Qemu PCIe durchreichen Ubuntu klappt nicht

  • so langsam bin ich mit meinem Latein am Ende und benötige eure Hilfe.


    Ich habe einen lauffähigen Server mit VDR auf Basis von Ubuntu 14.04 -Server. Nun möchte ich meinen lauffähigen VDR umbauen auf Virtualisierung. Installiert habe ich qemu-kvm. Bisher ist es mir gelungen eine VM aufzubauen welche auch startet. Nun fehlt mir nur noch das Durchreichen der DVB-Karte. Hier habe ich eine PCIe Terratec Cinergy 2400i DT.
    auf dem Server habe ich bereits das Mdul ngene auf die Blacklist gesetzt und das Modul wird auch nicht geladen. Somit sollte die Pci-Karte der VM übergeben werden können.
    Achja als Motherboard habe ich ein Asrock Q1900-ITX verbaut. Dieses sollte nach meinen Analysen auch VT-D unterstützen. Das Feature ist im Bios auch aktiviert.
    Wenn ich jedoch nun meiner VM die PCI-Karte als zusätzliches Gerät im Virt-manager hinzufüge startet die VM nicht mehr mit dem Hinweis:

    Code
    1. host doesn't support passthrough of host PCI devices


    bei meiner Such eim Internet bin ich darauf gestossen das im grub noch etwas eingestellt werden muss "intel_iommu=on pcie_aspm=force". Dieses brachte aber auch kein lauffähiges Ergebnis zustande.
    Was muss ich tun um meine PCIe-Karte an die VM übergeben zu können?
    Welche Informationen werden noch benötigt?


    danke Gabor

  • Achja als Motherboard habe ich ein Asrock Q1900-ITX verbaut. Dieses sollte nach meinen Analysen auch VT-D unterstützen. Das Feature ist im Bios auch aktiviert.

    Bist du dir da sicher? Laut der Intel-Seite kann der Celeron J1900 nur VT-x aber kein VT-d: http://ark.intel.com/de/products/78867/

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Hi


    also ich hab hier 2 Asrock Q1900-ITX und hab da noch nix von VT-D im bios gesehen.
    Mich würde jetzt echt interessieren wo du die Einstellung gefunden hast und welche Bios-Version auf dem Board ist?

    Gruß MegaX


  • zunächst erstmal vielen Dank für die Antworten. Da bin ich wohl einer Fehlinformation aufgesessen. Also VT-D geht nicht. Welche Möglichkeit habe ich nun eine DVB-Karte innerhalb der VM zum Laufen zu bekommen? geht es überhaupt mit PCI-Karten oder würde es mit einer USB-Karte klappen?
    Welche Möglichkeiten habe ich oder muss ich mich von meiner Idee komplett verabchieden?


    Gabor

  • Ich wollte mal wieder den VDR aktualisieren oder irgendein Plugin dazufügen und danach lief gar nichts mehr. Und das natürlich zu der Zeit wo gerade für den Chef im Haus etwas aufgenommen werden sollte.
    Auf die Dauer wollte ich vom selber zusammenstellen und kompilieren wegkommen und mich auf eine fast-fertig Distribution stürzen. Leider war es bei meinen schnellen Test nicht gelungen die DVB-Karte zum Laufen zu bekommen, obwohl diese auf meinem Ubuntu läuft.
    Am Besten/schnellsten gefiel mir das niedlich kleine MLD.
    Da mein Server aber auch noch weitere Dienste bereitstellt und ich nicht alles unter MLD eingebunden bekomme, dachte ich mir im Sinne eines schnellen Fallbacks auf ein lauffähige Version plus die einfache Möglichkeit eine neue Version erst ausprobieren zu können, wäre die Virtualisierung das Beste.
    Ich habe MLD auch innerhalb der VM zum Laufen gebracht nur halt ohne DVB-Karte.
    Eine Möglichkeit wären noch die Sundtek-DVB-Karte. Da habe ich dann aber nur einen Tuner.
    Vielleicht muss ich mir auch nochmal Docker anschauen was man hier so alles machen kann.


    gabor

  • Welche Möglichkeit habe ich nun eine DVB-Karte innerhalb der VM zum Laufen zu bekommen? geht es überhaupt mit PCI-Karten oder würde es mit einer USB-Karte klappen?
    Welche Möglichkeiten habe ich oder muss ich mich von meiner Idee komplett verabchieden?



    Zum Durchreichen von PCI/ PCIe bei Qemu/KVM brauchst du auf jeden Fall VT-D. Mit Xen sollte das durchreichen von PCI/PCIe auch ohne VT-D funktionieren. Ich habe früher mit Xen selber lange eine virtuelle Maschine benutzt auf der eine DVB-C PCI Karte durchgereicht wurde und das Mainboard kein VT-D unterstützt hatte. Die Konstellation mit Xen hatte für das Host System aber auch immer ein paar Nachteile so das ich von dieser Lösung weg bin.


    Gruß dile