Entscheidungshilfe für ein DSO

  • Entscheidungshilfe für ein DSO


    Ich will mir eine neues Digitales Speicheroszilloskop da mein Hameg 205 in die Jahre gekommen ist.
    Haben sollte es 2 Kanäle, min. 60MHZ Bandbreite, 1GS/s und es sollte nicht mehr als ca. 500 Euro Kosten.
    Eingesetzt wird es für mein Hobby das heißt das Tektronix und die anderen Premiummodelle vom
    Preis nicht in Frage kommen.
    Ins Auge habe ich das Voltcraft DSO-1062D oder das Owon SD7102 gefasst.


    Für das Voltcraft welches ja Baugleich mit Hantek und Tekway ist spricht der Preis und
    das man es mit einem Hack von 60MHZ auf bis zu 200MHZ aufblasen kann.


    Für das Owon spricht das große 8" Display und die Speichertiefe von 10 Mio. Werte pro Kanal und
    außerdem hat es von Haus aus eine Bandbreite von 100MHZ.


    Leider findet man nicht viel über das Owon SD7102 im Netz während man für das Voltcraft DSO-1062D
    (Hantek und Tekway) jede Menge an Informationen findet.


    Hat einer von Euch eines dieser DSO's im Einsatz und kann mir einen kleinen Erfahrungsbericht geben,
    wie z.B. Genauigkeit, Geräuschkulisse, positive wie auch nervige Sachen etc...
    Vielleicht hat auch jemand ein gleichwertiges DSO im Einsatz welches er mir empfehlen kann.


    Gruß
    Günter

    RIP: Mahlzeit iso 4 VDR System: 939N68PV-GLAN, Athlon 64 3700+ @1500MHz, 512MB Ram, 500GB Samsung HDD, 2 x TT Rev. 1.3 FF und CI, STB's AVBoard, 7" TFT.
    Zitat:
    :D ...die wenigsten Probleme hat man mit den Dingen die man nicht hat ... :D

  • Hallo Günter,
    ich besitze seit gestern das Voltcraft DSO-1062D - große Erfahrungen konnte ich daher noch nicht machen. Ich habe es bei Conrad online bestellt. Mit der Kundenkarte hat man dann insgesamt 3 Jahre Garantie und kann diese mit 24 Euro auf insgesamt 5 Jahre verlängern. Es ist mein erstes Speicheroszilloskop und löst meinen ca. 35 Jahre alten Hameg 512 ab.


    - Man sieht dem DSO-1062D schon an, dass er nicht zum oberen Preisbereich gehört. Subjektiv wirkt alles etwas plastikhaft. Auffälig ist, dass die Füße leicht abgenutzt aussehen. Mein Kollege, der ein gleiches Gerät gekauft hatte, dachte zunächst an einen Rückläüfer, aber auch das Austauschgerät zeigte die gleichen Spuren. Aus meiner Sicht ist dies nicht weiter störend.


    WIe schon in anderen Foren geschrieben, muss man schon direkt auf das Display schauen, um auch das Raster erkennen zu können. MIt den Stellfüßen kann man das Gerät aber etwas hochstellen/ankippen, so dass es dann schon passt.


    - Den Lüfter hört man deutlich, aber nicht störend, eher ein Rauschen. Ob es für Dich ok ist, musst Du selbst herausfinden, da sagt jeder etwas anderes. Es gibt in den Foren Anleitungen, wie man die Geräusche vermindern kann. Entsprechende Umbauten werde ich aber nicht machen. Wir sind ja in der Technik, da gehört das Geräusch von Maschinen dazu :] .


    - Der Hack für die Anpassung der Bandbreite von 60 auf 200 Mhz ist denkbar einfach: USB-Verbindung zum PC herstellen, Tool starten und zweimal klicken. Wie sich das auf die Garantie auswirkt, will ich nicht wissen ;-)


    - Die vielen Funktionen des Geräts sind zunächst einmal etwas verwirrend, gerade wenn man von einem analogen Oszilloskop umsteigt, aber im Handbuch (siehe Download-Bereich auf der Conrad-Produkseite) einigermaßen gut erklärt.


    Gruß
    Peter






    -

    Hardware: Acer Aspire Revo R3700/D525/4GB/320 GB als VDR-Client, Ubuntu 12.04 LTS als NAS und VDR-Server, 2xSundtek SkyTV Ultimate (DVB-S/S2), Pulse-Eight USB-CEC-Adapter, Logitech Harmony 700
    Software: yaVDR v0.5, VDR v1.7.27

  • Hi Günter,


    mein Dip: lass Dir etwas mehr Zeit in der Vorauswahl und lese viel.


    Schau mal hier bzw. hier. Dabei möchte ich Dir die Beiträge von "tinhead" (in beiden Foren) besonders ans Herz legen. Der Typ hat nicht nur ne Ahnung von der Bedienung solcher Teile, er kennt sich auch mit der Herstellung und den Nickeligkeiten dabei aus.
    Besonders begeistert war ich, als ich las, dass er mal eben aus einer mehrlagigen Platine einen Schaltplan erstellt hat.
    Da gehört schon etwas mehr Fingerspitzengefühl dazu ;) - würde ich mal behaupten.


    Gruß Gero

    Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe, nicht für das, was Du verstehst!

  • Hallo Günter,
    falls gebraucht in Frage kommt...
    Schau die die älteren DSO von Agilent / HP an. Die ersten Megazoom DSO sind etwa 15 Jahre alt.
    Sind allesammt super zum Arbeiten.

    Grüße, Dieter :-)

  • So ich hab mir das Voltkraft geholt, weil es für meine Zwecke vollkommen ausreicht. Die von geronimo genannten Megathreads
    kannte ich schon und hab sie mir komplett durchgelesen.
    Für das was es kann ist es meiner Meinung nach das beste Gerät im low Budget Bereich. Auch kommen immer wieder aktuelle FW Updates.
    Und der Hack auf 200MHz ist wirklich sehr einfach auszuführen. Auch die Bedienung ist sehr intuitiv.


    MfG
    Günter

    RIP: Mahlzeit iso 4 VDR System: 939N68PV-GLAN, Athlon 64 3700+ @1500MHz, 512MB Ram, 500GB Samsung HDD, 2 x TT Rev. 1.3 FF und CI, STB's AVBoard, 7" TFT.
    Zitat:
    :D ...die wenigsten Probleme hat man mit den Dingen die man nicht hat ... :D

  • Quote

    ca. 35 Jahre alten Hameg 512 ab.

    Das kann ich toppen, habe einen HM 312, und funktioniert immer noch.
    Ich brauche das Ding nur ab und zu für meine Atmel Basteleien, dafür reicht es aus.


    Das Voltkraft schaut vom Preis/Leistung zwar sehr gut aus (vor allem mit dem 200MHz Mod), ich bezeifle aber das es so lange läuft wie das Hameg. ;D

    VDR 1 (SD) : ASRock A330 GC, 1 GB RAM, TT- FF Karte rev. 2.3, 7'' TFT, Lirc X10 - Selbstbau Gehäuse - Suse 11.3 (64) vdr-1.7.10 diverse Plugins
    VDR 2 (HD) : MSI G41M-P25, 2 GB RAM, E6700 2x3.20GHz, Gainward GT220, 2TB HD, Lirc X10, TT S2-3600 USB, TT S2-1600, - Suse 11.3 (64) NvidiaTreiber 260.19 vdr-1.7.18 - xineliboutplugin 1.0.90 cvs, xine-lib 1.1.90 , s2-liplianin DVB Treiber