NAS und VDR in einem

  • Hallo,


    hat jemand eine Virtualisierung laufen wo ein VDR und NAS auf einem physikalischem Rechner laufen?


    Wenn ja, mit welcher Software setzt ihr das um und was für eine Leistung sollte der Rechner haben?

    VDR-Server: 1HE Barebone Supermicro 200 Watt, X7SPE-HF, 2 GB RAM, 320 GB HDD, 2 x Technisat Skystar USB HD, 1 x DVBSKy S952, yaVDR 0.6.1 Kernel 3.19 Headless
    Client 1: LC-Power LC-1400mi ITX Tower 200 Watt Klavierlack schwarz, ASRock E35LM1 AMD A50M, 2 GB RAM (Kingston ValueRAM DDR3), 1024MB Palit GeForce GT 520, 160 GB HDD, yaVDR 0.5.0

    Client 2: Raspberry PI, OpenElec

  • Ich hab eine Maschine unter ESXi 5.1 laufen.
    Darauf laufen u.a. ein VDR unter Archlinux und als NAS NAS4Free.
    Auf der Maschine läuft noch mehr. Auch ein Windows. Von daher ist die Hardware größer dimensioniert als nötig.
    In meinem Falle ein Core i5, 16 GB RAM, 6 Platten a 2 TB. 5 der Platten laufen in einem Raid-Z2 Verbund. Die sechste dient dem VDR für Aufnahmen.
    Die VMs und ESXi selbst liegen auf einer SSD.

  • Ich hole diesen alten Thread hier noch einmal hoch, weil ich im großen und ganzen meine Lösung gefunden habe: LINK


    Bevor ich mit meinem Testsystem aber produktiv gehe, wollte ich von den hier anwesenden "Virtualisierern" mal wissen, wie Ihr das mit den Timerprogrammierungen gelöst habt. Was ich mir überlegt habe ist, dem Server (unRAID) S3 Sleep zu ermöglichen und diesen dann durch yaVDR wecken zu lassen, sobald eine Aufnahme fällig ist. Frage ist halt nur, ob die VM den Timer überhaupt mitbekommt, wenn der Server im S3 ist.


    Gibt es eine Best Practice für so einen Fall (klar, den Server 24x365 betreiben ginge, aber wir wollen ja Strom sparen) ?

  • Der Server läuft bei mir durch. Es ist ja nicht nur VDR in Betrieb. In meinen Augen ist das Thema mit der heutigen Hardware auch nicht mehr so kritisch. Man kann relativ problemlos einen Server bauen, der um 20 Watt im Leerlauf verbraucht. Das Sparpotential ist dann so gering, das der Aufwand für eine Abschaltung eigentlich nicht lohnt.


    Dein Ansinnen funktioniert so auch nicht, wenn der VDR in einer VM läuft. Dann kann er Timer setzen wie er will. Die kommen nie bei der echten Hardware an.
    Eine Lösung wäre z.B. yaVDR als Betriebssystem direkt auf der Hardware zu nutzen und dann VMs mit KVM laufen zu lassen. Der VDR läuft dann direkt auf der Hardware und hat die Kontrolle. Dann geht auch Wakeup. Fnu hatte diese Konfiguration hier im Forum auch schon einmal beschrieben (vielleicht auch mit Xen statt KVM, weiß nicht mehr genau).

  • Hi.


    Ich habe dazu vdrpsend in ein eigenes Script auf dem VM-Server eingebaut. Der VM-Server fragt dadurch per vdrpsend die VDR-VM, wann der nächste Timer startet und schreibt dann entweder den nächsten regulären Aufwachzeitpunkt oder den nächsten timerstartpunkt in das RTC-wakeup device.


    ByE...

    Server:  (K)VM on Proxmox 4.x-Host, VDR 2.2.0 (selbstgebaut vom yaVDR unstable Repo) auf Debian 8 (Jessie), 1x Digital Devices Cine S2 (V6) + DuoFlex S2
    Clients: Raspberry Pi 2/3 mit Raspbian, VDR 2.2.0 (selbstgebaut vom yaVDR unstable Repo) als Streamdev-Clients

  • Hättest Du etwas dagegen, mir Dein Script einmal zu Verfügung zu stellen?


    Nein, grundsätzlich nicht. Aber das Skript macht noch viel, viel mehr, was sich ganz sicher sehr stark von deiner Nutzung unterscheiden würde. Deshalb veröffentliche ich hier nur die Bereiche, die für den speziellen Fall interessant sind:


    Das ganze wird von mir genutzt auf einem Proxmox-Server, sollte aber auch problemlos auf jedem anderen Debian oder Ubuntu System funktionieren. Voraussetzung ist aber, dass der ACPI-Wakeup mit dem System funktioniert, sprich die Hardware entsprechend konfiguriert ist und das Betriebssystem auch. Desweiteren muss das svdrpsend-Skript z.B. von YaVDR auf den Server kopiert werden und dort auch funktionieren, sprich Perl muss installiert sein.

    Server:  (K)VM on Proxmox 4.x-Host, VDR 2.2.0 (selbstgebaut vom yaVDR unstable Repo) auf Debian 8 (Jessie), 1x Digital Devices Cine S2 (V6) + DuoFlex S2
    Clients: Raspberry Pi 2/3 mit Raspbian, VDR 2.2.0 (selbstgebaut vom yaVDR unstable Repo) als Streamdev-Clients