Ist zeroconf das gleiche wie avahi, Problem mit Nas4Free = FreeBSD

  • Moin zusammen,
    ich habe bis zur "Perfektion" noch ein "klitzekleines" Problemchen:


    - was ich gerne möchte:
    setzte die 0.6.1.er auf meinem Client ein und kann von dort per "Remote Wakeup" im OSD manuell mein NAS (Nas4Free) aufwecken, wenn ich will, es benötige. Dieses Verhalten möchte ich auch so, ein automatisches Aufwachen des NAS beim Start des Clients ist nicht gewünscht. So weit , so gut. Nun hätte ich gerne, daß nach dem Aufwecken des NAS das per nfs freigegebene Share des NAS automatisch im Videoverzeichnis des Clients gemountet wird. Eventuell wäre es auch schön, wenn Aufzeichnungen gleich auf dem NAS landen würden.


    - jetzt der momentane Zustand:


    bei meinen diesbezüglichen, ersten Versuchen setzte ich noch OpenMediaVault=OMV als NAS ein und dort gab es ein kleines Problem beim Mounten per avahi:



    Dieser "missing subtype for share" verhinderte das Mounten am Client. Zur Lösung muß man diesen subtype in die Datei „/etc/avahi/services/nfs-Video.service“ eintragen:



    Damit mountet avahi dann den nfs-share auf dem client.
    Mein Problem ist nun, daß ich mich entschieden habe, Nas4Free als NAS einzusetzen, welches auf FreeBSD aufbaut und das Dateisystem zfs nativ einsetzt/unterstützt. zfs ist wirklich bei größeren Datenmengen eine Wucht und dem "normalen" RAID weit überlegen, daher auch mein Wechsel. Darüber hinaus ist Nas4Free rockstabil, sehr gut unterstützt und hat eine aktive Entwicklergemeinschaft.
    Tja, aber ich finde da kein avahi. Was es gibt ist "zeroconf, was nach Recherche im Netz wohl das Gleiche ist wie Bonjour.


    Kann man also sagen, daß folgendes gilt: zeroconf = bonjour = avahi ??


    Weiß jemand zufällig, wie ich da das automatische Mounten einrichte oder kennt jemand einen anderen Weg, wie das funktionieren könnte? Über fstab wird es ja permanent beim Start gemountet und das will ich eben nicht. Ich habe avahi so verstanden, daß es automatisch mountet und auch beim Trennen der Verbindung automatisch unmountet. Ist das Verhalten so überhaupt möglich?


    Wäre schön, wenn da jemand etwas wüßte, meine diesbezügliche Frage im Nas4Free-Forum bekommt keine Antwort, ist wohl zu speziell :).


    Gruß
    mike

    Asrock 1900 ITX, DD Octopus Net S2 V2, 8 GB RAM, yavdr 0.6.1, 1 TB WD Red 2.5", Origen M10

  • Kann man also sagen, daß folgendes gilt: zeroconf = bonjour = avahi ??

    avahi und bonjour sind Implementierungen von zeroconf


    Ich habe mit FreeBSD noch keine Erfahrungen, aber ich würde vermuten, dass man den mDNSResponder nutzen kann - wenn ich die Beispiele dazu richtig verstehe, sollte ein Eintrag analog zu


    in der mDNSResponder.conf so aussehen (HOSTNAME musst du passend für das NAS anpassen):


    Code
    1. #name #type #domain #port #text
    2. "Videos on HOSTNAME" _nfs._tcp local. 2049 "path=/srv/video" "subtype=video"

    Zu weiteren Announcements würde ich immer eine Leerzeile Abstand lassen.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • mikewarer , du kannst zfs auch auf omv einsezten. Wäre auch ein Ansatz
    cu Peje

    PCs
  • seahawk1986
    sag mal, gibt es eigentlich etwas, von dem du nichts verstehst ;D . Du wirst mir langsam unheimlich :wow .
    Aaaaalso, was nun funktioniert ist, wenn das NAS läuft und ich den Client danach starte, so taucht das nfs-Share als eigenständiger Ordner im OSD unter Video auf. Schon mal richtig gut :]
    Wenn ich aber den Client starte und darüber per WOL das NAS, so tut sich leider nichts. Automount funktioniert nicht. An welchen Stellschrauben muß ich nun drehen, bzw. wo muß ich nachschauen (genauer gesagt, was brauchst du für Angaben, um da weiter zu kommen :D ).


    peje
    jepp, ich weiß und habe mir das auch mal angesehen. Falls du über diese Möglichkeit nachdenkst..... tue dir das nicht an! Das ist mit ganz heißer Nadel gestrickt, instabil, keine wirkliche Weiterentwicklung erkennbar und es ist natürlich nicht nativ. Das kann man schlicht vergessen und geht über eine Machbarkeitsstudie nicht hinaus.
    Ich habe mir auch Rockstore angesehen, ist ein ziemlich neuer Ansatz und basiert auf BTRFS. Wirklich gut gelöst, die Entwickler sind engagiert und es baut auf der sehr soliden Basis von CentOS auf. Nur leider hat BTRFS einen sehr unschönen Bug bei Raid 5 und Rais 6 und daher momentan nur eingeschränkt nutzbar. Ob und wann das behoben wird - man munkelt von sehr schlechtem Code und müßte das wahrscheinlich komplett neu schreiben - steht in den Sternen.


    Tja, die Luft am NASmarkt ist recht dünn :§$% .


    gruß
    mike

    Asrock 1900 ITX, DD Octopus Net S2 V2, 8 GB RAM, yavdr 0.6.1, 1 TB WD Red 2.5", Origen M10

  • mikewarer : da müsstest du mal zeigen, was du jetzt konfiguriert hast und was der avahi-linker mit aktiviertem Debug-Logging (das kannst du in der /etc/avahi-linker/default.cfg einschalten, indem du im Abschnitt [Logging] den loglevel = DEBUG setzt und dann den Dienst neu startest) so von sich gibt.


    Automount funktioniert nicht.

    Was genau bedeutet das? Legt er die Links von den autofs-Mounts über /media ins Aufnahmeverzeichnis nicht an, lassen sich die autofs-Mounts in /net/ nicht betreten bzw. wie sieht das in dem Fall, dass das NAS nachträglich gestartet wird im Vergleich dazu, dass das NAS zuerst gestartet wird aus?

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)