Ubuntu 16.04 und die geänderten Start-Scripte

  • Hallo Jungs, Ich hab kleines Problemchen und komm selber irgendwie nicht so recht drauf wie ich das lösen könnte.


    Kurze Info über die Struktur. Ich betreibe einen Server und 2 Raspberrys als Client.
    Auf dem Server läuft Ubuntu und auf den Clients Raspbian und Kodi.
    Üblicherweise bin ich bei den Installationen recht einfach vorgegangen.
    Ich hab mit apt-get install vdr das Basis-System heruntergeladen und hab mir dann noch die Build-Umgebung gezogen um den VDR selber zu bauen.
    Dann hab ich einfach die Plugins in /usr/lib/vdr/plugins kopiert und die vdr-Binary ausgetauscht und schon lief der Spaß..
    Das war vor dem Upgrade auf Ubuntu 16.04.. Jetzt funktioniert das leider nicht mehr. In dem Augenblick wo ich die Binary austausche funktioniert das starten über systemctl start vdr.service nicht mehr.
    Ich vermute mal stark das mit dem neuen Start-System zusammenhängt was irgendwie checkt das ich die Binary einfach austausche.
    Kann mir jemand evt. nen Tip geben wie ich das gefixt bekomme?


    Grüsse, PmK

  • ich hab hier mit Alexanders Unterstützung (oder Alexander mit meiner Unterstützung), Pakete für m(einen) VDR Server zusammengestellt die ich auch erfolgreich so betreibe.


    https://launchpad.net/~ckone/+archive/ubuntu/testing-vdr/+packages?field.name_filter=&field.status_filter=published&field.series_filter=xenial


    Christian

     CKone: yavdr-ansible/18.04 LTS/2.3.8/kodi18 auf Intel DH67BL, Intel Celeron G540, 2x 2GB Kingston DDR3, Zotac GT630 1GB, S2-1600, Ocz Agility 3 60GB, LG GH24NS DVD, 15.6" Selbstbau TFT, Harmony 665, CIR Selbstbau - das Ganze im Silverstone SST-SG03B
    CKtwo: yavdr-ansible/18.04 LTS/2.3.8/kodi18 auf Intel DH67BL, Intel Celeron G1610, 2x 2GB Corsair DDR3, Zotac GT630 1GB, TT S2-1600, Ocz Vertex 2 50 GB, 92 Kanal Seduatmo, Harmony 665, atric USB
    PowerEdge: Ubuntu Server 16.04 LTS / VDR 2.3.8 auf Dell PowerEdge T20, Xeon E3-1225 v3, 16GB ECC DDR3, 2x Cine S2 V6 mit Duoflex, Samsung 840 EVO 120GB, 3x WD Red WD30EFRX 3TB in SW Raid5

  • Einfach mal in die rules bzw. Make.config des Original-Paketes schauen, da ist bestimmt was mit systemd gesetzt.
    Welche Version ist denn im Repository und welche nutzt du?


    Wenn es nur um Plugins geht, die meistens kann man out-of-tree wunderbar kompilieren und per "make install" installieren. Dann noch die Pakete auf hold setzen, damit sie nicht überschrieben werden und gut ist.


    Lars

  • Die Hälfte ausm Repo zu ziehen und die andere Hälfte irgendwie von Hand reinzukneten, kann ja auch nicht die Lösung sein.
    Entweder Fisch oder Fleisch.
    Wenn ich das so lese, ist mir die "Migration" auf 16.04 schon jetzt ein Gräuel. Wobei ich es bei den LTS bislang immer so gehandhabt hatte, das System komplett neu aufzusetzen. Gute Gelegenheit, alte Zöpfe abzuschneiden oder den Ballast irgendwelcher Versuche loszuwerden. Bis dann wieder alles halbwegs so läuft wie vorher, vergeht auch gern mal ein Wochenende.
    In der Make.config steht nix von systemd.
    Ich baue mein VDR (headless) eigentlich immer aus den Sourcen. Unter 14.04 musste ich vorher immer noch libtnt und cxxtools bauen. Das Startscript habe ich bislang immer von LTS zu LTS mitgeschleppt. Was ist denn jetzt zu beachten?

    VDR 2.2.0, PMS mit PlexVDR, XML-API+VDR Client
    Ubuntu 16.04 64bit
    alles 'headless' auf Intel(R) Core(TM) i5-4440 CPU @ 3.10GHz, 8GB RAM, 5 x 3TB im RAID5 (12TB)
    zzgl. diverse SH4 Sat-Boxen mit NeutrinoMP

  • Wie gesagt: frische Xenial Installation ohne viel Gefummel aktuell mit meinen Paketen:


    ich hab hier mit Alexanders Unterstützung (oder Alexander mit meiner Unterstützung), Pakete für m(einen) VDR Server zusammengestellt die ich auch erfolgreich so betreibe.


    https://launchpad.net/~ckone/+archive/ubuntu/testing-vdr/+packages?field.name_filter=&field.status_filter=published&field.series_filter=xenial


    Christian


    oder mit denen von Alexander: https://launchpad.net/~seahawk1986-hotmail/+archive/ubuntu/vdr-new/+packages?field.name_filter=&field.status_filter=published&field.series_filter=xenial


    sollte alles bei sein was man für einen headless Server benötigt, anonsten kurze Info.


    Christian

     CKone: yavdr-ansible/18.04 LTS/2.3.8/kodi18 auf Intel DH67BL, Intel Celeron G540, 2x 2GB Kingston DDR3, Zotac GT630 1GB, S2-1600, Ocz Agility 3 60GB, LG GH24NS DVD, 15.6" Selbstbau TFT, Harmony 665, CIR Selbstbau - das Ganze im Silverstone SST-SG03B
    CKtwo: yavdr-ansible/18.04 LTS/2.3.8/kodi18 auf Intel DH67BL, Intel Celeron G1610, 2x 2GB Corsair DDR3, Zotac GT630 1GB, TT S2-1600, Ocz Vertex 2 50 GB, 92 Kanal Seduatmo, Harmony 665, atric USB
    PowerEdge: Ubuntu Server 16.04 LTS / VDR 2.3.8 auf Dell PowerEdge T20, Xeon E3-1225 v3, 16GB ECC DDR3, 2x Cine S2 V6 mit Duoflex, Samsung 840 EVO 120GB, 3x WD Red WD30EFRX 3TB in SW Raid5

  • Wenn du unter Ubuntu 16.04 den VDR mit Systemd-Unterstützung bauen willst (SDNOTIFY = 1 in der Make.config) musst du das Makefile anpassen, weil die Header in ein anderes Paket umgezogen sind:


    Wenn das Startskript für SysVinit ist, kannst du das mitziehen und über den Kompatibilitätslayer von Systemd nutzen, ansonsten kann man sich mit der ARGSDIR-Konfiguration einiges an Skripterei sparen und eine minimale Systemd-Service Datei schreiben, wie das auch in den offiziellen VDR-Paketen für Ubuntu und Debian genutzt wird: https://anonscm.debian.org/cgi…t/tree/debian/vdr.service

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Für mich ist das seit Jahren auf dem Server und auch auf dem Rapsberry eine wirklich sehr schnelle Möglichkeit einen Client/Server aufzusetzen UND ihn dann auch mit Plugins so auszustatten wie ich das gerne hätte.
    Normalerweise hat das bis jetzt auch mehrere Ubuntu-Versionen wunderbar geklappt. Nur bei der jetzigen sind wohl doch einige Änderungen drin die meine angepassten Startskripte nicht so richtig mitmachen wollten..


    Ist auf jedenfall eher Quick and Dirty aber wenn ich sehe was manche Tutorials für einen Aufwand machen bin ich da in 1/3 der Zeit auch am Ziel..
    Mitlerweile funktioniert auch alles wieder wie es soll.