VDR verzögert herunterfahren

  • Unter dem aktuellen Debian/Jessie wird das herunterfahren/neu starten durch den VDR verzögert.
    Dies geschieht sowohl unter KDE, sowie XFCE (mit KDM bzw. LightDM).
    Beende ich den VDR bevor ich den Rechner herunterfahre, so geht dies sehr schnell.
    Für die Init-Prozesse wird der systemd benutzt.
    Meine Frage: Wie bekomme ich (automatisch) den VDR beendet, bevor der Displaymanager beendet wird?
    Ich habe (noch) keine Ahnung vom systemd.


    Das ganze passiert mit eTobi's VDR (http://e-tobi.net).


  • Das hatte ich neulich auch mal. Mir wurde dann geholfen: Softhddevice detachen.
    Das muss für dem Beenden des X-Servers geschehen, sonst verzögert sich der Shutdown.


    Gruß
    Stefan

  • Danke für den Hinweis. Jedoch habe ich tatsächlich noch einem Röhrenfernseher an der guten alten Hauppauge WinTV Nexus laufen.
    Das Softdevice nutze ich nicht (bei mir das dvbsddevice plugin). Ich denke, dass man am systemd script etwas ändern muss.
    Wenn ich den Rechner (per graphischer Oberfläche) neu starte oder herunterfahre ohne den VDR vorher zu beenden, dann dauert das Beenden bis zur Watchdogzeit.

  • Habe es durch 'Try and error' rausgefunden.
    Der entscheidende Eintrag lautet:


    ExecStop=/usr/bin/killall -SIGTERM /usr/bin/vdr


    Hier nun mein systemd file (/lib/systemd/system/vdr.service)


  • Der vorhergehende Vorschlag funktioniert doch nicht.
    Nach einigem Lesen und Ausprobieren habe ich nun mein "perfektes" systemd startscript für den VDR :]


    /lib/systemd/system/vdr.service


    /etc/vdr/conf.d/00-vdr.conf


    /etc/rsyslog.d/30-local6-vdr.conf


    Dank der SSD fährt der Rechner jetzt extrem schnell herunter.

  • Nach dem ganzen Gefummel habe ich nun rausbekommen, dass die Verzögerung am lircd liegt.