DVBSky T9580 DVB-T/T2/C and DVB-S2 Dual PCIe

  • And it's gone...


    Die neue Version ist nun http://www.dvbsky.net/download…a_build-bst-130520.tar.gz.
    Den Quellcode für sit2 haben sie entfernt und stellen jetzt dafür bereits fertig kompilierte Object Files für die verschiedenen Architekturen und mit bzw. ohne DVB-C Unterstützung zur Verfügung. *würg*


    Ich hoffe mal, dass die mit DVB-C alle Karten unterstützt. Ich kann das hier allerdings nicht testen, da ich nur eine S952 habe.


    Interessanterweise unterscheiden sich die mit und ohne DVB-C in beiden Architekturen nur in 3 Bits.



    Mal sehn was beim nächsten Mal kommt...

  • Hi,


    vielleicht kann ja der DVBSHOP hier mal was zum Status der Linux Treiber kund tun.


    CU
    9000h

    Ich habe die T9580 gekauft und stehe auf dem Schlauch. Kenne mich damit auch zuwenig aus. Ich habe es in ein unRAID eingebaut und kann da keine eigenen Kernels machen.
    Folgendes habe ich im dmesg:


    cx23885 driver version 0.0.3 loaded
    CORE cx23885[0]: subsystem: 4254:9580, board: DVBSKY T9580 [card=45,autodetected]
    cx25840 2-0044: cx23885 A/V decoder found @ 0x88 (cx23885[0])
    cx25840 2-0044: loaded v4l-cx23885-avcore-01.fw firmware (16382 bytes)
    cx23885_dvb_register() allocating 1 frontend(s)
    cx23885[0]: cx23885 based dvb card
    DS3000 chip version: d0 attached.
    TS202x chip version[1]: c3 attached.
    TS202x chip version[2]: c3 attached.
    m88ds3103_load_firmware: Waiting for firmware upload (dvb-fe-ds3103.fw)...
    m88ds3103_load_firmware: Waiting for firmware upload(2)...
    DVB: registering new adapter (cx23885[0])
    cx23885 0000:01:00.0: DVB: registering adapter 0 frontend 0 (Montage DS3103/TS2022)...
    DVBSKY PCIe MAC= 00:17:42:54:09:82
    cx23885_dvb_register() allocating 1 frontend(s)
    cx23885[0]: cx23885 based dvb card
    cx23885[0]: frontend initialization failed
    cx23885_dvb_register() dvb_register failed err = -22
    cx23885_dev_setup() Failed to register dvb on VID_C
    cx23885_dev_checkrevision() Hardware revision = 0xa5
    cx23885[0]/0: found at 0000:01:00.0, rev: 4, irq: 16, latency: 0, mmio: 0xdfa00000
    Registered IR keymap rc-dvbsky
    input: cx23885 IR (DVBSKY T9580) as /devices/pci0000:00/0000:00:01.0/0000:01:00.0/rc/rc1/input7
    rc1: cx23885 IR (DVBSKY T9580) as /devices/pci0000:00/0000:00:01.0/0000:01:00.0/rc/rc1
    input: MCE IR Keyboard/Mouse (cx23885) as /devices/virtual/input/input8


    Board in den ersten 14 Tagen zurückschicken oder gibts noch Hoffnung?
    Ist in meinem Kernel alles drin was ich brauche und es ist nur ne Konfigurationssache? Ein sit2.ko hab ich nicht unter /lib/modules/3.9.3-unRAID/kernel/drivers/media/pci
    Wie ihr seht habe ich aber die Firmware schon besorgt und in /lib/firmware gepackt.

  • Ich habe überhaupt nicht gepatcht, habe so wie hier beschrieben gemacht mit aktuelle treiber und es läuft mit yavdr


    Du wirst ja wohl auch kaum einen Kernel 3.10 haben.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
    Samsung UE55H6470

  • Hm, also die Quellcode Patches für den Linux Kernel, die auf
    Hi,


    es geht dabei nur um Karten die SiLabs Chips drauf haben.


    CU
    9000hWoran erkennt man diese?


    Das steht auf der Packung ja nicht drauf, welches Exemplar der Mystique SaTeCaBiX oder DVBSky T9580 einen SiLabs Chip drauf hat.
    Gibt's diese Karten auch ohne SiLab Chip?
    Und falls ja, wie erkennt man diese?



    Rein eine Verständnis-Frage: Aus welchen Gründen möchte man eigentlich DVB-S2 und DVB-C gleichzeitig nutzen? Wenn ich schon eine Schüssel aufmontiere, dann kann ich doch so ziemlich alles empfangen was auch über Kabel kommt...?!

    Das ist schon richtig.


    Beruflich ziehe ich aber immer zwischen zwei Wohnungen hin und her und schleppe den Rechner mit, in der einen habe ich nur DVB-S2 und in der anderen nur DVB-C Empfang, da würde mir so eine Karte schon gelegen kommen.
    Außerdem kann ich im DVB-C Netz von Kabel BW die Schweizer Sender SF1 und SF2 unverschlüsselt empfangen, das geht über DVB-S2 nicht und auf SF1 und SF2 kommen schon hin und wieder sehr gute Filme und das ohne Werbung.


    Es gibt also durchaus einen Anwendungszweck, zumindest für mich.



    Und diejenigen, die häufig umziehen müssen, werden davon sicher auch profitieren.
    Als ich früher von der einen Studenten WG in die andere gezogen bin hatte ich mir z.b. extra eine DVB-T Karte für die erste Wohnung gekauft, ein paar Monate später mußte ich dann umziehen und da brauchte ich dann eine Karte mit Kabel Empfang, weil kein Empfang über DVB-T möglich war und noch zwei Jahre später bin ich wieder umgezogen, da war dann DVB-S2 notwendig, weil es in dem Haus keinen Kabelanschluss gab.
    Daher habe ich inzwischen jeweils eine Karte für DVB-T, DVB-C und DVB-S2. Hätte es so eine Karte schon damals gegeben, dann hätte ich mir eine ganze Menge Geld gespart.



    Leider sind das alles Karten in PCI Ausführung und jetzt brauche ich PCIe, deswegen suche ich nach etwas neuem.



    @All
    Diese wäre nicht schlecht, aber das mit der Closed Source Firmware stört mich doch schon ziemlich.
    Gibt es schon irgendwelche Bemühungen von Linux Kernel Entwicklern hier einen reinen Open Source Treiber inkl. Open Source Firmware zu schreiben?
    Weiß das jemand?
    Wie sieht die Entwicklung hier aus, das würde mich schon brennend interessieren.
    Insbesondere auch deswegen, weil ich ungern jedes mal den Kernel nachpatchen möchte.

  • Da ich mir ja vor ein paar Tagen eine DVBSky T9580 TV Karte gekauft habe und inzwischen wieder umgetauscht habe,
    wollte ich euch hier mal meine Erfahrungen bezüglich dieser Karte und Linux berichten.


    Noch ein kleiner Hinweis.
    Als ich die Karte noch hatte, habe ich schon ein Posting wie dieses hier erstellt, hierbei waren auch einige Konsolenausgaben
    einiger Kommandozeilenbefehle vollständig dabei, aber als ich das Posting dann im Forum abschicken bzw. speichern wollte, kam
    die Aufforderung dass ich mich erneut einloggen soll. Als ich dies dann tat, war mein komplettes Posting weg und der Zurückbutton lieferte auch nicht mehr das Geschriebene.
    An dem Tag war ich dann auf die Forensoftware so sauer, dass ich gar kein Posting mehr erstellt habe.
    Am nächsten Tag habe ich dann die Karte zurückgeschickt ohne die Kommandozeilenbefehle erneut aufzurufen und die Konsolenausgaben
    zu retten, es ist also einiges an Information verloren gegangen, die ich in meinem ursprünglichen Posting drin hatte und ich durchaus als wichtig erachte.
    Nun aber zurück zu meiner Erfahrung mit dieser Karte:



    Die TV Karte besitzt 3 Chipsätze.


    Der

    Code
    1. M88DS3103
    2. 4K51188.1
    3. FPC1221NQ


    Chipsatz ist für den DVB-S2 Empfang zuständig, diesen konnte ich nicht testen, da ich hier nur DVB-C habe.


    Der

    Code
    1. Si2168 30
    2. 1253A00081


    Chipsatz ist für den Empfang von DVB-T(2) und DVB-C zuständig.
    Testen konnte ich nur DVB-C, weil der DVB-T Empfang hier ohne Dachantenne mangelhaft liegt,
    dies hat aber nichts mit der Empfangsqualität der Karte zu tun, sondern trifft auf alle Geräte in meinem Haus zu.



    Gegenüber dem PC werden die Signale beider Chipsätze durch folgenden Chipsatz repräsentiert und durchgeleitet:

    Code
    1. Conexant
    2. PCIe A/V Decoder
    3. CX23885-15Z
    4. PFAC6621B
    5. 1249 CN



    Out of the Box ohne die Installation der Treiber auf der DVBSky Webseite lief die Karte unter Linux Kubuntu 13.10
    nicht, es sind also keine passenden Treiber im Vanilla Kernel oder dem nachgepatchten von Kubuntu enthalten.
    Ob es mal Open Source Treiber im Kernel geben wird, wird die Zukunft zeigen müssen.
    Bezüglich des Si2168 Chipsatzes sieht es da momentan eher schlecht aus, denn dieses liegt bei den Treiber des Herstellers nur als binäres Modul ohne Quellcode vor. Aber dazu komme ich gleich.



    Also habe ich auf der Webseite des Herstellers http://www.dvbsky.net/ das media_build_bst_130806 Linux Treiberpaket
    für Kernel 3.5.x ~ 3.11.1 downgeladen und es nach der Anleitung
    http://www.dvbsky.net/download…river_installation_en.pdf
    versucht zu installieren.
    Dies hat auch geklappt, allerdings hätte man den 2. Schritt

    Code
    1. "Check and choose one of the target systems, run ‘uname -a’ to get os Information."


    in ein IF Bedingtes Skript reinpacken können.


    Anschließend wurde die Installation mit einem sudo make install abgeschlossen.


    Bedauerlich an diesem media_build System war, dass darin nicht nur die Treiber für die DVBSky T9580 enthalten waren,
    sondern auch weitere Treibermodule für ALLE Karten des Herstellers von DVBSky.
    Wer also sein System nicht mit unnötigem Ballast zumüllen möchte, hat hier praktisch keine Chance selektiv die Treiber nur für die benötige Karte zu installieren,
    zumindest geht dies nicht ohne großen Aufwand die ganzen Buildscripte zu überarbeiten.


    Auch war nicht klar, ob man den 5. Schritt

    Code
    1. Copy firmware file dvb-fe-ds300x.fw and dvb-fe-ds3103.fw to /Lib/Firmware directory. Firmware
    2. file can be downloaded from support web page in www.dvbsky.net.
    3. Unzip it then copy files.


    ausführen sollte, denn es befanden sich nirgends Hinweise dazu, ob genau diese Firmware nun für die eigene T9580 Karte
    oder für andere Karten des Herstellers notwendig waren, also habe ich notgedrungen auch diese Firmware installiert.
    Hinweis: das closed source Treibermodul für den Si2168 Treiber, welcher für den Empfang von DVB-C notwendig ist,
    liegt bereits als compilierte binäre Objektdatei unter den Namen

    Code
    1. sit2.o.dvbc_x64
    2. sit2.o.dvbc_x86
    3. sit2.o.x64
    4. sit2.o.x86


    vor und davon wird dann über den oben erwähnten 2. Schritt

    Code
    1. "Check and choose one of the target systems, run ‘uname -a’ to get os Information."


    die passende Moduldatei, je nachdem was man für ein System einsetzt, 32 Bit oder 64 Bit, mit DVB-C Support oder ohne,
    ausgewählt und nach sit2.o kopiert.
    Auf diese sit2.o Datei greifen dann die restlichen Scripte des Buildprozesses zu.



    Also die die Treiber und die Firmware also erfolgreich installiert waren, habe ich das System dann neu gebootet.
    Doch nach dem Booten kam dann die Ernüchterung, denn es gab schon, wie dmesg zeigte, die erste Fehlermeldung beim Laden der neuen Treibermodule:


    Code
    1. cx2341x: Unknown symbol v4l2_ctrl_handler_init_class (err 0)


    Aber dies war noch kein Problem, denn in der Anleitung war dieser Fall ganz unten unter FAQ erwähnt.
    Als Lösung wurde mir daher vorgeschlagen, den kompletten

    Code
    1. /lib/modules/`uname -r`/kernel/drivers/media


    Ordner zu löschen und mit make install die Treiber noch einmal zu installieren.
    Was ich dann auch tat.
    Unschön ist hier, dass dadurch praktisch die ganzen original Module der Linux Distribution in diesem Verzeichnis gelöscht werden
    und dann durch das media Build Systems des Herstellers ersetzt werden.
    Sollte man hier mal zwei verschiedenen Karten zweier verschiedener Hersteller zum Laufen bekommen wollen und beide würden so einen Austausch für ihre Karte verlangen,
    dann wäre es praktisch ohne manuellen Eingriff nicht möglich, beide Karten zum Laufen zu bringen.
    Laien dürften hieran sicher scheitern.



    Als all das erledigt war, habe ich dann das System erneut gebootet.
    Dies mal wurde die Karte dann auch erkannt, es waren wie erwartet, zwei Verzeichniseinträge unter

    Code
    1. /dev/dvb/adapter0
    2. und
    3. /dev/dvb/adapter1


    sichtbar und lspci mit der angehängten verbose Option spuckte dann für diese Karte folgendes aus:



    Eine Ausgabe von dmesg habe ich leider vergessen zu erstellen und da ich die Karte inzwischen nicht mehr habe, kann ich das auch nicht mehr nachreichen.
    Die passenden dmesg Einträge in /var/log sind leider inzwischen auch nicht mehr vorhanden.




    Nun ging es weiter mit der Sendersuche.


    Code
    1. sudo scan -a /dev/dvb/adapter1/ -f /dev/dvb/adapter1/frontend0 -A 2 tuning_de-Kabel_BW.conf > channels_scan.conf


    Scheiterte kläglich. Hier war das Problem, dass zwar adapter1 der für den DVB-C Empfang zuständig war, als Option übergeben wurde,
    aber scan machte daraus aus mir unerfindlichen Gründen immer wieder aus adapter1 adapter0 und dann kam die Fehlermeldung

    Code
    1. WARNING: frontend type (QPSK) is not compatible with requested tuning type (OFDM)


    was ja auch logisch war, denn auf adapter0 war der Chipsatz der für DVB-S zuständig ist.


    Leider habe ich nicht mehr die komplette Konsolenausgabe mit dem genauen Wortlaut des obigen Scanbefehls, aber ich hoffe, meine Schilderung genügt.


    Die anderen Scanprogramme wie dvbv5-scan und dvbscan scheiterten ebenfalls, die Konsolenausgaben hierzu fehlen leider ebenfalls.
    scan-s2 war auf Kubuntu nicht verfügbar, zumindest habe ich kein passendes Paket gefunden und auf meinem System war es nicht installiert.


    Das einzige was funktionierte war w_scan und davon habe ich glücklicherweise noch die Konsolenausgabe gerettet, weil ich den Ouput in eine Textdatei gespeichert habe:


    Mit w_scan konnte ich alle Sender finden, allerdings konnte keines der Abspielprogramme etwas mit den channel.conf Dateien anfangen und ich habe hier wirklich alle relevanten durchprobiert, die
    w_scan erstellen kann.
    Also diese hier:

    Code
    1. -M mplayer output instead of vdr channels.conf
    2. -X tzap/czap/xine output instead of vdr channels.conf
    3. -x generate initial tuning data for (dvb-)scan



    mplayer 1 lieferte folgendes:


    mplayer 2 dieses:


    Diese beiden Fehlermeldungen von mplayer 1 & 2 waren zu erwarten, denn mplayer verwendet von Haus aus immer /dev/dvd/adapter0
    Mit mplayer2 soll es aber möglich sein den Adapter auszuwählen:


    Aber das scheiterte ebenfalls oder ich habe die Angabe zur Kartennummer falsch übergeben.
    Allerdings habe ich hier einige Möglichkeiten durchprobiert, sie scheiterten alle.



    Mit kaffeine war es nicht möglich einen Senderdurchlauf durchzuführen.
    Ich hatte zwar adapter0 und adapter1 zur Auswahl, aber der Suchlauf brach nach ca. 3 Sekunden sofort ab.
    Als Fehlermeldung konnte ich das hier retten:

    Code
    1. kaffeine(3318) DvbDevice::frontendEvent: tuning failed


    zap lieferte dieses:

    Code
    1. zap -adapter 1 -channels .szap/channels.conf "arte"
    2. Using frontend "Sit2 DVB-T2/C", type DVB-C
    3. status | signal 1817 | snr 0000 | ber 00000000 | unc 00ff00ff |


    und das darauffolgende mplayer Kommando, das also in Kombination mit zap verwendet wurde ergab dieses und auch kein Bild:

    Code
    1. mplayer /dev/dvb/adapter1/dvr0
    2. MPlayer2 UNKNOWN (C) 2000-2012 MPlayer Team
    3. mplayer: could not connect to socket
    4. mplayer: No such file or directory
    5. Failed to open LIRC support. You will not be able to use your remote control.
    6. Playing /dev/dvb/adapter1/dvr0.


    Ein Versuch mit vlc, bei dem ich die Frequenz und Symbolrate eines existierenden Senders manuell eingab, scheiterten ebenfalls und ergab diese Fehlermeldung:

    Code
    1. VLC:
    2. dtv error: tuning to 362000000 Hz failed
    3. main error: open of `dvb-c://frequency=362000000:modulation=256QAM:srate=6900' failed


    me_tv ergab diese Fehlermeldung bei der Verwendung der von w_scan erstellten channel.conf Dateien:

    Code
    1. Fehler:Invalid parameter count on line 1


    Und ich habe versucht hier me_tv alle channel Formate unterzuschieben, die ich mit w_scan erstellt habe.
    Alle scheiterten.
    Ebenfalls scheiterte der me_tv eigene Sendersuchlauf.
    Vielleicht hängt dies auch damit zusammen, dass auch schon scan trotz richtigem adapter den Falschen für die Suche ausgewählt hat,
    denn ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Bug an scan liegt, denn es gibt sicher schon seit Jahren Linuxbenutzer, die mehr als eine TV Karte im
    Rechner verbaut haben und dann müsste scan eigentlich ausgereift genug sein, um den richtigen adapter auszuwählen
    Ich schätze daher, dass der Bug irgendwo in den Treibern zu dieser Karte steckt und dies dann einfach an scan sowie alle anderen Programme, inkl. der Abspielprogramme die ich getestet habe durchgereicht wird.




    Wie dem auch sei, mir ist es auf jeden Fall in keinster Weise gelungen dieser Karte unter Linux irgendein Bild mit DVB-C zu entlocken.
    Mehr als ein Sendersuchlauf ging nicht. ich habe die Karte daher wieder umgetauscht.


    Empfehlen kann ich diese Karte somit auch keinem Linuxuser. Zumindest keinem, der die DVB-C Funktion verwenden möchte.


    Übrigens, wenn man w_scan ohne -c Option auswählt, also nach DVB-T gesucht werden soll, dann erhält man folgende Meldung von w_scan:

    Code
    1. /dev/dvb/adapter0/frontend0 -> "Montage DS3103/TS2022" doesnt support TERRESTRIAL -> SEARCH NEXT ONE.
    2. /dev/dvb/adapter1/frontend0 -> "Sit2 DVB-T2/C" doesnt support TERRESTRIAL -> SEARCH NEXT ONE.


    Es besteht also die Möglichkeit, dass ein Sendersuchlauf bezüglich DVB-T gar nicht möglich ist.
    In so einem Fall würde dies dann bedeuten, dass man eine channel.conf manuell anlegen oder von irgendwo kopieren müsste, um über DVB-T TV schauen zu können.
    Falls das zutrifft, dann wäre diese Karte eigentlich auch für den Empfang von DVB-T unter Linux nicht zu empfehlen.


    Möglicherweise gibt es mit der DVB-S2 Funktion der Karte die geringsten Probleme, denn hier scheinen die Treiber komplett Open Source zu sein
    und vielleicht klappt da der TV Empfang dann besser. Auch dafür sprechen könnte der Faktor, dass die Treiber AFAIK irgendwo in China entwickelt
    und programmiert wurden und da gibt es kein DVB-C oder DVB-T, wohl aber AFAIK durchaus DVB-S. Diese Funktionen müsste der Programmierer also ungetestet quasi blind programmieren.
    Falls das der Fall sein sollte, dann erklärt dies dann auch die Probleme die ich mit dieser Karte habe.


    Bestenfalls ist diese Karte also lediglich für DVB-S2 Nutzer oder Leute interessant, die einen Open Source für den SI2168 Chipsatz schreiben wollen.
    Allen anderen kann ich von dieser Karte nur abraten.
    Falls DVB-S(2) funktionieren sollte und man für die nächsten 5 Jahre auf alle Fälle via DVB-S TV schauen sollte, dann könnte die Karte ja durchaus interessant sein,
    vorausgesetzt natürlich, dass sich die Treibersituation bezüglich DVB-T(2) und DVB-C in den nächsten Jahren verbessert.


    Momentan, also Stand Oktober 2013 ist diese Karte absolut NICHT für DVB-C und DVB-T(2) unter Linux zu empfehlen.




    Dann noch etwas, die Mystique SaTeCaBiX des DVBShops ist absolut identisch zu der DVBSky T9580.
    Sie hat voraussichtlich lediglich eine andere PCI ID, so war das zumindest bei meiner anderen Mystique PCI Karte, die bis auf die PCI ID identisch mit der KNC One war.
    Dies bedeutet also, dass man mit der Mystique SaTeCaBiX die gleichen Probleme unter Linux haben wird, wie ich mit der T9580.
    Dazu kommt dann allerdings noch, dass die Treiber für die andere PCI ID erweitert werden müssen, auch dies war bei meiner alten Mystique Karte der Fall.
    Wenn man also die T9580 oder Mystique SaTeCaBiX kaufen möchte, dann würde ich trotz der 5 € mehr eher die T9580 empfehlen, denn dann muss man nicht auch noch wegen der PCI ID
    einem aktuellen Treiber hinterherrennen.



    Ich persönlich habe mir nun eine Cine CT für den DVB-C Empfang gekauft. Ich werde sie allerdings erst noch testen müssen.
    Sie ist leider auch mehr als doppelt so teuer und kann kein DVB-S(2) was ich in meinem Fall durchaus gebrauchen hätte können.
    Aber wer DVB-C und DVB-S(2) empfangen können möchte, der ist momentan definitiv besser beraten, wenn er jeweils eine TV Karte für DVB-C und noch eine für DVB-S(2) kauft und beide in den Rechner einbaut.
    Denn diese Kombikarte funktioniert unter Linux für DVB-C momentan ja leider schlichtweg nicht und ist für diesen Einsatzzweck absolut unbrauchbar.


    PS:
    Falls jemand diese Karte unter Windows nutzen möchte.
    Da lief sie halbwegs, allerdings machte der mitgelieferte TV Player erhebliche Probleme beim Sendersuchlauf einiger Sender unterhalb von 130 MHz und mit HDTV gab es nach ein paar Sekunden Aussetzer beim Ton.
    Das Problem konnte ich mit der Demoversion des DVBViewers umgehen, wenn man also die Karte unter Windows einsetzen möchte, dann sollte man in den Preis auch mit einplanen, dass man auch noch den DVBViewer Pro dazukauft,
    denn sonst wird man auch unter Windows mit dieser Karte keine Freude haben.
    Ich selbst hatte vor diese Karte ausschließlich unter Linux einzusetzen, denn auf dem Rechner auf dem ich sie verwenden wollte, ist gar kein Windows installiert.


    So, ich hoffe nun mit diesem Beitrag bezüglich dieser Karte und der baugleichen Mystique SaTeCaBiX und dem Linux Support etwas Licht ins Dunkel gebracht zu haben.

  • Hallo zusammen,




    leider kann ich das nicht betätigen. Ich habe folgende getan:




    1. Debian Wheezy auf eine HP Microserver N36Lmit zwei DVB Karten installiert.


    2. In der source.list die Wheezy Backports und die e-tobi quellen eingetragen


    3. VDR 2.0 und Kernel 3.9 installiert


    4. Die Treiber von DVB-Sky heruntergeladen, kompiliert und installiert.
    http://www.dvbsky.net/download…river_installation_en.pdf,
    http://www.dvbsky.net/download…a_build-bst-130806.tar.gz


    5. Die Firmware nach /lib/firmware kopiert.


    6. Reboot


    7. Mit w_scan für DVB-C die channels.conf erstellt


    8. xvdr und streamdev-server plugins installiert und angepasst.


    9. Reboot und Fertig.


    10. Das System läuft sehr stabil. HD gucken funktioniert ohne Probleme.
    Streaming klappt perfekt. Signalqaulität ist sehr gut. Keine
    Empfangsstörungen.




    Fazit: Die Karten sind unter Linux zu Empfehlen!!!




    Gruß,




    Fadi

  • Hi,


    ich hab hier auch eine aber würde sie nicht empfehlen da "closed source Treibermodul für den Si2168 Treiber".


    CU
    9000h

    Es ist eagl in wlehcer Reiehnfogle die Bchustebaen in Woeretrn vokrmomen. Huapstache der estre und leztte Bchustbae sitmmen.

  • Hi,


    ich hab hier auch eine aber würde sie nicht empfehlen da "closed source Treibermodul für den Si2168 Treiber".


    CU
    9000h

    Hi,


    das heisst ja nicht , dass es nicht funktioniert.


    Zumindest bietet der Hersteller Linux-Treiber an, was viele andere nicht machen.


    Gruß,


    Fadi

  • Fazit: Die Karten sind unter Linux zu Empfehlen!!!


    Ich wäre mit solchen Empfehlungen sehr vorsichtig. Es gibt nämlich Leute hier die folgen denen ohne Nachzudenken und installieren sich die Karten zu ihren bereits vorhandenen von anderen Herstellern und wundern sich, dass die mit den Treibern von DVB-Sky plötzlich nicht mehr laufen.
    Zumindest für yaVDR absolut nicht empfehlenswert bei Mischbestückung.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
    Samsung UE55H6470


  • Debian Wheezy ist eine alte Distributionsversion vom 4. Mai 2013 und verwendet noch einmal eine wesentlich ältere Kernelversionen als Mai 2013. Das ist ein Zeitpunkt, als diese Karten gerade auf dem Markt erschienen sind.
    Und jetzt, mit dem aktuellen Ubuntu 13.10 und relativ neuem Kernel läuft sie nicht.


    Kannst du also, gerade bei closed Source Modulen und schlechtem Support so eine Karte empfehlen, wenn schon bei Distributionen innerhalb der Gewährleistungszeit abzusehen ist, dass die Karte unter recht neuen Distributionen oder zukünftigen Debianversionen nicht mehr laufen wird?


    Ich denke nicht und ich denke, dass du mit dieser Karte ein paar Debianversionen später noch deine Probleme bekommen wirst. Gerade wegen dem closed source Modul.
    Falls du natürlich kein DVB-C benötigen solltest, besteht natürlich die Möglichkeit, dass du keine Probleme zu erwarten hast, denn das closed source Modul ist nur für DVB-C notwendig.



    Ich kann dir also nur den Rat geben, die Karte noch umzutauschen, solange du noch die Möglichkeit dazu hast.



    PS: Es gibt übrigens keinen Grund ein ganzes Posting zu zitieren.
    Man zitiert nur die wesentliche Stelle die für die Antwort nötig ist, das reicht vollkommen.


  • das heisst ja nicht , dass es nicht funktioniert.


    Zumindest bietet der Hersteller Linux-Treiber an, was viele andere nicht machen.


    Zu meiner alten Eumex 50irgendwas ISDN Telefonanlage gab es auch mal closed source Treiber für Suse < 10 (und kleiner 10 heißt hier nicht für alle Suse kleiner 10 Versionen, sondern nur für eine einzige ganz bestimmte. Vielleicht Suse 8.0 oder so).
    Glaubst du etwa, diese Telefonanlage ist heute unter einer aktuellen Suse oder sonstigen Distritbuition noch benutzbar?



    Wenn ein closed source Treiber also unter einer oder ganz wenigen Linux Distributionen funktioniert, dann sagt das gar nichts aus.
    Entscheidend ist, wie lange der Support für den closed source Treiber auch für spätere Distributionsversionen aufrecht erhalten wird und wenn es da schon ca. 6 Monate nach Produkteinführung Probleme mit modernen Distributionen gibt, dann ist da nicht viel zu erwarten.


    Mir sind nur sehr wenige Closed Source Treiber bekannt, die langfristig supportet werden.
    Darunter gehören z.B. die von NVidia, aber das gilt eben nicht für jede Hardware.


    EDIT:


    BTW
    was die Cine CT betrifft, die ich mir nach der T9580 gekauft habe, so läuft die seit dem ersten Tag ohne nennenswerte Probleme.
    Wer also DVB-C benötigt, dem würde ich auch eher zur Cine CT raten.
    Und wer beides benötigt, DVB-C und DVB-S2, der ist vielleicht mit zwei Karten jeweils für DVB-C und DVB-S2 besser beraten.
    Natürlich kostet das wesentlich mehr, das ist der einzige Nachteil, die CineCT ist bswp. doppelt so teuer, aber dafür sind die Treiber Open Source und für DVB-S2 wird sich sicher auch eine reine Open Source Karte finden lassen.

  • Interessanterweise unterscheiden sich die mit und ohne DVB-C in beiden Architekturen nur in 3 Bits.

    Diff
    1. $ diff -u <(hexdump -vC sit2.o.x64) <(hexdump -vC sit2_dvbc.o.x64)
    2. --- /dev/fd/63 2013-05-23 21:29:16.795100479 +0200
    3. +++ /dev/fd/62 2013-05-23 21:29:16.795100479 +0200
    4. -000026a0 00 00 00 00 ae fe 1b 94 03 10 01 00 00 00 00 00 |................|
    5. +000026a0 00 00 00 00 ae fe 1b 94 01 00 00 00 00 00 00 00 |................|


    Das hab ich mir noch einmal angeschaut und festgestellt, dass das ein Byte-Array darstellt, welches die möglichen "Delivery systems" (delsys) des frontends beschreibt.
    Bei sit2.o.x{64,86} sind es:

    Code
    1. .delsys = { SYS_DVBT, SYS_DVBT2, SYS_DVBC_ANNEX_A }

    Wohingegen bei sit2_dvbc.o.x{64,86} folgendes gesetzt wird:

    Code
    1. .delsys = { SYS_DVBC_ANNEX_A }

    Siehe https://git.kernel.org/cgit/li…linux/dvb/frontend.h#n393 zur Zuordnung der Zahlen zu den Symbolen.


    Gehe ich recht in der Annahme, dass man als Distributor sit2.o.x{64,86} verpacken sollte, weil mit diesen Objectfiles alle möglichen Empfangswege unterstützt werden?
    Wobei laut

    wobei ich im si2168 Modul den default auf SYS_DVBC_ANNEX_A ändern musste.

    ja auch noch die Reihenfolge entscheidend ist?

  • Würde die durch komplett neu zu bauenden media-Tree ewig dauernde Installation unter Ubuntu 14.04 LTS (ebenfalls in einem HP N54L, durch dessen beengte Bauart sich häufige PCIe-Umrüstungen verbieten) mal bloß keinen solchen groben Unfug anstellen, wie man ihn nach leerem /dev/dvb dann hier ablesen muß:

    Die Version aus /lib/modules/3.13.0-35-generic/kernel/drivers/media/common/cx2341x.ko einfach durch Umbenennen beiseite zu schieben, damit die vom DVBsky-Installer unsinnigerweise daneben nach /lib/modules/3.13.0-35-generic/kernel/drivers/media/i2c/cx2341x.ko kopierte verwendet wird, ist nicht zu empfehlen, denn entweder bootet die Box dann gar nicht mehr, oder sie meckert zu recht die vergessene Signatur an (und danach all die fehlenden Module, für die man sich gleichen Mühen unterziehen müsste):

    Quote

    cx23885: module verification failed: signature and/or required key missing - tainting kernel

    Die "brutalstmögliche" Idee aus http://www.amazon.de/review/R36ZZZYHAKN331 "alles unterhalb von /lib/modules/`uname -r`/kernel/drivers/media zu löschen" kommt nicht in Frage - wie bringt man die DVBsky T982 (vom DVBshop übrigens als www.ebay.de/itm/Mystique-TeCaB…VB-T2-DVB-T-/310916515235 verkauft) nun möglichst nervenschonend (auch für künftige Kernelupdates) für DVB-C unter aktuellem Ubuntu zum Laufen (solange nicht standardmäßig unterstützt, wie http://www.amazon.de/review/R1ISNY3CFR54W in Aussicht stellt) ?

  • Der Standardtreiber des 3.13.0-35-generic #62-Ubuntu SMP Fri Aug 15 01:58:42 UTC 2014 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux meldete übrigens (ebenfalls ohne ein Frontend in /dev/dvb bereitzustellen):

    Quote

    grep cx /var/log/syslog.1