Eure Meinung erwünscht: Wohnzimmertauglicher HTPC für yaVDR mit aktueller Haswell Hardware (4k tauglich)

  • Hallo zusammen,


    ich stehe gerade kurz davor, mir das erste mal einen HTPC selbst zusammenzubauen.
    Wichtig ist mir dabei ein wohnzimmertaugliches Gerät zusammenzustellen, welches leise, sparsam, kompakt und zukunftssicher (4k) ist und gut aussieht.



    Als Software soll yaVDR verwendet werden.


    Hardwareseitig habe ich jetzt mal folgendes zusammen gestellt:


    - Origen AE M10 mini-ITX Gehäuse (ca. 300 €)
    http://www.origenae.co.kr/en/htpc_m10.htm
    Kleines wohnzimmertaugliches Gehäuse mit Display
    Lautstärke?


    - Gigabyte H87N-WIFI Mainboard (ca. 100 €)
    http://www.gigabyte.de/products/product-page.aspx?pid=4601
    Ausgewählt, da erstbestes Mainboard. Bin für Alternativen offen (wichtig: geringer Stromverbrauch, hohe Kompatibilität).


    - Intel Core i3-4330T Haswell CPU mit 2x3GHz, 4600er GPU & 35W TDP (ca. 140 €)
    http://ark.intel.com/de/produc…ocessor-4M-Cache-3_00-GHz
    T Version, da kleines Gehäuse


    - Lüfter: wird noch gesucht (Anforderungen: Leise und ins Gehäuse passend).


    - 4 oder 8 GB DDR3 RAM (ca. 40 - 80 €)


    - Kingston 30 GB SSD (ca. 45 €)



    SAT Signal:
    Streamdev-Client (headless Server hat 4 x DVB-S2)
    oder
    TeVii S470 DVB-S2 PCIe Low Profile (ca. 50 €)
    http://www.dvbshop.net/tevii/de/produkte/tevii-s470.html



    Bevor ich dieses nun bestelle, möchte ich gerne die Meinung den erfahrenen Experten hier hören um möglichst wenige Fehler zu machen.


    Auch habe ich noch ein paar offene Fragen:


    - Ist die Kombination aus Gehäuse und CPU leise?
    - Das Gehäuse scheint mir auch recht teuer. Gibt es ähnliche Gehäuse (max. Tiefe: 350mm, max. Höhe: 190mm, max. Breite: 550mm) mit Display, Fernbedienung (ein-/ausschalten per Fernbedienung sollte möglich sein) und ansprechendem Äußeren?
    - Beim Mainboard bin ich mir noch nicht sicher (würde Intel bevorzugen, falls es da was gibt).
    - Auch weiß ich noch nicht welcher CPU Kühler zu der Kombination aus CPU und Gehäuse passt.
    - Ich tendiere zu einer seperaten SAT Karte, obwohl der yaVDR headless Server 4 x DVB-S2 besitzt. Das würde mir die EPG Aktualisierung und den Streamdev-Stream sparen und auch für mehr gleichzeitige Aufnahmen ausreichen). Ist das sinnvoll oder gibt es da Nachteile die mir noch nicht aufgefallen sind?


    Ich freue mich auf Eure Meinungen...

    [size=8]
    Server:
    Server1: VMware ESXi 6, Intel Xeon E3-1245v3 CPU (Haswell); 32 GB RAM; VM: yaVDR 0.5 headless mit 6 GB RAM und durchgereichten 6 x DVB-S2 Tuner (DD Octopus V3 Bridge mit 3 x DD Duoflex S2 V3) und einige weitere VM
    Storage und File-Server: Synology DS1815+ mit 3 x 6 TB WD Red und 1 x 6 TB WD Red als Hot Spare
    Server2: HP ProLiant MicroServer N54L mit 14 TB netto (nur für Backups)
    Wohnzimmer:
    VDR Client: yaVDR 0.5 & Win7, MS-Tech MC-1200, SilverStone SST-ST30SF 300W PSU, Intel DH87RL, i3-4330, Scythe Big Shuriken 2B, Zotac NVIDIA GeForce GT 630 ZONE Edition, 8 GB RAM, 60 GB mSATA SSD, DD Cine S2 V6.5, One for All 7960 FB
    Anzeige: LG 84" Zoll Ultra HD TV (LG 84UB980V)
    Sound: Yamaha RX-V775 + Emotiva XPA-2, Nubert Lautsprecher: Front: 2 x nuBox 681 (mit ATM-681 an XPA-2), Center: 1 x nuBox CS-411, Rear: 2 x nuBox DS-301, Sub: Nubert AW-993

  • Nabend,


    ein paar Überlegungen :


    - das Gehäuse ansich sieht Klasse aus und ist schön klein, ABER - das Display ist nur ein vfd meiner Meinung nach unbrauchbar. Habe selbst eins ebenfalls von imon. Erstens sieht es bescheiden aus, zweitens ist es total überflüssig. Was soll es anzeigen ? das man grad zdf guckt ? das sieht man auch auf dem bildschirm am logo. Die Uhrzeit ? Muss das sein ? Vielleicht ein nettes gimmick aber daran würde ich mich nicht auf ein Gehäuse festlegen. Und wenn dann ein vernümpftiges ;)


    - die Intelgrafik hat zwar genug Power um HD Material wiederzugeben, allerdings keine guten Deinterleacer für sd Material(zumindest unter Linux). Das beste Bild zaubert nach wie vor NVIDIA unter Linux auf den Bildschirm. Damit ist allerdings der PCI-E slot belegt, und grad für kleine gehäuse auch die Auswahl an passenden Karten gering.


    - 4K, das wird sich sicher noch einige Jahre hinziehen. Und dann nur per Bluray und co. zusehen sein. Bis dahin läuft noch viel Wasser bergab.


    - zum Mainboard, brauchst du WLAN ? ansonsten lasse es weg, den mini-pci-e slot sofern er fullsize ist könnte man für eine entsprechende ssd als systemplatte nutzen. (spart Platz welcher in einem kleinen gehäuse sowieso nicht vorhanden ist) Aber vorher im Handbuch checken ob dieses auch möglich ist!


    - Haswell CPU, gute Idee um Strom zu sparen, aber auch da würde ich erstmal gucken wie weit der Linux support ist, bzw. ab welchem Kernel.


    - eigene Satkarte, wäre eine überlegung wert, allerdings auch wieder ein pci-e slot + extra Kabel im Hifischrank.


    Das wären so meine Überlegungen bei einem neuen System.


    P.S.: wenn irgendwie geht nutze einen großen langsam laufenden Lüfter, das ist noch die beste alternative wenn es schon ein lüfter braucht. Lautlos wird so ein system nie sein, ist eher die Frage wieweit man davon weg sitzt um nichts mehr zu hören ;)

  • - das Gehäuse ansich sieht Klasse aus und ist schön klein, ABER - das Display ist nur ein vfd meiner Meinung nach unbrauchbar. Habe selbst eins ebenfalls von imon. Erstens sieht es bescheiden aus, zweitens ist es total überflüssig. Was soll es anzeigen ? das man grad zdf guckt ? das sieht man auch auf dem bildschirm am logo. Die Uhrzeit ? Muss das sein ? Vielleicht ein nettes gimmick aber daran würde ich mich nicht auf ein Gehäuse festlegen. Und wenn dann ein vernümpftiges

    Ok, wenn ich nun so darüber nachdenke, hast Du wohl recht. Ich schaue nochmals ob ich ein besseres Gehäuse finde (auch bedingt durch den nächsten Absatz).

    - die Intelgrafik hat zwar genug Power um HD Material wiederzugeben, allerdings keine guten Deinterleacer für sd Material(zumindest unter Linux). Das beste Bild zaubert nach wie vor NVIDIA unter Linux auf den Bildschirm. Damit ist allerdings der PCI-E slot belegt, und grad für kleine gehäuse auch die Auswahl an passenden Karten gering.

    Welche sparsame passive Grafikkarte wäre denn empfehlenswert (läuft dann der Sound auch weiterhin über HDMI zum Verstärker?)? Damit müsste es auch ein anderes Mainboard und ein größeres Gehäuse werden.

    - 4K, das wird sich sicher noch einige Jahre hinziehen. Und dann nur per Bluray und co. zusehen sein. Bis dahin läuft noch viel Wasser bergab.

    4k ist mir aber dennoch wichtig (4k Kameras gibt es z.B. schon für kleines Geld von GoPro). Auch die selbst gemachten Fotos (Nikon D800) würden von 4k profitieren, sobald der Fernseher in absehbarer Zeit ausgetauscht ist.

    - zum Mainboard, brauchst du WLAN ? ansonsten lasse es weg, den mini-pci-e slot sofern er fullsize ist könnte man für eine entsprechende ssd als systemplatte nutzen. (spart Platz welcher in einem kleinen gehäuse sowieso nicht vorhanden ist) Aber vorher im Handbuch checken ob dieses auch möglich ist!

    WLAN ist überflüssig. Als Systemplatte soll eine SSD oder eine mSSD herhalten. Eine Datenplatte wird es nicht geben, da der Content auf dem Server gespeichert ist/wird.

    - Haswell CPU, gute Idee um Strom zu sparen, aber auch da würde ich erstmal gucken wie weit der Linux support ist, bzw. ab welchem Kernel.

    Meinst Du, das es da Probleme geben könnte? Der headless yaVDR läuft bereits als VM auf einem Haswell E3-1245v3 (Server-Gegenstück vom i7-4770).

    - eigene Satkarte, wäre eine überlegung wert, allerdings auch wieder ein pci-e slot + extra Kabel im Hifischrank.

    Das Kabel wäre nicht das Problem, wenn ich damit ein stabileres System bekomme.

    Das wären so meine Überlegungen bei einem neuen System.

    Vielen Dank dafür - Deine Überlegungen haben neue Gedanken darüber bei mir angeregt.

    P.S.: wenn irgendwie geht nutze einen großen langsam laufenden Lüfter, das ist noch die beste alternative wenn es schon ein lüfter braucht. Lautlos wird so ein system nie sein, ist eher die Frage wieweit man davon weg sitzt um nichts mehr zu hören

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    Server:
    Server1: VMware ESXi 6, Intel Xeon E3-1245v3 CPU (Haswell); 32 GB RAM; VM: yaVDR 0.5 headless mit 6 GB RAM und durchgereichten 6 x DVB-S2 Tuner (DD Octopus V3 Bridge mit 3 x DD Duoflex S2 V3) und einige weitere VM
    Storage und File-Server: Synology DS1815+ mit 3 x 6 TB WD Red und 1 x 6 TB WD Red als Hot Spare
    Server2: HP ProLiant MicroServer N54L mit 14 TB netto (nur für Backups)
    Wohnzimmer:
    VDR Client: yaVDR 0.5 & Win7, MS-Tech MC-1200, SilverStone SST-ST30SF 300W PSU, Intel DH87RL, i3-4330, Scythe Big Shuriken 2B, Zotac NVIDIA GeForce GT 630 ZONE Edition, 8 GB RAM, 60 GB mSATA SSD, DD Cine S2 V6.5, One for All 7960 FB
    Anzeige: LG 84" Zoll Ultra HD TV (LG 84UB980V)
    Sound: Yamaha RX-V775 + Emotiva XPA-2, Nubert Lautsprecher: Front: 2 x nuBox 681 (mit ATM-681 an XPA-2), Center: 1 x nuBox CS-411, Rear: 2 x nuBox DS-301, Sub: Nubert AW-993

  • Möchte dir das Gehäuse nicht ausreden, positiv daran ist zB. das relativ dicke Alu aus dem es gefertigt ist.Trägt sicher zu einem leisen System bei. Nur die sache mit dem Display hat mich an meine eigenenVorstellungen errinnert. Für mich gehörte das früher auch zu einem TV receiver dazu, ala dbox oder dreambox. Bis ich dieses imon Display hatte womit man nichts vernümpftiges anfangen konnte ;)


    Bzgl. der Grafikkarten gabs hier mal einen Thread wo User ihrer Erfahrungen mit den verschiedenen NVIDIA Karten gepostet haben. Glaub in der Wiki gabs auch eine Liste sogar mit Angaben welche deinterleacer Stufen damit möglich sind. Sound wird auch über HDMI ausgegeben. Das ist kein Problem.
    4K sollte selbst mit der Intelgrafik laufen, sowie auch mit nvidia Karte.


    Eine eigene TVkarte bringt sicher ein bisschen bessere Umschaltzeiten, das ist jetzt aber auch eher ein Bauchgefühl als technisch belegt. Vorteil wäre das man nicht aufs Netzwerk angewiesen ist um Fernsehen zu gucken. Mankönnte auch eine TV-USBStick verwenden. Finde ich persönlich unschön, hat aber keine technischen Hintergründe sondern nur optische, selbst wenns von vorn nicht sichtbar ist, da bin ich ästhet ;)


    Mit der Haswell CPU bin ich nicht auf dem laufenden, genauso wenig welche Kernelversion beim Yavdr eingesetzt wird, sollte nur für die "nicht immer einfache" Linux -> Treiber Situation sensibilisieren. Kenne deine Linux Kenntnisse nicht, und nicht jeder kann/will erstmal einen aktuellen Kernel selbst kompilieren.
    Wenn du schon einen Haswell im Einsatz hast ist das also kein Problem.


    Denke du wirst hier auch noch mehr antworten bekommen. Grad von Leuten die das ein oder andere auch schon bei sich stehen haben.

  • Möchte dir das Gehäuse nicht ausreden, positiv daran ist zB. das relativ dicke Alu aus dem es gefertigt ist.Trägt sicher zu einem leisen System bei. Nur die sache mit dem Display hat mich an meine eigenenVorstellungen errinnert. Für mich gehörte das früher auch zu einem TV receiver dazu, ala dbox oder dreambox. Bis ich dieses imon Display hatte womit man nichts vernümpftiges anfangen konnte

    Ich denke das es nicht schwer fällt mir dieses Gehäuse auszureden (ist ziemlich teuer und nicht gerade aufrüstfreundlich). Da es mein erster selbstgebauter HTPC (die fertige Reelbox zähle ich mal nicht dazu) ist, habe ich auch noch nicht die Erfahrungen sammeln können um zu wissen was sich nur toll anhört und was wirklich sinnvoll ist.

    Bzgl. der Grafikkarten gabs hier mal einen Thread wo User ihrer Erfahrungen mit den verschiedenen NVIDIA Karten gepostet haben. Glaub in der Wiki gabs auch eine Liste sogar mit Angaben welche deinterleacer Stufen damit möglich sind. Sound wird auch über HDMI ausgegeben. Das ist kein Problem.
    4K sollte selbst mit der Intelgrafik laufen, sowie auch mit nvidia Karte.

    Das schaue ich mir demnächst mal genauer an. Eventuell probiere ich es erstmal mit der OnBoard Grafik und achte darauf das ich später eine Karte darzustrecken kann, wenn ich mit der Grafik nicht zufrieden sein sollte.

    Eine eigene TVkarte bringt sicher ein bisschen bessere Umschaltzeiten, das ist jetzt aber auch eher ein Bauchgefühl als technisch belegt. Vorteil wäre das man nicht aufs Netzwerk angewiesen ist um Fernsehen zu gucken. Mankönnte auch eine TV-USBStick verwenden. Finde ich persönlich unschön, hat aber keine technischen Hintergründe sondern nur optische, selbst wenns von vorn nicht sichtbar ist, da bin ich ästhet

    Sehe ich auch so. Und wegen 50 € für eine PCIe Karte muss ich nicht lange überlegen.

    Denke du wirst hier auch noch mehr antworten bekommen. Grad von Leuten die das ein oder andere auch schon bei sich stehen haben.

    Freue mich auf viele Erfahrungsberichte und Vorschläge :-)

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    Server:
    Server1: VMware ESXi 6, Intel Xeon E3-1245v3 CPU (Haswell); 32 GB RAM; VM: yaVDR 0.5 headless mit 6 GB RAM und durchgereichten 6 x DVB-S2 Tuner (DD Octopus V3 Bridge mit 3 x DD Duoflex S2 V3) und einige weitere VM
    Storage und File-Server: Synology DS1815+ mit 3 x 6 TB WD Red und 1 x 6 TB WD Red als Hot Spare
    Server2: HP ProLiant MicroServer N54L mit 14 TB netto (nur für Backups)
    Wohnzimmer:
    VDR Client: yaVDR 0.5 & Win7, MS-Tech MC-1200, SilverStone SST-ST30SF 300W PSU, Intel DH87RL, i3-4330, Scythe Big Shuriken 2B, Zotac NVIDIA GeForce GT 630 ZONE Edition, 8 GB RAM, 60 GB mSATA SSD, DD Cine S2 V6.5, One for All 7960 FB
    Anzeige: LG 84" Zoll Ultra HD TV (LG 84UB980V)
    Sound: Yamaha RX-V775 + Emotiva XPA-2, Nubert Lautsprecher: Front: 2 x nuBox 681 (mit ATM-681 an XPA-2), Center: 1 x nuBox CS-411, Rear: 2 x nuBox DS-301, Sub: Nubert AW-993

  • Noch als kleine Anmerkung:


    Suche auch schon nach einem neuen Client ( Eierlegende Wollmilchsau), der raspi ist zwar super stromsparend und läuft soweit, allerdings lässt bildqualität und powerzapping zu wünschen übrig. Im Januar ist wieder die CES, und ich hoffe auf neue itx boards mit nvidia chip grad auf hinblick der kommenden Steambox .


    Wenn du es also nicht zu eilig hast lohnt sich vielleicht das warten ;)

  • Noch als kleine Anmerkung:


    Suche auch schon nach einem neuen Client ( Eierlegende Wollmilchsau), der raspi ist zwar super stromsparend und läuft soweit, allerdings lässt bildqualität und powerzapping zu wünschen übrig. Im Januar ist wieder die CES, und ich hoffe auf neue itx boards mit nvidia chip grad auf hinblick der kommenden Steambox .


    Wenn du es also nicht zu eilig hast lohnt sich vielleicht das warten ;)



    Cooles Teil! :rolleyes:


    EDIT: und sau teuer! :angst

    TV: Toshiba 42XV635D 42 Zoll
    AV-Receiver: Yamaha RX-V473
    VDR: YaVDR 0.6, Zotac H77-ITX-C-E (onboard Geforce GT620 512MB RAM), Intel Pentium G630T@1,6GHz, 2x 2GB RAM, 1TB Media-HDD 2,5", 30GB System-mSATA SSD, DD Cine S2 V6 -> alles verbaut im InterTech Mini ITX E-i7, PS3 Remote
    NAS: Synology DS415+, 4x 3TB Raid5

    The post was edited 1 time, last by Polaris ().

  • Cooles Teil!


    Naja die kleinen Lüfter die man sieht machen nicht viel Hoffnung auf unhörbaren Betrieb.


    Aber zurück zum Thema.
    4K würde ich mal ignorieren bis Anzeigegeräte verfügbar sind. Von Zuspielmaterial ganz zu schweigen. (Schätzung 5+ Jahre)


    Intel macht grad Fortschritte in der Treiberentwicklung für besserer Deinterlacer speziell für Haswell CPUs. Wenn du noch ein paar Monate warten magst bis das auch in normalen Distributionen angekommen ist dann sind deine Chancen deutlich besser.
    Als Alternative wäre anstatt VDR für die Wiedergabe im Wohnzimmer auf XBMC umzusteigen (xvdr oder vnsi Protokolle).
    Da bist du auch mit Intel oder AMD/ATI Hardware besser dran (Openelec z.b. hat spezielle Versionen für diese Hardware).


    lg,
    Joe

  • Hallo,


    bezüglich Mainboard:
    In einer der letzten c't (Ausgabe 19) war ein Artikel, wie man sich einen stromsparenden Haswell-PC zusammenbaut.
    Die haben da das Intel Mainboard DH87RL verwendet ([url]http://geizhals.at/de/intel-dh87rl-boxdh87rl-a954663.html)[/url].
    Keine Ahnung, ob da alles drauf ist, was du brauchst, aber es ist zumindest billiger als dein Gigabyte-Board.


    Nachtrag: Zum Prozessor schreibt die c't im selben Artikel:


    Der "T"-Prozessor würde für deine Zwecke also passen, aber mir persönlich wäre ein Gehäuse mit anständiger (leiser) Kühlung lieber. Aber das ist wohl Geschmackssache.


    mfG,
    f.

    VDR-neu: HW: HP M01-F0000ng, Ryzen 3 3200G, Vega8, DigitalDevices Cine C2/T2, IR-Empfänger: Atric USB Eco,

    FB: HarmonyHub . SW: yavdr ansible focal

    VDR-alt: HW: Asrock Q1900M, Celeron J1900, Nvidia Geforce 210, DigitalDevices Cine C2/T2, IR-Empfänger: Atric USB Eco, Gehäuse: MC-1200. FB: HarmonyHub . SW: yavdr ansible focal
    VDR3: Raspberry Pi3 als Streaming Client, MLD 5.1

  • Zu beachten ist meines Erachtens, dass die c't-Stromverbrauchs-Test mit Haswell immer mit Windows gemacht werden, weil man dort momentan ein leichteres Spiel hat. Mit Linux lassen sich diese Stromverbrauchs-Rekorde nicht ohne Weiteres reproduzieren - das schreiben die Redakteure in einem der Tests glaube ich auch so oder so ähnlich. Also ist momentan der Weg zum 10 Watt-PC unter Linux sicherlich steinig wenn nicht unmöglich, bis neue Linux-Kernels rauskommen, die da nachhelfen.


    Gruß
    hepi

  • Moin,


    auch wenn das Gehäuse wohl mittlerweile zur Diskussion steht: ich habe das OrigenAE S10V, das hat denselben IMON Empfänger und auch das Display...das Display...naja, es zeigt was an :D Besonders dolle isses nicht. Was aber noch viel nerviger ist: der IMON Empfänger ist Schrott. Mein VDR steht ein bisschen seitlich im Eck vom Sofa, da musste man schon recht genau zielen, dass der Empfänger auch was von der Fernbedienung mitbekommen hat. Ich bin dann sehr schnell auf einen Cohaus USB Empfänger gewechselt. Anschalten tue ich die Kiste immer noch mit dem IMON Empfänger, aber auch da passiert es manchmal mit meiner Harmony, dass der TV und der Verstärker zwar angehen, der VDR aber nicht. Die mitgelieferte Schrott FB selbst habe ich gar nicht aus dem Plastiktütchen ausgepackt ;)


    Ciao Louis

  • 4K würde ich mal ignorieren bis Anzeigegeräte verfügbar sind. Von Zuspielmaterial ganz zu schweigen. (Schätzung 5+ Jahre)

    Na ja, das Upgrade auf einen 4k Fernseher ist bei mir fest für nächstes Jahr geplant (wenn ich es nicht sogar schon zu Weihnachten umsetze). Als Quellmaterial dienen selbst erstellte Fotos (pro Foto 36 Megapixel). Mit der Zunahme von 4k Fernsehern und Beamern wird 4k nicht mehr lange auf sich warten lassen (wenn auch anfangs nur im hochpreisigen Bereich).

    Der "T"-Prozessor würde für deine Zwecke also passen, aber mir persönlich wäre ein Gehäuse mit anständiger (leiser) Kühlung lieber. Aber das ist wohl Geschmackssache.

    Hast recht, wenn ich ein passendes Gehäuse finde, muss es nicht unbedingt eine T CPU sein. Nach meinem jetztigen Kenntnisstand ist es gar nicht so einfach ein schickes Gehäuse zu finden, welches ein Mainboard wie z.B. das Intel H87RL aufnimmt und gleichzeitig sich per Fernbedienung ein- und ausschalten lässt.

    Zu beachten ist meines Erachtens, dass die c't-Stromverbrauchs-Test mit Haswell immer mit Windows gemacht werden, weil man dort momentan ein leichteres Spiel hat. Mit Linux lassen sich diese Stromverbrauchs-Rekorde nicht ohne Weiteres reproduzieren - das schreiben die Redakteure in einem der Tests glaube ich auch so oder so ähnlich. Also ist momentan der Weg zum 10 Watt-PC unter Linux sicherlich steinig wenn nicht unmöglich, bis neue Linux-Kernels rauskommen, die da nachhelfen.

    Ich möchte gerne aktuelle und stromsparende Hardware einsetzen. Das ich damit die 10 Watt der c´t nicht erreiche, ist jetzt kein Beinbruch - immerhin läuft die Kiste auch keine 24 Stunden am Tag (es ist trotzdem schön, sparsame Hardware zu haben). Da gerade im Hardwarebereich die Zeit sehr schnell vorangeht, kommt weder Sandy noch Ivy für mich in Betracht (möchte halt was aktuelles und kein Vorjahresmodell kaufen - auch und gerade weil die Preise dort keine großen Unterschiede machen).


    Das größte Problem ist im Moment, ein passendes Gehäuse zu finden. Beim Mainboard könnte ich mir das Intel H87RL mit einem i3 gut vorstellen.

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    Server:
    Server1: VMware ESXi 6, Intel Xeon E3-1245v3 CPU (Haswell); 32 GB RAM; VM: yaVDR 0.5 headless mit 6 GB RAM und durchgereichten 6 x DVB-S2 Tuner (DD Octopus V3 Bridge mit 3 x DD Duoflex S2 V3) und einige weitere VM
    Storage und File-Server: Synology DS1815+ mit 3 x 6 TB WD Red und 1 x 6 TB WD Red als Hot Spare
    Server2: HP ProLiant MicroServer N54L mit 14 TB netto (nur für Backups)
    Wohnzimmer:
    VDR Client: yaVDR 0.5 & Win7, MS-Tech MC-1200, SilverStone SST-ST30SF 300W PSU, Intel DH87RL, i3-4330, Scythe Big Shuriken 2B, Zotac NVIDIA GeForce GT 630 ZONE Edition, 8 GB RAM, 60 GB mSATA SSD, DD Cine S2 V6.5, One for All 7960 FB
    Anzeige: LG 84" Zoll Ultra HD TV (LG 84UB980V)
    Sound: Yamaha RX-V775 + Emotiva XPA-2, Nubert Lautsprecher: Front: 2 x nuBox 681 (mit ATM-681 an XPA-2), Center: 1 x nuBox CS-411, Rear: 2 x nuBox DS-301, Sub: Nubert AW-993

  • Ich würde mich auch für ein "Wohnzimmertaugliches" Gehäuse interessieren. Ich kann leider keins anbieten aber aus Erfahrung sprechen was mir wichtig ist.
    Derzeit nutze ich ein Antec Fusion Gehäuse.
    Was mir gefällt ist die Optik, die Wertigkeit und der große Platz im Gehäuse.


    Was mir nicht gefällt:
    Das Display ist aus der Entfernung nicht zu lesen, wird deswegen auch nicht mehr genutzt.
    Der IR-Empfänger ist wie schon beschrieben nicht so toll, man muss ganz genau Zielen
    Das Lüftungskonzept ist für mich nicht ideal da zwei 140mm Lüfter die Luft nach rechts vom Gehäuse abblasen möchten. Ich benötige aber ein Lüftungskonzept wo der Luftstrom von vorne nach hinten geht.


    Mainboard würde für mich glaub ich ein mini-ITX nicht ausreichen da ich ein PCIe für die Grafikkarte benötige und einen für die Cine CT DVB-Karte.
    Ansonsten Core-I3 Prozesser, SSD, und ein ordentliches Netzteil und fertig :)

  • Wer das OrigenAE zu teuer findet ist und das Display nicht braucht sollte sich die Streacom Cases mal anschauen klick

    TV: Toshiba 42XV635D 42 Zoll
    AV-Receiver: Yamaha RX-V473
    VDR: YaVDR 0.6, Zotac H77-ITX-C-E (onboard Geforce GT620 512MB RAM), Intel Pentium G630T@1,6GHz, 2x 2GB RAM, 1TB Media-HDD 2,5", 30GB System-mSATA SSD, DD Cine S2 V6 -> alles verbaut im InterTech Mini ITX E-i7, PS3 Remote
    NAS: Synology DS415+, 4x 3TB Raid5

  • Folgende Gehäuse habe ich nun gefunden (Anforderungen: microATX, ein-/ausschaltbar per FB, max. Tiefe 360mm):


    http://www.silverstonetek.com/product.php?pid=169&area=en


    Mit Display (ca. 360 €)


    http://www.techsolo.net/site/product.php?lang=de&do=show&product_id=607&&class_id=28


    ohne Display (ca. 60 €)


    Sind leider beide riesig groß (haben die Masse, das sie gerade so auf unsere Lowboard passen (dieses ist 40cm tief und steht direkt an der Wand).


    Ich denke das ich nicht 300 € nur wegen des Displays mehr ausgebe (zumal ich mir auch vorstellen kann, das ein Display beim Film schauen nerven kann - es sei denn es schaltet sich selbst aus).


    Hat jemand Erfahrung mit dem Techsolo Gehäuse? Taugt das was? Taugt der Fernbedienungsempfänger was?

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    Server:
    Server1: VMware ESXi 6, Intel Xeon E3-1245v3 CPU (Haswell); 32 GB RAM; VM: yaVDR 0.5 headless mit 6 GB RAM und durchgereichten 6 x DVB-S2 Tuner (DD Octopus V3 Bridge mit 3 x DD Duoflex S2 V3) und einige weitere VM
    Storage und File-Server: Synology DS1815+ mit 3 x 6 TB WD Red und 1 x 6 TB WD Red als Hot Spare
    Server2: HP ProLiant MicroServer N54L mit 14 TB netto (nur für Backups)
    Wohnzimmer:
    VDR Client: yaVDR 0.5 & Win7, MS-Tech MC-1200, SilverStone SST-ST30SF 300W PSU, Intel DH87RL, i3-4330, Scythe Big Shuriken 2B, Zotac NVIDIA GeForce GT 630 ZONE Edition, 8 GB RAM, 60 GB mSATA SSD, DD Cine S2 V6.5, One for All 7960 FB
    Anzeige: LG 84" Zoll Ultra HD TV (LG 84UB980V)
    Sound: Yamaha RX-V775 + Emotiva XPA-2, Nubert Lautsprecher: Front: 2 x nuBox 681 (mit ATM-681 an XPA-2), Center: 1 x nuBox CS-411, Rear: 2 x nuBox DS-301, Sub: Nubert AW-993

  • Vielen Dank für den Hinweis. Das Streacom ST-FC9B HTPC Fanless würde ich auch noch in die engere Wahl ziehen. Wobei hier scheinbar noch einiges nachgerüstet werden muss (IR Empfänger und NanoPSU).

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    Server:
    Server1: VMware ESXi 6, Intel Xeon E3-1245v3 CPU (Haswell); 32 GB RAM; VM: yaVDR 0.5 headless mit 6 GB RAM und durchgereichten 6 x DVB-S2 Tuner (DD Octopus V3 Bridge mit 3 x DD Duoflex S2 V3) und einige weitere VM
    Storage und File-Server: Synology DS1815+ mit 3 x 6 TB WD Red und 1 x 6 TB WD Red als Hot Spare
    Server2: HP ProLiant MicroServer N54L mit 14 TB netto (nur für Backups)
    Wohnzimmer:
    VDR Client: yaVDR 0.5 & Win7, MS-Tech MC-1200, SilverStone SST-ST30SF 300W PSU, Intel DH87RL, i3-4330, Scythe Big Shuriken 2B, Zotac NVIDIA GeForce GT 630 ZONE Edition, 8 GB RAM, 60 GB mSATA SSD, DD Cine S2 V6.5, One for All 7960 FB
    Anzeige: LG 84" Zoll Ultra HD TV (LG 84UB980V)
    Sound: Yamaha RX-V775 + Emotiva XPA-2, Nubert Lautsprecher: Front: 2 x nuBox 681 (mit ATM-681 an XPA-2), Center: 1 x nuBox CS-411, Rear: 2 x nuBox DS-301, Sub: Nubert AW-993

  • Das Techsolo TC-380 ist gerade aus der Liste herausgefallen. Die 36cm Tiefe bezogen sich nicht auf das Gehäuse insgesamt sondern auf das Mainboard. Somit ist das Gehäuse zu tief :-(


    Edit: Oder doch nicht. Auf dem Datenblatt http://www.techsolo.net/downlo…t/Datenblatt%20TC-380.pdf ist die Tiefe des Gehäuses mit 36cm angegeben (würde gerade noch ausreichen). In diesem Test http://www.hardware-infos.com/…hsolo-tc-380-seite-2.html ist die Tiefe mit 44cm angegeben.

    [size=8]
    Server:
    Server1: VMware ESXi 6, Intel Xeon E3-1245v3 CPU (Haswell); 32 GB RAM; VM: yaVDR 0.5 headless mit 6 GB RAM und durchgereichten 6 x DVB-S2 Tuner (DD Octopus V3 Bridge mit 3 x DD Duoflex S2 V3) und einige weitere VM
    Storage und File-Server: Synology DS1815+ mit 3 x 6 TB WD Red und 1 x 6 TB WD Red als Hot Spare
    Server2: HP ProLiant MicroServer N54L mit 14 TB netto (nur für Backups)
    Wohnzimmer:
    VDR Client: yaVDR 0.5 & Win7, MS-Tech MC-1200, SilverStone SST-ST30SF 300W PSU, Intel DH87RL, i3-4330, Scythe Big Shuriken 2B, Zotac NVIDIA GeForce GT 630 ZONE Edition, 8 GB RAM, 60 GB mSATA SSD, DD Cine S2 V6.5, One for All 7960 FB
    Anzeige: LG 84" Zoll Ultra HD TV (LG 84UB980V)
    Sound: Yamaha RX-V775 + Emotiva XPA-2, Nubert Lautsprecher: Front: 2 x nuBox 681 (mit ATM-681 an XPA-2), Center: 1 x nuBox CS-411, Rear: 2 x nuBox DS-301, Sub: Nubert AW-993

  • Zu beachten ist meines Erachtens, dass die c't-Stromverbrauchs-Test mit Haswell immer mit Windows gemacht werden, weil man dort momentan ein leichteres Spiel hat. Mit Linux lassen sich diese Stromverbrauchs-Rekorde nicht ohne Weiteres reproduzieren - das schreiben die Redakteure in einem der Tests glaube ich auch so oder so ähnlich. Also ist momentan der Weg zum 10 Watt-PC unter Linux sicherlich steinig wenn nicht unmöglich, bis neue Linux-Kernels rauskommen, die da nachhelfen.


    Das stimmt allerdings. In einer neueren Ausgabe der c't steht das eh so drin, dass unter Linux der Stromverbrauch höher ist.
    Aber der Trend dürfte insgesamt in die richtige Richtung gehen, auch wenn man Linux einsetzt.


    mfG,
    f.

    VDR-neu: HW: HP M01-F0000ng, Ryzen 3 3200G, Vega8, DigitalDevices Cine C2/T2, IR-Empfänger: Atric USB Eco,

    FB: HarmonyHub . SW: yavdr ansible focal

    VDR-alt: HW: Asrock Q1900M, Celeron J1900, Nvidia Geforce 210, DigitalDevices Cine C2/T2, IR-Empfänger: Atric USB Eco, Gehäuse: MC-1200. FB: HarmonyHub . SW: yavdr ansible focal
    VDR3: Raspberry Pi3 als Streaming Client, MLD 5.1

  • Der Link auf das Video von der Xi3 Piston-Box ist von Januar. Hier ist eine News-Meldung von Oktober 2013, wo drinsteht, wie teuer das Ding sein soll - 999 Dollar:
    http://www.pcgames.de/Steam-So…er-999-US-Dollar-1090789/


    Damit ist es sicherlich preislich die prädestinierte Low-Cost-Box für VDR-User ohne Gaming-Ambitionen. :mua


    Gruß
    hepi

    Die Box soll auch nicht als VDR dienen, es geht eher um die Größe, wenn NVIDIA es schafft soviel Grafikpower in so ein kleines Gehäuse zu zwängen wird es sicher auch ein lowcost itx board mit guter Grafik und wenig Verbrauch geben.
    Das hoffe ich zumindest ;) Wie damals die 9300 - 9400 boards. 30 -40 Watt wären dann sicher machbar.