Zwei VDR koppeln, oder so?

  • Hallo vdr'ler allesamt,


    bei mir spielen schon seit Jahren VDRs mit DVB-T/T2 und DVB-C rum. Ich verwende Debian mit deren aktuellen Paketen (vdr 2.4, epgsearch 2.2.0+git20170817-2, streamdev-server 0.6.1+git20170911-2


    Weil die Softwarekonfiguration einer Linux-Kiste den EPG zum Absturz bringt und ich momentan viel zu faul bin das alles neu zu installieren kam mir die folgende Frage in den Sinn: Ist es möglich, ein Aufnahme-Device eines VDR-Systems einem anderen Rechner im Netzwerk zu Verfügung zu stellen ODER kann man zwei VDR-Systeme miteinander so dass man bidirektional auf die jeweils anderen Aufnahme-Devices zugreifen kann?


    Mmmh, das wäre echt schön. Bin für jeden Hinweis dankbar.

    Viele Grüße

  • Streamdev wäre da eine Möglichkeit. Dann streamt der eine VDR die Kanäle der aktiven Karte zum anderen VDR.

    -- wird überarbeitet -- VDR- Server: Gigabyte Brix 3150 - (2x Hauppauge DualHD DVB-C Sticks mit 4 Tunern) - Ubuntu 18.04 - Aufnahme und Streaming-Server
    Client Wohnzimmer: DQ77KB - i3 - Logitech z-5500 - Blaupunkt 39" TV - Openelec (Streaming)
    Client Büro: Asus AT3N7A-I , yaVDR0.6.1 (Streaming + Cutting) - 19" TFT
    Test Client1: Raspberry Pi + openelec

  • Oder satip.


    Auf dem Rechner mit DVB-Device minisatip installieren und dann mit dem satip-plugin drauf zugreifen.


    vdr-User-# 755 to_h264 chk_r

  • Sundtek Sticks sollen auch so was können

    Test-VDR1: HP rp5700 Fertigsystem, Core2Duo E6400, 2GB RAM, FF-SD C-2300, nvidia Slim-GT218 x1 | easyVDR 2.0 64Bit
    VDR3: in Rente

    VDR4: MSI G31M2 v2, Digitainer2-Geh., t6963c 6" gLCD, E5200, 2GB, 3TB WD Red, GT730, 2x TT S2-3200; easyVDR 3.5 64bit
    VDR5: Gigabyte
    GA-G31M-S2L, Intel E2140, Zotac GT730 passiv, Digitainer2-Geh., t6963c 6 " gLCD, 2 TB WD Red, 2x TT S2-3200 (an 1 Kabel) easyVDR 3.5 64bit
    VDR6:
    Intel E5200, GT630 passiv, F1 750 GB, t6963c gLCD, 2x TT S2-3200 | easyVDR 3.5 64bit
    VDR-User #1068
    www.easy-vdr.de

  • Ab VDR-2.4 kann man den VDR (ohne extra Plugins) so konfigurieren, dass alle im Netzwerk befindlichen VDRs ihre DVB Devices für Aufnahmen teilen. Stehen auf einem VDR also nicht genügend DVB Devices für alle Aufnahmen zur Verfügung, wird die Aufnahme auf einen anderen VDR verlagert. SO habe ich das "neue" Feature jedenfalls verstanden.

    MLD 5.1 mit vdr 2.2 - lirc yaUSBir - Octopus NET S2 - SCR - XFX GeForce 9300 mit Intel E3200 - 2GB RAM -
    WD Green 12TB HDD - SanDisk 64GB SSD - Lian Li PC-C37B - Samsung LE40A559
    MLD 5.4 mit vdr 2.4 - Raspberry Pi 3 - rpihddevice
    MLD 5.1 mit vdr 2.2 - Banana Pi - softhddevice
    MLD 5.0 mit Squeeze Play - Raspberry Pi 2 - 32GB SD - 7" Touch TFT
    MLD 2.0 mit vdr 1.6 - SMT-7020s - 80GB HDD

  • don-baba Das scheint mir die sinnvollste Variante, aber kann ich nachlesen wie das geht? Ich denke, ich muss einem VDR mit stream-dev client ja nur sagen wo der VDR mit dem Streamdev-server-plugin ist, oder?

  • Im Großen und Ganzen ja.


    Der Server braucht das Plugin: vdr-plugin-streamdev-server und in der Configurationsdatei: streamdevhosts.conf das freizugeben Netzwerk oder die IP des Client PCs.


    Auf der Clientseite brauchst du das Plugin: vdr-plugin-streamdev-client und musst die IP Adresse des Servers angeben,

    -- wird überarbeitet -- VDR- Server: Gigabyte Brix 3150 - (2x Hauppauge DualHD DVB-C Sticks mit 4 Tunern) - Ubuntu 18.04 - Aufnahme und Streaming-Server
    Client Wohnzimmer: DQ77KB - i3 - Logitech z-5500 - Blaupunkt 39" TV - Openelec (Streaming)
    Client Büro: Asus AT3N7A-I , yaVDR0.6.1 (Streaming + Cutting) - 19" TFT
    Test Client1: Raspberry Pi + openelec

  • Danke, das habe ich dann auch in der Doku gelesen.


    Das ging ganz gut, aber jetzt will ich noch ein bisschen mehr spielen und einen VDR ohne Hardware-Device als docker-image oder QEMU/VM konfigurieren. Der startet aber nicht weil er kein Device findet, kann er ja auch nicht. Braucht man da das softdevice Plugin?

  • Soll der was ausgeben? Dann brauchst du ein Ausgabe-Plugin, welches auch immer am besten zur Umgebung passt.

    Wenn er nichts ausgeben soll und nur deshalb nicht startet, kannst du das dummydevice als Pseudo-Ausgabe verwenden.


    Lars.

  • Hallo mini73,


    welches Plugin ist denn das?


    vdr-plugin-dvbhddevice - Plugin that adds support for full featured HD-DVB cards to VDR

    vdr-plugin-dvbhddevice-dbg - Plugin that adds support for full featured HD-DVB cards to VDR

    vdr-plugin-dvbsddevice - Plugin that adds support for full featured SD-DVB cards to VDR

    vdr-plugin-dvbsddevice-dbg - Plugin that adds support for full featured SD-DVB cards to VDR

    vdr-plugin-softhddevice - HD output device plugin for VDR

    vdr-plugin-xineliboutput - VDR plugin for Xine based sofdevice frontends

    vdr-plugin-xineliboutput-dbg - VDR plugin for Xine based sofdevice frontends


    Mehr finde ich hier nicht ...

  • streamdev-server könnte auch als Ausgabedevice akzeptiert werden.


    vdr-User-# 755 to_h264 chk_r

  • Hm, warum soll der vdr mit dem device eines anderen vdr etwas aufzeichen, wenn es der andere vdr nicht gleich selbst machen kann?


    Ansonsten zeige mal die genaue Ausgabe vom Nicht-Starten.


    Lars.

  • Guten Morgen allesamt,


    vielen Dank für die Hinweise. Tja, da waren sie wieder, meine drei Probleme ...


    Also: Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich Probleme seit den letzten Debian-Updates meines VDR-Aufnahmeservers habe. Dieser hat die letzten - man kann schon fast sagen Jahre - seinen Dienst völlig beschwerdefrei verrichtet. Seit etwa zwei Wochen kommt es zu dem Symptom, dass gelegentlich beim Erstellen von Timern das vdr-plugin-epgsearch den VDR mit einer Modul-Schutzverletzung killt. Natürlich startet der dann über das systemd-Skript wieder neu und zumeist ist es dann damit auch getan. Aber schön ist es halt nicht.


    Nachdem ich zuerst an eine komplette Neu-Installation dachte - ist aber Stress, das Teil nimmt täglich mehrere Stunden auf - kam mir in den Sinn , dass es vielleicht am relativen "neuen" VDR 2.4 und dem "alten" vdr-plugin-epgsearch (2.2.+git20170911-2) liegen könnte. Ich weiss, dass es vom vdr-plugin-epgsearch eine neue Version 2.4 gibt, aber so ein Modul per Hand kompilieren und ein Debian-Paket zu machen das habe ich noch nie probiert und demzufolge diese Variante verworfen.


    Da ich momentan sowie ein bisschen rum-"dockere" kam mir dann die Idee, über den Streamdev-Server und den Streamdev-Client zwei Systeme zu koppeln. Das habe ich zunächst erfolgreich mit einem weiteren VDR-Aufnahmeserver mit einem DVB-T Device getestet, der so nebenbei "mitläuft". Nun wollte ich das "dockerisieren", nachdem ich im Docker-Hub gesehen habe, dass es da VDR Images gibt die ähnliches tun.


    Die VM an sich selbst funktioniert, aber der VDR startet nicht weil er halt meint dass er unbedingt ein DVB Device braucht.


    Hmmmh.

  • Ach so, hier die Ausgabe vom Start ...


  • Ich hab's gefunden:


    Die Ursache ist ein fehlendes Output Plugin, da habe ich vdr-plugin-softhddevice installiert und nun geht es.

    Was noch nicht funktioniert ist das Abrufen er EPG Daten vom VDR Server, da mach ich nochmal was auf ...

  • Hi,

    Du kannst auch dummydevice nehmen.

    Mfg Stefan

    Test-VDR1: HP rp5700 Fertigsystem, Core2Duo E6400, 2GB RAM, FF-SD C-2300, nvidia Slim-GT218 x1 | easyVDR 2.0 64Bit
    VDR3: in Rente

    VDR4: MSI G31M2 v2, Digitainer2-Geh., t6963c 6" gLCD, E5200, 2GB, 3TB WD Red, GT730, 2x TT S2-3200; easyVDR 3.5 64bit
    VDR5: Gigabyte
    GA-G31M-S2L, Intel E2140, Zotac GT730 passiv, Digitainer2-Geh., t6963c 6 " gLCD, 2 TB WD Red, 2x TT S2-3200 (an 1 Kabel) easyVDR 3.5 64bit
    VDR6:
    Intel E5200, GT630 passiv, F1 750 GB, t6963c gLCD, 2x TT S2-3200 | easyVDR 3.5 64bit
    VDR-User #1068
    www.easy-vdr.de