Was nutzt ihr als systemplatte?

  • Hallo,
    nachdem meine Systemplatte abgeraucht ist, suche ich Ersatz.
    Was nutzt ihr? Nen USB-Stick? Ne kleine SSD? Ich brauche ja nur ein paar Gb fürs System. Die Daten liegen außerhalb.


    Bei einem Stick müsste man sicher /var und /tmp auslagern, wobei man /var beim shutdown ja sichern muss. Kling aufwendig, auch bzgl des Timings beim Booten.
    AUFS ist genau dafür gemacht, aber ich möchte nicht so tief in das System eingreifen...ein Backup existiert und soll als Image einfach auf die neue Platte -mit höchstens kleinen Anpassungen.


    Wobei mich auch btrfs reizt... Snapshots und Raid (ausfallsicherheit/Verfügbarkeit)...


    Was macht ihr/könnt ihr empfehlen


    Gruß,
    Hendrik

  • Bei mir eine kleine SSD. Bootet damit so schnell, dass so mancher Kaufreceiver ziemlich doof dagegen aussieht. Man spart sich auch das aufwändige wegkopieren von /var und ähnlichen, denn die paar Schreibzugriffe sollte eine gute SSD schon abkönnen. Daneben dann natärlich noch die Videoplatte mit ein paar TB ;)

  • Bei mir eine kleine SSD. Bootet damit so schnell, dass so mancher Kaufreceiver ziemlich doof dagegen aussieht.


    Bei mir auch SSD, grundsätzlich an allen PCs und Notebooks.


    Albert

  • Alle die von Dir genannten Alternativen. :D 
    Wobei bei AUFS mein Problem war, dass auch die Schreibzugriffe auf /sys flüchtig waren und somit der VDR nie aufwachte. Jetzt wo ich darüber nachedenke, könnte ich das Problem ja mal wieder angehen ...

    VDR-1:  streamdev-server | Hummingboard Base | TT S23-600 USB DVB | Siemens S500 Gehäuse | VDR4Arch
    VDR-2: streamdev-client | rpihddevice | Raspberry B (1) | Remote: X10 | LG 42LV4500 |
    VDR4Arch


  • seit Ende 2013: SanDisk SSD 64GB, 2.5", SATA 6Gb/s (SDSSDP-064G-G25)


    blau

    Software: yaVDR0.6.1 mit VDR 2.2.0-13yavdr0~trusty, Kernel 4.4.0-127-generic, nvidia 384.130, dddvb 0.9.32.2easyVDR0 
    Hardware: ASRock B75 Pro3-M, Intel G2030, RAM 4GB, SSD 64GB, HDD 4TB, Zotac GT630 ZONE Edition 1024MB GK208 (SKU:ZT-60408-20L), DD Cine C2/T2 V7
    Fernseher: SONY KDL-32D3000
     


  • ...denn die paar Schreibzugriffe sollte eine gute SSD schon abkönnen


    Redest Du jetzt von einer SD(-Card) oder von einer SSD - wegen der paar Schreibzugriffe, die sie abkönnen sollte ;). Ansonsten hier: CF-Card (4 GB oder 8 GB), angebunden per IDE- oder SATA-Adapter. Schreiblastige Dinge laufen im tmpfs im RAM. Wegen der internen Speicherverwaltung von CF sind diese robuster und schneller als USB bzw. SD-Card, mit einer SSD können sie natürlich nicht mithalten.


    BJ1

  • Hi,


    ich hab jetzt seit Jahren schon meinen VDR diskless angebunden. Hat den Vorteil, das ich mir auf meinem Server schnell mal ne Kopie machen kann bei runtergefahrenem VDR und dann in der Kopie einfach mit irgendwelchen Plugins oder so rum experimentieren kann. Auch alle Aufnahmen (/video) liegen auf dem Server in einem Raid5 (4*2TByte). Nur wenn ich dann mal gesicherte Aufnahmen auf externer USB Disk (habe ich immer gedoppelt) anschauen will, stecke ich die direkt in den Wohnzimmer VDR. Aufnahmen sind alle im VDR Format geblieben.
    Der VDR selber besteht aus einem ZOTAC D2550-ITX (Standart-Lüfter gegen Noiseblocker getauscht) und einer Duoflex S2 mit zwei Tunern in einem Silverstone ML02 (ohne LCD). Angeschlossen über VDPAU und HDMI an eine Samsung "Flunder". Alles selbst kompiliert.


    Kann ich so uneingeschränkt empfehlen.


    Gruß
    msv

  • müsste man sicher /var und /tmp auslagern, wobei man /var beim shutdown ja sichern muss. Kling aufwendig, auch bzgl des Timings beim Booten.



    macht Sinn, ist aber nicht aufwendig, wenn man bsw. Ramlog nimmt. Ich nutze schon seit einigen Jahren für einige VDRs und andere Server kleine SSDs. Neben /var linke ich auch andere Sachen dort hin. Bei den VDRs bsw. das ständige EPG oder Channellist schreiben. Läuft alles problemlos und hält die Schreibzugriffe niedrig.
    Boot Reihenfolge ist beim Einrichten zu beachten, wegen der Abhängikeit der Dienste untereinander. Die Abhängigkeitsfolge kann man aber auch sauber in den Initscripten definieren und lösen

  • macht Sinn, ist aber nicht aufwendig, wenn man bsw. Ramlog nimmt. Ich nutze schon seit einigen Jahren für einige VDRs und andere Server kleine SSDs. Neben /var linke ich auch andere Sachen dort hin. Bei den VDRs bsw. das ständige EPG oder Channellist schreiben. Läuft alles problemlos und hält die Schreibzugriffe niedrig.
    Boot Reihenfolge ist beim Einrichten zu beachten, wegen der Abhängikeit der Dienste untereinander. Die Abhängigkeitsfolge kann man aber auch sauber in den Initscripten definieren und lösen


    Ich war anfangs auch von Ramlog begeistert. Nach massiven Bootproblemen habe ich mich wieder davon getrennt.


    Gruß


    Obelix


  • Nach massiven Bootproblemen habe ich mich wieder davon getrennt.


    kann ich nicht bestätigen.
    Läuft alles unauffällig. Klar sollte Ramlog so konfiguriert sein, das das Umlegen von Pfaden im System zeitlich gesehen noch möglich ist, bevor andere Dienste die Originalpfade schon in Beschlag haben.

  • Ich hatte meinen VDR lange mit einem NFS RootFS betrieben. Jetzt läuft bei mir alles aus der Ramdisk.
    Ich sichere nur die notwendigsten Daten. Logs und anderer Müll der sich während des Betriebs ansammelt darf gerne mit einem Reboot verschwinden.
    Installationen auf einem USB medium habe ich auch schon gemacht. Das ging gut bis ich den hervorstehenden USB-Stick durch eine Unachtsamkeit abgebrochen hatte.

  • Lange Zeit hab ich den VDR Server von einer CF-karte mit IDE Adapter gebootet, logfiles problemlos in ramdisk. Uptime war regelmäßig mehrere hundert Tage, hab das Ding wenn überhaupt nur ein, zweimal pro Jahr gebootet, von daher war das auch mit der CF unkritisch. Beim letzten Hardware upgrade auf ein modernes Board hab ich mir das dann gespart und eine kleine (30GB) SDD reingehängt.


    Beim Wohnzimmer VDR das gleiche, der bootet auch von SSD und ist ohne große Optimierungen nach etwa 15-20 Sekunden da.


    Remote Boot hatte ich auch mal in Betracht gezogen, wollte aber die Abhängigkeit zwischen den Komponenten nicht ohne not erhöhen. Kommt dem WAF zugute, selbst wenn der VDR Server down ist, geht im Wohnzimmer wenigstens noch Live TV.


    bye
    Sven


    Link: Richtig fragen

  • Ich war anfangs auch von Ramlog begeistert. Nach massiven Bootproblemen habe ich mich wieder davon getrennt.

    Kann ich auch nicht bestätigen! Ich habe seit längerer Zeit ramlog im Einsatz und hatte damit noch nie Bootprobleme.
    Die Zugriffe auf die Systemplatte sind dadurch wirklich deutlich weniger geworden. :]



    Bei den VDRs bsw. das ständige EPG oder Channellist schreiben.

    Das EPG habe ich auch schon auf /var/log verschoben, nur an die channels.conf hatte ich noch nicht gedacht! Danke für den Tipp! 8)


    Paulaner

  • kann ich nicht bestätigen.
    Läuft alles unauffällig. Klar sollte Ramlog so konfiguriert sein, das das Umlegen von Pfaden im System zeitlich gesehen noch möglich ist, bevor andere Dienste die Originalpfade schon in Beschlag haben.


    und das ist mir leider nicht gelungen.


    Gruß


    Obelix


  • und das ist mir leider nicht gelungen.


    bei mir hatte sich rsyslog und samba quer gestellt. Das habe ich dann mit "X-Start-Before" vor geholt. Das wird aber auf jedem System individuell sein. Auch können dann noch weitere Dienste einer Behandlung bedürfen




  • Zitat

    Was nutzt ihr? Nen USB-Stick? Ne kleine SSD? Ich brauche ja nur ein paar Gb fürs System. Die Daten liegen außerhalb


    Was spricht dagegen , dass System auch ausserhalb zu legen.
    Ich habe nur die Bootpartition auf einem USB-Stick und ansonsten liegen die Systeme
    alle auf einen Server.
    Hat halt den Vorteil von Wartung oder wenn ich mal etwas Aufwendiges kompilieren moechte/etc.,
    stecke ich ihn einfach in eine schnellere Maschine.


    Ich moechte nicht mehr auf sowas verzichten und halte es fuer"bekloppt" ;) , wenn ein Server vorhanden ist,
    da in die Clients noch Festplatten einzubauen. Mechanisch oder SSD ist da egal. Imho wird das Booten , genauso wie der Stromverbrauch,
    immer ueberschaetzt. Naja Bastelheinis halt :mua

  • Ich moechte nicht mehr auf sowas verzichten und halte es fuer"bekloppt" ;) , wenn ein Server vorhanden ist, da in die Clients noch Festplatten einzubauen.


    Ist denn ein "Server" vorhanden? Er schrieb nur:


    Die Daten liegen außerhalb.


    Imho wird das Booten , genauso wie der Stromverbrauch, immer ueberschaetzt.


    Nun ja, das ist wie mit dem Wein. Solange die Wirkung da ist, spielt die Qualitaet keine Rolle. Gruener Tee trinkst Du wohl nicht gern? :D


    One, was fuer einen Server hast Du denn?


    Albert