Geeignetes Mainboard für einen Neubau

  • die Grafikkarte in einen 1x PCIe slot zu stecken wird vermutlich erst klappen, wenn man den Slot hinten wegfeilt, aber das spare ich mir erst mal.

    Der PEG Slot der BayTrail, Braswell und Apollo Lake Mainboards ist nur physisch ein 16x Slot, elektrisch ist das immer ein 1x PCIe Slot.

    Genau lesen ... :) ... der 16x Steckplatz ist ein PCIe 1x Slot.


    Ich hoffe dass es hier noch ein Update gibt, dass diese Probleme löst - sowas MUSS dem Hersteller auffallen!

    Wird es sicher geben, aber, solche Probleme sollte es auch mit der ersten BIOS Version niemals geben. Ich würde hier einen Defekt des Mainboards in Betracht ziehen und so schnell als möglich beim Händler oder bei ASRock anfragen.


    Ziel war eigentlich auch hier ein BIOS Update zu machen (es ist eine MSI GT730 mit passiver Kühlung), aber auch bei MSI ist kein Update verfügbar.

    Das wäre die erste Low-End/Midrange Grafikkarte die einen FW Update bekommen hätte ... ;)


    Regards
    fnu

    HowTo: APT pinning

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  • Grillbert
    Als letzten Versuch würde ich noch einen CMOS-Reset über Nacht ausprobieren, also Batterie aus dem Board und entsprechenden Jumper lt. Handbuch umstecken.
    Vorsichtshalber vor dem einlegen am nächsten Tag die Spannung der Batterie überprüfen. Dann ab ins BIOS und per F10? alles auf default, speichern und dann mit der GT730 booten.


    Vielleicht wirds danach gehen - ich wünsche Dir Glück!
    LG, lolldroll

    ___________________________________________________________________________________________
    in Rente: mein erster VDR Intel SR440BX, Slot1 PIII 500Mhz, 128MB / DVB-C FF / ctvdr 6.1

  • Es gab keinerlei Klagen bzgl. hochwertiger HD Wiedergabe bis 1080p dieser "Atom" Mainboards in Verbindung mit Nvidia Grafikkarten, weder mit VDR noch mit Kodi.


    Wie das mal mit UHD sein wird, wird man sehen und probieren müssen.


    Zumindestens wenn man sich die Option fuer CPU decoding freihalten will:


    Bandbreite von 60 Hz 24 bpp 4K video ? 3840*2160*3*60 = 1.492992 GByte/sec


    https://de.wikipedia.org/wiki/PCI_Express


    Selbst bei PCIe 3.0 GPU kommen da mit x1 bloss 985 MByte/sec rueber, das sollte also schief gehen. Und evtl. sind ja GPUs sogar noch PCIe 2.x, da sollte man auf jeden fall seine x4 haben um die 1.5 GB/s zu wuppen. Das sollte man dann aber relativ einfach ausprobieren koennen, oder ? Kodi auf SW decoding/rendering stellen und einen 4K videoclip anzeigen ? Falls da am Ende nicht doch die CPU das decoding ueberhaupt nicht schafft.


    Aber in der Realitaet ist das ja wohl nicht relevant. VDPAU/VAAPI, und da geht bloss 10 Mbps an h265 videostrom ueber den PCIe.. ?!


    Wie siehts mit der GPU Voldemort funktion aus: trans...dingsda (hoffe das post fliegt jetzt nicht gleich aus dem thread ;-). Bei der geht doch wahrscheinlich uncompressed video Richtung GPU (und wird dort eg: h265 codiert). Das koennte dann noch am ehesten eine Funktion sein wo man mehr PEG Bandbreite will ?


    Auf dem Netz findet man einfach nur 3D Aussagen: x1 hat bloss 25% Leistungsverlust bei 3D gegen x8/x16.


    http://www.overclock.net/t/1415306/gpu-on-pci-e-x1


    Wenn man da kontinuerlich texturen nachschiebt, dann koennte ich mir vorstellen, dass die Leistung total einbricht, aber konnte auf Anhieb nix finden, was Beispielprogramme beschreibt, die wirklich die x8/x16 Busbandbreite ausreizen. Zumindest aber braucht man dann wohl eh eine fettere CPU um da kontinuierlich Daten zu erzeugen, die man Richtung GPU schiebt. Langer Rede kurzer Sinn: Dachte das so ein x1 PEG eine Fehlkonstruktion ist, aber scheint doch relativ sauber fuer diese embedded CPU MoBos zu sein. Mal abgesehen von BIOS non-quality...


    Vielleicht sollte man sich fuer die PC diagnosekiste auch mal so einen x1 adapter kaufen und aufbohren. Damit kann man dann vielleicht im vorne herein checken wie gut eine GPU mit x1 klarkommt - bevor man so ein MoBo kauft.


    http://www.overclock.net/t/448079/universal-x1-pcie-adapter

  • Quote

    Zumindestens wenn man sich die Option fuer CPU decoding freihalten will:


    Auf nem Celeron. :rolleyes:

  • Naja, Celery CPU sagt ja nix mehr ueber die Geschwindigkeit, das klebt Intel ja inzwischen an alles was nicht zu teuer ist. Und angeblich kriegt man ja sogar mittelmaessige h265 streams auf einem RPI decodiert wenn ich Reuter in einem thread glauben darf. Klar, wenn man da 4K h265 decodieren will, dann kann das leicht die CPU killen.


    In ffmpeg kann man ja wohl sowohl GPU acceleration fuer decoding und fuer encoding machen. Also wenn man da das uebliche Problem hat, dass vom sender bei 4K h264 die bitrate einem doch zu hoch zur archivierung ist, und man eg: eine nvidia 1050 reinsetzt und die dann das recodieren auf niedriegere Bitrate machen lassen will, dann koennte das leicht der ultimative bandbreitenhog fuer den PEG slot sein. Kann mir naemlich nicht vorstellen, dass die da eine pipeline geaut haben, die das zwischenzeitlich decodierte Video alleine auf dem GPU speicher belaesst.

  • Nur mit CPU wird ein Core i7 mit 4 Kernen zu 70% ausgelastet sein. Alles andere braucht HW Beschleunigung.

  • te36


    Aber Wirbel hat Recht, wer etwas mit Transcoding machen will, sollte sicher nicht zu einem "Atom" Abkömmling greifen ... egal welches Label Intel drauf geklebt hat ... :rolleyes:


    Nochmal, der 1x Slot von BayTrail hat bisher problemlos für einen VDR/KODI Media PC mit Nvidia Karte für HD Ausgabe bis 1080p ausgereicht. Das wird sicher auch so bei Braswell & Apollo Lake sein und die benötigen auch nicht mehr.


    Niemand sollte solch ein preiswertes sparsames Mainboard kaufen und denken, man ist damit auf ewig gerüstet, aber HD wird noch etliche Jahre Standard bleiben. Sollte es dennoch später zu UHD reichen, meckert sicher keiner ...


    Regards
    fnu

    HowTo: APT pinning

  • Endlich - der YaVDR Installer läuft.


    Das Board scheint (neben der unstabilen UEFI UI) den knall zu haben, nicht ordentlich von UEFI kompatiblen USB Sticks booten zu können....
    Dass das Board einen ernsthaften Defekt hat glaube ich (noch) nicht - dafür läuft Ubuntu wenn es gestartet ist irgendwie zu stabil...


    Den YaVDR Installer habe ich zunächst ohne Erfolg mit der "Startmedium Erstellen" Funktion des Installierten Ubuntu geschrieben, der Stick ließ sich nicht starten. Dann habe ich den Stick nochmal FAT32 formatiert und von der YaVDR ISO alle Files drauf geschoben (sollte auch einen UEFI taugliches Installationsmedium ergeben wie ich googlen konnte).


    Der startete natürlich erst mal nicht, aber wenn ich im GRUB Medium der Festplatte "c" drücke um die Konsole aufzurufen, und dann


    Code
    1. set root='(hd1,1)'
    2. exit



    eingebe, kommt der GRUB vom Stick und der Installer lässt sich ausführen.


    Wie gesagt ... Installation läuft. :]



    Gilbert



    Cine S2 V6.5 + DuoFlex V4 Apollo-Lake Celeron (Asrock J3355M), ATRIC Einschalter, MLD 5.4 testing

  • Ein Satz mit x ...
    Der erste Versuch der Installation ist leider nicht vollständig durchgelaufen - vielleicht war es etwas naiv einfach die Files auf einen leeren FAT32 Stick zu schieben?
    Bei einigen Files (symbolische Links) gab es hier auch Probleme.
    Nächster Versuch läuft - diesmal habe ich das Medium mit dem "Universal USB Installer" erstellt, wie hier im Forum beschrieben.

    Cine S2 V6.5 + DuoFlex V4 Apollo-Lake Celeron (Asrock J3355M), ATRIC Einschalter, MLD 5.4 testing

  • Im Zweifelsfall würde ich das ISO einfach mit dd auf den Stick schreiben (also direkt auf das Blockdevice für den Stick, nicht auf eine Partition darauf).

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • +1 fuer den ISO trick


    Probier doch mal ein bootmenu zu finden. Eigentlich gibt es immer eine Taste die man schnell beim booten druecken muss, um so ein bootmenu vom BIOS zu bekommen. In diesen Bootmenu finden sich dann haeufig Auswahlen wie "USB disk" oder "USB CDROM" oder so, und da muss man dann passend fuer die Formattierung des Sticks die richtige Auswahl treffen. Sonst waehlt das BIOS meistens zufaellig eine (die erste ;-) option aus, und die passt dann haeufig nicht.


    Wenn nicht bootmenu, dann halt im setup boot priority/type.


    Hast Du wahrscheinlich eh schon alles probiert.


    Nervt immer wieder.

  • Universal USB installer nehme ich jetzt auch immer auf MAC. Ich denke der Grund warum das haeufig am besten funktioniert ist das der wohl den USB Stick so formattiert, wie auch ein USB Windows installer formattiert waere, und die Motherboards wohl genau das erwarten. Ist aber alles schwarze Magie was die BIOS'e da machen oder auch nicht machen.

  • Hi,
    ich nutze nur win32diskimager. In der neuesten Version. Man muss nur höllisch aufpassen, dass man das richtige Gerät überschreibt! Aber sonst keine Probleme, da wie dd.


    MfG,
    Stefan

    Test-VDR1: HP rp5700 Fertigsystem, Core2Duo E6400, 2GB RAM, FF-SD C-2300, nvidia Slim-GT218 x1 | easyVDR 2.0 64Bit
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    VDR5: Gigabyte
    GA-G31M-S2L, Intel E2140, Zotac GT730 passiv, Digitainer2-Geh., t6963c 6 " gLCD, 2 TB WD Red, 2x TT S2-3200 (an 1 Kabel) easyVDR 3.5 64bit
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    VDR-User #1068
    www.easy-vdr.de

  • Jetzt lief die Installation durch, aber danach ließ sich das System nicht starten .... Bildschirm schwarz nach Auswahl von "ubuntu".
    Mich wundert auch dass der Punkt "ubuntu" heißt und nicht "yavdr" - wird das erst nach dem ersten Start geändert?


    Meine Vermutung ist, dass vielleicht GRUB falsch auf die Platte geschrieben wurde?
    (Diese ist dann ja die zweite Platte, weil der Stick ja vom System während der Installation als erste Platte geführt wird).


    Den Trick mit dd probiere ich dann morgen - wenn der Stick dann als USB CD-ROM geführt wird, könnte das ja zu einem anderen Ergebnis führen :)


    Danke für die Tipps!

    Cine S2 V6.5 + DuoFlex V4 Apollo-Lake Celeron (Asrock J3355M), ATRIC Einschalter, MLD 5.4 testing

  • So - inzwischen habe ich wohl das Problem "isoliert" und zumindest für meinen Bedarf gelöst.
    Ich erspare mal die ganzen Probleme in die ich heute gelaufen bin - ich glaube ich bin über fast alles gestolpert was so im Weg liegen kann.


    Wer auch ein Asrock J3355M hat, schafft es so:


    CSM Kompatibilitätsmodus einschalten, aber alle Unterpunkte auf "UEFI only" stellen.
    Das ist wichtig ... die externe Grafikkarte macht sonst komische Effekte bzw. zeigt nur einen Cursor oder Unterstrich oben links. (der Rechner läuft übrigens trotzdem weiter - ein USB Stick mit LED hätte mir hier einige Zeit gespart...)


    Nicht UEFI-Medien konnte ich im übrigen auch gar nicht booten... zumindest nicht solange die NVIDIA Karte aktiv war.


    Also musste eine yaVDR 0.6.1 UEFI Installation her - das klappt nur wenn man im UEFI Modus installiert (dann wird aber automatisch so installiert) und dazu benötigt man einen UEFI Installer.


    Den kann man erstellen wie hier beschrieben. Genau so klappt es und die beschriebenen Probleme mit nicht mehr gefundenem CDROM hatte ich nicht.


    Mit dem UEFI Stick hat das Setup von YaVDR dann sofort funktioniert.
    (Vielleicht kann man das dazugehörige ISO auf den Download Servern zur Verfügung stellen?)


    Beste Grüße,
    Gilbert

    Cine S2 V6.5 + DuoFlex V4 Apollo-Lake Celeron (Asrock J3355M), ATRIC Einschalter, MLD 5.4 testing

  • Gratulation dass Du das UEFI hazing so erfolgreich bestanden hast. Du darfst Dich jetzt Master of UEFI nennen und andere UEFI Lehrlinge im Forum schikanieren. ;D


    So richtig verstehen tue ich jetzt aber nicht technisch den Unterschied zwischen "CSM aus" vs. "CSM an & UEFI only" sein soll. Ich dachte "CSM aus" heisst effektiv "nur UEFI", weil alles was nicht ist halt "CSM = Kompatibilitätsmodus" ist. Aber deswegen nenne ich es ja hazing.

  • Naja... zum UEFI Experten bin ich wohl nicht geworden, aber ein paar Dinge habe ich schon gelernt.
    In Kombination mit dem zickigen Board war es schon anstrengend.
    Den CSM kompatibilitätsmodus verstehe ich aus demselben Grund auch nicht so richtig - wenn ich nicht von legacy USB boote könnte ex sogar sein dass ich jetzt darauf verzichten kann... muss ich mal checken (ob ich dann irgendwelche Vorteile habe?? Keine Ahnung). Alle Unterpunkte auf UEFI only entspricht vielleicht "CSM aus".


    Auf jeden Fall fand ich es bemerkenswert wie viele IPTV Sender es bei YaVDR inzwischen nach einer neuen Installation gibt, und in was für einer BOMBEN Qualität!! OK... nach ein bisschen zappen habe ich dann auch gemerkt dass der neu aufgesetzte VDR den laufenden alten im Netz gefunden hat und sich ungefragt integriert hat ;)


    Freitag wird weitergebastelt... ich denke ich installiere dann doch direkt nochmal auf die SSD - wer weiß was es für Nebeneffekte beim Verschieben von Images einer UEFI Installation gibt....


    Gilbert

    Cine S2 V6.5 + DuoFlex V4 Apollo-Lake Celeron (Asrock J3355M), ATRIC Einschalter, MLD 5.4 testing

  • Super! Viel Spass damit. Ich hoffe, dass hilft auch anderen, die in diese Falle getappt sind!
    Ciao
    Jürgen

    Tuner: Digibit R1 Sat>IP (4fach Tuner)
    Rekorder: TvHeadEnd 4.0.9 (auf OpenSUSE Tumbleweed)
    Player: Wetek Play mit LibreELEC 7.0.2
    sonstiges: AV-Verstärker: Yamaha RX-V775,TV: LG irgendwas

  • Hi,
    Schön dass du Erfolg hattest! Wäre die Anleitung nicht im Wiki sinnvoll bewahrt? Dort geht sie nicht unter.
    MfG Stefan

    Test-VDR1: HP rp5700 Fertigsystem, Core2Duo E6400, 2GB RAM, FF-SD C-2300, nvidia Slim-GT218 x1 | easyVDR 2.0 64Bit
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    VDR4: MSI G31M2 v2, Digitainer2-Geh., t6963c 6" gLCD, E5200, 2GB, 3TB WD Red, GT730, 2x TT S2-3200; easyVDR 3.5 64bit
    VDR5: Gigabyte
    GA-G31M-S2L, Intel E2140, Zotac GT730 passiv, Digitainer2-Geh., t6963c 6 " gLCD, 2 TB WD Red, 2x TT S2-3200 (an 1 Kabel) easyVDR 3.5 64bit
    VDR6:
    Intel E5200, GT630 passiv, F1 750 GB, t6963c gLCD, 2x TT S2-3200 | easyVDR 3.5 64bit
    VDR-User #1068
    www.easy-vdr.de

  • Hallo, ich bin mit dem Umzug einer ssd-Platte mit bestehender yavdr-0.6 Installation (aus einer nicht UEFI Box) gestern kläglich gescheitert. Zuvor hatte ich den letzten Mainline 4.8.17 kernel installiert, was nach etwas Hilfe gut funktionierte. Als Mainboard hatte ich mir das Asus j3455m-e besorgt. Im UEFI Setup wurde u.a. ebenfalls bei CSM Mode auf UEFI + Legacy OPROM gestellt, die Unterpunkte auf Legacy belassen. Teils habe ich mit eingesteckter Nvidia GT220, teils ohne sie probiert, da die Box total inkonsistent reagiert hat.


    Stabil war gar nichts, entweder lief die Kiste aber der Schirm blieb dunkel, oder sie bootete sogar ins grub-Menu (das extrem träge zu bedienen war), danach gar nichts. Ab und zu bootete sie sogar den 4.8-er kernel (inkl. yavdr-splash) blieb aber dann mit einer kernel panic hängen. Sogar mit der internen Grafik deaktiviert und nur der nvidia, bootete die box einmal in den Kernel, um dann hängen zu bleiben.


    Ich hab dann wieder mein altes Mainboard zurück eingebaut - ein Tag ging drauf. Könnten die Chancen höher stehen, eine Installation frisch als "UEFI-Installation" zu machen? Jetzt sitze ichmal zunächst auf dem neuen Mainboard ..


    Gruß