yavdr ansible

  • Ich habe mit aktivem epg2vdr-Plugin sporadisch Crashes beim Öffnen des VDR-eigenen Timer-Menüs beobachtet, IIRC auch auf einem Raspberry Pi mit einem bis auf Mainmenuhooks und die offiziellen Patches für den VDR 2.4.0 nicht weiter gepatchten VDR und ohne live und epgsearch.


    Vielleicht lohnt es sich mal die Backtraces davon systematisch zu sammeln, da scheint es mit einigen Plugins Crashes zu geben. Dazu diese Pakete installieren:

    sudo apt install systemd-coredump vdr-dbg gdb Und am besten die *-dbg Pakete für die verwendeten Plugins installieren (kann man auch später machen, wenn man feststellt, dass einem Core-File Symbole fehlen, die einen interessieren).


    Und Systemd sagen, dass es coredumps sammeln soll:

    Code: /etc/systemd/system/vdr.service.d/coredump.conf
    1. [Service]
    2. LimitCORE=infinity

    Und in der /etc/systemd/journald.conf die Variable Storage-Method auf persistent setzen. Dann den Rechner neu starten.


    Bei Crashes sollte Systemd jetzt automatisch einen komprimierten Coredump speichern. Mit sudo coredumpctl list kann man sich die gesammelten Crashes anzeigen lassen und mit sudo coredumpctl info $PID kommt man an den Stacktrace bzw. mit sudo coredumpctl gdb $PID an eine gdb-Sitzung für das Core-File. Die lz4-komprimierten Coredumps liegen in /var/lib/systemd/coredump/ und haben je nach geladenen Plugins eine Größe von um die 100 MB.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Die meisten HD Kanäle senden ja entweder in 720p oder 1080i - welche Sender mit 1080p empfängst du? Wie sehen die Signallevel und der Rauschabstand bei denen aus (z.B. mit femon-Plugin nachsehen)?

    Ich habe das System nochmal neu aufgesetzt. Mit dem femon-Plugin bekomme ich leider keine Signalstärke als Zahlenwert angezeigt. Die Anzeige als Farbskala ist im mittleren gelben Bereich. Rauschabstand ist nicht ersichtlich.


    Die Sender haben doch 1080i als Sendeformat, die bei mir nicht störungsfrei angezeigt werden.

    4x yaVDR 0.7: ASUS P5N7A-VM // 2*TeVii S460 // Atric mit Lirc // 4*1,5TB // 7" TFT

  • Mit dem femon-Plugin bekomme ich leider keine Signalstärke als Zahlenwert angezeigt.

    Bekommst du Angaben zur BER und UNC? Bitfehler wären ein Hinweis auf Empfangsprobleme. Hast du eventuell andere Hardware, die du an diesen Sat-Anschluss hängen kannst und hat die dann ebenfalls Empfangsstörungen?

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Das vdr-epg-daemon Paket in ppa:yavdr/experimental-main enthält ausschließlich den Quellcode aus https://projects.vdr-developer.org/git/vdr-epg-daemon.git/ - von Frodo gibt es ein Paket, das mit zusätzlichen Plugins versehen wurde: https://launchpad.net/~frodo-v…ield.series_filter=bionic

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Bekommst du Angaben zur BER und UNC? Bitfehler wären ein Hinweis auf Empfangsprobleme. Hast du eventuell andere Hardware, die du an diesen Sat-Anschluss hängen kannst und hat die dann ebenfalls Empfangsstörungen?

    Was ist BER und UNC?


    Normalerweise habe ich einen yaVDR 0.6 mit einer anderen SAT-Karte an dem Anschluss. Diese Installation lief bisher problemlos. In dem Test VDR-ansible habe ich eine Cinergy S2-Karte.

    4x yaVDR 0.7: ASUS P5N7A-VM // 2*TeVii S460 // Atric mit Lirc // 4*1,5TB // 7" TFT

  • Da ich gerade mit yavdr ansible rumspiele folgende Frage, wie bekomme ich es hin, daß bei ansible NFS Freigaben automatisch gemountet werden?

    Ich habe auf einem Synologie NAS ein Verzeichnis mit Aufnahmen freigegeben, das wurde unter yavdr 0.6 automagisch eingebunden, da hat man die NFS Freigaben ja einfach ins Web Frontend eingetragen und es hat funktioniert, aber was da hinter den Kulissen eigentlich genau passiert habe ich mich nie gefragt. Vielleicht kann mir jemand einen Schubs geben.

  • Was das Web Frontend machte, weiß ich nicht genau.


    Falls du die Mounts immer eingebunden haben möchtest, kannst du sie in /etc/fstab hinzufügen. Dies ist wahrscheinlich die einfachste Lösung und Beispiele wie man nfs mounts einträgt findest du sich im Internet.


    Falls du sie nur bei Bedarf automatisch gemounted haben möchtest, so musst du wahrscheinlich autofs und automount konfigurieren.


    MfG

  • Ich habe auf einem Synologie NAS ein Verzeichnis mit Aufnahmen freigegeben, das wurde unter yavdr 0.6 automagisch eingebunden, da hat man die NFS Freigaben ja einfach ins Web Frontend eingetragen und es hat funktioniert, aber was da hinter den Kulissen eigentlich genau passiert habe ich mich nie gefragt. Vielleicht kann mir jemand einen Schubs geben.

    Im Hintergrund werden die Einträge in die /etc/avahi-linker/wfe-static.cfg geschrieben. Die Datei müsstest du von deiner yavdr 0.6 Installation übernehmen können.


    Oder du legst die Einträge von Hand an, die Syntax dafür sieht so aus:

    Code
    1. [vdr_static_mount]
    2. # path is relative to autofs directory
    3. # <optional dir>/<Mountname> = <hostname>/path/to/directory

    Also wenn du z.B. vom Host "foo" den Pfad /srv/video/archive als Archiv im VIDEODIR haben willst:

    Code
    1. [vdr_static_mount]
    2. Archiv = foo/srv/video/archive

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Super, Danke seahawk, das war die Wissenslücke! ;-)


    Quote


    Falls du die Mounts immer eingebunden haben möchtest, kannst du sie in /etc/fstab hinzufügen.

    Das wollte ich gerade nicht, die fstab Methode hat den gravierenden Nachteil, wenn der Server zur Bootzeit des Client nicht erreichbar ist, dann wird das Netzlaufwerk nicht eingebunden, bzw. der Bootvorgang verzögert sich, weil das Netzlaufwerk gesucht wird.

  • Ich würde lieber erst mal die Ursache für die sporadischen Crashes beim aktuellen Stand finden als neue Patches in den VDR aufzunehmen (aber ich hindere natürlich niemanden daran das in einem eigenen PPA auszuprobieren).

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • zu: yavdr ansible


    Hi seahawk,


    ich habe mal Deine Anweisungen befolgt. Aus dem Ergebnis werde ich nicht nicht schlau, aber das bedeutet ja nichts :)

    Files

    • gdb.txt

      (19.58 kB, downloaded 26 times, last: )
    • stacktrace.txt

      (17.8 kB, downloaded 22 times, last: )
    • syslog.txt

      (1.17 kB, downloaded 24 times, last: )

    Silverstone LC 16-MR, P5N7A-VM , Cine S2 Dual DVB-S2 V5.5, E5200, 64 GB Crucial CT064M4, 2 TB WD 20EARX

  • Ich habe auch noch ein kleines Problem mit yavdr ansible, bin aber nicht sicher ob das was mit yavdr zu tun hat.

    Ich benutze den irserver da ich ein Gehäuse mit irtrans Receiver habe.

    Mein Problem, der irserver wird nicht bei jedem Systemstart gestartet, es ist dann allerdings kein Problem ihn per Terminal zu nachzustarten.


    Im syslog findet sich das:


    Besonders viel aussagen tut das ja nicht, die Frage kann man irgendwo noch mehr Debuginfos bekommen um dem Problem auf die Spur zu kommen?

    Blöd ist halt, daß das nur sporadisch auftritt.

  • Eventuell ist es ein Timing-Problem (z.B. USB-Device noch nicht initialisiert). Du könntest dem Service sagen, dass es den irserver erneut starten soll, wenn der unerwartet mit einem Fehler beendet wird (Zeile 2) oder auch mal probieren länger auf das Gerät zu warten (-wait 5 in Zeile 3):

    Code: /etc/systemd/systemd/irserver.service.d/restart.conf
    1. [Service]
    2. Restart=on-failure
    3. ExecStart=/usr/bin/irserver -no_web -loglevel 3 usb -wait 5

    Falls das das Problem behebt, nehme ich die Änderung gerne ins Paket auf.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Das ist ein Drop-in, einfach die Datei erstellen. Die in /lib wird bei einem Update überschrieben, die in /etc ergänzen die in /lib und bleiben erhalten.


    Lars

  • sudo coredumpctl gdb PID - aber dann möglichst noch thread apply all bt als Befehl absetzen, bevor man gdb wieder verlässt.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)