VDR/NAS Kombination oder separat

  • Hallo,


    ich wollte Euch mal um Rat fragen. Ich habe meinem Vater kürzlich meinen alten Plasma TV geschenkt da ich mir einen Beamer gegönnt habe. Da er vorher noch alles in SD hatte, habe ich ihm einen HTPC mit OpenELEC gebaut. In diesen HTPC ist eine meiner zwei Sat-Karten geflossen. Jetzt habe ich in meinem HTPC nur noch eine Sat-Karte, so dass ich keine Aufnahmen tätigen kann wenn ich TV schaue. In meinem HTPC sind auch noch 4x2TB Festplatten mit Aufnahmen vorhanden. Nun habe ich mir überlegt, dass ich das alles dezentral auf einem Server laufen lasse und meinem Vater und mir nur noch zwei Clients hinstelle. An der Satellitenanlage habe ich ein Quadro LNB. Ich könnte mir also eine Quad-Sat-Karte oder ein ausbaufähiges PCI-E Modul von DD kaufen.


    Wie bekomm ich das alles unter einen Hut oder soll ich besser zwei Server bauen? Einen NAS und einen für VDR? Als Clients wieder die Selbstbaurechner oder gibt es da fertige Lösungen? Benutzt einer von Euch diese TV-Boxen mit ARM-Prozessor und Android drauf? Ich nutze zum Filme und Live-TV schauen XBMC und mein Vater hat sich auch schon daran gewöhnt :)


    Ich freue mich über Eure Antworten.


    Gruß, Till

  • Kuckst du meine Hardware.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
    Samsung UE55H6470

  • Alles klar, Du nutzt also einen Server und die Z-Box als Client. Hast Du das alles auf dem UbuntuServer am laufen? Oder virtualisierst Du mehrere OS auf deinem Server? Ich hatte mir sonst überlegt YAVDR und OpenMediaVault parallel laufen zu lassen. Aber da betrete ich totales Neuland, ich habe vorher noch nie etwas mit Virtualisierung alla ESXi und Co zu tun gehabt.

  • Wozu sollte die Virtualisierung in dem Fall gut sein?


    Gerald


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  • Um zwei voneinander getrennte Betriebssysteme zu nutzen. Ich habe mal versucht mit Debian und UbuntuServer einen "All in one" Server aufzusetzen und habe dieses Vorhaben irgendwann entnervt aufgegeben, da sich ständig irgendwelche Paket-Quellen gebissen haben oder Configs die sich nach der Installation von einem neuen Paket geändert hatten und nicht mehr zum VDR passten usw.


    Mit einer virtuellen Maschine habe ich die Hoffnung, dass ich endlich alles unter einen Hut bekomme, und wenn mal ein Update des VDR´s nicht klappt, muß eben nur der neu aufgesetzt werden, während der NAS und evtl. sonstige Dienste noch ihre Arbeit verrichten.


    Aber wie gesagt ich habe absolut keine Ahnung vom Virtualisieren ;) Evtl. sollte ich mich einfach mal daran probieren.

  • Yavdr baut auf Ubuntu auf. Es ist also kein Problem die Yavdr-Pakete unter Ubuntu-Server zu benutzen. Es gibt also keinen Grund für zwei. Betriebssysteme.


    Gerald


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  • Wie gesagt, ich habe das schon durch und keine guten Erfahrungen damit gemacht.


    Nein, das hast du nicht. Du hast von debian gesprochen. Ich weiß wovon ich rede. Ich habe yavdr gemacht, also sprech mir nicht meine Kompetenz ab.


    Gerald


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  • Ich weiß wovon ich rede. Ich habe yavdr gemacht, also sprech mir nicht meine Kompetenz ab.


    lass ihm doch seine Meinung.


    Ich kann aber weder bei Debian noch Ubuntu einen Grund sehen, warum sich bei VDR+NAS "ständig irgendwelche Paket-Quellen beisen sollten". Die meisten NAS-Funktionen sollten doch in den normalen Quellen bereits enthalten sein.
    Naja, dazu müßte man wohl dann näheres wissen (eine Glaskugel hat hier keiner) und tiefer bei Debian/Ubuntu drin stecken als ich.

    Dirk


  • Nein, das hast du nicht. Du hast von debian gesprochen. Ich weiß wovon ich rede. Ich habe yavdr gemacht, also sprech mir nicht meine Kompetenz ab.


    Gerald


    Gerald, ich habe doch nur gesagt das ich es nicht hinbekommen habe. Ich habe ja nicht behauptet das es nicht geht, also fühl Dich bitte nicht angegriffen. Ich hatte wie gesagt das Ganze schon mit Debian und den Quellen von E-Tobi und mit Ubuntu mit den Quellen von YAVDR probiert. Es war dann z.B. das Problem, dass ich das VDR-Plugin-XVDR benutzen will, dieses gab es aber nicht für jeweilige VDR-Version und ich musste es direkt kompilieren. Dabei haben sich wie gesagt Probleme mit Paket-Quellen ergeben. Es waren halt immer Kleinigkeiten an denen ich gescheitert bin.


    Gruß, Till

  • Virtualisierung hilft da aber kein Zentimeter weiter und für die XBMC-Plugins habe ich für Gotham extra ein separates PPA angelegt. Es gibt keinen Grund selbst zu kompilieren. Mein Server ist der beste Beweis.


    Dirk : Von mir aus kann er machen was er will, aber ich lasse meinen Vorschlag nicht grundlos schlecht machen.


    Gerald


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  • aber ich lasse meinen Vorschlag nicht grundlos schlecht machen.

    Naja, so ganz ohne bist Du ja auch nicht, bei "der Verteufelung" von virtualisierten Servern. Du hast Deine Vorlieben, die andere halt nicht teilen, das musst Du eben auch akzeptieren.


    deep-thought


    Es gibt hier sehr viele Wege die nach Rom führen, virtualisiert oder nicht, eingebaute DVB Karten oder auch nicht. yaVDR als Server kann man machen, muss man nicht, weil man auf dem Server ja etliches gar nicht benutzt, sondern nur den VDR als Service benötigt.


    Im Prinzip würde ein Ubuntu Server als Basis genügen, VDR mit dem nötigsten drauf (streamdev-server) als VDR Server oder auch tvheadend als Service für Deine OpenELEC Clients. NFS/CIFS würde problemlos parallel noch mitlaufen, alles ohne Virtualisierung. DVB Devices kannst Du einbauen oder aber auch eine SAT>IP Box nutzen.


    Virtualisierung mit XenServer wäre natürlich auch möglich, benötigt keine VT-d fähig Hardware um DVB Karten in Linux PVs zu virtualisieren. Bei ESXi free kommt man ohne nicht klar, wie auch bei HVMs auf XenServer, die man für Windows benötigt, sollte man virtualisieren wollen. Für Linux PVs bräuchte man noch nicht mal VT-x bei Xen, aber wiederum für HVMs bzw. ESXi free. Vorteil hier man kann schnell mal heterogene Testumgebungen aufbauen ...


    Regards
    fnu

    HowTo: APT pinning

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  • Naja, so ganz ohne bist Du ja auch nicht, bei "der Verteufelung" von virtualisierten Servern. Du hast Deine Vorlieben, die andere halt nicht teilen, das musst Du eben auch akzeptieren.


    Nein überhaupt nicht, ich setze Virtualisierung ja selber ein, aber eben nur da wo es Sinn macht.

    Du hast Deine Vorlieben, die andere halt nicht teilen, das musst Du eben auch akzeptieren.


    Na sicher akzeptiere ich das. Ich akzeptiere es aber nicht, wenn mir jemand sagt, mein Vorschlag ginge nur mit Virtualisierung, wenn ich doch genau weiß, dass dem nicht so ist.
    Der OP hatte in der Vergangenheit sicher Probleme mit nicht zusammenpassenden Paketen aus verschiedenen Quellen. Eine virtuelle Maschine löst das Problem nicht, sondern verlagert es nur und schafft eventuell neue Probleme dazu.


    Ihr kommt mir immer ein bisschen so vor wie der Handwerker der so stolz auf seine Kettensäge ist, dass er völlig übersieht, dass man einen Nagel für ein Bild besser mit einem Hammer als mit dem neuen Spielzeug in die Wand schlägt.


    Gerald


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  • Quote

    Nein überhaupt nicht, ich setze Virtualisierung ja selber ein, aber eben nur da wo es Sinn macht.


    Ich hatte die Frage nach der Virtualisierung so verstanden, dass man VDR und NAS trennen wollte, weil


    Mit einer virtuellen Maschine habe ich die Hoffnung, dass ich endlich alles unter einen Hut bekomme, und wenn mal ein Update des VDR´s nicht klappt, muß eben nur der neu aufgesetzt werden, während der NAS und evtl. sonstige Dienste noch ihre Arbeit verrichten.

    Den Ansatz (Trennung VDR und NAS) probiere ich auch schon eine Weile unter einem XenServer 6.2, um später auch andere Dienste (z.B. OpenVPN-Server) auf den Server zu bringen.


    Wozu sollte die Virtualisierung in dem Fall gut sein?

    Neben der Trennung finde ich Snapshorts in einem Fall wie "Update VDR klappt nicht" sehr praktisch.

    HD-VDR 1&2 : Asrock N68C-S UCC, ASUS EN210 Silent, Boot IDE CF-Card, /srv auf SATA Samsung 3TB
    HD-VDR 1 : Sempron145, yavdr 0.4, TeVii S480 V2.1 DVBs2 Dual
    HD-VDR 2 : Sempron140, yavdr 0.5, DD Cine S2 V6.5 + DuoFlex S2
    Server (im Aufbau): Asrock B75M R2.0 mit i5-3470T sowie Zotac GT970 & DD Cine S2 V6.5 für Gastsysteme
    - Host: Manjaro-XFCE mit 4.4er Kernel mit qemu und virt-manager

  • kmoss : dann halte ich aber einen Ansatz mit docker für völlig gleichwertig und deutlich Ressourcen schonender.


    Gerald


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  • aber eben nur da wo es Sinn macht.

    Genau darüber lässt sich trefflich streiten, der eine sieht den Sinn hier, der Andere dort. Lass die Leute doch einfach tun was sie wollen, Du lässt Dir doch auch nicht reinreden bzw. nichts ausreden.


    Wenn ich schaue was der TO an Fragen gestellt hat, worauf Du kaum eine Antwort gegeben hast, kann das schon sehr frustrierend sein. Wir sind inzwischen beim 16. Post, "deep-thought" vmtl. kein Stück weiter. Gut, er hat Antworten bekommen, aber eher auf Fragen die nicht gestellt wurden ... :rolleyes:


    Regards
    fnu

    HowTo: APT pinning

  • Wenn ich schaue was der TO an Fragen gestellt hat, worauf Du kaum eine Antwort gegeben hast, kann das schon sehr frustrierend sein. Wir sind inzwischen beim 16. Post, "deep-thought" vmtl. kein Stück weiter. Gut, er hat Antworten bekommen, aber eher auf Fragen die nicht gestellt wurden ...


    Das siehst du eben einfach falsch. Die Frage war ob 2 Geräte für NAS und VDR, oder nur eines. Das habe ich bereits im ersten Post durch Verweis auf meine Hardware implizit beantwortet.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
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