Wetek Play OPENELEC Nand Installation - einige Fragen

  • Guten Abend,


    Ich habe mich vor einigen Tagen für einen Wechsel vom Raspberry Pi2 zur Wetek Play entschieden.
    Ich hatte mich bewusst für die Play Variante entschieden da mich die Option zum Android angesprochen hat.
    Nun war mein Android Erlebnis auf der Wetek wohl eher ernüchternd und nun will ich das System auf dem Gerät loswerden und OPENELEC nativ installieren.


    Nun kamen mir hierzu einige Fragen:


    - Reichen die 4GB Nand in der Regel für OE mit einigen Plugins aus oder werde ich relativ schnell Speicherprobleme haben?


    - wird das Android System bei einer Nand Installation komplett gelöscht oder bleiben irgendwo ungewollte Reste?


    - ist die Performance im Nand besser?


    - kann ich nach einer Nand Installation den unteren internen USB Stecker (scheinbar eine Art Kopierschutz auf hardwarebasis) entfernen oder wird dieser vom System noch benötigt. ( der RF Remote Stecker hat bereits einem großem USB Stick Platz gemacht ... Das verursachte bisher keine Probleme)


    Wäre Toll wenn mir jemand das eine oder andere beantworten könnte.

  • Hallo Tim35p07,


    meine Erfahrungen mit der WETEK Play bzgl. Android waren zu Deinen sehr ähnlich.

    Quote

    - Reichen die 4GB Nand in der Regel für OE mit einigen Plugins aus oder werde ich relativ schnell Speicherprobleme haben?

    Ja, die 4 GB NAND reichen für eine OpenElec-Installation. Beim Kauf der WETEK Play OpenElec-Edition ist ja bereits OpenElec statt Android im NAND im Auslieferungszustand vorinstalliert.

    Quote

    - wird das Android System bei einer Nand Installation komplett gelöscht oder bleiben irgendwo ungewollte Reste?

    Vom Android selbst bleibt nichts ungewolltes übrig.

    Quote

    - ist die Performance im Nand besser?

    Wenn Du die Gesamtperformance meinst, ist der Unterschied zw. NAND und SD-Card-Betrieb kaum feststellbar. Hängt natürlich auch mit der verwendeten SD-Card zusammen. Da müsste ich aber einmal die Stoppuhr zücken und den Bootvorgang von OpenElec 6 aus dem NAND und von der SD-Card vergleichen.



    Mein Tipp:


    Ich habe die WETEK Play bei mir mit unterschiedlichen Images (OpenElec, Android, Enigma2 (OpenATV, pb-nigma, MLD, ...) getestet / im Einsatz.


    Möchte man nur OpenElec auf der Box betrieben, lohnt sich die Installation auf das NAND, denn dann hat man den freien SD-Kartenslot (auf der Seite) zur Verfügung.
    Möchte man hingegen unterschiedliche Images auf der Box ausprobieren/betreiben bzw. grundsätzlich ein Image von der SD-Card booten, kommt man derzeit nicht um die Installation des Android-Images ins NAND herum. Grund hierfür ist, dass der Bootloader von OE 6.0 derzeit das Booten von einer SD-Card nicht unterstützt. Besitzer einer WETEK-Play OpenElec Edition mit installiertem OE 6 im NAND, die beispielsweise openATV (derzeit nur als SD-CARD-Image verfügbar) einsetzen möchten, müssen das Android-Image ins NAND aufspielen, damit das openATV-SD-Card-Image ordnungsgemäß booten kann.
    Daher würde ich Dir empfehlen, das Android-Image im NAND zu belassen und das OE 6 bzw. alternative Images auf der SD-Card zu betreiben - außer Du benötigst unbedingt einen freien seitlichen SD-Card-Slot.


    Meine persönlichen Erfahrungen aus diversen Image-Tests der letzten Wochen:
    OpenATV eignet sich derzeit sehr gut als Enigma2-basierter SAT-Receiver
    MLD 5.0 eignet sich derzeit sehr gut als VDR-basierter Headless-Backend-Receiver (ohne TV-Ausgabe - am Ausgabe-Plugin wird derzeit noch entwickelt) - zB. als Headless-VDR-Streamingserver in Kombination mit Raspi-VDR-Streaming-Clients für die TV-Wiedergabe.


    LG,
    Martin

  • nun bin ich wirklich penibel nach Anleitung vorgegangen und trotzdem muss was schiefgegangen sein.


    https://kodi.wiki/view/WeTek_P…nstallation_to_NAND_Flash


    Leider tat sich nach den 7 Sekunden nichts (TV Bleibt Schwarz) und was noch schlimmer ist die Box macht nun Garnichts mehr.



    Bin für jede Hilfe dankbar



    //EDIT: Habe nun die Recovery von Wetek versucht durchzuführen

    http://s3-eu-west-1.amazonaws.com/static.wetek.com/storage/tutorial/pdf/54988470-afec-4dbf-81a0-0e7a25fc7e5d-WeTekPlayHowtounbrickorrecoverWeTekPlay.pdf

    Im grunde ja die selbe Prozedur wie bei einer NAND Installation von OE, leider bleibt auch hier der TV schwarz

  • Hallo,


    selbst wenn Du das WETEK Manual Recovery Image gemäß Anleitung auf die SD-Card schreibst und wie in der Anleitung die Box mit eingelegter SD-Card und gedrücktem RESET-Button an das Netzteil hängst, bootet das Ding nicht mehr in den Recovery-Modus?


    LG,
    Martin

  • Also wenn überhaupt keine Anzeige ersichtlich ist, dann sieht es wohl so aus, dass Du die Box gekillt hast. ;(
    Jetzt wäre noch interessant, ob man evtl. noch etwas über die serielle Console machen kann. Aber da bin ich im Moment überfragt - sorry.

  • Die Befürchtung habe ich :( Nunja erfahrungsgemäß gibt's bei Softwarebricks meistens irgendwo ne Hintertür, werd jetzt mal weiterforschen und mal sehen vllt meldet sich ja jemand der das selbe Problem mal hatte u des Rätsels Lösung kennt, hab inzwischen schon nen artikel entdeckt wo jmnd das selbe Bzw ein ähnliches Problem hatte, leider bin ich dem Englischem nur bedingt mächtig x)


    //EDIT: werde nach Feierabend mal noch diese Methode testen
    http://wetekforums.com/v/index…/howto-unbrick-wetek-play



    Liest sich vielversprechend, hoffe das funktioniert

  • Mein zweiter Versuch der Nand Installation gelang nun auf Anhieb. Habe mittlerweile auch versucht das Gerät ohne den USB Token zu betreiben, leider bootet das Gerät so nur bis zu Wetek | Openelec screen und macht dann nix mehr.


    Es scheint also als benötigt die Wetek diesen Token auch wenn von der Weteksoftware (diese der ja scheinbar schützt) nichts mehr vorhanden ist.

  • Meines Wissens ist der "USB-Token" der Empfänger der Fernbedienung (alles per Funk, bis auf ein- und ausschalten)
    siehe: hier

  • Meines Wissens ist der "USB-Token" der Empfänger der Fernbedienung (alles per Funk, bis auf ein- und ausschalten)
    siehe: hier


    Meines Wissens nach ist der USB-Token ein Dongle der von einem Wetek-Kernelmodul abgefragt wird, um sicherzustellen, dass die Software nicht auf Clones ausgeführt wird. Die Fernbedienung ist in einem 2. USB-Stick.
    Bei der OpenELEC-Edition der Play ist dieser Dongle auf das Mainboard gewandert.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
    Samsung UE55H6470

  • Habe es mit Hilfe dieser Anleitung nun hinbekommen http://wetekforums.com/v/index…ery-from-microsd-possible


    War wohl eher eine Glückssache weil ich keine Möglichkeit hatte via Serial Debug mögliche Fehler auszulesen


    Hast Du also recovern können, ohne die Befehle in der seriellen Konsole einzugeben, kann das auch gehen? Hast Du aber dennoch Pins 5 und 6 aus Pic2.jpg kurzgeschaltet während des Bootvorgangs?


    Suche dringend nach der Möglichkeit bei einem Freund eine gebrickte Wetek Play zu recovern (schwarzer Bildschirm, nicht mal Bootlogo, nachdem versucht wurde, ein E2 Image ins NAND zu flashen).



    Cheers,
    Lucian


    8)


    Gentoo overlay mit VDR (und nicht nur) ebuilds, vdrcm, GLCDprocDriver

  • Kann ich mich hier kurz mal anhängen? Geht auch um einen NAND Install....


    Gebrickt ist meine Wetek Play OpenElec Edition nicht... aber irgendwie bin ich zu blöd den Neuinstall zu machen....


    Ich poste hier mal meinen Eintrag im Wetek Forum:




    Ich weiß echt nich was ich falsch mache... Kann mir hier vielleicht jemand sagen wie das "richtig" geht? Das Video sieht eigentlich richtig einfach aus....


  • Für den Fall das einer das gleiche Problem haben sollte...


    Hat dann funktioniert mit einer 32 GB SD Karte statt der vorher verwendeten 64 GB und in FAT32 formatiert statt vorher in exFAT.


    Ob die 64 er mit FAT32 formatiert funktioniert hätte habe ich nicht getestet.