• Das Aufnahmeverzeichnis per NFS funktioniert jetzt auch. Ich habe den Export auf der Syno gelöscht und neu angelegt, schon passt es.

    Warum auch immer, denn an den Berechtigungen und Export- bzw. Mountoptionen hat sich nichts geändert.


    Cheers,

    Ole

  • Hab mich heute auch an den ansible-vdr gewagt. (mit vdr1 aus meiner Liste) Nach kleinen Startschwierigkeiten läuft er jetzt, aber mit vielen Bildartefakten und Tonaussetzern.

    auch Passthru mit DD 5.1 klappt dank des Hinweises von Mini73.

    Mit der DVBSky und den Kerneltreibern bin ich nicht wirklich zufrieden. So hab ich manuell die Treiber vom Hersteller installiert. Die Artefakte wurden deutlich weniger.

    Letztlich hatte ich keine Idee, wie ich jetzt den vdr auf 60 oder 50 Hz Bildwiederholfrequenz per Konsole testen kann. Wie geht das? Wo werden diese Einstellungen

    Was mir auch aufgefallen ist, das OSD sieht sehr eigenartig aus (LCARS). Irgend wie fehlt am linken Rand des OSD ein Stück. bei den anderen beiden OSD ist das genau so. Wo ändert man das?


    Werd mich sicher nochmal mit dem Thema beschäftigen. Für den ersten Versuch schon ein gutes Ergebnis! Danke Seahawk für deine Arbeit daran! :)


    Gruß Micha

  • Letztlich hatte ich keine Idee, wie ich jetzt den vdr auf 60 oder 50 Hz Bildwiederholfrequenz per Konsole testen kann. Wie geht das? Wo werden diese Einstellungen

    Der X-Server wird bei einer NVidia-Grafikkarte über die /etc/X11/xorg.conf konfiguriert und läuft auf DISPLAY=:0.0 (bzw. auf DISPLAY=:0.1 für einen zweiten angeschlossenen Monitor).

    In der Vorkonfiguration sollte er die höchste verfügbare TV-Auflösung (4k, 1080p, 720p, 576p) mit 50 Hz wählen, wenn der Monitor die laut der Ausgabe von xrandr unterstützt. Wenn man eine andere Auflösung oder 60 Hz Modi bevorzugt, kann man wie in yavdr ansible beschrieben die Variablen für das Ansible-Playbook übersteuern, für die Bildwiederholrate wäre das dann z.B. preferred_refreshrates: [60, 50] wenn man Modi mit 60 Hz bevorzugt.


    Im laufenden Betrieb kannst du den X-Server mit nvidia-settings oder xrandr umkonfigurieren, z.B.:

    Code
    1. export DISPLAY=:0
    2. xrandr -q # Anschlussnamen (z.B. HDMI-0), verfügbare Modi und Refresh-Rates ermitteln
    3. xrandr --output HDMI-0 --mode 1920x1080 -r 50 # Würde den Monitor an HDMI-0 auf 1920x1080@50 schalten

    Bei einer GT220 könnte es sein, dass die durch die Einstellungen ForceCompositionPipeline=On, ForceFullCompositionPipeline=On zur Vermeidung von Screen Tearing ausgebremst wird (https://github.com/yavdr/yavdr…emplates/xorg.conf.j2#L51).

    Du könntest das mal versuchsweise auf Off setzen.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Mit der DVBSky und den Kerneltreibern bin ich nicht wirklich zufrieden. So hab ich manuell die Treiber vom Hersteller installiert. Die Artefakte wurden deutlich weniger.

    Anhand der Hardware-IDs könnte man direkt hieraus das ganze im Playbook integrieren, wenn sich ein besseres Verhalten zeigt. Dann würdest du bei einer Neuinstallation nicht immer Hand anlegen müssen.

    VDR_1:

    Asus J3455-M, GT 710, SSD 240GB, 8GB DDR3, 1x DvbSky S950 with yavdr-ansible (testing)

    VDR_2:

    AsRock J3455, GT 710, SSD 120GB + SATA 400GB, 8GB DDR3, 1x DvbSky S952 with yavdr-ansible (testing)

  • Hallo Diabolo,


    da müsste ich Zeit finden, mich mit dem ansible zu beschäftigen und das Vorgehen zu verstehen. Aber danke für den Hinweis, das behalte ich im Hinterkopf :)


    Gruß Micha

  • Seahawk, danke für Deine Hinweise, werde ich mir mal anschauen. Meine Signatur war allerdings nicht ganz aktuell, die nvidia ist vor einiger Zeit durch eine GT630 ausgetauscht worden :)


    Gruß Micha

  • Hallo Diabolo,


    da müsste ich Zeit finden, mich mit dem ansible zu beschäftigen und das Vorgehen zu verstehen. Aber danke für den Hinweis, das behalte ich im Hinterkopf :)


    Gruß Micha

    Ich kann nur sagen, ich bin auch ein blutiger Anfänger was Ansible angeht, aber ich habe das damals selber in kürzester Zeit hinbekommen.

    Als Template kann man sich folgendes anschauen: Github yavdr-ansible

    Das meiste ist selbsterklärend.


    Gruß

    VDR_1:

    Asus J3455-M, GT 710, SSD 240GB, 8GB DDR3, 1x DvbSky S950 with yavdr-ansible (testing)

    VDR_2:

    AsRock J3455, GT 710, SSD 120GB + SATA 400GB, 8GB DDR3, 1x DvbSky S952 with yavdr-ansible (testing)

  • das OSD sieht sehr eigenartig aus

    Da hat bei mir ein apt-get install vdr-plugin-softhddevice-openglosd geholfen, welches das bisher installierte vdr-plugin-softhddevice-vpp ersetzt hat.


    Cheers,

    Ole

  • Hallo Ole,


    hab noch keine Pakete installiert bisher, wollte nur prinzipiell ausprobieren, ob ich es zum Laufen bekomme... Aber das Paket gehört bestimmt zu denen, die man nachinstallieren sollte :) Danke für die Erinnerung!


    Gruß Micha

  • Hallo,


    ich wollte zum Testen mal Kodi 18 installieren und bin so vorgegangen, wie auf Seite 3 diese Threads beschrieben. Um mein Produktivsystem nicht zu beschädigen, habe ich Ubuntu 18.04 Server in einer VM installiert und yavdr-Ansible installiert. Das ppa:yavdr/experimental-kodi habe ich eingebunden, nach apt update zeigt er Kodi 18 auch an, es läßt sich aber nicht upgraden. Die manuelle Installation schlägt auch fehl, er moniert, das libnfs8, libnfs4 oder libnfs1 benötigt wird. Bionic liefert aber libnfs11. Mache ich evtl. etwas falsch oder besteht ein Problem mit dem Kodi-18-Paket?


    Megal

    VDR 1 (produktiv): Asrock J3455-ITX, yaVDR 0.7 ansible, Hauppauge WinTV Starburst DVB-S2, Hauppauge WinTV SoloHD DVB-T2

    VDR 2 (alt): Nvidia AT3 ION, Tevii S471, yaVDR 0.6.1

  • Das ppa:yavdr/experimental-kodi habe ich eingebunden, nach apt update zeigt er Kodi 18 auch an, es läßt sich aber nicht upgraden

    Nimm am besten das PPA der KODI-Entwickler: https://launchpad.net/~team-xb…chive/ubuntu/xbmc-nightly

    Vermutlich musst du die bereits installierten KODI-Pakete vorher deinstallieren, wenndas KODI-Paket aus dem PPA die Konflikte zu den Paketen in den offiziellen Paketquellen nicht korrekt auflöst.


    ppa:yavdr/experimental-kodi hatte ich nur vorübergehend genutzt, um einem Problem bei den Build-Dependencies auf den Grund zu gehen und seitdem nicht mehr an die Änderungen bei Ubuntu 18.04 angepasst.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Ah, alles klar, vielen Dank seahawk.

    VDR 1 (produktiv): Asrock J3455-ITX, yaVDR 0.7 ansible, Hauppauge WinTV Starburst DVB-S2, Hauppauge WinTV SoloHD DVB-T2

    VDR 2 (alt): Nvidia AT3 ION, Tevii S471, yaVDR 0.6.1

  • Hallo,


    Ich habe den Ubuntu Server bionic installiert und yavdr darauf indem ich die bionic branch von yavdr ansible benutzt habe.


    Leider sehe ich nicht die TV Ausgabe auf dem TV; ich nehme an, ich sehe die Konsole auf dem TV, denn dort steht unter anderem "login:" gefolgt von Ziffern, danach "cloudinit"... Es ist nur das TV über einen Denon Receiver angeschlossen.


    Also habe ich den vdr-plugin-live nachinstalliert um zu sehen, ob ich die TV Ausgabe dort sehe: das Feld für die TV Ausgabe im Live bleibt schwarz, aber oben im Live sehe ich den Sendername und kann mit der Fernbedienung auf andere Sender schalten. (Ich habe unter anderem meine channels.conf aus einem Backup hineinkopiert).


    Leider weiß ich nicht wie ich die TV Ausgabe auf das TV bekommen. Könnte jemand mir bitte helfen, da ich mich mit XServer und ähnlichem schlecht auskenne?


    Die Grafikkarte ist eine nvidia GT 730.



    Vielen Dank im Voraus für jede Hilfe.

  • Ich war in der Lage das Problem zu lösen:

    - Nachdem ich das yavdr ansible script nochmals habe laufen lassen, hatte ich das OSD mit verfälschten Farben, aber immer noch kein TV Bild am Fernseher.

    - Danach habe ich wie im Post 88 dieses Threads angegeben das softhddevice-vpp mit dem softhddevice-openglosd ersetzt und die Farben des OSD waren nicht mehr verfälscht und das TV Bild des VDR war endlich am Fernseher.


    mfg

  • Da ich noch weitere Probleme hatte, habe ich mich entschieden von vorne anzufangen: ich habe den Bionic Ubuntu Server und yavdr ansible neu installiert.


    Leider habe ich ein ähnliches Problem wie bei der ersten Installation: nach dem Hochfahren des VDRs ist das TV-Bild des VDRs nicht immer auf dem TV, der per hdmi über einen AVR angeschlossen ist. Manchmal habe ich nach dem Hochfahren einen schwarzen Schirm; das OSD ist aber sichtbar.Im VDR befindet sich eine GT 730.


    Um genauer zu sein: Ich benutze eine DVB-S2 und eine DVB-C Karte in meinem VDR. Es ist mir aufgefallen:

    - Ist der VDR auf einem Sender der DVB-C Karte eingestellt, so funktioniert das TV Bild nach dem Hochfahren.

    - Ist der VDR auf einen Sender der DVB-S2 Karte eingestellt, so habe ich kein TV-Bild nach dem Hochfahren. Ich muss blind auf einen Sender der DVB-C Karte schalten, um das Bild zu erhalten; danach sehe ich auch die Sender der DVB-S2 Karte.


    Manchmal sehe ich im syslog folgendes, was ich eigenartig finde, da meine channels.conf mit :@1 beginnt:

    vdr: [1566] frontend 0/0 timed out while tuning to channel 0 ( (C))


    Ich frage mich, ob das Problem nicht auf einen Konflikt zwischen der DVB-S2 Karte und dem Satip zurückzuführen ist. Ich habe jetzt das vdr-plugin-satip mit purge gelöscht; aber es hat das Problem nicht behoben.


    Könnte jemand mir vielleicht weiterhelfen?


    Danke im Voraus.

  • Leider habe ich ein ähnliches Problem wie bei der ersten Installation: nach dem Hochfahren des VDRs ist das TV-Bild des VDRs nicht immer auf dem TV, der per hdmi über einen AVR angeschlossen ist.

    Kannst du mal bitte die Ausgabe von xrandr -d :0 und die /etc/X11/xorg.conf posten?


    Was für eine DVB-S2 Karte hast du? Was steht im Log? Wird die eventuell nicht rechtzeitig komplett initialisiert (dann könnte man entweder das vdr-plugin-dynamite installieren oder den VDR auf die Karte(n) warten lassen)?

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • ... oder den VDR auf die Karte(n) warten lassen)?

    Ich würde mich mal kurz hier reinhängen, da ich ein ähnliches Problem habe, seit dem ich von einer HDD auf eine SSD als Bootplatte gewechselt bin:

    Wie macht man das am besten?


    Paul

  • Ich kopiere mal den Abschnitt aus meinen Notizen hinein:


    Start des VDR verzögern

    Die mitgelieferte Systemd-Unit wait-for-dvb@.service erlaubt es den VDR erst starten zu lassen, wenn die vorgegeben Tuner verfügbar sind.

    Nach einem Timeout von 90 Sekunden startet der VDR trotzdem, wenn ein Tuner dann immer noch nicht aufgetaucht ist.


    Die Aktivierung der Unit muss für jeden gewünschten Tuner erfolgen - um z.B. auf /dev/dvb/adapter0/ zu warten:

    sudo systemctl enable wait-for-dvb@0.service

    Bei Systemen mit vielen Tunern kann man auch eine Shell-Expansion nutzen, um die Unit für mehrere Tuner auf einmal zu aktivieren - hier z.B. für 8 Tuner:
    sudo systemctl enable wait-for-dvb@{0..7}.service

    Wenn Tuner ausgebaut/abgesteckt werden, sollte der dazugehörige Service wieder deaktiviert werden - hier z.B. für /dev/dvb/adapter7/:

    sudo systemctl disable wait-for-dvb@7.service


    Das sollte für alle Tuner funktionieren, für die es von udev passende Events gibt. Mit Sundtek-Sticks muss man den mediasrv auf den angeschlossenen Geräte warten lassen (IIRC gab es hier mal einen Thread dazu).

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • seahawk1986 ,

    danke für Deine Hilfe. :thumbup:

    Das werde ich mal bei Gelegenheit testen!


    Paul

  • Danke für die Antworten. Daran dass die Karte vielleicht noch nicht bereit ist habe ich nicht gedacht, obwohl ich von einer Festplatte für das neue System auf eine SSD umgestiegen bin.


    Ich habe sudo systemctl enable wait-for-dvb@{0..1}.service aufgerufen und den Rechner neu gestartet. Es hat das Problem nicht behoben; jedoch weiß ich nicht ob es passende udev events gibt. Wie kann ich es überprüfen und wie kann ich gegebenenfalls die passenden udev events erzeugen lassen?


    Die Karte ist eine Hauppauge Nova-HD-S2. Sie muss eine Firmware laden, die ich in /lib/firmware hinzugefügt habe. Im Log wird die Karte als Hauppauge WinTV-HVR4000(Lite) DVB-S/S2 erkannt; das war jedoch auch schon so mit dem VDR 2.2.0 auf trusty, das auf einer Festplatte installiert war.


    Im syslog befinden sich segfaults von softhddevice und nvidia. Ich habe also versucht, ob es mit der Version 340 des nvidia Treibers besser geht. Damit hatte ich auch segfaults; also zurück zur Version 390 des nvidia Treibers. Die segfaults sind weniger geworden und jetzt glaube ich, dass das Bild der DVB-S2 Karte erst nach einer segfault erscheint und nicht nach dem Schalten auf einen Sender der DVB-C Karte. Sehr schnelles zappen scheint auch das TV Bild der DVB-S2 Karte erscheinen zu lassen.


    Ich werde jetzt das Backup des VDRs 2.2.0 das unter trusty lief auf eine neue Partition kopieren, um zu sehen, ob ich jetzt auch damit segfaults habe. Gibt es hier auch segfaults, so nehme ich an, dass ich mir die Hardware nochmals ansehen muss.


    xrandr -d :0


    /etc/X11/xorg.conf



    segfault Beispiele:



    mfg