yaVDR auf diskless Client - yaVDR über Ethernet booten

  • Hallo,


    hat schon jemand yaVDR auf einem Rechner ohne Festplatte über Ethernet gebootet?
    Läuft das genauso wie bei Ubuntu oder gibt es yaVDR-spezifische Dinge zu berücksichtigen?


    Gruß


    Paul

    Server: Raspberry Pi, Acer Aspire easyStore H340, DIGIBIT R1 SAT>IP

    Clients: Hauppauge MediaMVP, Raspberry Pi mit Vomp-Client und SAT>IP, BananaPi Pro, Mele M5


  • hat schon jemand yaVDR auf einem Rechner ohne Festplatte über Ethernet gebootet?


    Scheint so... http://wiki.idefix.fechner.net…DR#Using_PXE_to_run_yaVDR
    Aber ich weiß nicht ob es sich wirklich lohnt das statt einem preiswerten USB-Stick zu nutzen - immerhin braucht man dann einen ständig verfügbaren Server.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Ich habe lange Zeit einen vdr betrieben, der übers Netz gebootet hat und den Datenpfad über NFS gemountet.
    Auch Desktops. Das ging immer sehr gut und zuverlässig.
    Aber ab dem 3er kernel habe ich es unter Ubuntu nicht mehr geschafft, die kernel-header Pakete zu bauen.
    Der Kernel selbst wurde gebaut und das .deb Paket erstellt. Die kernel header sind aber notwendig, damit u.a. dkms Treiber unter deinem neuen Kernel neu kompiliert werden können.
    Ich bin nach dieser Anleitung vorgegangen. Das ist jetzt aber schon 6 Monate her..vielleicht war es ein bug, der gefixt wurde.
    Auch gibt es meines Wissens keinen fertigen kernel (von Ubuntu), der mit den notwendigen Einstellungen für netboot(root über NFS) kompiliert ist.
    Falls du es schaffst poste mal bitte..viel Erfolg

  • Bei mir läuft das recht komfortabel seit einigen Monaten.
    Habe zusätzlich auf meinem OpenWRT Router einen TFTP-Server bei dem sich die VDRs den Kernel ziehen.
    Da dieser ständig an ist, braucht der Server nicht ständig an zu sein.
    Man muss nur ein WOL-Script in die initrd einbauen und schon wird der Server geweckt.


    Der Kernel muss auch nicht neu gebaut werden, lediglich die initrd mit den bekannten Parametern für das booten über nfs.

  • Der Kernel muss auch nicht neu gebaut werden, lediglich die initrd mit den bekannten Parametern für das booten über nfs.


    Wie machst du das bei einem Kernel-Update? AFAIK müsste man ja dann in der pxeconfig zumindest den Kernel- und initrd-Namen anpassen oder hast du was gebastelt, das das automatisch aktualisiert?

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Zunächst mal habe ich grub deinstalliert weil sonst gar kein update mehr lief.
    Gibt es einen neuen Kernel wird der per update installiert und dann manuell auf den Router kopiert. Dann muss man halt noch die pxe infos anpassen.
    Wüsste nicht wie man das automatisch machen könnte und ehrlich gesagt hält sich der Aufwand stark in Grenzen. So viele Kernel-Updates kommen da ja auch nicht.

  • Der Kernel muss auch nicht neu gebaut werden, lediglich die initrd mit den bekannten Parametern für das booten über nfs.


    Von welcher Distri bzw. welchem kernel sprichst du?
    Ich habe gerade in die config des aktuellen precise kernels geschaut. Ich sehe keinen der notwendigen Parameter:

    Code
    1. CONFIG_IP_PNP=y
    2. CONFIG_IP_PNP_DHCP=y
    3. CONFIG_NFS_FS=y
    4. CONFIG_ROOT_NFS=y


    Meines Wissens braucht man wenigstens diese Parameter, damit es läuft.

    Wie machst du das bei einem Kernel-Update? AFAIK müsste man ja dann in der pxeconfig zumindest den Kernel- und initrd-Namen anpassen oder hast du was gebastelt, das das automatisch aktualisiert?


    Auch muss man den neuen kernel und initrd dann auf den tftp server kopieren.

  • Von welcher Distri bzw. welchem kernel sprichst du?


    Ich weiß nicht, was du gelesen hast (Hast du eine Quelle?), aber es ist für Ubuntu mit dem Erstellen der passenden initrd doch gut beschrieben: https://help.ubuntu.com/commun…ing_your_NFS_installation

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Ich weiß nicht, was du gelesen hast (Hast du eine Quelle?), aber es ist für Ubuntu mit dem Erstellen der passenden initrd doch gut beschrieben: https://help.ubuntu.com/community/Diskle…FS_installation


    danke für den den link. Und deshalb fragte ich. Denn früher (lol) musste man definitiv den kernel neu kompilieren, siehe dieses (alte) howto.
    Offensichtlich hat der kernel boot parameter:

    Code
    1. ip=<client-ip>:<server-ip>:<gw-ip>:<netmask>:<hostname>:<device>:<autoconf>

    bzw.

    Code
    1. ip=dhcp

    das obsolet gemacht.oder es ist Ubuntu spezifisch. Auf jeden Fall hab ich es verpasst und habe umsonst ziemlich lange es anders gemacht :D

  • Also in einer VM komme ich nach der Anleitung beim kurzen Probieren bis zum Start von lightdm für ein entsprechend vorbereitetes Lubuntu, dann schmiert der X-Server ab - prinzipiell scheint es also zu klappen...

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)