Raspberry Pi 4B Unterstützung

  • V4L scheint da ein vielversprechender Weg zu sein

    Der RPi4 wird einen kompletten V4L2 M2M Treiber bekommen und somit kompatibel mit dem derzeitigen Linux Standard in Sachen Ausgabe werden, wenn es ein VDR V4L2 M2M Plugin gibt wird es dann neben RPi auch Allwinner, Rockchip, AML, IMX und Snapdragon unterstützen.

    Kodi geht auch den Weg und hat vor kurzen alle proprietären Schnittstellen rausgeschmissen und unterstützt unter Linux nur noch den "Standard" also V4L2 und Vaapi. Macht ja auch Sinn da man dadurch alle Entwickler an einen Tisch bekommt und Fixes alle Plattformen profitieren.

  • Gerade ersten komischen Effekt mit der SD-Karte gehabt. Heute den Pi 4 gebootet und plötzlich geht "top" nicht mehr (Segfault). Lange gerätselt, dann das entsprechende Paket neu installiert --> geht wieder.

    Liegt aber nicht am Image. SD-Karte komplett neu aufgesetzt und es geht sofort.


    Ich hatte Sandisk Ultra (die hat das Problem gemacht).

    Ich habe jetzt mal zusätzlich eine Samsung EVO bestellt. Ich hoffe echt der Raspberry hat da nicht einen Hardware/Software-Fehler der Storage ohne Vorwarnung zerschießt... Mit Samsung hatte ich bisher auf den "alten" Raspberry-Boards auf jeden Fall nie Probleme.

    Wenn sowas öfter passiert, dann war das für mich eine doch nicht unerhebliche Geldverschwendung.

  • Neue SD-Karte ist drin. Ich beobachte das weiter. Noch ist mein Server-Board noch nicht fertig aufgesetzt und im Alltagsbetrieb würde sich ein Fehler dann schnell zeigen.


    Für den Netzwerk-Bug gibt es einen ersten Workaround:

    https://github.com/raspberrypi…08#issuecomment-518704393


    Und wenn jemand ein ganz anständiges Gehäuse für den neuen Raspberry brauchen kann. Diese hier habe ich jetzt im Einsatz:

    https://www.ebay.de/itm/113838220171

    Zwei stabile aus dem Vollen gefräste Teile die mit 4 Schrauben verbunden werden. Innensechskantschlüssel wird mitgeliefert. Es gibt 3 Wärmeleitpads dazu. Eines für die CPU, eines für den RAM und eines für den USB-Controller.

    Die Wärme wird gut übertragen. Der ganze Kühlkörper wird im Betrieb gleichmäßig handwarm. Die CPU hat bei mir auch beim Kompilieren die 60°C nicht überschritten. Auf jeden Fall deutlich sinnvoller als das offizielle Plastikgehäuse.


    Es gibt das Ding auch mit Lüftern. Würde ich aber nicht nehmen. Die Lüfter-Variante hat weniger Oberfläche (weil Platz für die Lüfter ausgefräst ist). Wer mehr Kühlleistung will sollte besser den Kühlkörper ohne Lüfter nehmen und dort mit Schneidschrauben einen 45er Lüfter oben aufsetzen. Darf dann auch ein 12V-Lüfter sein der aus den 5V des Raspberry versorgt wird.

  • Btw. Gehäuse für Raspberry Pi 4....

    Da gibt es auch ein Gehäuse von der Firma Flirc raspberry-pi-4-case, welches noch die CPU ganz gut kühlt (Test auf Youtube).

    Hat das vielleicht schon jemand getestet?

  • Vermutlich nicht, laut Herstellerseite ist das noch im Status Pre-Order.


    Cheers,

    Ole

  • Sieht aber auch gut aus. Für zuverlässigen Betrieb ohne temperaturbedingte CPU-Drosselung braucht es irgendwas das die Wärme abführen kann. Mir gefällt am FLIRC-Gehäuse vor allem das der GPIO nicht offen ist. Um den am von mir empfohnenen Alu-Gehäuse zu isolieren habe ich mir einen 2x20 Dupont Stecker bestellt und den ohne angeschlossene Leitungen einfach aufgesteckt.

  • Vermutlich nicht, laut Herstellerseite ist das noch im Status Pre-Order


    Habe ich jetzt auch gesehen, aber in diesem Shop Raspberry-Pi-4-Case kann man es schon kaufen (eventuell ein anderes Flirc-Case?!)

    Stimmt, verfügbar ab 16.08.2019

  • Wie schaut es mit den eingebauten Antennen in einem Alu-Gehäuse aus?


    vdr-User-# 755 to_h264 chk_r

  • Die werden wohl gedämpft. Steht zumindest in einer Amazon-Rezension einer älteren Version des Alu-Kühlkörpers für den Raspi 3.


    Ich habe sowohl WLAN als auch Bluetooth aus. Stört mich also erstmal nicht.


    Man kann den Raspberry für externe Antennen modden. Eventuell eine Option falls die Dämpfung durch ein Gehäuse zu groß ist.

  • also so richtig pronto war das WLAN mit dem 3b+ auch ohne dämpfendes Gehäuse nicht - musste mir n USB Elan Stick besorgen damit HD Streaming ohne Aussetzer über ne gewisse Reichweite zuverlässig funktioniert...

    CKone: yavdr-ansible/18.04 LTS/2.4.1/kodi18 auf Intel DH67BL, Intel Celeron G540, 2x 2GB Kingston DDR3, Zotac GT630 1GB, S2-1600, Ocz Agility 3 60GB, LG GH24NS DVD, 15.6" Selbstbau TFT, Harmony 665, CIR Selbstbau - das Ganze im Silverstone SST-SG03B
    CKtwo: yavdr-ansible/18.04 LTS/2.4.1/kodi18 auf Intel DH67BL, Intel Celeron G1610, 2x 2GB Corsair DDR3, Zotac GT630 1GB, TT S2-1600, Ocz Vertex 2 50 GB, 92 Kanal Seduatmo, Harmony 665, atric USB
    PowerEdge: Ubuntu Server 16.04 LTS / VDR 2.4.1 auf Dell PowerEdge T20, Xeon E3-1225 v3, 16GB ECC DDR3, 2x Cine S2 V6 mit Duoflex, Samsung 840 EVO 120GB, 3x WD Red WD30EFRX 3TB in SW Raid5

  • Hab das Flirc Gehäuse für meinen RPI3b+. Die Wärmeabfuhr darüber ist definitiv besser als bei anderen Gehäusen. Für den IR-Sensor hab ich seitlich (lange Seite) ein Loch gebohrt, damit das einigermaßen nach was aussieht. Das Teil ist meineserachtens sein Geld wert. Zu den Sende- und Empfangsleistungen kann ich nichts sagen, da das Teil bei mir grundsätzlich nur über LAN im Netz hängt.

  • Ich probiere gerade das hier aus: https://github.com/satmandu/docker-rpi4-imagebuilder

    Ich habe das Image gebaut. Es hat (beim ersten Durchlauf) auf meinem Ryzen 1700 (amd64, Ubuntu 18.04) unter 18 Minuten gedauert bei Voll-Auslastung aller Kerne. Am Ende habe ich im output-Ordner eine Datei eoan-preinstalled-server-arm64+raspi4-08_07_2019_2206UTC.img.lz4 mit 1.4 GB Größe. Das Auspacken des Images auf eine SDHC-Karte hat einige Minuten zu viel gedauert.


    Mein Raspberry Pi 4 (2GB) bootet sogar das Image. Kernel ist 4.19.64-v8 aarch64. Das Image belegt auf der SD-Karte 1.9G. USB-Tastatur geht und Ethernet.

  • Flashen von Images auf SD dauert eigentlich immer ewig :P

    So wie ich das verstanden habe, haben die irgendeinen Patch rückgängig gemacht.


    Ich bleibe vorerst bei den 32bit Images. Bin gespannt was da in nächster Zeit noch alles im Bereich "Software" gemacht wird. Scheint wirklich alles noch sehr im Wandel zu sein.

  • Flashen von Images auf SD dauert eigentlich immer ewig :P

    So wie ich das verstanden habe, haben die irgendeinen Patch rückgängig gemacht.


    Ich bleibe vorerst bei den 32bit Images. Bin gespannt was da in nächster Zeit noch alles im Bereich "Software" gemacht wird. Scheint wirklich alles noch sehr im Wandel zu sein.

    Dieser Docker-basierte Ansatz hat mich einfach zu sehr zum Ausprobieren gereizt, auch wenn wahrscheinlich noch 6 Monate vergehen müssen, bis man was „Anständiges“ rausholen kann. Mein Raspberry Pi 4 lag vorher noch ungetestet in der Schachtel. Erstmal mussten die HDMI-Adapterkabel aus China eintrudeln.


    Ich bin in der letzten Zeit ein wenig in der Retro-Computerwelt unterwegs und da ist momentan Bare Metal für den Pi in. Das heißt, die SD-Karten haben nicht viel drauf und lassen sich in Windeseile vorbereiten.

  • Meiner wird aktuell so langsam aber sicher TVHeadend Kopfstation. Bin selber gespannt wie zuverlässig das wird. Stromverbrauch Raspi, SATA-Adapter und zweite LAN-Karte liegt bei ca. 4 Watt. Da kommt keine "klassische" Server-Hardware auch nur im Ansatz ran. Dazu kommt natürlich noch Festplatte und der Netceiver der das ganze mit SAT-Signal versorgen soll.


    Was bedeutet "Bare Metal"? Ein Linux hast du da aber schon noch drunter, oder?


    Auch wenn es für einen Anfänger eher unschön ist finde ich was "Installationsgeschwindigkeit" angeht das System von Arch Linux ARM am angenehmsten. Da bekommt man das ganze Root-Dateisystem als TAR-Datei und die auf die SD auszupacken geht eigentlich immer schneller als dieses "rohe" Schreiben eines Image.

  • Was bedeutet "Bare Metal"? Ein Linux hast du da aber schon noch drunter, oder?

    Bare Metal bedeutet ohne Linux (hat jetzt gar nichts mit dem neuen 4er Pi zu tun das Thema). Es wird die Raspi-Firmware auf die SD-Karte gepackt und es wird ein Applications-Kernel-Image gebootet, welches kein Linux-Kernel ist. Bootzeiten sind superschnell, aber die Treibersituation für die Schnittstellen ist suboptimal. Gerne wird das Framework Circle verwendet (https://github.com/rsta2/circle). Es gibt zwei Arten von Projekten: Die eine will nur sauschnell booten direkt in eine Applikation (openElec müsste ja auch so drauf sein?). Die andere will hardcore GPIO-Bitbanging machen und hätte den Raspi am liebsten als Arduino mit Super-CPU und viel RAM genutzt. Solche Bare Metal Projekte wollen gern Echtzeitanwendungen machen und wollen alle Scheduler und Interrupts loswerden und verzichten meist auch auf die Mehrzahl der CPU-Kerne des Raspis.

  • Mein Raspberry Pi 4 (2GB) bootet sogar das Image. Kernel ist 4.19.64-v8 aarch64. Das Image belegt auf der SD-Karte 1.9G. USB-Tastatur geht und Ethernet.

    Da das Image die Baustellenfassung von Ubuntu 19.10 beinhaltet, ist sogar schon VDR 2.4.1 mit dabei (https://packages.ubuntu.com/eoan/vdr), allerdings fehlt aus unserer Individual-Sicht wahrscheinlich immer mindestens ein Patch im Standard-Paket. Macht e-tobi die Debian-Pakete noch?