Raspbian auf USB-Stick HOWTO

  • Hallo Zusammen


    Da im Netz verschiedene Anleitungen stehen wie man Raspbian auf einem USB Stick installiert, aber keine davon für mich Perfekt war möchte ich euch hier meine (meiner Meinung nach sehr Einfache) Anleitung präsentieren.


    Ich bin bei der Installation (meiner Meinung nach) ganz simple vorgegangen. Nachdem mich die ganzen Anleitungen auch verwirrt hatten hab ich es so gelöst:


    - Raspian Image auf SD geschrieben
    - System booten
    - Stick rein, mit "fdisk /dev/sda" eine Partition erstellen
    - Dann folgende Zeilen nacheinander ausführen (ohne die " )
    - "mkfs.ext4 /dev/sda1"
    - "mkdir /media/usb"
    - "mount /dev/sda1 /media/usb"
    - "cd /"
    - "cp -avr bin etc home lib opt root sbin usr var /media/usb/"
    - "cd /media/usb
    - "mkdir boot dev media mnt proc run selinux srv sys tmp"


    - Dann in /boot/cmdline.txt bei root= den Wert "/dev/mmcblk0p2" in "/dev/sda1" ändern
    - In /etc/fstab bei boot die selbe Änderung vornehmen
    Danach neu Booten und dann läuft das System auf dem Stick
    Es Empfielt sich einen recht schnellen Stick zu verwenden. Ich nutze einen USB3.0 Stick. Auch wenn der Raspi nur 2.0 unterstützt zeigt ein Geschwindigkeitstest bessere Ergebnisse als ein 2.0 Stick.


    Wer Fehler findet darf sie behalten :-)


    Wer will kann dann noch mit fdisk die zweite Partition auf der SD löschen.


    Hoffe ich konnte damit einigen Verwirrten hier helfen.


    Gruß Patrick

    Gruß Patrick


    [size=8]* Meine NeverEndingProjects ;-)*


    vectra --- glasslike ---

  • WTF


    Berryboot auf sd karte
    raspbian installieren fertig

  • Moin,


    ich habe sehr gute Erfahrungen mit f2fs auf der SD card als root-fs gemacht. Trotz "hartem" Ausschalten ist bisher nix passiert. Könnte allerdings auch mit der aktuellen Firmware (rpi-update) liegen, dort wurde am clocking des SD Interface gedreht. Und ob journaling file systems auf Flash Sinn machen, muss jeder selbst entscheiden.


    Gruß, ollo

  • Moin,


    ich habe sehr gute Erfahrungen mit f2fs auf der SD card als root-fs gemacht. Trotz "hartem" Ausschalten ist bisher nix passiert. Könnte allerdings auch mit der aktuellen Firmware (rpi-update) liegen, dort wurde am clocking des SD Interface gedreht. Und ob journaling file systems auf Flash Sinn machen, muss jeder selbst entscheiden.


    Gruß, ollo


    Probleme mit dem ext4 auf der SD habe ich auch noch nicht gehabt. Habe aber gelesen das der zugriff auf die SD das ganze system ausbremst.

    VDR:
    Hardware: Thermaltake DH102, Zotac ION ITX-F-E, 2Gig Ram, TechnoTrend
    dual DVB-S2 6400, TechnoTrend Connect CT-3650,


    Software: EasyVDR 1.0

  • Hallo Patrick,
    sehr schön, habe es ebend hinbekommen, funktioniert. ;D
    Das mit berryboot ist auch sehr Interessant beim aufsetzen eines neuen Systems. Danke für die Info. :)


    Wie flott ist bei euch der USB Stick?
    Ich komme hier auf 25MB/s

    Code
    1. # hdparm -t /dev/sda1
    2. /dev/sda1:
    3. Timing buffered disk reads: 76 MB in 3.00 seconds = 25.33 MB/sec
  • 25MB/s auf dem Raspi gemessen ist Top. Hatte leider einige, auch teure, die nur gute 10MB/s geschafft haben.


    Berryboot hab ich noch nie gehört. Danke für den Tip. Vielleicht teste ich es mal.

    Gruß Patrick


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    vectra --- glasslike ---

  • Quote

    Wie flott ist bei euch der USB Stick?


    Code
    1. Timing buffered disk reads: 56 MB in 3.02 seconds = 18.56 MB/sec


    Zu erwähnen ist aber, es ist ein USB2.0 Stick


    Frage: Zum booten brauche ich aber trotzdem die SD? ... oder gibt es eine Möglichkeit das die Raspi die boot Partition findet ?


    Frank


  • Ja die SD wird immer benötigt

    VDR:
    Hardware: Thermaltake DH102, Zotac ION ITX-F-E, 2Gig Ram, TechnoTrend
    dual DVB-S2 6400, TechnoTrend Connect CT-3650,


    Software: EasyVDR 1.0

  • Ja. Leider muss man für ca 30MB ne SD Karte opfern :-(


    Allerdings hab ich letztens beim Räumen in nem alten Nokia Handy eine MicroSd mit 128MB gefunden.
    Die ist wie dafür geschaffen :-)

    Gruß Patrick


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    vectra --- glasslike ---

  • Ja. Leider muss man für ca 30MB ne SD Karte opfern :-(


    Allerdings hab ich letztens beim Räumen in nem alten Nokia Handy eine MicroSd mit 128MB gefunden.
    Die ist wie dafür geschaffen :-)


    Ich finde das Konzept mit der Sd karte eigentlich sehr gut.
    Wenn man schnell mal ein anderes System testen möchte steck man einfach eine andere Sd rein.
    Hatte das mit dem Stick kurz getestet hab aber einfach das Image einmal auf sd und einmal auf Stick geschrieben, und die config Dateien angepasst.
    Bin aber wieder zurück zur Sd da ich keine probleme damit habe.
    Und sollte doch mal was passieren hab ich ein Backup Image.
    Ist in 5 min eingespielt.

    VDR:
    Hardware: Thermaltake DH102, Zotac ION ITX-F-E, 2Gig Ram, TechnoTrend
    dual DVB-S2 6400, TechnoTrend Connect CT-3650,


    Software: EasyVDR 1.0

  • Ich finde das Konzept mit der Sd karte eigentlich sehr gut.
    Wenn man schnell mal ein anderes System testen möchte steck man einfach eine andere Sd rein.


    Das selbe gilt ja auch für den Stick. Ich nutze aktuell ne asbach Uralt 256MB SD Karte, wo sich nur der Inhalt des Boot Ordners drin befindet. Der Rest ist auf dem Stick.
    Ich kann also den USB Stick jederzeit austauschen wie ich will.


    Aber generell bin ich der Meinung das jeder für sich selbst die optimale Lösung herausfinden muss. Bei einigen Systemen wie Beispielsweise XBMC lohnt sich meiner Meinung nach der Stick sehr. Habe das Selbe System einmal auf SD und einmal auf Stick getestet, und das "Stick System" ist spürbar schneller.
    Ich habe allerdings auch ein reines VDR System auf einer SD, wo man zum Stick keinen Unterschied merkt.


    Habe die Anleitung hier reingesetzt um jedem selbst zu ermöglich auf einfache Weise seinen Favoriten zu ermitteln ;-)

    Gruß Patrick


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  • Hier nochmal ein kurzer Status:
    Habe seit dem letzten Post einen VDR Raspberry Client ohne Overclocking mit SD parallel zum USB-VDR laufen. Es ist eine 1:1 Kopie von meinem Stick. Beim XBMC fällt der Interschied der Zwei Systeme sofort auf. Der USB-Raspi ist um einiges schneller und das Menü läuft sehr fließend. Hier ziehe ich den Stick vor.


    Beim VDR Betrieb kann ich nicht unterscheiden welches System ich gerade nutze. Solltet ihr also einen reinen VDR Client bauen würde ich den SD Karten Betrieb nehmen.


    Vielleicht hilft es einigen ja bei der Entscheidung ;-)

    Gruß Patrick


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  • Ne. Hab XBMC zusammen mit dem VDR direkt auf Raspbian laufen. XBMC13 ist auch recht flott.


    EDIT:
    Hab es mir selbst gebruzzelt, kannst aber auch die Quelle hier mit APT nutzen:

    Code
    1. deb http://archive.mene.za.net/raspbian wheezy unstable

    Gruß Patrick


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  • Moin,


    ich habe sehr gute Erfahrungen mit f2fs auf der SD card als root-fs gemacht. Trotz "hartem" Ausschalten ist bisher nix passiert. Könnte allerdings auch mit der aktuellen Firmware (rpi-update) liegen, dort wurde am clocking des SD Interface gedreht. Und ob journaling file systems auf Flash Sinn machen, muss jeder selbst entscheiden.


    Gruß, ollo

    Hallo ollo,
    wie hast Du das Root-fs als f2fs konfiguriert? Bin diesbezüglich newbie und würde mich über Hilfe freuen!
    Danke!


    Gruß, Icke_WPunkt

  • Hi Icke_WPunkt


    Ich habe jetzt auch mal mit dem f2fs Filesystem rumgetestet. Bin aktuell sehr begeistert.
    Bin nach dieser Anleitung vorgegangen.
    Mein System läuft nun seit einem Tag mit folgenden Einstellungen sehr stabil:


    arm_freq=1000
    core_freq=450
    isp_freq=450
    sdram_freq=450
    over_voltage=6


    Nutze Kernel 3.10.33


    Muss natürlich noch die Langzeit-Erfahrung abwarten ;-)


    Aber mit allen anderen Filisystemen hab ich die SD Karte immer direkt zerschossen.


    Gruß Patrick

    Gruß Patrick


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    vectra --- glasslike ---

  • Auch ein Stresstest der SD Karte bringt positive Ergebnisse. Bin gerade seit drei Stunden nonstop auf die SD am schreiben/lesen und stresse die CPU. Auch die Temperatur bleibt im Rahmen.

    Gruß Patrick


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