resettet (neben Powerbutton)


    Seit der Aktion habe ich keine Netzwerkverbindung mehr.

    • Hatte für enp5s0 eine fixe IP vergeben und jetzt dhcp wieder aktiviert (static lease am Router) via netplan
    • ipv6 deaktiviert in sysctl
    • Zahlreiche Reboots gemacht
    • Reboot dauert viel länger und zeigt manchmal statt dem yavdr-Logo das von Ubuntu 18
    • ip a zeigt „no carrier“
    • Ping funktioniert nicht
    • Kein Netzwerkgerät sieht den VDR
    • VDR hat keine IP


    Hattet ihr sowas schon mal?

    Hat jemand viell. sogar eine Lösung?

    Noch kann frau relativ normal TV schauen, aber spätestens morgen fällt das fehlende Internet auf =O

    MyVDR: yaVDR-Ansible (Ubuntu 18) - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod
    Aerocube M40 | 300W | ASRock H61M-GE | Intel G530 | Asus ENGT520 | 2 x TT-budget S2-3200 | ASRock Smart Remote (CIR) | 4 GB RAM | 120 GB SSD | 3 TB HDD

  • Ich habe jetzt alles mögliche ausprobiert und bekomme die ver*****e Schnittstelle einfach nicht mehr zum Laufen.


    • im DHCP-Server am Router ist für die VDR-MAC-Addresse eine statische IP eingetragen
      • der DHCP-Server funktioniert einwandfrei bei allen anderen Geräten (mit dynamischen und statischen Leases)
    • da Inteface enp5s0 anscheinend immer eine ipv6 bekommen hat, habe ich ipv6 systemweit deaktiviert
      • über sysctl (...disable_ipv6=1) und auch noch
      • über netplan (link-local: [])
    • wieder statische Konfiguration in /etc/netplan/....yaml
    • danach (weil immer noch "no-carrier") den Abschnitt in netplan auskommentiert und direkt mit systemd-networkd konfiguriert
      • mit dem "Zauberbit" ConfigureWithoutCarrier=true
      • der Reboot geht jetzt zwar deutlich schneller (bis wieder TV-Bild kommt), aber immer noch keine IP
    • Dann dachte ich, dass viell. ein HW-Defekt vorliegt (Kabel, LAN-Dose)
      • aber: Wake-on-LAN funktioniert einwandfrei - der VDR wacht auf, d.h. HW-seitig funzt alles
    • Der Tipp doch einfach parallel zu netplan wieder ifupdown zu installieren scheitert am nicht vorhandenen Internetzugriff *heul*


    Ich bin mit meinem Latein jetzt echt am Ende. ;(

    Könnt ihr mir BITTE helfen?!?!

    MyVDR: yaVDR-Ansible (Ubuntu 18) - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod
    Aerocube M40 | 300W | ASRock H61M-GE | Intel G530 | Asus ENGT520 | 2 x TT-budget S2-3200 | ASRock Smart Remote (CIR) | 4 GB RAM | 120 GB SSD | 3 TB HDD

  • Durch "Abwürgen" des PC ist es mir auch schon gelungen, undefinierte Zustände zu erzeugen.

    Ein Bios-Reset hat dann aber immer geholfen.


    Grüße

    kamel5

    VDR 2.5.3: ASUS Prime X470-PRO, Ryzen 7 2700, 64GB, 6TB HD, GT630, Fedora 34 Kernel 5.11 X86_64, Devicebonding 2 x 1 auf 2, TT6400, DVBSky S952 V3

    Git-Repo: gitlab.com/kamel5

  • Danke für eure Antworten - das gibt Hoffnung ...

    Boote mal von einer Live CD/USB, um Hardwareprobleme auszuschließen.

    Obwohl die HW ja eigentlich funzen müsste (WOL geht ja), bekomme ich beim Booten von Ubuntu 18 Server "Rescue System" keine IP zugewiesen.
    Und auch wenn ich alles (IP, Gateway, etc.) manuell angebe, bekomme ich wohl keine Internetverbindung - weil der Schritt "Zeit holen" danach nicht klappt.


    Ein Bios-Reset hat dann aber immer geholfen.

    Hmmm ... du meinst irgendwo im UEFI-Bios "auf Werkseinstellungen zurücksetzen" finden und ausführen?
    Danach rebooten und Einstellungen (Bootreihenfolge, etc.) wiederherstellen und kontrollieren, ob Netzwerk wieder geht?

    (Ich notier mir schon mal die aktuellen BIOS-Einstellungen ...)



    Kann ich noch irgendwelche Infos, Dateiinhalte, Configs etc. (leider nur als Screenshot) liefern, um den Fehler einzugrenzen?


    Vielen Dank für eure Hilfe und Unterstützung!

    MyVDR: yaVDR-Ansible (Ubuntu 18) - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod
    Aerocube M40 | 300W | ASRock H61M-GE | Intel G530 | Asus ENGT520 | 2 x TT-budget S2-3200 | ASRock Smart Remote (CIR) | 4 GB RAM | 120 GB SSD | 3 TB HDD

  • Obwohl die HW ja eigentlich funzen müsste (WOL geht ja), bekomme ich beim Booten von Ubuntu 18 Server "Rescue System" keine IP zugewiesen.

    Für WOL wird nur "sehr wenig der Ethernet Hardware" benötigt. Der Adapter kann vom aus/einschalten trotzdem einen Schuss abbekommen haben.

    Verkabelung und Switch würde ich damit aber auch ausschließen.

    Ich sehe das auch wie kamel5 : Bios reset, wenn das nichts hilft, neue Ethernetkarte (ggf. zusätzlich zur Onboard).

  • Hmmm ... du meinst irgendwo im UEFI-Bios "auf Werkseinstellungen zurücksetzen" finden und ausführen?
    Danach rebooten und Einstellungen (Bootreihenfolge, etc.) wiederherstellen und kontrollieren, ob Netzwerk wieder geht?

    (Ich notier mir schon mal die aktuellen BIOS-Einstellungen ...)

    Ja.

    Zur Not auch die Stützbatterie mal für 5 min entfernen.


    Grüße

    kamel5

    VDR 2.5.3: ASUS Prime X470-PRO, Ryzen 7 2700, 64GB, 6TB HD, GT630, Fedora 34 Kernel 5.11 X86_64, Devicebonding 2 x 1 auf 2, TT6400, DVBSky S952 V3

    Git-Repo: gitlab.com/kamel5

  • BIOS habe ich resettet ("Load BIOS Defaults"), aber leider bleibts beim gleichen Problem.


    Mich wundert nur, dass die HW wirklich von einer Minute auf die andere kaputt sein soll.

    Zumal ich in der Konsole (Strg+Alt+F1) gesehen habe, dass networkd gar nicht lief.

    Habe den dann mit systemctl start systemd-networkd.service gestartet - siehe Screenshot1.

    (Sorry, für die miese Qualität!)


    Dann habe ich mit ip a auch die IP-Adresse gesehen, aber pingen klappt nicht - siehe Screenshot2.


    Heißt das tatsächlich, dass ich mir meine Onboard-Netzwerkschnittstelle zerschossen habe und

    jetzt eine neue "externe" brauche? Was wird da heutzutage empfohlen (PCI, PCIe, USB, etc.)?


    Wie kann ich denn die vermeintlich kaputte Ethernet-Schnittstelle auf der Konsole überprüfen?

    Bzw. sicherstellen, dass sie wirklich kaputt ist und nicht nur softwareseitig n Rad ab hat?

    MyVDR: yaVDR-Ansible (Ubuntu 18) - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod
    Aerocube M40 | 300W | ASRock H61M-GE | Intel G530 | Asus ENGT520 | 2 x TT-budget S2-3200 | ASRock Smart Remote (CIR) | 4 GB RAM | 120 GB SSD | 3 TB HDD

  • Mich wundert nur, dass die HW wirklich von einer Minute auf die andere kaputt sein soll.

    Das macht HW immer so.

    Bzw. sicherstellen, dass sie wirklich kaputt ist und nicht nur softwareseitig n Rad ab hat?

    Dann hätte es mit der Live CD funktionieren müssen.


    Kannst noch schauen, "dmesg | grep -i ether" etwas zeigt, aber ich befürchte, da kommt auch kein Fehlerhinweis raus.


    BTW: "/23" IP Netzmaske ist zwar nicht falsch, aber doch im Heimnetz unüblich. Du hast doch wohl nicht mehr wie 254 Endgeräte, oder ?

  • Danke für die aktive Unterstützung in nahezu Realtime! :tup

    ...

    BTW: "/23" IP Netzmaske ist zwar nicht falsch, aber doch im Heimnetz unüblich. Du hast doch wohl nicht mehr wie 254 Endgeräte, oder ?

    nein, das nicht - sind ca. 50 -, aber 255.255.254.0 ist tatsächlich Absicht und eine Spinnerei von mir, weil ich aus den IP-Adressen gewisse Infos (cable/wifi, Geräteklasse, static lease, etc.) ablesen können will. Aber das ist ja ein anderes Kapitel und hat (hoffentlich) damit nichts zu tun.


    Und eigentlich wollte ich ja am Freitag nur WOL über Alexa zum Laufen bringen, was zwar auch gelungen ist, aber ... <X;(


    Update:

    Habe gerade am Windows-PC überprüft, dass der DHCP-Server funktioniert und dann bei ipconfig all diese Zeile gesehen:

    Verbindungsspezifisches DNS-Suffix: fritz.box

    Muss ich das evtl. in der statischen IP-Definition unter Ubuntu18 berücksichtigen?

    MyVDR: yaVDR-Ansible (Ubuntu 18) - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod
    Aerocube M40 | 300W | ASRock H61M-GE | Intel G530 | Asus ENGT520 | 2 x TT-budget S2-3200 | ASRock Smart Remote (CIR) | 4 GB RAM | 120 GB SSD | 3 TB HDD

    The post was edited 2 times, last by davie2000 ().

  • nein, das nicht - sind ca. 50

    Und ich dachte immer, meine aktuell 26 aktive Endgeräte sind viel.

    Kaufe dir einen USB Ethernet Adapter, die sind billig und den kann man zum Testen immer mal brauchen. Als Dauerlösung wäre ein PCIe besser, da sind i.A. selbst günstige Karten besser wie der Onboard.

  • Update:

    Habe gerade am Windows-PC überprüft, dass der DHCP-Server funktioniert und dann bei ipconfig all diese Zeile gesehen:

    Verbindungsspezifisches DNS-Suffix: fritz.box

    Muss ich das evtl. in der statischen IP-Definition unter Ubuntu18 berücksichtigen?

    Solange du noch nicht mal einen Ping auf die IP Adresse hin bekommst, sind DNS Namen egal.

  • Hi,

    Teste doch mal eine neue Live-DVD wie Ubuntu 20.04.2 etc...

    Mfg Stefan

    Test-VDR1: HP rp5700 Fertigsystem, Core2Duo E6400, 2GB RAM, FF-SD C-2300, nvidia Slim-GT218 x1 | easyVDR 2.0 64Bit
    VDR3: in Rente

    VDR4: MSI G31M2 v2, Digitainer2-Geh., t6963c 6" gLCD, E5200, 2GB, 3TB WD Red, GT730, 2x TT S2-3200; easyVDR 3.5 64bit
    VDR5: Gigabyte
    GA-G31M-S2L, Intel E2140, Zotac GT730 passiv, Digitainer2-Geh., t6963c 6 " gLCD, 2 TB WD Red, 2x TT S2-3200 (an 1 Kabel) easyVDR 3.5 64bit
    VDR6:
    Intel E5200, GT630 passiv, F1 750 GB, t6963c gLCD, 2x TT S2-3200 | easyVDR 3.5 64bit
    VDR-User #1068
    www.easy-vdr.de

  • USB3-Adapter wurde bestellt, aber das mit aktueller Live-DVD probier ich auf jeden Fall noch (Download läuft ...)


    Update:

    Live-DVD sagt „kein Netzwerkkabel“ obwohl der Switch u auch die LEDs am RJ45-Stecker was anderes sagen (1000 Mbit, verbunden, Aktivität).


    Jetzt hab ich mir einen USB-WLAN-Stecker ausgeliehen und über netplan konfiguriert.

    Und der zeigt genau das gleiche Bild, nur statt „no-carrier“ sagt er „off“.


    Es scheint also so, als hätte ich es irgendwie geschafft sämtliche Netzwerkverbindungen zuverlässig zu kappen.

    Und jetzt fürchte ich, dass mich der bestellte Adapter auch nicht weiterbringen wird.


    Was hats denn da jetzt wirklich????

    Fällt noch jemanden was ein?

    Wie kann ich das Netzwerk am yaVDR komplett zurücksetzen?

    MyVDR: yaVDR-Ansible (Ubuntu 18) - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod
    Aerocube M40 | 300W | ASRock H61M-GE | Intel G530 | Asus ENGT520 | 2 x TT-budget S2-3200 | ASRock Smart Remote (CIR) | 4 GB RAM | 120 GB SSD | 3 TB HDD

    The post was edited 2 times, last by davie2000 ().

  • Hi

    Evtl mal irgendein Windows installieren?

    Dürfte das komplett anders handhaben.

    Win 10 kannst du ohne Key installieren zum Test für ein paar Tage.

    Mfg Stefan

    Test-VDR1: HP rp5700 Fertigsystem, Core2Duo E6400, 2GB RAM, FF-SD C-2300, nvidia Slim-GT218 x1 | easyVDR 2.0 64Bit
    VDR3: in Rente

    VDR4: MSI G31M2 v2, Digitainer2-Geh., t6963c 6" gLCD, E5200, 2GB, 3TB WD Red, GT730, 2x TT S2-3200; easyVDR 3.5 64bit
    VDR5: Gigabyte
    GA-G31M-S2L, Intel E2140, Zotac GT730 passiv, Digitainer2-Geh., t6963c 6 " gLCD, 2 TB WD Red, 2x TT S2-3200 (an 1 Kabel) easyVDR 3.5 64bit
    VDR6:
    Intel E5200, GT630 passiv, F1 750 GB, t6963c gLCD, 2x TT S2-3200 | easyVDR 3.5 64bit
    VDR-User #1068
    www.easy-vdr.de

  • Mal den Port am Switch getauscht? Nicht dass Du an der falschen Stelle suchst.

    ACT-620, Asrock B75 Pro3-M, Intel Core i3-3240, 4 GB DDR3 RAM 1600 MHz, passive Geforce GT1030 von MSI, Sandisk 2TB SSD, 2xWinTV DualHD, Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 20.04 auf 64GB Sandisk SSD.

  • Danke für die Rückmeldungen!


    andere Ports, Kabel u LAN-Buchsen habe ich schon getestet: andere Geräte funzen damit; VDR auch damit nicht


    den Windows-Tipp werde ich heute mal ausprobieren. Ebenso wie booten von anderer Partition (alte yaVDRs).

    MyVDR: yaVDR-Ansible (Ubuntu 18) - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod
    Aerocube M40 | 300W | ASRock H61M-GE | Intel G530 | Asus ENGT520 | 2 x TT-budget S2-3200 | ASRock Smart Remote (CIR) | 4 GB RAM | 120 GB SSD | 3 TB HDD

  • Heißt denn enp5s0 überhaupt noch enp5s0?


    Hintergrund:


    Ich hatte auch mal ein Problem das nach einem Hardwaretausch meine Netzwerkkarte immer einen anderen Namen hatte (eth0, eth1, eth2,...).

    Dies habe ich im ersten Moment nicht mitbekommen und in meiner /etc/network/interfaces stand immer noch der alte Name drin.

    Damit konnte ich natürlich keine Verbindung mehr aufbauen.


    Schau mal nach einem dmesg | grep enp5s0 ob das Netzwerkinterface auch noch so heißt.


    Wenn nicht, musst du in der interface Datei den Eintrag auf den neuen Namen ändern.

    -- wird überarbeitet -- VDR- Server: Gigabyte Brix 3150 - (2x Hauppauge DualHD DVB-C Sticks mit 4 Tunern) - Ubuntu 18.04 - Aufnahme und Streaming-Server
    Client Wohnzimmer: DQ77KB - i3 - Logitech z-5500 - Blaupunkt 39" TV - Openelec (Streaming)
    Client Büro: Asus AT3N7A-I , yaVDR0.6.1 (Streaming + Cutting) - 19" TFT
    Test Client1: Raspberry Pi + openelec

  • Code
    1. "iwconfig"

    Zeigt dir den Namen des WLAN-Stick,falls du das noch nicht probiert hast.

    VDR :ASUS AT3IONT-I Mini-ITX/DD Cine-S2-V7/2GB Kingston ValueRAM,SSD-32GB/HD-1TB,STM32 USB Adapter, FB-One for All 7145,CSL 300Mbit WLan-Stick,yaVDR-ansible(focal) alle Updates

    Client: Raspberry Pi 3,LibreELEC 9.2.6