IRMP auf STM32 - ein USB IR Empfänger/Sender/Einschalter mit Wakeup-Timer

  • Das Dokument ST-Link v2 Reverse.pdf kannte ich schon und ich habe da auch schon die Info gefunden:


    aber mir ist schleierhaft, wie ich das auf meine Stick wieder finden soll :O. Des Weiteren irritiert mich die Aussage in der Anleitung IRMP auf STM32 - Bauanleitung.


    Zitat

    Verbinden und resetten wie unter Linux

    bzw.

    Zitat

    In manchen Fällen ist es nötig, zu Beginn des Flashens den ST-Link zu resetten. Dazu muss die Stelle im Bild auf Masse gezogen werden und kurz nach Absetzen des Flash Befehls wieder los gelassen werden.

    Ok, ich würde jetzt hingehen und eine Litze nehmen und die entsprechenden Kontakte verbinden. Du schreibst:

    Zitat

    Der wird normalerweise über einen 100k Widerstand an 3V3 gezogen und über einen Kondensator mit Masse verbunden.

    Also muss ich eine Litze mit Kondensator haben? Welchen? Sorry für die Anfängerfragen aber STM32 ist für mich Neuland und ich habe mal angefangen die STM32 Einsteiger Seite auf mikrocontroller.net durchzuarbeiten:saint::whistling:.


    Gruß

    Obelix


  • aber mir ist schleierhaft, wie ich das auf meine Stick wieder finden soll

    Genau darum geht es ;) . Durchklingeln mit Leitungsprüfer.


    Es geht nicht um zusätzliche Bauteile, sondern darum, die vorhandenen zu identifizieren, weil man gut ein Massekabel daran halten kann. Direkt an Pin7 ist kaum zu schaffen.

  • Du hast jetzt die Stiftleiste mit etwas Litze fest an einem Stick angelötet, richtig?

    Kannst du da mal Fotos von beiden Seiten (Programmer und Ziel-Stick) anhängen auf denen man gut sehen kann was du wie angeschlossen hast?

    Beim Unlocken habe ich noch nie Reset gebraucht. Ich hatte beim letzten Stick die Original-Firmware sogar mehrere Sekunden laufen bis ich letztlich den "Unlock"-Befehl geschickt habe. Mit dem "Unlock" ist die Firmware dann sofort tot (weil gelöscht) und der folgende Flash-Vorgang sollte dann erst recht ohne Reset gehen.

  • Genau darum geht es ;) . Durchklingeln mit Leitungsprüfer.


    Es geht nicht um zusätzliche Bauteile, sondern darum, die vorhandenen zu identifizieren, weil man gut ein Massekabel daran halten kann. Direkt an Pin7 ist kaum zu schaffen.

    Ahh, ok ^^. Ich mach mein Multimeter mal wild.


    Du hast jetzt die Stiftleiste mit etwas Litze fest an einem Stick angelötet, richtig?

    Kannst du da mal Fotos von beiden Seiten (Programmer und Ziel-Stick) anhängen auf denen man gut sehen kann was du wie angeschlossen hast?

    Beim Unlocken habe ich noch nie Reset gebraucht. Ich hatte beim letzten Stick die Original-Firmware sogar mehrere Sekunden laufen bis ich letztlich den "Unlock"-Befehl geschickt habe. Mit dem "Unlock" ist die Firmware dann sofort tot (weil gelöscht) und der folgende Flash-Vorgang sollte dann erst recht ohne Reset gehen.

    Da war ich kurz davor. Der Lötkolben war schon heiß, da hat jrie die Klemmen gepostet und die habe ich bestellt.:saint:


  • Kurzer Nachtrag: Ich hatte bereits openocd 0.10.0 laufen. Wurde wohl eine ganze Zeit lang von den Arch-Entwicklern über das Repository aktualisiert und ist erst seit kurzem im AUR. Mein Befehl aus der Anleitung im Wiki sollte also genau so funktionieren. Ich habe damit vor etwas über eine Woche erst einen Stick mit einer LED entsperrt. Da es unter Windows aber ja auch nicht geht, bleiben nur zwei Optionen. Falscher oder unzuverlässiger Anschluss der Leitungen oder es wird tatsächlich ein Reset gebraucht.


    Resets habe ich aber in der Vergangenheit vor allem gebraucht, wie noch die Programmier-Pins von der Firmware "umkonfiguriert" worden sind (USB-Disconnect auf den Programmier-Pins). Außerdem hatte ich mehrfach komplette Hänger der Firmware wie ich die GCC-Probleme eingegrenzt habe. Wenn die Firmware hängt, dann geht auch ST-Link nicht. Das alles dürfte ja bei der Original-Firmware garnicht der Fall sein. Das erklärt auch warum ich die Original-Firmware eine ganze Weile lang "leer laufen" lassen konnte und dennoch der "Unlock" via openocd sofort gegriffen hat.

  • Hi. Ich werde erst wieder weitermachen, wenn ich die Klemmen habe. Ich hätte zwar schon Lust darauf auf es brennt nicht und husch, husch bringt nichts. Ich werde es dann mit openocd 0.10.x unter Linux testen.

    Allerdings eine Frage zum ST-Link Utility unter Windows: Wenn man dort -> Target -> Option Bytes, die Read Out Protection auf Disabled stellt, muss dann noch irgendwas an- oder abgehakt oder irgendwelche Werte geändert werden? Ich hatte da alles auf Standard gelassen.


  • Achja, ich habe gesehen, es gibt System Workbench for STM32 mittlerweile auch für Linux.





    Ist das hilfreich außer zum Programmieren?


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  • neue Sticks. Aber bei denen hatte ich in der Tat noch nie Reset gebraucht.

    Bei Neuen habe ich auch noch nie Reset gebraucht, nur bei "Verbastelten".


    Die Reichelt/Hirschmann-Klemmen sehen deutlich solider aus als die billigen China-Teile.

    Aber man muss wohl wegen der Metallhülsen aufpassen, keinen Kurzschluss zu machen.

  • Das ist kein Problem. Das Kunststoff verhindert, dass sich die Metallhülsen berühren.


    ST hat auch nochmal geantwortet. Möglicherweise eine "Standardantwort". Ich wurde nach Firmennamen und Firmenstandort gefragt. Ich habe nochmal versucht klarzumachen, dass es sich um ein nicht kommerzielles Open-Source-Projekt geht. Bin mal gespannt wohin das noch führt oder eben nicht führt.