yaVDR und [irmp]lircd Fernbedienungen – eine grundsätzliche Frage

  • Auf Ubuntu Xenial Desktop funktionieren stm32IRalarm und stm32IRconfig_gui nach anpassen der rules tadellos (als normaler Benutzer).

    stm32IRconfig funktioniert nur dann einwandfrei, wenn man vorher lircd2uinput stoppt. Sonst meldet er im Monitor-Modus bei Fernbedienungstastendrücken den Nutzer ab (funktioniert aber weiterhin). Ein ähnliches Problem wie in #50? Statt lircd2uinput zu stoppen hilft auch eventlircd zu starten.


    Danke für's Pakete bauen, und sorry, dass nun schon wieder was angepasst werden muss (die rules) :( .

  • Statt jedem auf dem System Schreibrechte für das HID-Gerät zu geben würde ich das lieber auf eine Gruppe wie dialout beschränken.


    Die oben beschriebene Konfiguration für den X-Server, die Geräte mit dem eventlircd-Tag ignoriert ist bei yavdr-ansible schon drin.

    RUN+="/bin/mkdir /var/run/lirc"

    Das Verzeichnis lasse ich bei den Paketen in den yaVDR-PPAs über

    tmpfiles

    erstellen, dann ist garantiert, dass es rechtzeitig angelegt wird. Ansonsten sollte man mkdirmit dem Argument -p aufrufen, damit es keinen Fehler wirft, wenn das Verzeichnis schon existiert.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Statt jedem auf dem System Schreibrechte für das HID-Gerät zu geben würde ich das lieber auf eine Gruppe wie dialout beschränken.

    Macht Sinn, dann muss aber sicher gestellt sein, dass der User in der Gruppe ist.


    Das Verzeichnis lasse ich bei den Paketen in den yaVDR-PPAs übertmpfiles

    erstellen, dann ist garantiert, dass es rechtzeitig angelegt wird. Ansonsten sollte man mkdirmit dem Argument -p aufrufen, damit es keinen Fehler wirft, wenn das Verzeichnis schon existiert.

    Das gucke ich mir mal an.


    Edit: Deine /usr/lib/tmpfiles.d/irmplircd.conf gefällt mir. Ich werde das übernehmen.

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  • Der irmp-Empfänger, den mir ranseyer damals zugeschickt hatte, ist leider sehr zickig beim Aushandeln der USB-Verbindung und funktioniert nur an einem alten Athlon64, aber nicht an meinem normalen Testsystem. Außerdem scheint er zumindest bei RC-5 die ersten paar Tastenwiederholungen zu verschlucken.

    Der erste Part war der Fall mit einer Firmware die die Pins für VUSB nicht richtig configuriert hatte (Pullup oder Down).

    Das ist inzwischen behoben würde ich sagen.


    Zum zweiten Fall kann ich wenig sagen, und ich bin inzwischen auch "eher für 32 Bit Hardware"...

    Das gute an Jörgs Lösung ist eben auch dass diese massiv gepflegt wird...

  • Der erste Part war der Fall mit einer Firmware die die Pins für VUSB nicht richtig configuriert hatte (Pullup oder Down).

    Was bräuchte man denn, um die Firmware zu aktualisieren?

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Damit geht es:

    Code
    1. SUBSYSTEM=="usb", ATTRS{idVendor}=="1209", ATTRS{idProduct}=="4444", MODE="0666"

    Durch den Wechsel von hidapi-libusb auf hidapi-hidraw ist das nicht mehr nötig.


    Statt jedem auf dem System Schreibrechte für das HID-Gerät zu geben würde ich das lieber auf eine Gruppe wie dialout beschränken.

    Was hälst du davon, statt z.B. GROUP="plugdev" das modernere TAG+="uaccess" zu verwenden?

    https://github.com/systemd/systemd/issues/4288

  • Wenn nur User mit einem aktiven Seat Zugriff auf das Gerät benötigen, könnte man das machen - über SSH mit X-Forwarding (oder über einen Dienst, der nicht mit root-Rechten ohne aktiven Seat läuft) kann man dann aber aber nicht zugreifen, wenn ich das richtig gelesen habe.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • SSH mit X-Forwarding

    wollte ich schon immer mal antesten. Auf meinem Windows Rechner Xming installiert, putty konfiguriert, und geht: stm32config_gui vom VDR auf dem Windows Desktop.

    Mit TAG+="uaccess" und als normaler Benutzer.

    Das geht vermutlich deshalb, weil nach einloggen per ssh der normale Benutzer einen aktiven Seat hat.