[FYI] yavdr-ansible auf dem Raspberry Pi (Version 2 und 3)

  • Ich möchte den Onboard IR Empfänger nutzen

  • Für den braucht es eigentlich kein lircd, da das ein rc-core Empfänger ist. Wenn du dem über die /etc/rc_maps.cfg eine Keytable zuordnest, die zu deiner Fernbedienung passt, sollte der direkt von eventlircd auslesbar sein - vgl. https://www.yavdr.org/document…entation.html#ir-keytable

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Ah cool, hab ich noch nicht gewusst. Hab ihn gerade über lirc jetzt mal am laufen aber wenn das so geht werd ich das mal versuchen.

  • Vielen Dank für die super Arbeit über all die Jahre!

    Ich bin seit langen VDR- und yaVDR Nutzer und habe nun mal den Ansible Ansatz auf einem Raspberry Pi 3b+ ausprobiert:

    *Minimale Anpassungen vorgenommen in host_vars/localhost

    *Dort auch meine channels.conf angegeben


    Ergebnis:

    +TechnoTrend Connect S2-3600 USB funktioniert incl. Fernbedienung ohne weiteres

    +TeVii S660 DVB-S2 USB funktioniert nach Firmware Installation.

    (sudo cp dvb-fe-ds3000.fw /lib/firmware/ sudo cp dvb-usb-s660.fw /lib/firmware/)

    FB funktioniert, aber manche Tasten brauchen wohl noch Überarbeitung

    +Fernbedienung X10 "Medion" funktioniert ohne weiteres

    +Empfang und Darstellung von HD und SD (mit gekauftem MPG2 Decode) funktioniert


    aber:


    -leider bleibt nach Kanalwechsel der Bildschirm schwarz, Ton funktionert meist.

    Restart vdr bringt Bild zurück. Habe verschiedene Einstellung in rpihddevice probiert, aber keine Verbesserung.


    Zum Vergleich habe ich noch MiniDVBLinux installiert:

    Version: 5.4 (stable)

    rpihddevice 1.0.4

    vdr-plugin-rpihddevice 1:2018.07.16-42+2.4.1.218.26


    Mit dieser Installation funktionieren die Kanalwechsel, aber die HD Sender werden sehr stark verzerrt dargestellt.


    Was kann man tun, um das Kanalwechselproblem zu lösen?

    raspberry pi 3b+ mit Technotrend Connect S2-3600

    früher:

    yaVDR 0.6 auf Acer Revo 3610, Technotrend Connect S2-3600

    ctvdr auf Compaq Deskpro SFF mit PIII-733, Technotrend FF 1.6 - LCD 4x27 HD44780

  • Was steht denn beim Kanalwechsel im Log?

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Eventuell findet sich hier die Lösung?

    The post was edited 1 time, last by Uwe: Kommentar entfernt, da "rpi-update" unter ubuntu nicht funktionieren würde.... ().

  • Ich kann das Problem mit den aktuellen Updates nachvollziehen und der Patch aus RPI 3B+: Kein Bild nach dem Umschalten hilft - ich lade gleich ein neues Paket hoch.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Super - funktioniert!!

    Sowohl Wechsel von SD auf HD und HD auf SD.

    (getestet mit TechnoTrend Connect S2-3600. Dieses Device erzeugt bekanntermaßen kernel meldungen: "pctv452e: I2C error -121". Es gibt ein Firmwareupdate von 2018, das muss ich noch einspielen. Mal sehen, ob das hilft, oder ob die Meldungen langfristig stören, beim yavdr 06 war das nicht relevant)

    Mal sehen, ob sich dieses Setup nun im Alltag bewährt - ich muss noch eine größere SSD anschliessen.

    Nochmals vielen Dank!

    raspberry pi 3b+ mit Technotrend Connect S2-3600

    früher:

    yaVDR 0.6 auf Acer Revo 3610, Technotrend Connect S2-3600

    ctvdr auf Compaq Deskpro SFF mit PIII-733, Technotrend FF 1.6 - LCD 4x27 HD44780

  • Der Raspberry 3b+ läuft bei mir nun produktiv mit externer SSD als Datenspeicher. Interne Stromversorgung reicht.

    DVB-S2 funktioniert sehr gut, auch bei Timeshift gibt es keine Ruckler etc.

    Einzig die Wiedergabe von SDTV (Privatsender) ist nicht wirklich erträglich. Der Deinterlacer schafft es bei (schnellen) Bewegungen nicht, ein schönes Bild zu produzieren... Einstellmöglichkeiten habe ich dazu nicht gefunden.

    Ist das ein prinzipielles Problem oder kann man da noch was machen?

    (ich will noch einen Kühlkörper für den Prozessor nachrüsten - das kann sicher nicht schaden)

    raspberry pi 3b+ mit Technotrend Connect S2-3600

    früher:

    yaVDR 0.6 auf Acer Revo 3610, Technotrend Connect S2-3600

    ctvdr auf Compaq Deskpro SFF mit PIII-733, Technotrend FF 1.6 - LCD 4x27 HD44780

  • Ist das ein prinzipielles Problem oder kann man da noch was machen?

    Da der in Hardware umgesetzt ist, kann man da leider wenig machen außer ihn abzuschalten und den TV das Deinterlacing übernehmen zu lassen (dazu muss der TV dann eine Modus-Umschaltung machen, wenn man zwischen SD- und HD-Sendern wechselt).


    Umgekehrt würde ich mal schauen, ob da von Seite des TV noch irgendwelche Bildverschlimmbesserungstechniken aktiv sind (z.B. Motionflow), an denen man drehen kann.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Danke, dann werde ich für SD gleich das TV nehmen - hat einen eingebauten Empfänger. Bei HD finde ich jedoch das Bild über den externen VDR besser und die Bedienung sowieso....

    raspberry pi 3b+ mit Technotrend Connect S2-3600

    früher:

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  • Ein VDR ist ja mehr als ein bloßer linearer Empfänger - "nichtlineares Ansehen" mit Überspringen von Werbung, Suche nach Genre, Thema, Stichwörtern ... und natürlich ein ausgefuchstes Interface in Verhältnis zu einem TV mit "Aufnahmemöglichkeit" auf einer USB-Festplatte ...

    --
    vdr User #2022 - hdvdr2: Lenovo SFF M83, Intel(R) Core(TM) i5-4670S, 14 GB Ram, zram-swap/tmp, ubuntu-focal, softhddevice-cuvid
    ddbridge-6.x mit 2xDVB-S2 und (Flex) 2xDVB-C/T Tunern, nvidia-GF1050Ti SFF (nvidia-dkms-510), System SSD btrfs,

    snapper, 8TB HDD XFS/cow /srv/vdr, yavdr-ansible-2.6.0-seahawk, vdr-epg-daemon mit Frodo-plugins, Kernel 5.15.15-xfsscrub

    vdradmin-am, live+webstreaming, vdrmanager (Smartphones als FB), ffmpeg-4.4-git-libfdk_aac, vdr-plugin-hbbtv.

  • klar, ein VDR ist super... meiner sollte klein und vor allem lautlos sein... da wäre der Raspi ideal ... leider habe ich meinen lautlos umgebauten Acer Revo 3610 nun schon verkauft...

    raspberry pi 3b+ mit Technotrend Connect S2-3600

    früher:

    yaVDR 0.6 auf Acer Revo 3610, Technotrend Connect S2-3600

    ctvdr auf Compaq Deskpro SFF mit PIII-733, Technotrend FF 1.6 - LCD 4x27 HD44780

  • Vielen dank für die Option, yaVDR auch einfach auf einem Pi zu installieren!


    Ich würde es auch begrüßen, wenn ihr im Launchpad repo parallel auch aarch64 anbieten könntet. Das KMS-basierte output-Plugin scheint ja Fortschritte zu machen, so dass das durchaus nutzbar werden könnte. Mit einem Rpi4 könnte dann 4k funktionieren.


    Davon abgesehen hätte ich noch einen Vorschlag zum Betrieb auf einem Pi um SD-Wearing zu vermeiden (gerade durch logs): Read-Only Filesystem support.

    Auf einem anderen Pi mit Raspotify benutze ich das schon basierend auf zu https://hallard.me/raspberry-pi-read-only/ und habe basierend darauf auch meinen Ansible-Yavdr auf RO-Betrieb umgestellt.

  • Ich würde es auch begrüßen, wenn ihr im Launchpad repo parallel auch aarch64 anbieten könntet.

    Es gibt im PPA schon grundsätzlich Pakete für arm64, nur noch kein paketiertes Ausgabeplugin, das man damit nutzen kann.

    Davon abgesehen hätte ich noch einen Vorschlag zum Betrieb auf einem Pi um SD-Wearing zu vermeiden (gerade durch logs): Read-Only Filesystem support.

    Das bringt halt eine Menge zusätzliche Komplexität mit rein - der VDR schreibt ja normalerweise einiges an Dateien (wenn das komplette Dateisystem read-only ist, sind nicht mal Änderungen in den Einstellungen des VDR und seiner Plugins persistent, man kann keine Timer anlegen, die einen Neustart überleben usw. und es gibt Anwender, die da epgd mit epg2vdr und scraper2vdr laufen lassen oder Aufzeichnungen machen wollen - wenn du im Wesentlichen Bedenken wegen der Logs hast, kannst du auch rsyslog runterwerfen und journald auf den RAM beschränken: https://www.freedesktop.org/so…urnald.conf.html#Storage= - ich finde die Möglichkeit Fehler nachvollziehen zu können im Zweifelsfall wichtiger als eingesparte Schreibzyklen, aber das darf jeder für sein eigenes System entscheiden.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Es gibt im PPA schon grundsätzlich Pakete für arm64, nur noch kein paketiertes Ausgabeplugin, das man damit nutzen kann.

    Ah, das ist merkwürdig. Ich hatte die Installation zunächst auf einer aarch64 Installation durchgeführt, aber das Ansible Script ist nicht durchgelaufen. Ich hatte dann im Eingangspost hier armhf gesehen und neu installiert und deswegen den genauen Fehler nicht mehr dokumentiert. Aber ich meine, es wurden entweder die PPAs nicht hinzugefügt und/oder zu installierende Pakete/Abhängigkeiten konnten nicht gefunden werden. Eine (ya)vdr-Installation kam jedenfalls nicht zustande.


    Wenn Interesse besteht, kann ich hier nochmal mit einem anderen System oder einer frischen SD-Karte den Fall reproduzieren und berichten wo es hängt.

    Das bringt halt eine Menge zusätzliche Komplexität mit rein - der VDR schreibt ja normalerweise einiges an Dateien (wenn das komplette Dateisystem read-only ist, sind nicht mal Änderungen in den Einstellungen des VDR und seiner Plugins persistent, man kann keine Timer anlegen, die einen Neustart überleben usw. und es gibt Anwender, die da epgd mit epg2vdr und scraper2vdr laufen lassen oder Aufzeichnungen machen wollen - wenn du im Wesentlichen Bedenken wegen der Logs hast, kannst du auch rsyslog runterwerfen und journald auf den RAM beschränken: https://www.freedesktop.org/so…urnald.conf.html#Storage= - ich finde die Möglichkeit Fehler nachvollziehen zu können im Zweifelsfall wichtiger als eingesparte Schreibzyklen, aber das darf jeder für sein eigenes System entscheiden.

    Ja das ist mir alles bewusst. Ich nutze den Pi als reinen Client. Aufnahmen laufen auf einem headless vdr Server (auf dem NAS) von wo ich bei Start auch die epg.data kopiere und Aufnahmen per NFS exportiere. Ich kann nicht einschätzen, ob das eine typische oder untypische Nutzung ist, Standard sollte es jedenfaös nicht sein!


    Neben weniger Beanspruchung der SD-Karte kommt auch noch der Vorteil, bei einem unsauberen Shutdown (z.B. bei Abbruch der Stromversorgung, Überhitzung, Spannungsunterversorgung des Pi) kein kaputtes Dateisystem zu haben. Auf SSDs und HDDs an PCs hatte ich damit nie Probleme, habe mir aber schon bei einigen RPis mit SD-Karte ein nicht oder schwer reparierbares Dateisystem zugezogen wenn plötzlich (meist durch Wackelkontakt an der Stromzufuhr) der Strom weg war.

  • Ah, das ist merkwürdig. Ich hatte die Installation zunächst auf einer aarch64 Installation durchgeführt, aber das Ansible Script ist nicht durchgelaufen.

    Das Playbook hat noch keine Sonderfallbehandlung für arm64-Architekturen - vermutlich stolpert er da bei dem Schritt wo er ein Frontend auswählen soll (das rpihddevice ist IIRC auf den 32-Bit Betrieb beschränkt) - das Playbook für die headless-Installation sollte aber eigentlich schon durchlaufen können.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Hallo,


    habe erfolgreich ein solches System auf meinem Raspberry Pi 3b+ aufgesetzt. Danke für die Vorarbeit!


    Aktuell hängt noch eine einfache USB Tastatur dran. Was muss ich tun, damit vdr sich damit bedienen lässt?

    Damit ich dann einfach mit Flirc fernbedienen kann.


    IR per GPIO (Pin 26) bekomme ich nicht hin. TT RC5 Fernbedienung ist vorhanden, ir-keytable -t zeigt auch codes an...

    In /etc/rc_maps.cfgist gpio_ir_recv rc-tt-1500 /lib/udev/rc_keymaps/rc-tt-1500 gesetzt.

    reboot, trotzdem wird rc-rc6-mce geladen.

    manuelles keytable laden: ir-keytable -a /lib/udev/rc_keymaps/rc-tt-1500 funktioniert nicht.


    eventlircd habe ich gestoppt:

    Code
    1. systemctl stop eventlircd.socket eventlircd.service

    Ich blicke das nicht. Bin für Hilfe dankbar.

  • Aktuell hängt noch eine einfache USB Tastatur dran. Was muss ich tun, damit vdr sich damit bedienen lässt?

    Das Playbook sollte eine /etc/systemd/system/vdr.service.d/99-rpi.conf angelegt haben, die dafür sorgt, dass der VDR vom tty7 liest. Zusammen mit den KBD-Einträgen in der remote.conf (https://github.com/yavdr/yavdr…dr/files/remote.conf#L130) sollte der VDR da eigentlich schon die Tastendrücke mitbekommen.


    Damit ich dann einfach mit Flirc fernbedienen kann.

    Welche Tastendrücke sendet der Flirc-Empfänger?

    ungültiger Parameter in Zeile 2 von /lib/udev/rc_keymaps/rc-tt-1500

    Wie sieht die Datei aus?

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Bin mir nicht 100% sicher zu welchem Zeitpunkt ich die Tatstatur angesteckt habe... jetzt nochmal neu installiert und es ist wie Du schreibst: 99-rpi.conf ist da. (Installation über ssh)


    Jetzt fällt mir auf das Tab (für Menu) nicht geht. In der remote.conf steht es richtig:

    Code
    1. ...
    2. XKeySym.Up Up
    3. XKeySym.Down Down
    4. XKeySym.Menu Home
    5. XKeySym.Menu Tab
    6. XKeySym.Menu KP_Home
    7. XKeySym.Ok Return
    8. ...

    Welche Tastendrücke sendet der Flirc-Empfänger?

    Yavdr übliche Tastaturbelegung. Z.B. auch Tab für Menu. Stecke ich den Flirc Empfänger in den Nuc vdr, funktioniert Tab für Menu (remote.conf Einträge: XKeySam.* sind auf beiden Systemen gleich)

    Am Raspberry geht Tab weder über Flirc noch über Tatstatur. Viele andere Tasten wie 1,2,3 usw. oder auch Pfeiltasten funktionieren für die Bedienung.


    Komisch.


    IR über GPIO ist die Alternative. Die Datei /lib/udev/rc_keymaps/rc-tt-1500 sieht so aus:

    Setze ich vor Zeile 2 ein #, meckert er Zeile 3 als ungültigen Parameter an.