ISO 8859-1/15 Umlaute im XBMC ?

  • Nicht wirklich eine VDR bezogene Frage, aber auf dem XBMC Forum gibts anscheinend nicht viele die Sonderzeichen brauchen.


    Mein Linux hat native ISO-8859-1 (/15) Dateinamen. Ueber das VNSI plugin kann man die auch prima sehen. In den nicht-PVR Teilen des XBMC sieht man die deutschen Sonderzeichen aber nicht. Also Directory listing bei Video oder Pictures oder so.


    Habe schon alles moegliche probiert, /etc/environment, configuration im XBMC (guisetting, international), aber ich kriege da einfach keine deutschen Umlaute oder andere nicht ASCII-7 zeichen von ISO-8859 angezeigt. Wenn ich Dateinamen mit UTF-8 anlege, dann werden die prima angezeigt.


    Weiss nicht was ich da jetzt noch probieren kann.


    :§$% :( :wand

  • Damit klar wird, was du schon probiert hast: http://forum.xbmc.org/showthread.php?tid=182606
    Hast du mal versucht wie von uNiversal angedeutet das hier abzuändern (also die Zeile 162 zu löschen), so dass er nicht immer auf die UTF-8 Variante einer Locale geht? https://github.com/xbmc/xbmc/b…er/xbmc/LangInfo.cpp#L161


    Edit: das kann dann natürlich an anderer Stelle Probleme machen, wenn UTF-8 erwartet wird...

    Weiss nicht was ich da jetzt noch probieren kann.

    Ein System mit de_DE.UTF-8 aufsetzen, das Encoding der Dateien und Dateinamen geradeziehen und latin-1(5) in Frieden ruhen lassen :unsch

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

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  • Hast du mal versucht wie von uNiversal angedeutet das hier abzuändern (also die Zeile 162 zu löschen), so dass er nicht immer auf die UTF-8 Variante einer Locale geht? https://github.com/xbmc/xbmc/b…er/xbmc/LangInfo.cpp#L161

    Jo, siehe den anderen thread. Das war das erste was ich probiert habe und es hatte Null Auswirkung.

    Quote

    Edit: das kann dann natürlich an anderer Stelle Probleme machen, wenn UTF-8 erwartet wird...

    Jo. Man findet bloss auch irgendwo in der ganzen XBMC doku keine vernuenftige Aussage was er kann. Bis auch die eine unsinnige webseit im xbmc wiki wo sie behautpen das sie alle moeglichen Locales unterstuetzen, inklusive latin1. Was auch immer das heisst.


    Quote

    Ein System mit de_DE.UTF-8 aufsetzen, das Encoding der Dateien und Dateinamen geradeziehen und latin-1(5) in Frieden ruhen lassen :unsch

    Da kann ich ja auch gleich Esperanto lernen ;-) Die Platten mit den Medien werden ueber 2 Wohnungen/Server-Rechner hin synchronisiert und dann gibts da noch offline backup und portable Notebook/Medianplayer wo partielle Kopien synchronisierte werden. Das partielle auf UTF-8 umzustellen macht keinen spass. Vor allem nicht wenn der eine dumme XBMC das einzige ist was damit Probleme hat.


  • Du musst ja nicht partiell umstellen, sondern kannst gleich alle Rechner auf UTF-8 umstellen, was ja schon seit mehr als eine Dekade Standard sein sollte.

    Das ist halt ein ewiger rattenschwanz. Weiss sicher das einer der offline medienplayer das noch nicht kann. Und die ganzen backu-platten aus dem schrank holen. Und dann loggt man sich ja von verschiedenen systemen mal remote ein, da maht UTF-8 auch schwierigkeiten, etc.. pp.


    Ausserdem :§$% behauptet XBMC, das alles zu koennen:


    http://wiki.xbmc.org/index.php…ist_of_supported_charsets


    Und erstmal will ich mal wissen was XBMC nu wirklich kann. Solange hier niemand autoritativ sagt dass XBMC das alles nicht kann, muss ich ja immer noch davon ausgehen, dass da an meiner Installation was schief ist.


    Und ueberhaupt: Standard ist ja nett, aber es geht ja auch darum, dass das system flexibel ist. Und das weiss ich ueberhaupt nicht,
    wie das gehen soll. Wenn z.b. wieder jemand mit USB/SD/Pladde und archivierten Fotos/Filmen/Musik ankommt und man die Medien da mal temporaer konsumieren will, dann kann die Platte ja auch UTF/latin oder windows haben (oder was es sonst noch gibt). Soll ich da automatisch die medien von allen bekannten auf UTF-8 konvertieren. So auf gut glueck.. ? ?(


    Eigentlich muesste man doch pro Mountpoint oder Direktory das charset encoding festlegen koennen. Gibts aber in Linux nicht. Bloss bei fat filesystem kann man beim mounten den charset definieren. Also sollte es doch zumindestens bei sowas wie XBMC dafuer eine flexible loesung geben. Ich meine: wenn eine Software Millionen an man-hours fuer Skinning ausgibt, dann koennte man sowas ja zumindest erwarten, odr ?
    :P