Kann yaVDR 062 nicht installieren - fixed

  • Hallo zusammen,


    diese Woche wollte ich endlich mein System auf yaVDR 062 bringen.

    Keine Chance bei mir mit dem herunter geladenen ISO.

    Könnte es ein Problem sein, dass mein Mainboard kein UEFI unterstützt?

    Möglicherweise wurden die Partitions auch durch die kürzliche Installation von Linux Mint 19.3 auf demselben System vermurkst?


    Situation:

    Die DVD mit dem ISO wird erkannt, die Länderauswahl funktioniert. Wenn man die Installation startet, läuft die DVD noch ein bisschen, dann wird der Bildschirm schwarz und ein blinkender Cursor steht links oben, for ever.

    Dasselbe passiert, wenn ich die ISO-Dateien auf einen boot-fähigen USB-Stick kopiere.

    Die Überprüfung der Dateien auf beiden Medien funktioniert.

    Auf einem anderen Rechner mit neuerem Board funkionieren beide Medien einwandfrei.

    An dem ISO und den Medien liegts also nicht. Am DVD-Laufwerk auch nicht (Mint konnte ich damit installieren).


    Ich suche schon tagelang, aber bin langsam am Ende mit meinem Latein.

    Hat jemand eine Idee?

    yaVDR 050a, Asus M4A88TD-M/USB3, AMD Athlon II X2 245e, 2GB, Sparkle GeForce GT 430, 2TB WD Caviar Green WD20EARS, TeVii S464 DVB-S2, Logitech Harmony 650

  • Vielleicht das iso mit unetbootin auf einen Stick schreiben?

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  • Wie lange hast du denn ab "Bildschirm schwarz" gewartet?

    Ich glaube, mich zu erinnern, dass das Preseed damals recht lange (1 h) dauern konnte.


    Weiß nicht, ob Ubuntu 18 mit yaVDR-Ansible da nicht schlauer wäre?

    MyVDR: yaVDR-Ansible (Ubuntu 18) - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod
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  • @wmautner: Den Tipp mit unetbootin werde ich mal ausprobieren (obwohl das nicht erklärt, warum die DVD nicht funktioniert und warum der Stick auf einem anderen Rechner funzt).

    @davie2000: Das würde bedeuten, erst ein normales Ubunutu installieren und dann yaVDR drauf setzen? Geht da alles wie gewohnt (ohne X-Server, Timer, Start direkt in das laufende Fernseh-Programm) oder fühlt sich das dann eher wie ein PC an?

    Ach ja, ab Bildschirm schwarz hab ich das Ding laufen lassen und nach > 1 Std. wieder vorbei geschaut. Keine Änderung. Im Unterschied dazu ging es in einer VM auf dem anderen PC ruck zuck weiter.

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  • yavdr-ansible (eine etwas ausführlichere Beschreibung gibt es in https://www.yavdr.org/document…aVDR07_documentation.html) baut in der aktuell am sinnvollsten nutzbaren Variante auf einer Ubuntu 18.04 Minimal-Installation oder Ubuntu Server Installation auf.

    yaVDR nutzt für nvidia-Karten seit jeher den X-Server für die Bildausgabe und ja, es kann wie frühere yaVDR-Versionen auch direkt mit dem VDR-Frontend starten.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Evtl. sind ist deine Hardware zu neu und wird von der ISO nicht unterstützt. Mein Versuch Ubuntu 18.04 auf einer nvme Harddisk zu installieren ist auch kläglich gescheitert. Mit 20.04 hat es dann funktioniert jetzt bin ich halt beta Tester für yaVDR ansible auf focal fossa 8o.

  • Moin,

    ich tippe da eher auf AMD oder NVIDIA Grafikchip der von der neuen zwanghaften automatischen Erkennung im Kernel nicht korrekt erkannt wird.

    Einfach mal mit nomodeset als kernel-parameter testen.

    S.a.

    https://linuxmint-installation…/latest/boot_options.html

  • Danke für die zahlreihen Kommentare und Vorschläge.

    Die Überlegung von wmautner war der Treffer: UNetbootin hat zwar nicht funktioniert (will einfach meinen Stick nicht erkennen, aber da steh ich wohl nicht alleine da). Dafür konnte ich dann mit Win32 Disk Imager meinen USB Stick so vorbereiten, dass der Installationsvorgang von yaVDR 062 ruck zuck funktioniert hat.


    Anschließend habe ich dann meine Linux Mint 19.3 nochmal auf dieselbe Art installiert. Da hatte ich in den letzten Tagen lange mit der NVidia-Graik zu kämpfen. Inzwischen weiß ich, dass für meine alte GeForce GT 430 der NVidia-Treiber im Zusammenspiel mit dem aktuellen Linux Kernel einen Bug hat. Mint 19.3 benutzt Linux 18.4 LTS. Wenn man nicht den neuesten Kernel nimmt, scheint es mit den proprietären NVidia-Treibern zu gehen (ich spreche erst mal nur von nvidia-driver-390, der für mich relevant ist). Ob der Work-around wirklich funktioniert, muss ich erst noch testen.


    @seahawk1986: Den Kommentar zu yavdr-ansible finde ich sehr hilfreich. Werde ich demnächst mal ausprobieren. Danke.

    yaVDR 050a, Asus M4A88TD-M/USB3, AMD Athlon II X2 245e, 2GB, Sparkle GeForce GT 430, 2TB WD Caviar Green WD20EARS, TeVii S464 DVB-S2, Logitech Harmony 650