PVR350 zur Unterstützung einer DVB-Karte nutzbar?

  • Hallo!


    Bevor ich die Hauppauge PVR350 bei e**y einstelle, wollte ich Euch fragen ob man den MPEG2-Hardware-Coder in einer "reinen" DVB-Umgebung nutzen kann. Also z. B.: Budget-DVB-Karte nehmen und anstelle eines Software-Coders die Daten durch den Coder der sonst inaktiven PVR350 jagen.


    Der VDR kann es bereits? Dann habe ich zu schlampig gesucht. Sorry. :wand


    Was nicht ist das kann man programmieren. Nur, wegen fehlender Hardware-Kenntnisse bin ich nicht in der Lage zu beurteilen, ob es überhaupt Sinn hat. Mit anderen Worten: Spricht was dagegen? Ist die Hardware einem modernen Software-Coder immer noch überlegen? Ist vielleicht die CPU-Entlastung auf einem Mehrkern-System nur minimal, dafür aber der Verkehr auf dem PCI-Bus kurz vor dem Kollaps?


    Für Eure Anregungen danke ich im Voraus.

  • http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/Pvr350-plugin


    Gehen tuts, der Hauptvorteil ist das es für ein SD System (HDTV geht damit eh nicht) wesendlich einfacher zu konfigurieren ist als die Softwareausgabe per Grafikkarte.


    cu

  • Moin!


    Ja, ist machbar, läuft hier seit Jahren.
    Wenn du ein Board mit PEG-Slot hast, hol dir lieber eine nVidia Grafikkarte, kostet auch nicht mehr und kann HD. Aber vorher informieren, welche am besten unterstützt wird...


    Lars.

  • Danke für die prompten Antworten.


    Das Plugin kenne ich, bisher nur vom Lesen, die PVR steckte in einem Win-PC. Es benutzt die PVR350 zur Ausgabe, also analog. Ich wollte nur den Koder nutzen. Also: Rohdaten rein in den Coder und den entstandenen MPEG-Stream auf die Platte schreiben oder umgekehrt MPEG-Strom rein und Rohdaten ab in Richtung HDMI (z. B.).


    Oder ist der Holzweg auf dem ich mich befinde so breit wie eine dreispurige Autobahn?


    Die Lösung mit NVidia kapiere ich nicht, aber lesen bildet. Ich melde mich dazu.


    Grüße

  • Das Plugin kenne ich, bisher nur vom Lesen, die PVR steckte in einem Win-PC. Es benutzt die PVR350 zur Ausgabe, also analog. Ich wollte nur den Koder nutzen. Also: Rohdaten rein in den Coder und den entstandenen MPEG-Stream auf die Platte schreiben oder umgekehrt MPEG-Strom rein und Rohdaten ab in Richtung HDMI (z. B.).
    Oder ist der Holzweg auf dem ich mich befinde so breit wie eine dreispurige Autobahn?


    Ich wüsste jetzt nicht wie du von Linux aus auf eine PVR350-Karte in einem Windows-PC zugreifen willst.


    Gerald


    HP Proliant MicroServer Gen8, Xeon E3-1230, 12 GB RAM, 3xWD red 2TB im RAID 5, 2xSundtek MediaTV Home DVB-C/T, L4M TWIN-C/T, Ubuntu Server 14.04.1, Plex Media Server
    Samsung UE55H6470

  • Moin!


    Die PVR350 lässt sich auf zweierlei Arten nutzen:


    • Mit dem pvrinput-Plugin zur Aufnahme von analogem Kabelfernsehen
    • Mit dem pvr350-Plugin zur Ausgabe an einen Fernseher per Composite/S-Video und analogem Stereo-Ton (aber nur SD, kein HDTV)


    Baust du dir die Software rund um deinen vdr selbst oder möchtest du eine Distribution verwenden?
    Wenn du noch ein bisschen mehr verrätst, wie andere in ihren Signaturen, dann wissen wir vielleicht eher, was du fragen willst.


    Lars.

  • Die PVR350 wird als Ausgabegerät direkt von easyVDR unterstützt - und mit brandaktueller Basis (Ubuntu Oneirc Ocelot) als Alpha verfügbar.


    Näheres findest du aus easy-vdr.de


    Andy

  • yaVDR kann die PVR350 seit der 0.4 ebenfalls als Ausgabegerät nutzen. Klappt auch OOTB mit der mitgelieferten Fernbedienung.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Ihr lauft schon wieder in die falsche Richtung. Ich habe keinen VDR, ich baue keinen VDR und programmiere auch (noch) nichts. Meine Frage bezieht sich ausschließlich auf die Nutzung der Hardware. Ich formuliere die Frage noch ein wenig anders:


    Hat es Sinn zu versuchen, einen Soft-Coder durch den auf der PVR350 vorhandenen Hardware-Coder zu ersetzen?


    Das ist die Idee, die dahinter steckt:

    den Koder nutzen. Also: Rohdaten rein in den Coder und den entstandenen MPEG-Stream auf die Platte schreiben oder umgekehrt MPEG-Strom rein und Rohdaten ab in Richtung HDMI (z. B.)

    und das waren meine bedenken:

    Ist die Hardware einem modernen Software-Coder immer noch überlegen? Ist vielleicht die CPU-Entlastung auf einem Mehrkern-System nur minimal, dafür aber der Verkehr auf dem PCI-Bus kurz vor dem Kollaps?

    Wie das Bild am TV erscheint interessiert mich gar nicht, ich möchte die Daten umlenken um die Performance zu steigern. Nur den Coder intern (über PCI) nutzen, die externen Anschlüsse der PVR350 werden nicht gebraucht.


    Wie es dann zu realisieren ist? Treiber oder neues Plugin oder nur eine Modifizierung vorhandener Module? Das klären wir wenn es die letzte verbleibende Sorge zu diesem Thema ist.


    Alles Chlor?

  • Moin!


    Vermutlich gehen wir einfach von einem vdr aus, weil wir hier im vdr-portal sind. ;-)


    Nein, das geht nicht. Der Decoder der PVR350 ist direkt mit dem Ausgang verbunden, die dekodierten Daten kann man nicht abgreifen.
    Und genauso ist der Eingang des Encoders mit den Eingängen der Karte verbunden (Tuner bzw. externe Video-Eingänge). Der lässt sich nicht "von innen" füttern.


    Lars.

  • mini73, Du hast die Illusion kaputt gemacht. Du hättest es mir auch schonender beibringen können! :)


    Im Ernst: Danke für die Antwort. Schade, denn der Coder an sich ist einfach super.


    So ist mein Abschied von der PVR350 besiegelt. Möchte jemand die Karte (mit FB und IR) haben? Bekomme ich überhaupt noch Geld dafür? Mal sehen wie der e**y-Kurs so liegt.


    Nach den zwei Tagen Forum-Lektüre bin ich auf den Geschmack gekommen. Vielleicht baue ich mir tatsächlich einen VDR, und gehe Euch in Zukunft noch mehr auf die Nerven. Ein Board mit P4-Mobile hätte ich ja und 2x2GB DDR2 kosten heute so gut wie nichts. Mal sehen ob ich die Qual der Wahl der DVB-C-Karten mit CI-Slot bewältigt bekomme.


    Danke nochmal und Grüße