"upgrade" auf Ansible für Kodi18?

  • Leider steht meiner einer mal wieder völlig auffem Schlauch...........:rolleyes:

    Wollte unter Kodi ein addon installieren was aber Kodi18 voraussetzt, ich hab aber 17.xx. Daraufhin hab ich mit der Kodi18 Geschichte auseinandergesetzt und bin mal wieder völlig verwirrt.

    Kann ich mein 06.2 "einfach" auf Kodi18 updaten (wobei die Python-Geschichte wieder zu beachten wäre....), und/oder kann ich mein 06.2 auf Ansible "upgraden" und hab dann auch Kodi18 mit allem "SchnickSchnack"?

    Oder geht Ansible "nur" über die Ubuntu-Server 18xxx Neuinstallation?

    HTPC: Selfmade Woodcase, semipassiv
    GIGABYTE GA-P965-DS4, Intel E8400 2x3,0Ghz, 2x2GB DDRII-800, Pallit Nvidia GT520
    1x DigitalDevices Cine S2 Dual Tuner, LCD iMON Ultrabay mit RM200
    Blu-Ray Combo Drive SATA LiteOn IHES112-115
    yaVDR 0.6.2
    TV: Panasonic TX-P50GT30E
    Sound: Logitech Z-5500

  • Also ansible ist grundsätzlich ein Tool mit dem man Konfigurationen und Installationsscripts bauen und automatisiert installieren lassen kann.

    Klar könnte man so etwas auch für ältere Linux Versionen bauen. Aber, es gibt die neuen Versionen der Software (wie z.b. das aktuelle Kodi) nicht mehr für Ubuntu 14.04 auf welches yavdr0.6 basiert.

    Außer du baust in der ansible Konfiguration ein Entpacken und Kompilieren der Kodi- Sourcen from scratch ein, was aber zu aufwändig wäre und ich bezweifele das das jemand anders schon gemacht hat.


    Am besten ist du besorgst dir eine neue SSD (128 GB gibt es schon ab 25,- €) und versucht darauf mit ansible ein Parallelsystem auf neuer Software aufzubauen. Wenn das klappt tausche die neue SSD mit deinem alten Bootmedium aus und gut ist ;)

    -- wird überarbeitet -- VDR- Server: Gigabyte Brix 3150 - (2x Hauppauge DualHD DVB-C Sticks mit 4 Tunern) - Ubuntu 18.04 - Aufnahme und Streaming-Server
    Client Wohnzimmer: DQ77KB - i3 - Logitech z-5500 - Blaupunkt 39" TV - Openelec (Streaming)
    Client Büro: Asus AT3N7A-I , yaVDR0.6.1 (Streaming + Cutting) - 19" TFT
    Test Client1: Raspberry Pi + openelec

  • Hi,

    Im easyvdr 3.5 Ppa liegt eine Kodi 18 alpha, die noch unter 14.04 baute. Die nutzen einige auch unter ya 0.6.

    Manches geht damit noch.

    Updaten auf neueres System wird bei den RiesenÄnderungen (systemd etc) nicht möglich sein.

    Neuere Kodi 18 bauen unter 14.04 nicht mehr.

    Mfg Stefan

    Test-VDR1: HP rp5700 Fertigsystem, Core2Duo E6400, 2GB RAM, FF-SD C-2300, nvidia Slim-GT218 x1 | easyVDR 2.0 64Bit
    VDR3: in Rente

    VDR4: MSI G31M2 v2, Digitainer2-Geh., t6963c 6" gLCD, E5200, 2GB, 3TB WD Red, GT730, 2x TT S2-3200; easyVDR 3.5 64bit
    VDR5: Gigabyte
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    Intel E5200, GT630 passiv, F1 750 GB, t6963c gLCD, 2x TT S2-3200 | easyVDR 3.5 64bit
    VDR-User #1068
    www.easy-vdr.de

  • ok, danke euch. Dann muss ich mal schauen was ich mache. Ne Parallelinstallation ist möglicherweise tatsächlich das einfachste. Hab ich beim letzten upgrade auf 6.2 auch schon so gemacht.

    Aber, bevor ich mich da mal wieder völlig verrenne, was ist die richtige Vorgehensweise um auf 18.04 zu kommen? Das Ansible hört sich interessant an, aber ich gehör zu denen, die gerne "out of th box" haben. Das war ja auch der Grund warum ich von easyVDR auf YAVDR gewechselt habe. Das upgrade auf 18.04 wird eh irgendwann zwangsweise notwendig wegen EOL, da komm ich früher oder später nicht drumrum. Ob es irgendwann ne YAVDR 0.7 geben wird ist eh fraglich, da eigentlich keine Notendigkeit, oder? Schliesslich kann die 06.02 alles was man/frau braucht, und mit Kodi 18.+ wären ja auch alle streaming Angebote weitestgehnd abgedeckt.

    Also, wie komm ich mit 6.2 auf Ubuntu 18.04?

    Die 18.04 Ubuntu server Version installieren und dann die Ansible (und später Kodi-) PPA (so wie irgendwo beschrieben) installieren und gut ist?

    Die ganzen conf Dateien sichern (lirc etc) und hoffen, dass die hinterher wieder gehen, oder wird das dann (nicht falsch verstehen, siehe weiter oben!) so ein "Gebastel" wie bei anderen MediaOS?

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  • Also, wie komm ich mit 6.2 auf Ubuntu 18.04?

    Neuinstallation. Alles andere ist dann wirklich basteln, denn man müsste

    • die Pakete aus den (yaVDR-)PPAs deinstallieren (was bei einigen yavdr-* Paketen IIRC nicht sauber klappt)
    • die alte Konfiguration für Upstart und SysV-Init, loswerden, die yavdr angelegt hat
    • die Archivierten Paketquellen für Ubuntu 14.04 einbinden, um ein do-release upgrade machen zu können
    • auf 16.04 updaten
    • auf 18.04 updaten
    • beten, dass alles klappt
    • Das yavdr-ansible Playbook laufen lassen

    aber ich gehör zu denen, die gerne "out of th box" haben.

    Dazu braucht ein Produkt, das aus einer Box kommt...


    yavdr-ansible richtet dir den Rechner (mit ein paar Ausnahmen bei den Sundtek-Sticks und iptv/streamdev) weitgehend so ein wie es bei yaVDR 0.6 der Fall war. Ob du deine Lirc-Konfiguration weiternutzen kannst, hängt davon ab, was du für einen Empfänger hast - da hat sich u.a. bei den seriellen Empfängern einiges unter der Haube getan (die funktionieren als reguläre rc-core Empfänger, wodurch man ohne lirc auskommt - da man solche Empfänger nicht über udev erkennen kann, muss man dem Playbook sagen, dass es einen einrichten soll - vgl. https://www.yavdr.org/document…mentation.html#orgd8cb708 Abschnitt 2.1).

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Hi,

    Easyvdr v5 ist als pre-alpha öffentlich.

    Wir sind dran. Das basiert schon auf 20.04 Focal. Nicht 18.04 (wäre v4 geworden) .

    Was bei der 0.62 einfacher zu installieren ist als bei easyvdr 3.5 verstehe ich zwar nicht, aber egal. Eh beides EOL.

    Neuinstall nach sichern aller Einstellungen bleibt dir eh nur. Die Aufnahme - Partition kann natürlich übernommen werden (bei easyvdr v5, mit ya ansible kenn ich mich nicht aus ) .


    Mfg Stefan

    Test-VDR1: HP rp5700 Fertigsystem, Core2Duo E6400, 2GB RAM, FF-SD C-2300, nvidia Slim-GT218 x1 | easyVDR 2.0 64Bit
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    Intel E5200, GT630 passiv, F1 750 GB, t6963c gLCD, 2x TT S2-3200 | easyVDR 3.5 64bit
    VDR-User #1068
    www.easy-vdr.de

  • stefan :

    Hatte vor vielenvielen Monden mal die HTPC Geschichte mit easyVDR begonnen, war auch soweit ok, frag mich nicht welche Version das war, aber irgendwas 08.xx oder noch älter. Als ich dann aber irgendwann mal verschiedene HW-Komponenten gewechselt habe, darunter die FB, bin ich unter easyVDR fast verzwappselt. Auch andere Einstellungen waren (für mich!!!) nicht einfacher zu bewerkstelligen. Da war dann YAVDR (gefühlt) hundertmal einfacher, da praktisch alles outofthebox, ..OH NEIN=O, darf ich ja so nicht sagen, also "out of CD";);););) lief. Kurzum: YAVDR war einfach "user freundlicher" als easyVDR, und dann auch noch das WFE, :thumbup:. Wie das heute ist, weiss ich natürlich nicht, hab ich mich nie mehr damit auseinandergesetzt. Gibts da inzwischen evtl ne funktionierende LiveDVD?

    @seefalke:

    SSD ist bereits bestellt. werds dann einfach mal versuchen. Lirc sollte nicht DAS Problem sein, ist ein ImonLCD (USB-device) mit der entsprechenden FB. Lief auch unter allen bisherigen YAVDR-Versionen problemlos

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  • Hi,

    Hier OT, daher kurz :

    Easyvdr 3.5 hat funktionierende Live-DVD, aber halt veraltet (Ubuntu 14.04).

    V5 ist prealpha und kommt nicht vor April raus (da auf 20.04 Basis und gerade begonnen damit). Kann aber schon getestet werden mit Einschränkungen. Für Produktivsysteme ungeeignet.

    Mfg Stefan

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    VDR-User #1068
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  • yaVDR-Ansible dürfte ähnlich "out of the box" sein, wie schon yaVDR 0.6; setzt allerdings eine Ubuntu 18 Server Installation voraus (= kein DVD-Image mehr).

    Mit Ansible kannst du die VDR-Installation komplett an deine Bedürfnisse anpassen (Ausgabedevice, Skindesigner, EPG-Quelle, Fernbedienung, Aufwachverhalten, etc.) und dann einfach (immer wieder!) laufen lassen.

    Es gibt auch schon ein (experimentelles?) yaVDR-Ansible das auf Ubuntu 20 aufbaut.

    MyVDR: yaVDR-Ansible (Ubuntu 18) - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod
    Aerocube M40 | 300W | ASRock H61M-GE | Intel G530 | Asus ENGT520 | 2 x TT-budget S2-3200 | ASRock Smart Remote (CIR) | 4 GB RAM | 120 GB SSD | 3 TB HDD

  • Klingt viel versprechend, vor allem dass ich hoffentlich NICHT alles selber anpassen muss;)

    Wobei ich ausser dem Imon-Addon und den von dir aufgezählten Einstellungen eh nur noch die channels.conf anpassen musste, und schon war man (und Frau) zufrieden.

    Gibts schon nen Ausblick bis wann in etwa 20.xxyaVDR-Ansible den Experimentstatus verlassen wird?

    Müsste bis dahin ja wieder ne leere SSD haben:saint:..........

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    yaVDR 0.6.2
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  • Wenn ich mich recht erinnere, lief mein imon bei ansible "out of the box" ;) und die channels.conf hab ich bei channelpedia zusammenkopiert. Das Einzige was ich vermisse ist das webif.


    Viele Grüße

  • Das Einzige was ich vermisse ist das webif.

    Ohja stimmt - das hätte ich noch erwähnen sollen: Webif gibts unter Ansible keines mehr.

    Hatte anfangs auch starke Bedenken deswegen, habe mich aber mittlerweile voll daran gewöhnt, das Wenige was noch (halbwegs regelmässig zu tun ist) über SSH zu machen.

    MyVDR: yaVDR-Ansible (Ubuntu 18) - softhddevice-openglosd (ffmpeg 2.8) - epgd/epg2vdr - skindesigner estuary4vdr (adaptiert) - 1920x1080@50 Hz | kodi 18 - inputstream + amazon vod
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  • Upsi, das gibts nicht mehr? Das ist schade, hats doch oft geholfen..............VDR live gibts aber trotzdem noch, oder? Hab ich oft genutzt.............

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  • Ein Webfrontend zur Konfiguration des Systems gibt es aktuell nicht - man kann über das Playbook ja detailliert festlegen, wie das System konfiguriert werden soll.


    Das vdr-plugin-live funktioniert unabhängig davon.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Die Lösung per Ansible ist mit die Beste was möglich war, hab inzwischen 4 VDR's mit meiner Konfigurationen im nu eingerichtet. Das Web-Interface braucht man eigentlich überhaupt nicht, das kann man genauso gut mit üblichen Mitteln erledigen.

    Gruß utiltiy



    VDR Projekte VDR Projects

  • Ja das stimmt schon, für die "ootb" User war es trotzdem sehr angenehm mal per webif die Ausgabeplugins switchen zu können, ein paar Plugins hinzuzufügen und die Channels.conf zu verwalten. Da konnten auch noch der nicht Linux User damit umgehen ohne in irgendwelche Configs abzutauchen ;) und einen Crash Kurs für debian apt zu belegen.


    Grüße

  • .. für die "ootb" User war es trotzdem sehr angenehm mal per webif die Ausgabeplugins switchen zu können ..

    Ist eigentlich nicht mehr nötig die Ausgaben zu switchen bei aktuellen VDR's, die richtet man einmal ein und gut ist. Der eine oder andere muss vielleicht ein wenig Zeit investieren aber das schadet ja keinem ein wenig dazu zulernen ;)

    Gruß utiltiy



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  • Bei der aktuellen Vielfalt an Ausgabeplugins wäre ich manchmal froh, jedes mal kurz testen zu können und dann bei nichtgefallen einfach wieder zurückzuschalten ;)

  • Einfach alle Ausgabeplugins bis auf das gewünschte mit vdrctl deaktivieren und den VDR neu starten, das yavdr-frontend erledigt den Rest automatisch.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Ok das hilft auf jeden Fall weiter, merci! Gibt es eigentlich irgendwo eine Übersicht über die Ausgabeplugins wie ehemals im VDR Wiki? In der die Features und unterstützte Hardware beschrieben werden und in der z.B. Links wie zu Deiner Anleitung für softhdcuvid mit libplacebo zu finden sind?


    Grüße