[es gibt jetzt offizielle binaries] cle4vdr für Ubuntu 64 bit kompilieren

  • Hallo,


    Auf der Suche nach einem Editor für die channels.conf, der auf Linux laufen soll, bin ich auf den cle4vdr gestoßen:


    Auf der Seite, die ich im vorausgehenden Satz verlinkt habe, befinden sich ein 32 bit Binary und ein Quellpaket.


    Folglich wollte ich das Programm für ein 64 bit Ubuntu kompilieren. Im Quellpaket befinden sich jedoch kein autogen.sh/makefile und keine *.c Dateien.


    Könnte jemand mir bitte sagen, ob das Quellpaket in Ordnung ist, welche Programmiersprache es ist und gegenbenenfalls wie man es kompilieren kann, falls es nicht kompliziert ist?


    Oder weiß vielleicht jemand wo ich ein fertiges 64 bit Binary finden kann?


    MfG


    Ludi

  • Könnte jemand mir bitte sagen, ... , welche Programmiersprache es ist


    Das ist Pascal.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
    Samsung UE55H6470

  • Nicht allgemein pascal, sondern Lazarus; d.h. eine objektorientierte Sprache auf Basis von FreePascal.
    Die komplette Entwicklungsumgebung ist open-source und erinnert stark an Borlands Delphi 4..6.
    [Blocked Image: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Lazarus_0.9.7.png]


    http://de.wikipedia.org/wiki/Lazarus_(Entwicklungsumgebung)


    Allerdings wird die Installation mehr Zeit in Anspruch nehmen als das simple Sortieren deiner Kanäle.

  • Hallo,

    Allerdings wird die Installation mehr Zeit in Anspruch nehmen als das simple Sortieren deiner Kanäle.

    Danke für die Erläuterungen und insbesondere für den Hinweis, über den Zeitanspruch der Installation der Entwicklerumgbung.


    Ich werde die channels.conf wahrscheinlich weiter manuell editieren.


    MfG


    Ludi

  • Moin,


    also es besteht durchaus auch die Möglichkeit, den Autor selbst in so einem Fall zu kontaktieren. Nur so kann man mögliche Fehler beheben.iMehl Adresse steht auf der Seite, im Quellcode und im Programm (wenn's denn läuft ;) ).
    Hast du denn überhaupt versucht, ob das Programm bei dir läuft? Es muss ja nicht alles gleich für 64Bit kompiliert werden.


    Lazarus befindet sich in den Ubuntu-Paketquellen und benötigt keine 5 Minuten für die Installation.


    Gruß
    Alex

  • Hast du denn überhaupt versucht, ob das Programm bei dir läuft? Es muss ja nicht alles gleich für 64Bit kompiliert werden.

    Ich habe kurz versucht, die notwendigen 32 bit libraries auf meinem 64 bit System zu installieren; nachdem ich die 4 ersten installiert hatte, war für die Installation der fünften größere Änderungen in meinem System notwendig: einiges musste deinstalliert werden und eine Terminalseite voll von 32 Packeten mussten installiert werden. Folglich habe ich es sein lassen.


    Was Lazarus angeht: Auch wenn die Installation rasch von statten geht, weiß ich nicht ob ich mich später darin zurecht finden werde. Dann gehe ich lieber den Weg einer VM mit einem 32 bit Ubuntu.


    Alex: Bist du vielleicht der Autor von cle? (Dein Pseudo und der Name des Programms bringen mich zu dieser Frage.)


    MfG

  • Hi Alex,



    Hast du denn überhaupt versucht, ob das Programm bei dir läuft? Es muss ja nicht alles gleich für 64Bit kompiliert werden.


    hatte es auch schomal unter "Ubuntu Trusty 64Bit" versucht. ...ist schon etwas her.

    Code
    1. cle4vdr: error while loading shared libraries: libgdk_pixbuf-2.0.so.0: cannot open shared object file: No such file or directory


    " libgdk_pixbuf-2.0.so.0" wird in "/usr/lib" erwartet, liegt aber in "/usr/lib/x86_64-linux-gnu" Symlink erstellt Lib wird gefunden.
    Ausgabe ->

    Code
    1. cle4vdr: error while loading shared libraries: libgdk_pixbuf-2.0.so.0: wrong ELF class: ELFCLASS64


    "cle4vdr" aus "cle4vdr.0.5.3-gtk2.tar.gz" läuft nicht unter 64Bit -> ELFCLASS64


    Gruss
    Wolfgang

  • "cle4vdr" aus "cle4vdr.0.5.3-gtk2.tar.gz" läuft nicht unter 64Bit -> ELFCLASS64


    Du bräuchtest hier ja auch die 32bit Lib, nicht die aus x86_64.
    Theoretisch sollte das Programm funktionieren, wenn die passenden Libs nachinstalliert werden, evtl reicht schon ein

    Code
    1. sudo apt-get install libgdk-pixbuf2.0-0:i386 libgtk2.0-0:i386
    VDR
  • Hi,


    Theoretisch sollte das Programm funktionieren, wenn die passenden Libs nachinstalliert werden, evtl reicht schon ein

    Code
    1. sudo apt-get install libgdk-pixbuf2.0-0:i386 libgtk2.0-0:i386


    ..hatte ich mir auch schon überlegt :]


    ... da kann ich mir auch gleich "wine" installieren und das Win-Paket benutzen.


    Gruss
    Wolfgang

  • Abend,


    ok, danke für die Informationen.
    Ich teste immer unter 4 verschiedenen Distributionen + Win7, so wie's aussieht wird da noch die eine oder andere 64Bit Version dazukommen müssen (sobald Platz freigeschaufelt ist ;) ).


    Gruß
    Alex

  • Hab es mal für 64 bit gebaut,

    Ich auch, trotzdem danke.
    Kurz getestet hab ich unter einem jungfräulichen Kubuntu 14.04 (64), was aber nicht heißt, dass es in den Untiefen der Linux'schen Libraries nicht anderweitig haken wird.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass es bei den Kubuntu Voreinstellungen für die Arbeitsflächen Effekte (kde) zu eher unerwünschten Effekten kommen kann ("Eltern Fenster abdunkeln"). Da das nur bei der gtk-Version auftritt, hab ich beide Versionen nochmal für QT gebaut und hochgeladen. Die Arbeitsflächen Effekte lassen sich aber auch leicht gewinnbringend abschalten ;)


    Viel Spaß
    Alex

  • Vielen Dank für die 64 bit Versionen von cle4vdr unter Linux.

    Kurz getestet hab ich unter einem jungfräulichen Kubuntu 14.04 (64), was aber nicht heißt, dass es in den Untiefen der Linux'schen Libraries nicht anderweitig haken wird.

    Ich habe jetzt kurz beide Versionen auf einem Ubuntu utopic 64 bit probiert (Ich habe ein paar Sender verschoben und frisch gespeichert.)


    Die GTK Version lief auf Anhieb, für die Qt Version musste ich noch libqt4pas5 installieren. (Es ist kein jungfräuliches System; es kann sein, dass auf einem jungfräulichen System mehr installiert werden muss.)


    Ich habe in den paar Minuten des Tests keine Problem gesehen, außer vielleicht: Als ich die Datei in dem Editor namens gedit öffnen wollte, musste ich diesen auf ISO-8859-15 stellen. Wäre UTF-8 nicht besser als Speicherformat der channels.conf?


    Ich werde im folgenden den Titel des Threads wieder anpassen.


    MfG


    Ludi

  • Wäre UTF-8 nicht besser als Speicherformat der channels.conf?

    Für mich ist der ganze UTF-8 Krempel ein rotes Tuch. Bei mir sieht es z.B. so aus: Eine von vdr gespeicherte (!) channels.conf wird im Editor als 8859-15 angezeigt. Umlaute z.B. werden allerdings nicht lesbar dargestellt. Schalte ich manuell auf UTF-8 sind die Umlaute zwar Umlaute, der Editor meckert allerdings, dass er nicht darstellbare Zeichen entdeckt hat und schaltet auf nur-lesen-Modus. Da halte ich mich doch lieber raus ...


    Gruß
    Alex