Empfehlung VDR UHD-4K-fähig machen, neues Board oder nur neue Grafikkarte

  • Was ist UDH? Vermutlich meinst Du UHD. Wie soll jemand, der sich für die hier hoffentlich gewonnen Erkenntnisse interessiert, diese finden?


    Schlüsselworte sollen korrekt geschrieben sein!


    vdr-User-# 755 to_h264 chk_r

  • Welches Board, und wie sind Deine Erfahrungen damit (insbesondere hinsichtlich Bildqualität bei SD im Vergleich zur Nvidia-Grafik)?

    VDR 1: Silverstone LC20, Cougar A300/R, Asrock J4105B-ITX, WinTV DualHD, WD10EACS; Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 19.04 per SSD
    VDR 2: ACT-620, Asrock B75 Pro3-M, Celeron G540, passive Asus GT610, Cine CT V6, KNC-One DVB-C, Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 18.04 per SSD

  • Teste doch mal mit vdr-xine plugin und xine (anstelle von Softhddevice)

    VDR1: ASUS P5QC, Dual Core 3G, Cine S2, Ext. Board von TBE, Xubuntu 18.04, VDR 2.4x
    VDR2: ASUS P4B533, Celeron 2.4G, FF 1.5, Ubuntu 10.10, VDR 1.6 (SS2 Rev 2.6B)
    VDR Server: sheeva-plug

  • Hollywood,


    warum hast Du Deine Beiträge gelöscht? Gibt es neue Erkenntnisse? Nach meiner Einnerung hattest Du Probleme mit einem J4105 und vaapidevice.


    Ich habe unter Ubuntu 18.04. heute mal testweise die im B75 Pro3-M bzw. der Sandy-Bridge CPU integrierte Grafik mit vaapidevice von https://github.com/pesintta/vdr-plugin-vaapidevice ausprobiert. Ich brauchte nur das Plugin kompilieren und habe es bei der ffmpeg-Version belassen, die Ubuntu mitbringt. Ich habe dann noch mit "sudo prime-select intel" die Grafik gewechselt, in meiner runvdr softhddevice durch vaapidevice ersetzt, das HDMI-Kabel umgesteckt und hatte nach einem reboot sofort ein Bild. Die Anzeige musste ich in den xfce-Einstellungen noch auf 50Hz ändern. Ich konnte keine Ruckler bemerken - allerdings ist die Bildqualität sogar bei HD erkennbar schlechter als über die Nvidia-Karte. Und mir gefällt nicht, dass rofafor beim vaapidevice das Clearen des Dekoders-Puffers beim Kanalwechsel entfernt hat. Das Bild des neuen Kanals kommt somit immer 1-2-Sekunden, nachdem das OSD bereits den neuen Kanalnamen anzeigt.

    Ich habe sofort wieder auf Nvidia gewechselt und bin erstmal geheilt - die Anschaffung eines neuen Intel-Boards ist erstmal zurückgestellt.


    Lief denn Dein J4105 mit 1920x1080 stabil? Und auch wenn es vielleicht eine blöde Frage ist: Compiz oder andere Compositing Manager hattest Du hoffentlich deaktiviert?

    VDR 1: Silverstone LC20, Cougar A300/R, Asrock J4105B-ITX, WinTV DualHD, WD10EACS; Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 19.04 per SSD
    VDR 2: ACT-620, Asrock B75 Pro3-M, Celeron G540, passive Asus GT610, Cine CT V6, KNC-One DVB-C, Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 18.04 per SSD

  • Hi Dr. Seltsam,


    ich hätte, sofern ich gekonnt hätte, den ganzen Thread gelöscht, weil die Resonanz und Unterstützung hier = 0 gewesen ist.


    Neue Erkenntnisse gibt es eigentlich nicht. Nach wie vor ist es so, daß ich das System ja angeschafft hatte um meinen VDR UHD-tauglich zu machen und das geht derzeit, nach meiner Erfahrung, mit Intel und vaapidevice nicht. Mit UHD-tauglich meine ich auch in voller Auflösung und nicht runterscaliert auf 1920x1080.


    Und um deine Frage zu beantworten. Nein, stabil läuft mein J4105 mit 1920x1080 nicht. Es gibt immer wieder sporadisch Abstürze beim umschalten oder starten von Aufnahmen. Bei der Direkteingabe von Kanalnummern hängt der VDR sich öfter auf, das OSD bleibt dabei hängen und es hilft nur killall -9 ....


    Ubuntu habe ich ohne Fenstermanager gestartet und danach Xorg in einem Script mit X& gestartet.


    Beim Bild kann ich allerdings keinerlei Verschlechterung zur NVidia feststellen, weder im SD noch im HD-Bereich, ich finde das Bild mit Intel sogar besser. Aber ich trag Brille, vielleicht hast du ein Adlerauge oder bist da empfindlicher. Allerdings habe ich mit meinem alten Board (Hashwell) auch mal so einen Versuch gemacht wie du, damals fand ich das Bild auch nicht so prall. Vielleicht liegt das auch an der älteren Hardware ??


    Im Moment läuft mein System also halbwegs brauchbar mit 1920x1080. Mein NVidia-System mit Softhddevice-OpenGL war wesentlich zuverlässiger und in der Bedienung auch um einiges flüssiger als mit Intel und vaapidevice. Die Anschaffung hat mir bisher also keinen Vorteil gebracht, und mangels Unterstützung hier und scheinbar stillgelegter Entwicklung vom vaapidevice wirds wohl auch erstmal so bleiben. ;(



    Gruss


    Stefan

    Server: VDR 2.4.1 mit Ubuntu 19.04 x64 mit vaapidevice, Kernel 5.2.9, ASRock J4105M, 2 x 4096 MB DDR4-RAM, 2 x DD Cine S2, Lirc-Serial mit One4All URC 7960
    Client: VDR 2.4.1 mit Ubuntu 19.04 x64 mit softhddevice-OpenGL oder mit KODI+vnsiserver, Kernel 5.2.5, ASRock H81M, Intel i3-4150, NVIDIA GPU GeForce GT 610 (GF119), 2 x 2048 MB DDR2-RAM, 1 x Technotrend S2-1600, SilverStone Milo ML03, ASRock Smart Remote CIR mit Logitech Harmony 650, Beamer 120'' FullHD-3D

  • Das Board aus Deiner Signatur (Client) ist das gleiche, mit dem ich getestet hatte.


    Tja, die vdr-Szene ist so gut wie tot. Erst sind die Entwickler weg, dann bleiben die User aus. Das ganze Wirrwar mit verschiedenen forks von softhddevice und die ständigen Änderungen in ffmpeg machen es schwer, noch den Überblick zu behalten.


    Zuletzt hatte ich über 3 Jahre nichts upgedatet. Mit viel Aufwand läuft nun der VDR2 aus meiner Signatur auch unter Xubuntu 18.04 - nach meiner Beobachtung genauso stabil, aber auch nicht erkennbar besser. Mit vdr selbst habe ich seit Version 1.2.6 eigentlich auch nie Stabilitätsprobleme gehabt. Schwer zu sagen, wo es jetzt bei Dir hakt. Es vertreten ja immer noch viele die Auffassung, Intel sei inzwischen gleichwertig oder sogar besser, da zukunftssicherer. Insofern gut, auch mal von anderen Erfahrungen zu lesen.

    VDR 1: Silverstone LC20, Cougar A300/R, Asrock J4105B-ITX, WinTV DualHD, WD10EACS; Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 19.04 per SSD
    VDR 2: ACT-620, Asrock B75 Pro3-M, Celeron G540, passive Asus GT610, Cine CT V6, KNC-One DVB-C, Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 18.04 per SSD

  • Schön das du es so direkt aussprichst. Es gibt wohl noch ein paar Urgesteine aber sonst hat man nicht mehr viel zu erwarten. Wenn fähige Leute, aus mir unbekannten Gründen, vergrault werden ist das nur noch schade.:§$%


    Bei dem Durcheinander der Softhddevice-Versionen bin ich auch an meine Grenzen gestossen. Ich hab zwischendurch mal ein Image von MLD getestet, dort mit Softhddevice und vaapi und das lief flüssiger als mit vaapidevice. Ich habe aber nicht rausgefunden welche Basis und welche Patches dort verwendet wurden. Einfach Compiliert aus einem mir bekannten Git ( Louis, Johns, jojo ...) war es nicht.


    Das Bild ist wirklich in Ordnung ich sehe jede Hautpore, das war ja etwas was du in dem anderen Thread bemängelt hast. Aber es gibt einige andere Probleme !


    UHD funktioniert nicht, stelle ich Xorg auf volle UHD-Auflösung egal ob 24, 25 oder 50 hz ist die komplette VDR-Bedienung sowas von träge, dass eine Nutzung unmöglich ist. Bei SD und HD laufen Bild und Ton mehrere Sekunden auseinander, UHD kann ich ganz vergessen. Starte ich Kodi läuft es damit ziemlich flüssig.


    In FullHD-Auflösung kann ich den VDR mit Einschränkungen nutzen. OSD etwas zeh und des öfteren Abstürze. Mit FFMpeg > 4.0 laufen mit vaapidevice auch die UHD-Sender, allerdings habe ich mit der Version beim starten des VDR ein grünes zerwürfeltes Bild und muss erst 1-2 mal umschalten um das zu korrigieren. Mit der FFMpeg-Version die bei Ubuntu installiert wird kommt das Bild sofort. UHD läuft damit bei mir aber nur sehr träge mit ordentlichem Bild/Ton-Versatz.


    Ich hatte hier auch an einigen Stellen gelesen, dass Intel mit vaapidevice nun brauchbar wäre, dass sogar die UHD-Sender laufen würden. Scheinbar nutzen diejenigen aber eine FullHD-Auflösung wegen nicht vorhandenem UHD-Fernseher.

    Server: VDR 2.4.1 mit Ubuntu 19.04 x64 mit vaapidevice, Kernel 5.2.9, ASRock J4105M, 2 x 4096 MB DDR4-RAM, 2 x DD Cine S2, Lirc-Serial mit One4All URC 7960
    Client: VDR 2.4.1 mit Ubuntu 19.04 x64 mit softhddevice-OpenGL oder mit KODI+vnsiserver, Kernel 5.2.5, ASRock H81M, Intel i3-4150, NVIDIA GPU GeForce GT 610 (GF119), 2 x 2048 MB DDR2-RAM, 1 x Technotrend S2-1600, SilverStone Milo ML03, ASRock Smart Remote CIR mit Logitech Harmony 650, Beamer 120'' FullHD-3D

  • Moin,

    Ich hab im Prinzip das selbe vorgehabt und in diesem Thread auch Erfahrungen ausgetauscht.

    Ich habs soweit auch zum Laufen bekommen, doch ich war für einen kompletten Umstieg auch nicht ganz überzeugt.

    Zu instabil, zu unrund.

    Wenn die Entwicklung am Plugin vaapidevice weitergehen würde dann könnte das auch schnell ganz anders aussehen. Doch leidet ist hier seid vielen Monaten nichts mehr passiert.

    Momentan sehe ich die Zukunft eher beim Plugin softhdcuvid. Hier ist aktuell viel Bewegung drin. Ich hoffe das Plugin bekommt produktive Reife.

  • Hi mamomoz,


    du hast aber die UHD-Sender auch nur in Full-HD-Auflösung probiert oder hattest du Xorg auf UHD-Auflösung konfiguriert ?


    Bei softhdcuvid bedarf es ja wieder einer externen Grafikkarte ich hatte ja Hoffnung, dass dies nun nicht mehr nötig ist.


    Vielleicht rafft sich ja ein Dev nach diesem unnormalen Sommer auf und bastelt noch etwas weiter. Ich stehe gerne für Tests und Unterstützung, soweit mit meinen Kenntnissen möglich, zur Verfügung.

    Server: VDR 2.4.1 mit Ubuntu 19.04 x64 mit vaapidevice, Kernel 5.2.9, ASRock J4105M, 2 x 4096 MB DDR4-RAM, 2 x DD Cine S2, Lirc-Serial mit One4All URC 7960
    Client: VDR 2.4.1 mit Ubuntu 19.04 x64 mit softhddevice-OpenGL oder mit KODI+vnsiserver, Kernel 5.2.5, ASRock H81M, Intel i3-4150, NVIDIA GPU GeForce GT 610 (GF119), 2 x 2048 MB DDR2-RAM, 1 x Technotrend S2-1600, SilverStone Milo ML03, ASRock Smart Remote CIR mit Logitech Harmony 650, Beamer 120'' FullHD-3D

  • Hallo Hollywood,

    ich habs nur in UHD getestet. Wie gesagt es läuft soweit, jedoch bin ich mit vdpau und softhddevice(opengl) ziemlich verwöhnt. Muss schon genauso stabil laufen bevor ich umstelle. Das die Hardware das alles kann, kann man sich bei KODI(Leia) anschauen. Dort ist vaapi gut integriert, daher fehlt einfach die Weiterentwicklung an vaapidevice.


    Ich hab kein Problem mir wieder ne nvidia-Grafikkarte zu kaufen, Hauptsache der VDR bleibt zukunftssicher. Momentan sieht das nicht so gut aus, aber wie gesagt: Hoffnung macht softhdcuvid.

  • Du hast Xorg wirklich auf 3840x2160 gestellt und kontest den VDR dann noch bedienen ? Bei mir war danach alles total träge und fast in Zeitlupe. Auf Tastendrücke wurde nur stark verzögert reagiert und Audio/Video drifteten mehrere Sekunden auseinander.


    Das habe ich niemals geschafft, egal welche FFMpeg-Version ich verwendet hatte. Selbst MLD, welche eigentlich mit Softhddevice am besten funktionierte konnte ich mit der Auflösung von 3840x2160 vergessen.


    Welche Software/Distri hattest du dafür denn verwendet ?


    Mit Kodi hab ich es auch probiert, das läuft in 1920x1080 und 3840x2160 fast problemlos.

    Server: VDR 2.4.1 mit Ubuntu 19.04 x64 mit vaapidevice, Kernel 5.2.9, ASRock J4105M, 2 x 4096 MB DDR4-RAM, 2 x DD Cine S2, Lirc-Serial mit One4All URC 7960
    Client: VDR 2.4.1 mit Ubuntu 19.04 x64 mit softhddevice-OpenGL oder mit KODI+vnsiserver, Kernel 5.2.5, ASRock H81M, Intel i3-4150, NVIDIA GPU GeForce GT 610 (GF119), 2 x 2048 MB DDR2-RAM, 1 x Technotrend S2-1600, SilverStone Milo ML03, ASRock Smart Remote CIR mit Logitech Harmony 650, Beamer 120'' FullHD-3D

  • Ich nutze immer nur Slackware. Und bei diesem Rechner Slackware-current.

    Träge und in Zeitlupe kann ich nicht sagen. Schau mal in meinen Thread. Eine Kombi von ffmpeg und vaapidevice lief gut. Das konnte ich auch nachvollziehen. Musst dann aber ggf. auch selber alles compilieren. Das mache ich bei mir mit VDR grundsätzlich so.


    Gruß

    moz

  • Ich nutze noch kein UHD und bin da unwissend.

    Aber hast du schon mal geschaut ob deine C-bzw GPU geeignet ist?

    https://wiki.libav.org/Hardware/vaapi


    Gruß Jan

    1:Dell PoweEdge T20; Xeon E3-1225 v3; 32GB RAM; Proxmox 5.4; MLD 5.4 als VDR-Server; 2 x Cine S2;
    2:Intel NUC i3 Passiv; 4GB RAM; 120GB SSD; easyvdr 3.5 als client; Harmony Hub

    2:Intel NUC i5 Passiv; 4GB RAM; 120GB SSD; easyvdr 3.5 als client; Harmony Hub
    3:Raspberry Pi 3B; MLD

  • @mamomoz


    wo warst du die letzten 2 Wochen ????


    Der Thread mit der Kombi von ffmpeg und vaapidevice war der entscheidene Tip. Den Thread hatte ich mal überflogen aber, ich glaube, nicht mehr für aktuell erachtet. :O


    ffmpeg 3.3.3 und der commit 6372704835b62bee882feed92686edc75e70b55f vom Plugin vdr-plugin-vaapidevice läuft bei mir nun auch in der vollen UHD-Auflösung, ohne die von mir beschriebenen Symthome ( träge, zeitlupe, unbedienbar )


    Ich hatte einige Versionen von ffmpeg compiliert und probiert, Version 3.3.3 aber nicht. Zuletzt hatte ich 4.0.2 und das aktuelle Git probiert, damit gab es die Probleme.


    Grundsätzlich kompiliere ich auch ziemlich viel selber, VDR, Kodi, FFMpeg, libva sind es wohl derzeit, der Rest stammt von Ubuntu 18.04.


    Jetzt muss ich erstmal testen und die Probleme finden die du zu bemängeln hast.


    @schnoefftel


    Mein Board mit dem ich teste ist das ASRock J4105M mit Gemini Lake GPU, das sollte passen.

    Server: VDR 2.4.1 mit Ubuntu 19.04 x64 mit vaapidevice, Kernel 5.2.9, ASRock J4105M, 2 x 4096 MB DDR4-RAM, 2 x DD Cine S2, Lirc-Serial mit One4All URC 7960
    Client: VDR 2.4.1 mit Ubuntu 19.04 x64 mit softhddevice-OpenGL oder mit KODI+vnsiserver, Kernel 5.2.5, ASRock H81M, Intel i3-4150, NVIDIA GPU GeForce GT 610 (GF119), 2 x 2048 MB DDR2-RAM, 1 x Technotrend S2-1600, SilverStone Milo ML03, ASRock Smart Remote CIR mit Logitech Harmony 650, Beamer 120'' FullHD-3D

  • mit ffmpeg 3.4.4 aus Ubuntu 18.04 funktioniert es nicht?

    Welche libva-Version hast Du laufen?

    VDR 1: Silverstone LC20, Cougar A300/R, Asrock J4105B-ITX, WinTV DualHD, WD10EACS; Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 19.04 per SSD
    VDR 2: ACT-620, Asrock B75 Pro3-M, Celeron G540, passive Asus GT610, Cine CT V6, KNC-One DVB-C, Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 18.04 per SSD

  • Tja, die vdr-Szene ist so gut wie tot. Erst sind die Entwickler weg, dann bleiben die User aus. Das ganze Wirrwar mit verschiedenen forks von softhddevice und die ständigen Änderungen in ffmpeg machen es schwer, noch den Überblick zu behalten.


    Schade ist vor allem, dass es ständig neue Forks von softhddevice gibt. Die "Urversion" kann man mittlerweile wohl als "Tot" bezeichnen. Dann gibt es, glaube ich, noch zwei Versionen für vdpau, etwas für vaapi, noch eines für nvdec, ...


    Ein zentrales, großes, modulares Projekt allgemein für "Ausgabe über Grafikkarte" wäre sinnvoll gewesen. Schon weil z.B. die Tonausgabe ja über alle möglichen Optionen immer gleich ist. Wenn man Audio auch "modular" hätte, könnte man da auch mal direkte pulseaudio-Ausgabe reinbauen...


    Dazu kommt, dass sich der VDR mit seinem OSD nunmal in der heutigen Zeit kaum noch behaupten kann. Es fehlt eine Anbindung an Twitch, Youtube, diverse Mediatheken. Kodi bekommt mit Version 18 sogar Amazon Prime und Netflix (natürlich inklusive DRM). Wenn man einen reinen Receiver will, dann ist VDR nach wie vor gut. Wenn er auch zunehmend Schwächen gegenüber der käuflichen Konkurrenz zeigt. Die Kanalverwaltung am VDR finde ich nach wie vor gruselig. Jeder Baumarkt-Receiver kann das besser. Und "Schneiden am TV" lasse ich auch nicht mehr gelten. Mit Maus und Tastatur geht der Schnitt am Desktop viel schneller von der Hand.


    Bei vdr4arch wird softhddevice mit dem nächsten großen Update wohl erstmal rausfliegen. Ich habe (als "Distributor") echt keine Ahnung mehr was man aufnehmen soll. Dafür ist mit einem der letzten Commits mal was zum Testen für mich ins Repo gewandert:

    https://github.com/VDR4Arch/vdr4arch/commit/8c19cb63b8e362df


    Bei Kodi hat man das mit ffmpeg wohl schon einige Zeit aufgegeben. Kodi kann gegen ein lokal abgelegtes ffmpeg-TAR statisch linken und die Kodi-Entwickler bieten für jedes Release ein empfohlenes (potentiell auch mit eigenen Patches versehenes) ffmpeg an. Zumindest bei Arch Linux hält man sich auch daran und kompiliert gegen genau diese Version.


  • Super freut mich das ich helfen konnte.

    Teste mal weiter...

  • mit ffmpeg 3.4.4 aus Ubuntu 18.04 funktioniert es nicht?

    Welche libva-Version hast Du laufen?

    Das kann ich dir jetzt garnicht genau sagen. Ich habe sonst immer Debian als Distri benutzt, die letzte Installation schon eine Weile benutzt und dort vielleicht im Laufe der Zeit einiges verhunzt. Meine ersten Versuche mit vaapidevice waren damit jedenfalls miserabel, nichtmal FullHD lief dort vernünftig. So habe ich mir dann Ubuntu 18.04 frisch installiert weil das keine große Umstellung für mich war, und die Pakete aktueller sein sollen. Dort liefen mit den Standardpaketen und selbst compiliertem VDR und Kodi dann SD und HD in Full-HD-Auflösung, mit Kodi lief SD, HD und UHD auch mt kleinen Microrucklern sogar in UHD-Auflösung.


    Ich habe dann ffmpeg selbst compiliert, erst 4.0.2 dann aktuell aus dem Git. Damit bekam ich dann beim starten vom VDR mit vaapidevice immer ein grün zerwürfeltes Bild und musste 1-2 mal umschalten bis ich ein normales Bild hatte. VDR konnte dann SD, HD und UHD in Full-HD-Auflösung wiedergeben, Kodi sowieso. VDR in UHD-Auflösung lief auch hiermit nicht, probleme wie in meinen vorherigen Postings beschrieben. Erst mit dem Commit aus meinem letzten Post läuft der VDR auch in UHD-Auflösung mit SD, HD und UHD. Das Bild ist gut und synchron. Allerdings ist das OSD mit Skindesigner, wie zuvor, weiterhin recht zäh zu bedienen, da fehlt wohl die OpenGL-Untersützung.


    Ich habe zum Test jetzt nochmal die anderen Stände vom vaapidevice, die ich auf der Platte hatte, gegen das im Moment verwendete ffmpeg 3.3.3 compiliert. Hiermit läuft wider nix in UHD-Auflösung, kann also gut sein, dass ffmpeg aus Ubuntu mit vaapidevice 6372704835b62bee882feed92686edc75e70b55f läuft.


    Mit ffmpeg 3.x.x ist auch das Bild nach dem starten vom VDR sofort da, mehrmaliges umschalten ist also nicht nötig. Bei Verwendung von Softhddevice mit vaapi trat das Problem übrigens garnicht erst auf, dort gab es nach dem Start mit Version 3.x.x und 4.x.x immer ein Bild.


    Mein Fazit bisher:

    Im Moment finde ich diese Variante schon recht brauchbar. Ich habe noch nicht sehr viel testen können, aber Abstürze wie zuvor mit den anderen Versionen (von ffmpeg und vaapidevice) hatte ich bisher beim springen in- oder beim starten -von Aufnahmen nicht mehr. Was nervt ist diese hakelige Bedienung. Das OSD reagiert nicht wirklich flüssig, kein Vergleich zu dem wie ich dies mit NVidia und Softhddevice-OpenGL von Louis gewohnt war.


    Mein Wunsch:

    Weitere Optimierungen am vaapidevice damit dort auch der Master-Branch wieder vernünftig läuft, und Integration von OpenGL um das OSD wieder flüssig zu bekommen. :thumbup:



    Gruss


    Stefan



    PS: vainfo gibt folgendes aus


    Server: VDR 2.4.1 mit Ubuntu 19.04 x64 mit vaapidevice, Kernel 5.2.9, ASRock J4105M, 2 x 4096 MB DDR4-RAM, 2 x DD Cine S2, Lirc-Serial mit One4All URC 7960
    Client: VDR 2.4.1 mit Ubuntu 19.04 x64 mit softhddevice-OpenGL oder mit KODI+vnsiserver, Kernel 5.2.5, ASRock H81M, Intel i3-4150, NVIDIA GPU GeForce GT 610 (GF119), 2 x 2048 MB DDR2-RAM, 1 x Technotrend S2-1600, SilverStone Milo ML03, ASRock Smart Remote CIR mit Logitech Harmony 650, Beamer 120'' FullHD-3D

  • M-Reimer wrote:

    Ein zentrales, großes, modulares Projekt allgemein für "Ausgabe über Grafikkarte" wäre sinnvoll gewesen. Schon weil z.B. die Tonausgabe ja über alle möglichen Optionen immer gleich ist. Wenn man Audio auch "modular" hätte, könnte man da auch mal direkte pulseaudio-Ausgabe reinbauen...


    [...]

    Kodi bekommt mit Version 18 sogar Amazon Prime und Netflix (natürlich inklusive DRM). Wenn man einen reinen Receiver will, dann ist VDR nach wie vor gut.


    Ich frage mich auch immer mehr, ob das ganze Gewurschtel mit verschiedenen Forks von softhddevice, die zwar alle mehr oder weniger funktionieren, aber bei denen man nicht mehr durchsteigt und die alle das Problem haben von nur sehr wenigen (oft nur einem?) Entwickler abhängig zu sein, noch Sinn macht.


    Vielleicht ist es an der Zeit, vdr einfach als Server zu sehen (vielleicht ihn in Zukuft sogar irgendwann dazu "zurückzubauen") und auf Kodi als Frontend zu setzen. Ich schrecke davor immer noch ein bisschen zurück, da ich Kodi als überladen empfinde. Andererseits muss man sagen, dass Kodi konstant weiterentwickelt wird und alle Grafikkarten und zugehörigen APIs wirklich optimal (im Sinne von: so optimal wie es hard- und softwaremäßig unter Linux geht) unterstützt.

    VDR 1: Linux Mint 18.1 mit VDR 2.2.0 und Ausgabe auf X11 (Radeon HD6450) via softhddevice/vdpau. DVB-Karte: DVBSky T9580V3
    VDR 2: Ausgabe auf X11 (Intel i5 Kaby Lake) via softhddevice/vaapi, sonst wie VDR 1

  • Wenn man die VDR-OSD dort anzeigen könnte und damit die Schnittmöglichkeiten dort nutzbar wären, könnte ich mich evtl. damit anfreunden.


    vdr-User-# 755 to_h264 chk_r