Aufnahmen archivieren/Nas/Kodi

  • Servus,


    folgendes Szenario: ich habe jetzt seit ich die ReelBox habe "aufhebenswerte" Aufnahmen immer per "Verschieben" aus dem Kontextmenü auf eine Freigabe auf dem NAS verschoben. Diese Freigabe ist in der Box als Aufnahmeverzeichnis eingebunden, daher kann ich direkt von dort wiedergeben - simple Sache ohne unnötige Umwege.

    Jetzt möchte man natürlich auch mal Aufnahmen per vlc von einem PC anschauen - da wird es schon unschön, weil man immer erstmal Wiedergabelisten mit den "Schnippsel" erstellen muss.

    Noch unschöner wird es, wenn kodi mit ins Spiel kommt - dort lässt sich die Verzeichnishierarchie von vdr so garnicht verwenden. vdrnfofs ist mir bekannt, kommt aus diesen Gründen aber nicht in Frage:

    - lässt sich auf dem raspi mit libreelec nicht installieren

    - lässt sich auf dem NAS nicht installieren (wohl unvollständiges python-Paket (Arm-basiertes Gerät))

    vielleicht liefe es auf der reelbox, wäre aber Quark die dann für eine Wiedergabe am Raspi vom nas mit starten zu müssen. Außerdem wird die Reelbox so nicht mehr lange leben in meinem Gerätezoo.

    Hier habe ich schonmal eine ganz schöne Lösung für die Dateischnippsel und die "scrapebarkeit" durch Kodi gefunden:

    MLD Forum - HD-Aufnahmen verteilen und archivieren

    Das Skript könnte ich so direkt auf dem NAS laufen lassen und damit die komplette Verzeichnisstruktur gleichzeitig aufräumen (mit der Zeit ist für einige Serien eine merkwürdig verschachtelte Verzeichnisstruktur entstanden).

    So, bis hierhin schonmal zusätzliche Anregungen, Einwände, Verbesserungsvorschläge?


    Zuckerl, das dazu kommt:

    sowohl auf dem NAS als auf der Reelbox gibt es ffmpeg, das sich einfach in obiges Skript integrieren lassen müsste. Wie müsste ich den parametrieren, damit die Aufnahmen aus der Aufnahmeliste des vdr wiedergegeben werden können und durch kodi und der Qualitätsverlust in Grenzen bleibt und der Plattenplatz effizient genutzt wird? Die Aufnahmen stammen allesamt vom Satelliten und sind bunt gemischt SD und HD.


    Das Nas ist eine kastrierte Arm-Version. Ich nehme an/erwarte/befürchte, dass die Laufzeit besser sein müsste, wenn ich das Skript auf der Reelbox ausführen lasse. Und die Dateizugriffe? Lesen direkt vom NAS, speichern lokal und dann wieder aufs Nas schieben? Netzt ist GigaBit Ethernet, der Prozessor der Reelbox ist aufgerüstet,siehe Signatur.


    Achso, Größenordnung, um die es geht: das NAS hat 4*2TB im Raid 5, also 6TB die waren kürzlich komplett ausgelastet. Sicher, da sind ein paar GB Musik, ein paar 100Gb Bilder ein paar Gb Daten, der Rest sind Aufnahmen.


    Vielen Dank im Voraus!

    Schönen Gruß,

    Christoph


    Reelbox Avantgarde II, 2GB, Turion X2 (TL-66), Kingston SSD (64GB)
    BM2LTS 2.95.1 RC10

    Raspi 3, Libreelec 8.2.3

    QNAP TS 412

  • Zumindest Kodi ist kein Problem, wenn Du VNSI benutzt. Damit lassen sich auch Aufnahmen in KODI anzeigen, scrapen und abspielen. Mit streamdev ließen sich auch Aufnahmen im VLC abspielen über http://<ip>:3000/recordings.html erhält man eine Liste und auch eine Playlist. Allerdings weiß ich nicht, ob das in dein Szenario passt, sprich idealerweise VDR auf das NAS.

    - Client1: Thermaltake DH 102 mit 7" TouchTFT * Debian Stretch/vdr-2.4.0/graphtft/MainMenuHooks-Patch * Zotac H55-ITX WiFi * Core i3 540 * 4GB RAM ** Zotac GT630 * 1 TB System HDD * 4 GB RAM * Harmony 900 * satip-Plugin

    - Client2: Alfawise H96 Pro Plus * KODI
    - Server: Intel Pentium G3220 * DH87RL * 16GB RAM * 4x4TB 3.5" WD RED + 1x500GB 2.5" * satip-Plugin
    - SAT>IP: Inverto iLNB

  • Hi,


    vielleicht hilft es ja die Aufnahme(n) als eine große *.ts Datei zu speichern?

    ts_2_one Skript ---- > mit (chmod 755 ts_2_one) ausfühbar machen

    Shell-Script
    1. #!/bin/bash
    2. cat 00001.ts 00002.ts 00003.ts > Film.ts

    das Skript "ts_2_one" einfach in das Recording Verzeichnis der Aufnahme kopieren und "0001.ts bis 000x.ts" im Skript anpassen.

    Das Ausgabe Film.ts nach dem Titel der Aufnahme umbenennen.


    Grüße

    cinfo

    Server mit Tunerstation: NetCeiver, 5x DVB-S2 extern VDR1: Intel NUC i5 Kaby Lake, SSD: 128GB, 8GB RAM VDR2:AVG1, SSD 64GB, 2GB RAM Software: Ubuntu 18.04, ReelVDR oder VDR-2.4.0 , Kernel: 4.x NAS: CPU Intel Atom 1.8 GHz, 4GB RAM mit 4 TB Speicher Client1-2: Amazon Fire TV - OLED TV: LG OLED55E6D

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  • Servus,


    also hier mal der Quelltext des oben verlinkten Skripts:


    Das tut die folgenden Dinge:

    - ts-Schnippsel zu einer Datei zusammenhängen

    - Dateinamen so anpassen, dass der Kodi-Scraper zufrieden ist. Für Serien müsste man sich vielleicht noch etwas ausdenken.

    - einen ganzen verteilten Verzeichnisbaum rekursiv abarbeiten und die Ausgabe in einer flachen Hierarchie ablegen, also gleichzeitig auch zum aufräumen von "(wild) gewachsenen" (keine Ahnung, wie das so passieren konnte - ich hab den Eindruck zu Reel-Zeiten hat da jede Version alles ein kleines bisschen anders gemacht) Verzeichnisstrukturen


    Ich würde das ganze jetzt noch ergänzen wollen, indem ich die Zieldatei dann durch ffmpeg schicke und damit Platz spare. Soviel ich beim Googeln rausgefunden habe (über transcode, dvbcut, ffmpeg) , scheint das aber auch garnicht pauschal so einfach zu sein.


    Nur zur Sicherheit: Das man dem VDR dieses "Stückeln" auch abgewöhnen kann ist bekannt?

    Das war mir bisher noch nicht bekannt, Danke für den Hinweis - beim googeln müsste ich auch die richtige Stelle für die Einstellung im Menü gefunden haben. Allerdings hilft mir das erst in der Zukunft für neue Aufnahmen und nicht beim bestehenden Archiv.


    Schönen gruß,

    Christoph

    Reelbox Avantgarde II, 2GB, Turion X2 (TL-66), Kingston SSD (64GB)
    BM2LTS 2.95.1 RC10

    Raspi 3, Libreelec 8.2.3

    QNAP TS 412