DS216+ oder HP Microserver Gen8?

  • Hi zusammen,


    kurz: ich suche für einen Kunden eine einfache und sichere Backup-Möglichkeit. Im Moment findet die Sicherung quasi nicht statt (wenn dort der Buchhaltungs-PC also hopps geht können die erstmal den Laden zu machen...).


    Ich dachte nun an eine Mischung aus Veeam zum sichern und dann an ein NAS um Speicher zur Verfügung zu stellen. Der Kunde wird mit Sicherheit nichts manuell machen können.


    So dachte ich entweder an eine Synology DS216+ mit 2x 2 TB oder an einen Gen8 auch mit erstmal 2x2 TB und dann mit XPEnology als System.


    Preislich sollte der Gen8 im Vorteil liegen...war es das auch? Ich selber will möglichst wenig Aufwand beim Kunden auch möchte ich nicht ständig da hinwollen. Die Daten sollten dann vom Kunden selber (unter meiner Anleitung per Fernwartung) monatlich auf eine weitere externe 2TB-Platte gesichert werden. Ich würde wenn das entsprechende Gerät als Raid1 laufen lassen.


    Kritik? Vorschläge?


    Es werden 3PCs und eine CNC-Maschine per Veeam gesichert.


    Danke im Vorraus


    g3joker

    Client 1 Hardware : MSI Z87-G43, I5-4570, 4 GB Ram (oversized aber war über :) ),Zotac NVidia GT630 (25 Watt),Thermaltake DH202 mit iMon-LCD ( 0038 ) und vdr-plugin-imon
    Software : yaVDR 0.6,sofhhddevice @ 1920x1080@50Hz
    Server Hardware : MSI Z87-G43, I7-4790, 16 GB RAM, 5x3 TB WD Red, Digibit-R1 (2 Devices)
    Software : Ubuntu 16.04 LTS mit yavdr-Paketen,virtualbox,diverse VM's


    Yoda: Dunkel die andere Seite ist...sehr dunkel!
    Obi-Wan: Mecker nicht, sondern iss endlich dein Toast ...

  • Moin,


    habe etwas aehnliches kuerzlich bei jemandem gemacht mit einer DS215+:
    - Windows Server 2012 wird per Veeam auf die DS gesichert
    - 2 Linux VMs per rsync


    Die DS hat morgens einen Cronjob laufen, der die 3 Verzeichnisse per rsync (script, das vom task scheduler des DSM gestartet wird) auf externe Laufwerke, die einmal woechentlich getauscht und ausser Haus gebracht werden, sichert. Zunaechst hatten wir USB3 Laufwerke fuer's externe Sichern im Einsatz, hier war die Performance grottig und die DS wurde ziemlich warm - ich habe dann irgendwo gelesen, dass das USB Interface der Synologies nicht wirklich der Knaller ist; nun sind eSATA Laufwerke im Einsatz, die deutlich performanter sind, aber warm wird die Kiste immer noch.


    Nach dieser Erfahrung ist der Gen8 Server besser, da ihn USB Transfers nicht so jucken sollten - allerdings nur, wenn du XPenology voll vertraust ...


    Das Script macht nichts anderes als die externe Platte zu unmounten, falls sie gemountet sein sollte (DSM mountet die automatisch beim anstecken), dann den rsync durchzufuehren und die Platte wieder abzuhaengen.


    Gruss


    /elle


    P.S.: das bei den Platten mitgelieferte eSATA Kabel musste am Steckergehaeuse auf Seiten der Synology leicht abgefraest werden, da der Stecker sonst nicht vernuenftig Kontakt bekam...



  • Hi,


    danke soweit.


    Frage mich wirklich warum die dann für so'n Teil wie ne DS215+ so viel Geld haben wollen wenn nichtmal Esata-Kabel passen...


    Vertrauen tue ixh XPEnology nicht da ich es (noch) nicht kenne. Ich nehme auch gerne andere Tips an, OpenMediaFault soll ja auch nicht das Schlechteste sein. Ich habe mir hier eine Resonanz erwartet da hier mehrere Leute auf nem Gen8 bzw Gen7 unterwegs sind...


    Ich finde nur nicht ganz das Argument für ein 2-Bay Nas 260 Euro und mehr auszugeben wo es den Gen8 für nen Hunderter weniger gibt und er rein auf dem Datenblatt schon die besseren Werte hat..


    Ich hoffe hier auf mehr Berichte!


    Gruß


    g3joker

    Client 1 Hardware : MSI Z87-G43, I5-4570, 4 GB Ram (oversized aber war über :) ),Zotac NVidia GT630 (25 Watt),Thermaltake DH202 mit iMon-LCD ( 0038 ) und vdr-plugin-imon
    Software : yaVDR 0.6,sofhhddevice @ 1920x1080@50Hz
    Server Hardware : MSI Z87-G43, I7-4790, 16 GB RAM, 5x3 TB WD Red, Digibit-R1 (2 Devices)
    Software : Ubuntu 16.04 LTS mit yavdr-Paketen,virtualbox,diverse VM's


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  • Für nur sichern, denke ich reicht auch eine schwächere Synology ;-)

    VDR1 yaVDR 0.6: Gehäuse: OrigenAE X15e Board: Giada MG-C1037-SL Grafik: GT620 CPU: Celeron 1037U Ram: 2GB DVB: CineS2 Festplatte: 2x1TB
    VDR2 yaVDR 0.6: Gehäuse: Streacom F7C Board: Zotac Z68ITX-B-E Grafik: GT430 CPU: Pentium G630 Ram: 8GB DVB: CineS2 Festplatte: 30GB mSata + 500GB 2,5
    VDR3 yaVDR 0.6: Gehäuse: HP N36L Ram: 8GB DVB: 2 x CineS2 Festplatten: 2x 1,5TB und 2x2TB
    OctopusNet V1 + Rack 4xS2 + 8xS2

  • Richtig.


    Aber warum soll ich 100 Euro mehr ausgeben wenn ein Microserver das genauso gut kann? Platz ist vorhanden, Lautstärke ist egal.


    Da würde ich das Geld lieber in eine weitere Festplatte zwecks Raid5 stecken...wenn nicht noch ein Killerargument gegen den Microserver und für die Synology kommt...

    Client 1 Hardware : MSI Z87-G43, I5-4570, 4 GB Ram (oversized aber war über :) ),Zotac NVidia GT630 (25 Watt),Thermaltake DH202 mit iMon-LCD ( 0038 ) und vdr-plugin-imon
    Software : yaVDR 0.6,sofhhddevice @ 1920x1080@50Hz
    Server Hardware : MSI Z87-G43, I7-4790, 16 GB RAM, 5x3 TB WD Red, Digibit-R1 (2 Devices)
    Software : Ubuntu 16.04 LTS mit yavdr-Paketen,virtualbox,diverse VM's


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  • Moin,


    da du Dir bereits Deine Meinung gebildet zu haben scheinst, deucht mir, Du wartest auf Argumente pro Synology. ;-)


    Ich selbst setze auch einen Gen8 unter OMV ein - inkl. 4x2TB und 1x 256GB-SSD bei 16GB und E3-1265Lv3. Die VMs inkl VDR-Server (MLD5) sowie eine einige owncloud-Instanzen für gegenseitiges externes Backup. Das Teil verbrenntt nur gemütliche 30W.


    Gruß,
    Erik.


    Bis hier hin sind wir gekommen. Auch das geht vorbei. Drei Sätze, die immer wahr sind.

  • Zum Sichern in kleinen Umgebungen würde ich ja Acronis / Acronis Server empfehlen.


    @HP Microserver: so habe auch anfangs gedacht. Klein und billig. Dann will man doch eine bessere CPU, etwas mehr Speicher, ordentliche Platten etc... Und bin damit dann so bei 1000 Euro netto gelandet.


    Aber was ich eigentlich loswerden wollte: irgendwo gespartes Geld dazu verwenden, um dieses in ein Raid 5 zu stecken halte ich für nicht sinnvoll. Viel Spaß beim wiederherstellen, wenn mit dem Raid mal was ist und der Kunde schnell Daten braucht. Prinzipiell geht dies schief, wenn die Daten wichtig sind. Bei Raid 1 nehme ich eine Platte raus, steck sie irgendwo rein, und da sind die Daten.

  • Ich bin vom gen8 weg und habe mir ein 415+ gekauft.
    Der gen8 war mir tatsächlich zu laut, brauchte zu viel Strom und er bootet lange, 3-4 Minuten, bis man Zugriff auf seine Daten hat...


    Das Synology ist ohne großen Aufwand einsatzbereit, ist dank Plugin erweiterbar und schnell übers Internet erreichbar (mit einem Top Interface).
    Ja, das kann der gen8 auch, aber nicht ootb.

    TV: Toshiba 42XV635D 42 Zoll
    AV-Receiver: Yamaha RX-V473
    VDR: YaVDR 0.6, Zotac H77-ITX-C-E (onboard Geforce GT620 512MB RAM), Intel Pentium G630T@1,6GHz, 2x 2GB RAM, 1TB Media-HDD 2,5", 30GB System-mSATA SSD, DD Cine S2 V6 -> alles verbaut im InterTech Mini ITX E-i7, PS3 Remote
    NAS: Synology DS415+, 4x 3TB Raid5

  • Ich würde zum Gen8 greifen.
    Als Software kann ich OMV durchaus empfehlen. Es läuft stabil und ist mittels Plugin-System oder auch per Docker um Zusatzfunktionen erweiterbar. Bei meinen OMV-Systemen habe ich merkwürdigerweise allerdings festgestellt, das die Transferraten über Netzwerk selten über 30 Mb/s hinaus kommen (bei GBit-LAN). Den Grund dafür habe ich bislang nicht gefunden, aber das Verhalten haben ich bei mehreren OMV-Systemen gehabt.
    Trotzdem finde ich das System gut. Installieren, etwas Konfiguration und dann läuft es einfach.


    Ich selbst nutze auf meinem großen Server Rockstor als Storage-Lösung in eine VM. Rockstor ist vergleichsweise jung und setzt auf BTRFS als Filesystem. An Basisfunktionen hat es eigentlich alles, was ein NAS braucht. Es gibt ein "Plugin-System", sog. Rockons, das eigentlich nichts anderes als die Docker-Engine ist. D.h. Rockons sind Docker-Container. Was es noch nicht als fertiges Rockon gibt, kann einfach über DockerHub von Hand nachgerüstet werden.

  • Ich würde zum Gen8 greifen.
    Als Software kann ich OMV durchaus empfehlen. Es läuft stabil und ist mittels Plugin-System oder auch per Docker um Zusatzfunktionen erweiterbar. Bei meinen OMV-Systemen habe ich merkwürdigerweise allerdings festgestellt, das die Transferraten über Netzwerk selten über 30 Mb/s hinaus kommen (bei GBit-LAN). Den Grund dafür habe ich bislang nicht gefunden, aber das Verhalten haben ich bei mehreren OMV-Systemen gehabt.
    Trotzdem finde ich das System gut. Installieren, etwas Konfiguration und dann läuft es einfach.


    Ich selbst nutze auf meinem großen Server Rockstor als Storage-Lösung in eine VM. Rockstor ist vergleichsweise jung und setzt auf BTRFS als Filesystem. An Basisfunktionen hat es eigentlich alles, was ein NAS braucht. Es gibt ein "Plugin-System", sog. Rockons, das eigentlich nichts anderes als die Docker-Engine ist. D.h. Rockons sind Docker-Container. Was es noch nicht als fertiges Rockon gibt, kann einfach über DockerHub von Hand nachgerüstet werden.


    Bei mir hatte der gen8 mit OMV und Hardware-Raid über GBit-LAN Transferraten zwischen 100-110 MB/s bei großen Dateien. Bei vielen kleinen Dateien weniger aber immer noch sehr sehr gut.
    CPU war ein Xeon verbaut.

    TV: Toshiba 42XV635D 42 Zoll
    AV-Receiver: Yamaha RX-V473
    VDR: YaVDR 0.6, Zotac H77-ITX-C-E (onboard Geforce GT620 512MB RAM), Intel Pentium G630T@1,6GHz, 2x 2GB RAM, 1TB Media-HDD 2,5", 30GB System-mSATA SSD, DD Cine S2 V6 -> alles verbaut im InterTech Mini ITX E-i7, PS3 Remote
    NAS: Synology DS415+, 4x 3TB Raid5