wird OSS (OpenSoundSystem) heutzutage noch benötigt?

  • OSS gilt als deprecated und wurde durch alsa abgelöst. Ubuntu hat schon seit längerer Zeit auch keine OSS-Treiber mehr im Kernel.


    Mir fiel nun auf, dass das recht junge softhddevice-Plugin trotzdem volle OSS-Unterstützung hat.


    Ich würde zu Gunsten der Implementierung von alsa den OSS-Code z.B. aus dem mp3-Plugin rausschmeissen und sehe keinen Grund, beides drin zu haben.
    Oder gibt es heutzutage noch einen Grund, OSS zu benutzen? Sind noch Soundchips/Soundkarten im Einsatz, für die es keine alsa-Treiber gibt?

    VDR 1: Silverstone LC20, Cougar A300/R, Asrock J4105B-ITX, WinTV DualHD, WD10EACS; Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 19.04 per SSD
    VDR 2: ACT-620, Asrock B75 Pro3-M, Celeron G540, passive Asus GT610, Cine CT V6, KNC-One DVB-C, Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 18.04 per SSD

  • Hallo ich sehe zwei Gründe oss weiter zu unterstützen - die ganzen BSD und vermutlich auch mac's laufen mit oss, unter linux ist oss4 als alternative zu alsa durchaus noch im Gebrauch.
    Grüsse Peje

    PCs
  • Arch Linux hat die OSS Unterstützung vor einigen Monaten komplett aufgegeben. Es gibt nur noch dieses alsa-oss Fallback Plugin.
    Im Zuge dessen habe ich für VDR4Arch die OSS Unterstützung im Softhddevice-Plugin deaktiviert.


    Ich sehe keinen Grund noch auf OSS zu setzen. Außerdem BSD... Was ist das? Wer braucht das? :D :P

  • hi


    eine sehr ignorante antwort , in vielen faellen ist bsd die bessere wahl als linux ,


    z.b ist linux im security bereich nur gruetze .


    letzten endlich entwickelt sich linux zum desktop system , und wenn man den potering muell sieht , z,b, binaere logfiles via systemd , single user mode abschaffen etc ....... man kann nur den kopf schuetteln.



    vivleicht sollte man sich mal mehr mit den einzelen bsds beschaeftigen bevor man so eine aussage taetigt.


    ich wuerde den vdr lieber unter freebsd betreiben als unter linux .

    holger

    VDR1 : core2duo 3.2 Ghz , 1GB Ram , 2x TT 1501 DVB-C 1 GB HD , Asus EN 210 Silent , Debian Squeeze 64bit + e-tobi Pakete
    VDR2 : 1.2 Ghz P3 , Digitainer 768 MB Ram , yavdr 0.3a 32 bit

  • Läuft denn der vdr ohne Probleme unter BSD?
    Funktioniert da auch softhddevice?


    Ich hab von BSD keine Ahnung, hab's noch nie benutzt, ich weiß auch nicht, wie da die Treiberunterstützung (DVB sowie VDPAU) aussieht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass nvidia da sehr aktiv ist, oder?


    Und systemd hat nun überhaupt nichts damit zu tun, das sollten wir gleich lassen...


    Lars

  • eine sehr ignorante antwort , in vielen faellen ist bsd die bessere wahl als linux ,
    z.b ist linux im security bereich nur gruetze .


    Dies ist eher eine sehr arrogante Antwort, und da der security Bereich nun mal ueberhaupt nichts mit VDR bzw nem HTPC zu tun hat, ist diese Aussage zudem irrelevant :)

  • mark05 : Schonmal was von Interpunktion und Großschreibung gehört?


    in vielen faellen ist bsd die bessere wahl als linux ,


    Achja?

    z.b ist linux im security bereich nur gruetze .


    Beweise?

    letzten endlich entwickelt sich linux zum desktop system


    Das stimmt so überhaupt nicht. Es werden nach wie vor massive Änderungen und Updates für Serverzwecke gemacht. Schau dir mal das Heise Kernel-Log an (Schön übersichtlich zusammengefasst).

    und wenn man den potering muell sieht , z,b, binaere logfiles via systemd , single user mode abschaffen etc ....... man kann nur den kopf schuetteln.


    Ich schätze mal du spielst auf Lennart Poettering an. Warum wird er immer als der Böse hingestellt? Sowohl das Pulseaudio als auch das systemd Team umfassen mehr Personen, als nur Lennart.
    Warum du da mit dem Kopf schüttelst ist mir persönlich ein Rätsel. Solche Änderungen nennt man Fortschritt. Statt immer wieder in den alten Strukturen rumzufummeln hat sich endlich mal jemand getraut einen harten Schnitt zu machen.

    vivleicht sollte man sich mal mehr mit den einzelen bsds beschaeftigen bevor man so eine aussage taetigt.


    So viel Auswahl gibt es da ja nicht. Da mir das Lizenzmodell von BSD widerstrebt, werde ich mich auch nie näher mit BSD beschäftigen.

    ich wuerde den vdr lieber unter freebsd betreiben als unter linux .


    Würde...

  • letzten endlich entwickelt sich linux zum desktop system

    Ja klar, der Kernel entwickelt sich zum Desktopsystem :mua

    z,b, binaere logfiles via systemd

    Die Abbildung von coredumps im Log hat doch was (gerade bei extrem selten auftretenden Crashes) :)

    single user mode abschaffen

    Du kannst einfach das gewünschte Boot-Target (in dem Fall rescue.target) angeben, wo liegt das Problem?

    ich wuerde den vdr lieber unter freebsd betreiben als unter linux .

    Mach doch. Da fehlt doch vermutlich hauptsächlich Manpower (also Leute die was tun und nicht nur rumlabern): https://wiki.freebsd.org/VDR - nox freut sich bestimmt.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Leute, Ihr hijackt gerade meinen Thread ... hier geht es nicht um eine Diskussion Linux vs. BSD

    VDR 1: Silverstone LC20, Cougar A300/R, Asrock J4105B-ITX, WinTV DualHD, WD10EACS; Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 19.04 per SSD
    VDR 2: ACT-620, Asrock B75 Pro3-M, Celeron G540, passive Asus GT610, Cine CT V6, KNC-One DVB-C, Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 18.04 per SSD

  • War es nicht so, dass man bei BSD potentiell sicherheitskritische Lücken auch mal verniedlicht um die Statistik sauber zu halten?
    Und was Pulseaudio angeht: Wer einmal größer zwei Stunden an einer asound.conf gebastelt hat und doch nicht erreicht hat, was er wollte, der ist froh Pulseaudio auf dem Desktop zu haben.


    Aber nun wirklich zurück zum Thema.


    Meine Meinung zu dem ganzen: Ich würde weder OSS noch ALSA einbauen! Die Audio-Ausgabe hat ausschließlich zum VDR hin zu gehen. Schon deshalb weil nur dann sauber geregelt werden kann wo das Audio nun raussoll. Am digitalen Ausgang für den Amp oder am HDMI für den TV.


    Ggf. muss die Ausgabe dahingehend gefixt werden.


    Ich habe selber schon lange das mp3-Plugin auf dem Schirm. Wenn mal Zeit und Lust ausreicht würde ich mal versuchen das Ding an FFMPEG zu hängen. Im Austausch dann die zig verschiedenen einzelnen Decoder, die mp3 bisher kann, alle raus. Ziel: Unter anderem würde ich gerne auch AAC-Radio hören.


    In meiner Variante würde ALSA und OSS dann aber in jedem Fall rausfliegen. Sowas gehört in die Ausgabe und sonst nirgends hin.

  • grundsätzlich hast Du Recht - wenn es eine Ausgabe über vdr gibt, sollte diese auch funktionieren. Dies ist bei softhddevice derzeit nur eingeschränkt der Fall - am Anfang und Ende wird etwas verschluckt, und rückwärtsskippen ist nicht möglich. Möglicherweise ist die LPCM-Konvertierung fehlerhaft (PTS?). Ich bin aber nicht in der Lage dies selbst zu fixen, und freue mich, dass es mit der Alsa-Ausgabe erstmal eine funktionierende Alternative gibt.


    Darüber hinaus ist die derzeitige Schnittstelle von vdr für fremde Audiodaten ohnehin eine Krücke, die sich an den Hardwarefähigkeiten der alten SD-FF-Karten orientierte. Als Ergebnis muss das mp3-Plugin die Audiodaten nach der Dekodierung für die Ausgabemethode DVB nochmal in LPCM wandeln, weil vdr es anders nicht entgegennimmt. Das softhddevice muss dann die LPCM-Daten wieder so konvertieren, dass diese an alsa weitergereicht werden können. Es wäre sehr viel effizienter, wenn die doppelte Konvertierung wegfiele. Wenn die Audiodaten ohnehin an ein alsadevice gehen sollen, wäre es einfacher, wenn das mp3-Plugin sie direkt dorthin schicken würde.


    Und ich bin auch nicht der Meinung, dass die Audioausgabe für vdr bzw. Filme die gleiche sein muss wie für Audio. Es dürfte genügend Leute geben, die neben ihrer 5.1 -Anlage mit Satellitenboxen und Subwoofer noch zusätzlich ganz normale Stereoboxen für Musik benutzen möchten.


    Aber zurück zum Thema:
    Ich muss gestehen, dass ich bei meiner Arbeitsversion den OSS-Teil schon komplett rausgeworfen habe. Insofern neige ich dazu, es auch rauszulassen, wenn ich den Code demnächst veröffentliche. Ich würde OSS daher nur dann wieder re-implantieren, wenn sich hier jetzt Leute melden, die OSS tatsächlich brauchen (weil sie z.B. ihren vdr tatsächlich unter BSD laufen lassen). Wobei die dann notfalls auch die alte Pluginversion weiterbenutzen könnten. Meine Fähigkeiten sind begrenzt, deshalb habe ich keine weiteren Funktionsänderungen vor und beschränke mich auf den Austausch OSS gegen Alsa, den Einbau der grasierenden Patches für aktuelle vdr-Versionen sowie die Anpassung des Makefiles . Ob der Maintainer das dann annimmt (er antwortet seit 2 Jahren nicht mehr auf meine Mails) oder ob ich das bei vdr-developer.org hoste und unter "Notverwaltung" nehme, wird sich zeigen...

    VDR 1: Silverstone LC20, Cougar A300/R, Asrock J4105B-ITX, WinTV DualHD, WD10EACS; Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 19.04 per SSD
    VDR 2: ACT-620, Asrock B75 Pro3-M, Celeron G540, passive Asus GT610, Cine CT V6, KNC-One DVB-C, Atric-IR-Einschalter. SW: Xubuntu 18.04 per SSD