ARD/ZDF HD, in welches Format nach Videoschnitt?

  • Hallo,


    in welches Format (und mit welchen Einstellungen) speichert Ihr geschnittene HD Aufnahmen?
    SD Aufnahmen speichere ich immer mit divx, die lassen sich problemlos auf so ziemlich allen Geräten wiedergeben und das Größe/Qualitätsverhältnis ist auch ok.


    Bei HD habe ich eigentlich an mp4 gedacht, allerdings entstehen da mit Final Cut pro Stunde rund 8GB an Daten wenn die Qualität stimmen soll.
    -> Das geht doch bestimmt besser, oder?

    yavdr 0.6: Gigabyte GA H61M, Pentium 645, 4GB RAM, 1x3 TB, 1x64 GB SSD, 1x CineS2 V6, 1x Hauppauge S2-1600 , Nvidia GF210

    ansible@focal: Asrock Z370 Exteme4, Intel i3, 8GB RAM, 1x64GB SSD, 1x2TB HDD, 1xDVB Skystar 952, GF1030

  • Bei HD habe ich eigentlich an mp4 gedacht, allerdings entstehen da mit Final Cut pro Stunde rund 8GB an Daten wenn die Qualität stimmen soll.


    Kann Final Cut denn direkt mit h264 TS-Dateien arbeiten ohne die unnötig zu konvertieren? Fürs einfache Wegschneiden von Anfang und Ende tut es ja der VDR selbst oder man nutzt Handbrake, das dann wenn es unbedingt sein muss die Bitrate runterrechnet. Export dann mit x264 als Codec nach mp4 oder mkv.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)


  • in welches Format (und mit welchen Einstellungen) speichert Ihr geschnittene HD Aufnahmen?


    Ich lass sie so wie sie sind, die TS-Dateien sind auf so gut wie jedem Gerät abspielbar.


    FinalCutPro würde ich nicht zum reinen wandeln nehmen, selbst wenn ich es hätte.
    Wenn du die Dateien in iTunes importieren willst, um sie auf iPad, iPhone oder AppleTV wieder zu geben, würde ich Handbrake empfehlen. Da kannst du zwischen mp4 und mkv wählen und dir eine Qualitätseinstellung wählen oder selbst erarbeiten.

  • Nein, FinalCut kann nicht direkt mit TS (egal ob HD oder nicht) arbeiten.


    Handbrake kann keine Dateien zusammenfügen, zusammenfügen per cat führt gelegentlich dazu das ein Versatz zwischen Bild und Ton entsteht - Warum auch immer.


    Ihr habt natürlich Recht, nur um den Anfang und das Ende wegzuschneiden gibts auch andere Varianten (Selbst auf dem Mac - ImToo Video Converter funktioniert dafür auch).



    Ab und an zerschnipsele ich auch mal ein paar Teile aus mehreren Aufnahmen zu einer zusammen oder entferne auch mal Werbung aus den Aufnahmen die nicht am Anfang und am Ende sind.
    Da ich nunmal Final Cut gewöhnt bin (Früher unter Windows habe ich das per Ulead Mediastudio gemacht) und das ganze damit auch wirklich bildgenau machbar ist würde ich das gern weiter dafür verwenden - Zumal mir eben noch kein Programm über den Weg gelaufen ist das wirklich schneiden in den Aufnahmen könnte und mergen.
    Insofern ist das behalten der TS Dateien nicht wirklich die Lösung, denn da müsste auch erstmal bildgenau Werbung raus und diverse Geräte die bei uns und bei Bekannten im Umlauf sind können damit leider nichts anfangen.

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  • Das Mergen sparst du dir, wenn du die maximale Dateigröße für eine Aufnahmedatei des VDR auf einen vernünftigen Wert setzt.


    Zumal mir eben noch kein Programm über den Weg gelaufen ist das wirklich schneiden in den Aufnahmen könnte und mergen.


    Der TS-Doctor kann das unter Windows ohne Probleme. Wenn man kastrierte Geräte kauft, leidet man immer unter deren unnötigen Einschränkungen. Dass Apple das nicht sauber unterstützt ist ja schon lange bekannt und hat mich bislang erfolgreich von OS X ferngehalten. Meine Geräte können mit TS-Dateien :P

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • 2GB sind schon ne vernünftige Größe.
    Solange externe Datenträger rumgereicht werden die unter Windows, OS X und Linux gleichermassen funktionieren müssen ist FAT32 immer noch das Einfachste.


    Ach, Windows kann das mit Bordmitteln alles ohne Probleme, deswegen dann der TS-Doctor? tsts... ;)
    edit: Kleiner Nachtrag: TS-Doctor ist mir gerade grandios unter Win8 abgeschmiert beim Versuch beim Schnitt vom Ton auf den Bildmodus umzuschalten. Hmm...



    Aber ist auch völlig egal. Win7 und Win8 sind ja ganz nett, zu der Zeit zu der ich umgestiegen bin gabs einfach nichts Vergleichbares von MS und die Linux Basteleien hatte ich auch satt.
    Ich bin dankbar für die Zeit die mir Apple erspart die andere mit basteln und neuinstallieren verbringen, mir reichts regelmäßig die Windows SW/HW Probleme im Freundes und Bekanntenkreis zu beheben.



    Aber um wieder zum eigentlichen Thema zu kommen (Das ja unter Windows nicht so viel anders ist):
    Mit welchen Parametern codiert Ihr h264/mp4?

    yavdr 0.6: Gigabyte GA H61M, Pentium 645, 4GB RAM, 1x3 TB, 1x64 GB SSD, 1x CineS2 V6, 1x Hauppauge S2-1600 , Nvidia GF210

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  • Moin!


    Wenn wir noch bei Windows sind:
    Was ich leider noch nie probiert habe, aber schon lange mal tun wollte: Smart Cutter
    Scheint das für HD zu sein, was ich für SD schon lange nutze (Cuttermaran).


    Ansonsten recodiere ich die HD-Aufnahmen nicht, sondern packe sie nur um in mkv mit mkvmerge. Aber ich hab ja auch nur die drei ÖR in HD, da gibt's keine Werbung zwischendurch. Deshalb hab ich den Smart Cutter auch noch nie ausprobiert, die Schnittfunktion des vdr reichen da... :)
    Mit den mkvs kann alles in meinem Haushalt um, was damit umgehen können soll.


    Lars.

  • Nein, FinalCut kann nicht direkt mit TS (egal ob HD oder nicht) arbeiten.


    Handbrake kann keine Dateien zusammenfügen, zusammenfügen per cat führt gelegentlich dazu das ein Versatz zwischen Bild und Ton entsteht - Warum auch immer.



    Sorry, dieses alte Thema noch einmal hervorzukramen, aber gibt es für das Thema zusammenfügen schon eine Lösung inzwischen? Die HD-Filme haben sonst 4-5 ts Dateien, was beim Abspielen ein wenig nervt.


    Dateigröße der Aufnahmen wollte ich aus FAT-Anlass nicht hochsetzen.


    Danke

  • Moin moin,


    im VDR unter System> Einstellungen> Aufnahme die Maximale Videodateigröße hochschrauben. Dann ersteht nur noch eine Datei.
    Setzt aber eine Moderne Formatierung voraus. Ext, Ntfs u.s.w. Auch bei Wechseldatenträgern muss daran gedacht werden. Sonst ist häufig nach 4GB Schluss.


    Gruß Jan

    1:Dell PoweEdge T20; Xeon E3-1225 v3; 32GB RAM; Proxmox 5.4; MLD 5.4 als VDR-Server; 2 x Cine S2;
    2:Intel NUC i3 Passiv; 4GB RAM; 120GB SSD; easyvdr 3.5 als client; Harmony Hub

    2:Intel NUC i5 Passiv; 4GB RAM; 120GB SSD; easyvdr 3.5 als client; Harmony Hub
    3:Raspberry Pi 3B; MLD

  • Dateigröße der Aufnahmen wollte ich aus FAT-Anlass nicht hochsetzen.


    Sorry, zu spät gelesen.


    Das einfachste ist fat in Rente zu schicken.


    Gruß Jan

    1:Dell PoweEdge T20; Xeon E3-1225 v3; 32GB RAM; Proxmox 5.4; MLD 5.4 als VDR-Server; 2 x Cine S2;
    2:Intel NUC i3 Passiv; 4GB RAM; 120GB SSD; easyvdr 3.5 als client; Harmony Hub

    2:Intel NUC i5 Passiv; 4GB RAM; 120GB SSD; easyvdr 3.5 als client; Harmony Hub
    3:Raspberry Pi 3B; MLD

  • Problem ist dann nur, dass ich die Mediathek nicht mehr mit meiner externen Festplatte sichern kann.


    Das ist dann schon ein Problem. Mit ist auch nicht klar, warum Handbrake eine solch einfache Operation nicht unterstützt?


    Bin auf meiner Suche auch auf MPEG Streamclip gestoßen, aber das scheint noch weniger damit zurecht zu kommen.

  • Habe nun endlich die nonplusultra-Lösung gefunden, besser als Handbrake, schnell und zuverlässig.


    Das beste, es basiert auf ffmpeg!


    Folgende GUI unter MAC OS X: http://www.iffmpeg.com


    FFMPEG Binary herunterladen (gratis): http://www.osxexperts.net/ffmpeg/ffmpegexperts.html


    Das Tool macht echt alles, auch VOB, MKV etc. inklusive Dateien zusammenfügen, splitten, weiß der Geier was noch.


    Das Beste ist dann noch die Batchverarbeitung und am Ende wird wahlweise der geschnittene Film _automatisch zu iTunes hinzugefügt und dann auch noch mit den iPads synchronisiert.


    Das sind mir dann die 17,50€ für die Lizenz wert.


    Vielleicht nicht ganz uninteressant für die Community hier.

  • Habe nun endlich die nonplusultra-Lösung gefunden, besser als Handbrake, schnell und zuverlässig.


    Und wie hilft dir das dabei Dateien zu bekommen die kleiner als 2 GB sind und trotzdem den ganzen Film enthalten?


    Große Dateien könntest du auch kostenlos erhalten wenn du im VDR die Dateigrößenbeschränkung entfernst und die Filme einfach nochmal mit der Schnittfunktion schneidest. Den Rest schafft dann auch wieder Handbrake.

  • Vielleicht nicht ganz uninteressant für die Community hier.


    Na ja, deswegen werde ich mir jetzt keinen Mac anschaffen.


    FFmpeg benutzt doch so ziemlich jedes Tool. Mit Avidemux kann ich das alles auch machen und das kostet nichts.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
    Samsung UE55H6470


  • Und wie hilft dir das dabei Dateien zu bekommen die kleiner als 2 GB sind und trotzdem den ganzen Film enthalten?


    Große Dateien könntest du auch kostenlos erhalten wenn du im VDR die Dateigrößenbeschränkung entfernst und die Filme einfach nochmal mit der Schnittfunktion schneidest. Den Rest schafft dann auch wieder Handbrake.


    Das war ja nicht mein Ziel, wollte nur die einzelnen ts zu einer mp4-Datei für das Ipad zusammenfügen. Nicht mehr und das läuft hier mit einem Klick, ohne dass ich erst alle Aufnahmen des VDR neu schneiden muss.

  • Problem ist dann nur, dass ich die Mediathek nicht mehr mit meiner externen Festplatte sichern kann.


    Einen externen Datenträger darf man auch mit einem anderen Dateisystem formatieren. Ich nutze eigentlich immer NTFS bei externen Festplatten. Die können dann unter Linux und Windows betrieben werden.
    Geht NTFS beim Mac nicht?

    1:Dell PoweEdge T20; Xeon E3-1225 v3; 32GB RAM; Proxmox 5.4; MLD 5.4 als VDR-Server; 2 x Cine S2;
    2:Intel NUC i3 Passiv; 4GB RAM; 120GB SSD; easyvdr 3.5 als client; Harmony Hub

    2:Intel NUC i5 Passiv; 4GB RAM; 120GB SSD; easyvdr 3.5 als client; Harmony Hub
    3:Raspberry Pi 3B; MLD

  • Geht NTFS beim Mac nicht?

    Ohne Bastelei nur read-only.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Ohne Bastelei nur read-only.


    Sorry, aber das ist doch Müll.
    Aufgrund der Hochwertig verarbeiteten Hardware habe ich schon mal überlegt mir ein Apple- Gerät zu kaufen. Aber genau solche Sachen schrecken mich ab.

    1:Dell PoweEdge T20; Xeon E3-1225 v3; 32GB RAM; Proxmox 5.4; MLD 5.4 als VDR-Server; 2 x Cine S2;
    2:Intel NUC i3 Passiv; 4GB RAM; 120GB SSD; easyvdr 3.5 als client; Harmony Hub

    2:Intel NUC i5 Passiv; 4GB RAM; 120GB SSD; easyvdr 3.5 als client; Harmony Hub
    3:Raspberry Pi 3B; MLD

  • Externe Datenträger formatiert man mit ExFat, das wird von Windows, Linux und Mac gleichermassen unterstützt.


    vdr-User-# 755 to_h264 chk_r vdr-transcode github

  • Aufgrund der Hochwertig verarbeiteten Hardware habe ich schon mal überlegt mir ein Apple- Gerät zu kaufen. Aber genau solche Sachen schrecken mich ab


    Aber Windows legen sich Leute zu (du auch?), obwohl es weder ext3, ext4 noch HFS(+) beherrscht.
    Das "Gefrickel" beschränkt sich übrigens auf die von jedem DAU beherrschbare Installation von:
    http://www.heise.de/download/o…use-for-os-x-1184699.html
    und
    http://www.heise.de/download/ntfs-3g-for-mac-os-x.html


    Und die letzten USB-Festplatten die ich in Betrieb genommen habe waren vom Hersteller mit exFAT formatiert. Das halte ich für universeller und sinnvoller als NTFS.