yaVDR testing / unstable iso ?

  • Der Vorteil ist, dass du dir viel leichter dein eigenes Wunschsystem zusammenstellen kannst.

    Über den Punkt "leichter" kann man sich bestimmt streiten. Ich komme sehr gut mit den Debian Paketen zurecht und sehe das auch als den besseren bzw Distributions-Nahen Weg an. Zum Punkt lesen und was lernen - nach dem X. Framework/Programm/Modell ist es irgenwann nicht mehr so doll.

    Ich muss ja auch noch Beruflich immer wieder mich überall einlesen und nach schon über 15 Jahren EDV fragt man sich was noch so alles kommt :S

  • Ich hab knapp 30 Jahre EDV in den Knochen und kann dir sagen: da wird noch eine Menge kommen... ;)


    Letztlich werden ja auch nur Pakete installiert. Nach dem ersten Aufruf kannst du Ansible quasi vergessen und wie gewohnt mit apt arbeiten.


    Lars

  • Ansible ist für mich praktisch, weil man mit wenig Wartezeiten Dinge auszuprobieren kann (ein Git-Commit gefolgt von einem Push und einem Pull auf der Testmaschine ist wesentlich schneller als eines oder mehrere Debian-Pakete neu bauen zu lassen) und nebenbei hat man einen zentralen Ort für die Systemkonfiguration.


    Ob man das über die Installation hinaus nutzen will (z.B. weil man sich eine angepasste Vorkonfiguration für sein System erstellt, damit man bei nachfolgenden Installationen weniger Arbeit hat) oder lieber selbst im System herumkonfiguriert, bleibt jedem selbst überlassen.


    Debian-Pakete gibt es weiterhin mehr als genug und wenn es sich anbietet überführe ich auch Teile des Ansible-Playbooks in ein Debian-Paket, wie ich es z.B. für für die systemseitigen Startskripte der X-Session gemacht habe - das Playbook kümmert sich neben der Installation von Paketen hauptsächlich um die Anpassung der Systemkonfiguration und um die Konfigurationsdateien im Home-Verzeichnis des Nutzers vdr, was in Debian Paketen nicht unbedingt gut aufgehoben ist.


    Es stimmt, dass man sich mit Ansible und Git etwas vertraut machen muss, wenn man Anpassungen vornehmen will, die über das Setzen von Variablen und das aus/einkommentieren von Rollen im Playbook hinaus gehen, aber für mich überwiegen die Vorteile, wenn der Nutzer hat die freie Wahl hat, welches Point-Release und welches Installationsmedium für den Ubuntu Server genutzt werden soll und wenn man reproduzierbar eine selbst angepasste Vorkonfiguration auf einem oder mehreren Systemen ausrollen bzw. diese aktuell halten kann.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)