VNSI Protokollbeschreibung?

  • Hallo,


    ich suche die Protokollbeschreibung von VNSI. Weiss jemand, wo ich diese finden kann?

    Infrastruktur: 4 Inverto Black Premium Quattro-LNBs auf Jultec JPS1702-16

    Server: Ubuntu 18.04, mit MAX-S8, als VNSI-Server

    Clients: Kodi mit Openelec auf Raspberries

  • Habe einen Server, der TS/PS streams per HTTP ausliefert. Diesen möchte ich erweitern, damit er auch den Kodi bedienen kann.


    BTW: kann man bei Kodi einen zweiten Server eintragen?

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  • VNSI ist eigentlich ein reines VDR-Streaming-Protokoll.

    OK

    Quote

    HTTP sollte Kodi direkt streamen können. Ganz ohne Addon.


    Ja, aber das ist dann nicht ganz so schön zu bedienen wie die Kanalauswahl bzw die Aufnahmen-Auswahl über das PVR-Plugin


    Quote

    Und: Nein, VNSI verbindet mit genau einem VDR. Es ist schließlich ein PVR-Addon und davon kann immer nur eines aktiv sein.

    :-(

    Quote

    Naja, .m3u kann mein Server bereits, das ist nicht das Problem. Das auf .pls und .strm zu erweitern sollte auch kein Problem darstellen.


    Aber solch eine Playlist ist halt für den alltäglichen Gebrauch (WAF-Faktor!) doch nicht ganz so toll. Da ist die Kanalauswahl über Nummern-Tasten oder eine Kanal-Liste doch angenehmer.


    Oder gibt es für den Kodi ein Plugin, mit dem man die Einträge solcher Playlists wie bei einem herkömmlichen Fernseher auswählen kann?

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  • Naja, wie oben geschrieben, habe ich (schon vor längerer Zeit) einen Server geschrieben, der Content von DVB-S/DVB-S2 als HTTP-Streams ausliefert.


    Diesen Server möchte ich nun in die bestehende Infrastruktur (VDR+Kodi) einbinden.


    Da erschien es mir am naheliegendsten, diesem Server das VNSI-Protokoll beizubringen, da der Kodi-PVR das bereits implementiert hat. Damit wären auch all die anderen Möglichkeiten offen (Aufnahmen ausliefern, EPG, Timer setzen, etc/pp).


    Wenn es eine andere Möglichkeit gibt das mit einem guten WAF einzubinden (zB über eine .m3u-Kanalliste), wäre das natürlich auch ein gangbarer Weg.


    Eine andere Alternative wäre, dass dieser Server das VNSI des VDR "forwarden" würde. Dann müsste ich im Kodi-PVR nur den Server eintragen und hätte die vom VDR bereitgestellten Inhalte ebenfalls (über diesen Umweg) zur Verfügung.

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  • Scheint mir alles sehr exotisch zu sein.

    Warum machst du nicht "standardkonformes" Sat-IP um die Streams ins Netz zu bekommen?

    Nimmt dein "eigener Server" auch auf? Wenn nein, dann spricht doch vieles dafür die Daten erstmal durch den VDR zu fahren (IPTV-Plugin).


  • Scheint mir alles sehr exotisch zu sein.

    Dann ist VDR auch exotisch?


    Quote

    Warum machst du nicht "standardkonformes" Sat-IP um die Streams ins Netz zu bekommen?

    Erstens, weil ich diesen Server geschrieben habe, noch lange bevor Sat-IP existiert hat (2004).


    Zweitens, weil Sat-IP immer ganze Transponder streamt, und man dann noch einen weiteren Client benötigt, um das gewünschte Programm rauszufiltern.


    Und drittens, weil der extrem auf Effizienz getrimmt ist.


    Quote

    Nimmt dein "eigener Server" auch auf? Wenn nein, dann spricht doch vieles dafür die Daten erstmal durch den VDR zu fahren (IPTV-Plugin).


    Warum sollte er aufnehmen?


    Im einfachsten Fall ist eine Aufnahme mittels

    Code
    1. wget -O Meine-Aufnahme http://mein-server/zdf

    zu bewerkstelligen.


    Im besseren Fall ist das ein Perl-Skipt, das Anfang/Ende-Zeitpunkte der Aufnahmen sauber behandelt. Das ist mit weniger als 100 Zeilen Perl leicht zu bewerkstelligen. Ich sehe keinen Grund, diese Funktionalität in den Server zu integrieren und damit unnötig die Komplexität zu erhöhen.

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  • >> Zweitens, weil Sat-IP immer ganze Transponder streamt, und man dann noch einen weiteren Client benötigt, um das gewünschte Programm rauszufiltern.


    Nein. Satip sendet nur genau die PIDs eines Transponders, welche mit SETUP oder PLAY angegeben wurden.

  • Wie gesagt: damals (2004) gab es Sat-IP nicht. Laut Wikipedia wurden die ersten Sat-IP Geräte 2012 vorgestellt.


    Damals waren auch weder VDR noch der Server-Teil vom VLC (das gab es damals noch, VLS hiess der glaube ich) in der Lage, mit einem 450MHz Einkern-Pentium gleichzeitig mehrere hundert Streams auszuliefern.


    Und was an diesem Server so exotisch sein soll, ist mir auch noch nicht so ganz klar. Die URLs der verfügbaren Streams sind per .m3u verfügbar. Mit "mplayer http://server:8000/3sat" können die URLs aber auch direkt angesteuert werden.


    Können wir jetzt vielleicht wieder zum konstruktiven Modus zurückkommen?

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  • >>Können wir jetzt vielleicht wieder zum konstruktiven Modus zurückkommen?


    Waren wir da jemals?

  • Schau dir Mal das Plugin für KODi an, vielleicht hilft das schon weiter: PVR IPTV Simple Client

    VDR- Server: Gigabyte Brix 3150 - (2x Hauppauge DualHD DVB-C Sticks mit 4 Tunern) - Ubuntu 18.04 - Aufnahme und Streaming-Server (12Watt unter Last)
    Client Wohnzimmer: DQ77KB - i3 - Logitech z-5500 - Blaupunkt 39" TV - Openelec (Streaming)
    Client Büro: Asus AT3N7A-I , yaVDR0.6.1 (Streaming + Cutting) - 19" TFT
    Test Client1: Raspberry Pi + openelec