[HOWTO] HDTV VDR mit CineS2 auf XEN

  • Hi,


    also mit angehängtem ",0" ändert nichts, lspci zeigt die gleichen Ergebnisse an wie vorher. :(


    Gruß - Markus

    Streamingclient 1:
    [-] RaspiVDR MLD 5.x an Panasonic TV mit CEC :D


    Streamingclient 2:
    [-] RaspiVDR MLD 4.x - IR an GPO PIN18 - FB URC7960


    Streamingserver:
    [---] VMware ESXi-Server v5.1: Hardware Fujitsu-Siemens TX150S7
    [- ] MLD 5.x Server - OctopusNet 4 Tuner

  • daniel :


    Ok, da ich ja jetzt einen anderen Rechner habe, war ich nochmal im BIOS stöbern! Dort gibt zum Aktivieren der Virtualisierungstechnik auch noch die Option Vt-d zum aktivieren, und siehe da: Die VM zeigt nun alle 8 Einträge an:


    markus@srv2-vdr:~$ lspci
    00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 440FX - 82441FX PMC [Natoma] (rev 02)
    00:01.0 ISA bridge: Intel Corporation 82371SB PIIX3 ISA [Natoma/Triton II]
    00:01.1 IDE interface: Intel Corporation 82371SB PIIX3 IDE [Natoma/Triton II]
    00:01.2 USB Controller: Intel Corporation 82371SB PIIX3 USB [Natoma/Triton II] (rev 01)
    00:01.3 Bridge: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 ACPI (rev 01)
    00:02.0 VGA compatible controller: Cirrus Logic GD 5446
    00:03.0 SCSI storage controller: XenSource, Inc. Xen Platform Device (rev 01)
    00:04.0 Ethernet controller: Realtek Semiconductor Co., Ltd. RTL-8139/8139C/8139C+ (rev 20)
    00:05.0 USB Controller: NetMos Technology MCS9990 PCIe to 4âPort USB 2.0 Host Controller
    00:06.0 USB Controller: NetMos Technology MCS9990 PCIe to 4âPort USB 2.0 Host Controller
    00:07.0 USB Controller: NetMos Technology MCS9990 PCIe to 4âPort USB 2.0 Host Controller
    00:08.0 USB Controller: NetMos Technology MCS9990 PCIe to 4âPort USB 2.0 Host Controller
    00:09.0 USB Controller: NetMos Technology MCS9990 PCIe to 4âPort USB 2.0 Host Controller
    00:0a.0 USB Controller: NetMos Technology MCS9990 PCIe to 4âPort USB 2.0 Host Controller
    00:0b.0 USB Controller: NetMos Technology MCS9990 PCIe to 4âPort USB 2.0 Host Controller
    00:0c.0 USB Controller: NetMos Technology MCS9990 PCIe to 4âPort USB 2.0 Host Controller


    Werd jetzt mal versuchen yaVDR vernünftig als VM zum Laufen zu bekommen. Hast du vielleicht nen Tip für mich wegen der miesen Performance?


    Gruß - Markus

    Streamingclient 1:
    [-] RaspiVDR MLD 5.x an Panasonic TV mit CEC :D


    Streamingclient 2:
    [-] RaspiVDR MLD 4.x - IR an GPO PIN18 - FB URC7960


    Streamingserver:
    [---] VMware ESXi-Server v5.1: Hardware Fujitsu-Siemens TX150S7
    [- ] MLD 5.x Server - OctopusNet 4 Tuner

  • Miese Performance? Ist mir unbekannt. Wichtig ist, dass das Gastsystem die Xen-Frontend-Treiber bereit hält. Ich bin wirklich kein Experte, aber bei älteren Ubuntu-Systemen z.B. sind die nicht drin. Ggf. hilft es also, den Kernel mit den Xen-Optionen neu zu übersetzen.
    Aber welche Performance meinst Du? Ich habe auf meinem Server alle vier Kerne auf die Fileserver-Gast-VM übergeben und bekomme unter dem Truecrypt-Benchmark nahezu 100% der Leistung, die bei direkter Installation verfügbar war.
    Falls Du die Xenconsole für die VM meinst: Ignorieren: Geh' nach der Grundinstallation mit SSH (z.B. putty.exe) direkt auf die VM, dann läuft das klasse.
    Ich installiere eigentlich immer nur den Ubuntu-Server = ohne gnome/etc. Für graphische Anwendungen installiere ich nur den vnc4server nach und lasse den über die rc.local starten ("nohup -c root "vnc4server""). Dann ist die VM mit SSH+VNC vollständig fernsteuerbar und flott.
    Gruß
    Daniel

  • Hi Daniel,


    ja ich mein die Xenconsole. Beim installieren von yaVDR0.4 (Ubuntu 11.04) dauert das halt ewig bis die einzelnen Schritte erscheinen. Wenn es fertig ist und ich mich mit ssh auf die VM draufschalte ist die Performance auch kein Problem mehr. Ich werd das einfach ingnorieren wie du vorgeschlagen hast. Ob bei dem yaVDR Kernel die XEN-Optionen drin sind weiss ich nicht. Werd mal nachfragen...


    Heut abend werd ich mal probieren ob yaVDR die Karte ansprechen kann, denke aber dass dürfte jetzt kein Problem mehr sein.


    Gruß - Markus

    Streamingclient 1:
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  • ich bin mal neugierig: welchen Prozessor hast Du jetzt eigentlich verbaut?


    ich finde nur


    Intel Xeon UP L3406, 2x 2.26GHz, Sockel-1156, boxed mit 30W TDP


    oder


    Intel Xeon UP L3426, 4x 1.86GHz, Sockel-1156, boxed mit 45W TDP



    und hast Du eigentlich schon mal ein Verbrauchsschätzeisen dazwischen gehängt?

    Zotac ION-ITX F mit 2GB RAM, ASUS GT610, yaVDR 0.5.0a im Client-Betrieb
    yaVDR 0.5.0a als headless Server auf Citrix XenServer 6.1

  • @ Markus: "cat /boot/config-3.0.4 | grep XEN" - natürlich mit der richtigen Versionsnummer...
    Wenn überwiegend "Y" auftaucht, u.a. CONFIG_XEN_PVHVM=y, CONFIG_XEN_NETDEV_FRONTEND=y, dann ist soweit in der Performance alles bestens.
    Gruß
    Daniel

  • daniel
    Danke dir mal vorab für deine bisherige Hilfe! yaVDR in der VM läuft, die Tevii wird erkannt und ich kann am Läppi schon schauen :] .


    Die Konfig bei yaVDR bezüglich XEN sieht folgendermaßen aus:
    CONFIG_XEN=y
    CONFIG_XEN_DOM0=y
    CONFIG_XEN_PRIVILEGED_GUEST=y
    CONFIG_XEN_PVHVM=y
    CONFIG_XEN_MAX_DOMAIN_MEMORY=128
    CONFIG_XEN_SAVE_RESTORE=y
    # CONFIG_XEN_DEBUG_FS is not set
    CONFIG_PCI_XEN=y
    CONFIG_XEN_PCIDEV_FRONTEND=m
    CONFIG_XEN_BLKDEV_FRONTEND=m
    CONFIG_NETXEN_NIC=m
    CONFIG_XEN_NETDEV_FRONTEND=m
    CONFIG_XEN_KBDDEV_FRONTEND=m
    CONFIG_HVC_XEN=y
    CONFIG_XEN_FBDEV_FRONTEND=m
    CONFIG_XEN_BALLOON=y
    CONFIG_XEN_SCRUB_PAGES=y
    CONFIG_XEN_DEV_EVTCHN=m
    CONFIG_XEN_BACKEND=y
    CONFIG_XENFS=m
    CONFIG_XEN_COMPAT_XENFS=y
    CONFIG_XEN_SYS_HYPERVISOR=y
    CONFIG_XEN_XENBUS_FRONTEND=m
    CONFIG_XEN_GNTDEV=m
    CONFIG_XEN_PLATFORM_PCI=m
    CONFIG_SWIOTLB_XEN=y

    Denke
    mal hier wäre Optimierungspotential bezüglich XEN. Wenn ich das richtig verstehe, ist das
    CONFIG_XEN_NETDEV_FRONTEND nicht fest im Kernel sondern muss/kann als Modul nachgeladen werden. Richtig?


    Gruß - Markus

    Streamingclient 1:
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    Streamingclient 2:
    [-] RaspiVDR MLD 4.x - IR an GPO PIN18 - FB URC7960


    Streamingserver:
    [---] VMware ESXi-Server v5.1: Hardware Fujitsu-Siemens TX150S7
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  • Moin Markus,
    schon, aber Module werden bei Bedarf ohnehin selbständig nachgeladen. Die Config ist also völlig i.O.
    Ich habe selbst noch nicht verstanden, warum im Xen-Gast eine 8139-Realtek angezeigt wird; da die Netzwerk-Performance aber nicht bei 10MB/sek hängen bleibt, ist mir das egal :)
    Viel Spaß also mit dem VM-server :)

  • So, hier noch ein wesentliches Update:
    Mit der o.g. Methode wird eine hardware-virtualisierte VM erstellt ("hvm"). Leider hat das bei Xen zur Folge, dass der Netzwerk-Treiber tatsächlich ein emulierter (!) 8139-Realtek mit max 100Mbit ist. Während das für einen "yaserver" oder vdr-server i.O. bleibt, ist es untauglich für fileserver-Dienste.
    Ohne hier die vielen Anleitungen zitieren zu wollen: Der Umstieg von einer hvm auf eine paravirtualisierte Maschine geht, und geht bei Ubuntu auch ausschließlich als "umstieg". Eine direkte Installation als paravirtualisiert ("pv") aus einem Template des Xenserver habe ich nicht hinbekommen, bzw. zumindest nicht von einer ISO.
    eine grundsätzlich funktionierende Anleitung: http://www.jansipke.nl/install…ver-tools-on-ubuntu-10-04
    Änderungen für Ubuntu 11.10:
    - das root-device muss als ext2 formatiert sein, ich hatte ext4 und jfs ausprobiert - ohne erfolg. nicht behebbare Fehler beim booten...
    - nach der Anwendung der makepv.sh erscheint beim booten der VM die busy-box. Hier eintippen: "modprobe xenblk", dann werden erst die Platten erkannt. Dann "exit" und das booten geht weiter.
    - im neuen pv-Ubuntu: "apt-get install linux-image-virtual"
    - VM runterfahren
    - in der Xenconsole den aus der makepv.sh noch sichtbaren Befehl "xe vm-param-set uuid=[...] PV-bootloader-args="--kernel=/boot/vmlinuz-3.0.0-12-server --ramdisk=/boot/initrd.img-3.0.0-12-server" entsprechend statt "-server" (oder "-generic") auf den "-virtual" ändern.
    Dann lief es bei mir rund. Ich hoffe, der Ärger lohnt sich für den Fileserver.... :/

  • Quote

    Mit der o.g. Methode wird eine hardware-virtualisierte VM erstellt ("hvm"). Leider hat das bei Xen zur Folge, dass der Netzwerk-Treiber tatsächlich ein emulierter (!) 8139-Realtek mit max 100Mbit ist.


    Das is doof! Im neuen Jahr wollte ich mir auch xen mit 2 VMs (vdr-Server und NAS) aufsetzen. Wenn man sich eine zusätzliche Netzwerkkarte holt, kann kann man die aber mit voller Bandbreite durchreichen, oder nicht?


    Hab bisher noch keine Erfahrungen mit xen.

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  • definitiv ja. Ich habe gestern 12h daran gesessen, in die PV-Maschine eine Hardwareübergabe zu realisieren. Fazit: vergesst es. Die meinige erste Anleitung mit einer HVM läuft, wie von hoppel118 gesagt einfach eine LAN dazu durchreichen, dann klappt das alles.
    Auch habe ich versucht, gemäß einiger Anleitungen im Netz eine PVHVM-Treiberinstallation für das Lan. Hat auch nicht geklappt... :(


    Ich bin gerade dabei, eine doppel-Gbit-PCIe-Karte auf Bond0 zu konfiguieren = 2Gbit. Als "Gegenstelle" dient mein Backup-server, der auch über doppel-LAN als Echtsystem Ubuntu 11.04 verfügt.
    Das derzeitige 1xLAN (durchgereichter r8168 Realtek) hat auf meinen schwachbrüstigen Interim-Server immerhin 680Mbit geschafft.
    Ich berichte dann weiter.

  • Ich bin gerade dabei, eine doppel-Gbit-PCIe-Karte auf Bond0 zu konfiguieren = 2Gbit. Als "Gegenstelle" dient mein Backup-server, der auch über doppel-LAN als Echtsystem Ubuntu 11.04 verfügt.


    Auch wenn es nicht ganz topic ist, etwas Ähnliches schwirrt mir auch durch den Kopf. Meine VMs (vdr-Sevrer und NAS) sollen beide einen Bond mit jeweils 2x 1GBit/s erhalten. Jedoch werden die nicht direkt miteinander verbunden, dazwischen wird sich wohl ein 8Port Cisco befinden, der dann als Gegenstück mit Link Aggregation (802.3ad) arbeitet. So sollte es zumindest vorerst keine Netzwerk-Performance-Probleme mehr geben. :mua


    Mich wundert das die Lane von xen so schwachbrüstig ausgelegt wurde! Haben die Entwickler von xen da keinen Bedarf? Dürfte doch eigentlich nicht so schwer sein, was performanteres einzubinden. ;D Kann man ja als "Nicht-Entwickler" einfach mal so in den Raum stellen. Hehe


    Viele Grüße

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  • danielmayer

    Quote

    definitiv ja. Ich habe gestern 12h daran gesessen, in die PV-Maschine eine Hardwareübergabe zu realisieren. Fazit: vergesst es


    ich habe es hinbekommen, Basis ist Citrix XenServer 6.1 mit allen Updates:

    1) wenn Du per Template 'other install media' yavdr installierst, bekommst Du eine normale HVM mit Ubuntu 12.04 und yavdr mit allen Einschränkungen einer HVM.
    2) wenn Du per Template 'Ubuntu Precise Pangolin 12.04 64-bit' und yavdr-iso installierst, wirds nur eine normale Ubuntu-Installation als Quasi-PV, aber ohne yavdr - keine Ahnung, warum das nicht normal installiert.


    jetzt kann man aber die /etc/init/hvc0.conf sichern, Ubuntu runterfahren, das Storage-Device der HVM-Installation (yavdr) in das der zweiten PV-Installation (ubuntu unplugged) einbinden und booten.
    Die Festplatten sind jetzt mit xvd* benannt - sieht man per "fdisk -l" eh gleich - fstab entsprechend anpassen.
    /etc/init/hvc0.conf einfügen und natürllich xs-tools von Citrix installieren.
    Im Gast-System (/boot/brug/grub.cfg) beim bootenden Kernel noch den Kernel-Parameter 'iommu=soft' einfügen und booten


    Rennt wie Sau - vor allem Netzwerk :))

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    yaVDR 0.5.0a als headless Server auf Citrix XenServer 6.1

  • Das kann durchaus sein, dass es nun fast 1,5 Jahre später funktioniert... ;)

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